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Beitrag vom 21.05.2025 - 14:28 Uhr
Useratc
User (737 Beiträge)
Ich bin dafür, das klar festzulegen, am besten entlang der ICAO Regeln für Handgepäck.
Das wird hoffentlich das Phänomen "Hilflos in Boarding-Schlange stehen und muss zusehen, wie sich detaillreiche Debatte um Handgepäckgröße entfaltet." etwas seltener machen.
Denn wenn das bei allen gleich ist, kann man Leute mit Schrankkoffern auch beim Security-Check schon zurück schicken zum Baggage-Drop.
Beitrag vom 21.05.2025 - 14:45 Uhr
Usercontrail55
User (6125 Beiträge)
Welche ICAO Regeln für Handgepäck meinen sie da?
Beitrag vom 21.05.2025 - 15:08 Uhr
Userrambazamba123
User (822 Beiträge)
Einfach 1 Stück 56x23x40, was so die gängigsten Normalformate sind, und 8KG als Minimum vorschreiben und fertig. Kann doch nicht so schwer sein.
Beitrag vom 21.05.2025 - 15:15 Uhr
Usertop_pax
User (422 Beiträge)
Welche ICAO Regeln für Handgepäck meinen sie da?

Verbindliche, allgemein gültige Regeln gibt es ja leider nicht, aber ein Empfehlung:
 https://www.iata.org/en/programs/ops-infra/baggage/check-bag/
Beitrag vom 21.05.2025 - 15:21 Uhr
UserClemi
Elektroniker
User (1110 Beiträge)
Ich finde es so gut wie es aktuell ist.
Jede Fluggesellschaft soll die Freiheiten behalten Preise und Tarife frei zu wählen.
Wenn bei jeden Tarif 8kg und mehr Handgepäck dabei ist, dürfte der Ticketpreis steigen und man bezahlt für Gepäck was man nicht benötigt. Z.b. wenn jemand nur mit Aufgabegepäck reist.
Zumal der Platz in der Kabine ein Limit hat und nicht jeder Handgepäckkoffer in die oberen Ablagefächer platz hat wenn alle Sitzplätze belegt sind.
Beitrag vom 21.05.2025 - 16:27 Uhr
UserFloCo
Nicht mehr so Vielflieger
User (2167 Beiträge)
Für mich ist das alles schon wieder undeutlich formuliert:

"Verbraucherschützer gehen gegen Gebühr für Handgepäck vor"
"Sie forderten die EU dazu auf, genauere Vorschriften einzuführen:"

Also geht man nicht gegen die Gebühr vor, sondern eigentlich eher dagegen, dass die EU keine Richtlinien hat bzw. definiert hat, was "angemessen" bedeutet.

"Die Fluggesellschaften würden ihre Kundinnen und Kunden mit dieser Praxis ausbeuten."
Wie kann man denn bitte jemanden Ausbeuten damit? Die Regel sind doch bekannt, die werden selbst bei Ryanair direkt im Buchungsprozess sogar bildlich verdeutlicht.
Man bezahlt für den Service, den man kauft. Sollte man diese Möglichkeit jetzt verbieten, dann ist es wie @Clemi schon sagte: Die Preise steigen generell, also zahlen auch die, die den Service gar nicht wollen/brauchen.

"Konkret richtet sich die Beschwerde gegen sieben Fluggesellschaften - darunter Ryanair, Easyjet und Wizz Air. Diese erlauben die kostenlose Mitnahme eines kleinen Handgepäckstücks, das in der Regel unter den Sitz passen muss."
"Aus Sicht der Verbraucherschützer sind die Grenzen der angesprochenen Fluggesellschaften nicht angemessen und damit rechtswidrig. Sie forderten die EU dazu auf, genauere Vorschriften einzuführen"

Es gibt ein Gerichtsurteil, nachdem es ein Gepäckstück gratis geben muss; hier wird dann gesagt, dass diese Airlines das erlauben, es wird eine BEschwerde gegen die Airline gemacht, weil die das Gesetz umsetzen, man aber eine andere Vorstellung hat, was "angemessen" heißt. Dann ist es doch wirklich weniger eine Beschwerde gegen die Airlines, sondern eine Beschwerde gegen die EU/Das Urteil, weil die Regeln nicht eindeutig sind.


Irgendwie ist das alles wieder recht konfus, in meinen Augen.
Beitrag vom 21.05.2025 - 17:25 Uhr
UserMHalblaub
User (1297 Beiträge)
Zumal der Platz in der Kabine ein Limit hat und nicht jeder Handgepäckkoffer in die oberen Ablagefächer platz hat wenn alle Sitzplätze belegt sind.

Das dürfte wohl ein MAX200-Problem sein. Für den A320 kann man ??Airspace L Bins? ordern, dann hat jeder Trolley Platz.

Für die Preistransparenz finde ich es gut, dass alle Airlines einfach das gleiche Basisprodukt anbieten sollten. Handgepäck ist für mich alles, was ich nicht aufgeben muss. Billig-Airlines behaupten, Handgepäck wäre frei aber dann doch nicht, weil größer. Dann müssen diese Airlines schlicht aufhören mit freiem Handgepäck zu werben.
Beitrag vom 21.05.2025 - 17:30 Uhr
UserFloCo
Nicht mehr so Vielflieger
User (2167 Beiträge)
Zumal der Platz in der Kabine ein Limit hat und nicht jeder Handgepäckkoffer in die oberen Ablagefächer platz hat wenn alle Sitzplätze belegt sind.

Das dürfte wohl ein MAX200-Problem sein. Für den A320 kann man ??Airspace L Bins? ordern, dann hat jeder Trolley Platz.

Für die Preistransparenz finde ich es gut, dass alle Airlines einfach das gleiche Basisprodukt anbieten sollten. Handgepäck ist für mich alles, was ich nicht aufgeben muss.

Gibt es sowas vergleichbar eigentlich schon irgendwo anders?
Wenn ich ein Auto kaufe, dann kommt es ja auch stark auf die Extras an. Es gibt ja, außerhalb des gesetzlichen standards, nicht diesen Standard, den alle bieten müssen. Diesen Standard würde ich derzeit schon als den Flug sehen, den alle bieten, alles andere ist extra.

Auch bei anderen Anbietern (Telekommunikation, Versicherung, etc.) gibt es ja unzählige Variationen und viel Kleingedrucktes, da sind mir solche Diskussionen aber nicht bekannt.
Beitrag vom 21.05.2025 - 18:27 Uhr
UserClemi
Elektroniker
User (1110 Beiträge)
Das dürfte wohl ein MAX200-Problem sein. Für den A320 kann man ??Airspace L Bins? ordern, dann hat jeder Trolley Platz.


Bei der MAX gibt es das selbe zum Nachrüsten...heißt Space Bins und trotzdem hat nicht jeder Handgepäck Koffer platz.
Bei der MAX8 oder MAX8-200 in der
Standardkonfiguration 118 Stück,
Space Bins 178 Stück.

Hast du denn Zahlen von Airspace L Bins?
Ich lese bloß "bietet platz für Gepäck für fast jeden Passagier"

Dieser Beitrag wurde am 21.05.2025 18:28 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 21.05.2025 - 19:23 Uhr
UserJordanPensionär
Pensionär
User (4227 Beiträge)
Gibt doch ein einfaches Mittel:
einfach mit einer Airlines fliegen, die ein 'normales' Handgepäckstück im Tarif hat, z.B. LH, AF, DE, KLM etc..
Gibt doch zu den Lowcostern fast immer eine Alternative.

Ich finde das das langsam zu einem Regulierungswahn ausartet.
Beitrag vom 21.05.2025 - 21:30 Uhr
Userdiver
User (228 Beiträge)
Gibt doch ein einfaches Mittel:
einfach mit einer Airlines fliegen, die ein 'normales' Handgepäckstück im Tarif hat, z.B. LH, AF, DE, KLM etc..
Gibt doch zu den Lowcostern fast immer eine Alternative.

Ich finde das das langsam zu einem Regulierungswahn ausartet.

Eine Standardisierung erleichtert den Preisvergleich, fördert damit den Wettbewerb und sorgt damit für günstigere Preise. Wer hat schon die Zeit und Geduld bei einer Flugbuchung bei jeder Airline die individuellen Bedingungen bezüglich Handgepäck herauszusuchen?
Und auch ihr Hinweis mit den Nicht-Lowcostern greift zu kurz, da z.B. LHG auf der Langstrecke sogenannte Light-Tarife anbietet, um beim Preisvergleich einigermaßen mithalten zu können, obwohl die wenigsten Leute auf der Langstrecke ohne Aufgabegepäck reisen.
Beitrag vom 21.05.2025 - 23:13 Uhr
UserJordanPensionär
Pensionär
User (4227 Beiträge)
Gibt doch ein einfaches Mittel:
einfach mit einer Airlines fliegen, die ein 'normales' Handgepäckstück im Tarif hat, z.B. LH, AF, DE, KLM etc..
Gibt doch zu den Lowcostern fast immer eine Alternative.

Ich finde das das langsam zu einem Regulierungswahn ausartet.

Eine Standardisierung erleichtert den Preisvergleich, fördert damit den Wettbewerb und sorgt damit für günstigere Preise. Wer hat schon die Zeit und Geduld bei einer Flugbuchung bei jeder Airline die individuellen Bedingungen bezüglich Handgepäck herauszusuchen?

Eine 'Standardisierung' von der Politik vorgegeben!? Das hat ja nun gar nichts mehr mit Marktwirtschaft zu tun. Der mündige Verbraucher hat die Wahl und bucht was er braucht. Beim Einkauf vergleichen Sie doch sicherlich auch die Preise und kaufen dann das was Sie möchten und brauchen.

Die (Hand)Gepäckregeln sind bei jeder Airline mit einem Click zu finden. Das sollte nun wirklich kein Problem sein.

Und auch ihr Hinweis mit den Nicht-Lowcostern greift zu kurz, da z.B. LHG auf der Langstrecke sogenannte Light-Tarife anbietet, um beim Preisvergleich einigermaßen mithalten zu können, obwohl die wenigsten Leute auf der Langstrecke ohne Aufgabegepäck reisen.

Ja richtig, aber ein Handgepäck in angemessener Größe, dazu sogar noch ein kleineres Zweites. Und wer mehr braucht (Aufgabegepäckstück) bucht eben den dazugehörigen Tarif.

Welcher der genannten Lowcoster fliegt bis jetzt Langstrecke?
Norse hat nur Tarife mit großem Handgepäck (sogar mit 2 a 10 kg + 1 drittes kleines), FlyDubai Tarife nur mit Aufgabegepäck, Scoot ebenfalls.
Und sollte Wizz seine Pläne auf Langstrecke umsetzen, dann werden die das auch so anbieten müssen, eben um Wettbewerbsfähig zu sein.
Beitrag vom 22.05.2025 - 07:19 Uhr
Usercontrail55
User (6125 Beiträge)
Eine 'Standardisierung' von der Politik vorgegeben!? Das hat ja nun gar nichts mehr mit Marktwirtschaft zu tun. Der mündige Verbraucher hat die Wahl und bucht was er braucht.
Es sind aber nicht alle Verbraucher mündig und nicht jeder versteht sofort alles, was in den AGBs steht. Die martwirtschaftliche Freiheit bleibt bei einer Standardisierung von Vetragsbedingungen ja bestehen. Es gibt bereits eine Reihe von Regelungen, die es dem Verbraucher erleichtern zwischen Produkten zu vergleichen, ohne sich durch Seiten von Kleingedrucktem zu quälen. Allein die Regelung zum kl. freien Handgepäck der Top 7 LCC in Europa umfasst 5 verschiedene Versionen in Größe und/oder Gewicht. Das soll standardisiert werden. Um mehr geht es eigentlich nicht. Welches Maß da am Ende rauskommt ist erst mal offen.
Beim Einkauf vergleichen Sie doch sicherlich auch die Preise und kaufen dann das was Sie möchten und brauchen.
Klar, aber es geht darum, was bekomme ich jeweils für mein Geld und wie offen ist die Information.
Die (Hand)Gepäckregeln sind bei jeder Airline mit einem Click zu finden. Das sollte nun wirklich kein Problem sein.
Ja, das ist richtig. Aber vor jeder Buchung eine Excel Tabelle aller Leistungen anlegen zu müssen um vollumfänglich vergleichen zu können widerspricht den Verbraucherschutz.
Daher gibt es ja in vielen Bereichen standardisierte Regeln, wie Kündigungfristen, Rückgabe Regeln, Haftungsregeln usw. die einen Mindeststandard definieren. Im Wettbewerb ist ja jeder frei mit darüber hinausgehenden Extraleistungen zu punkten.

Dieser Beitrag wurde am 22.05.2025 07:21 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 22.05.2025 - 08:27 Uhr
UserJordanPensionär
Pensionär
User (4227 Beiträge)
@contrail55

Meinen Sie das in dem Sinne, wie in diesem Artikel, zu einem anderen Problem im (Intenet)Verbraucherschutz,:

 https://www.spiegel.de/wirtschaft/internet-betrug-berlin-will-verbraucher-besser-vor-fake-shops-schuetzen-a-a3eac34f-e8a1-4f10-adec-0b35511c170f

geschildert, durch das Land Berlin angeregt/gefordert?

Ich denke das wird nur das übliche 'Hase vs. Igel Spiel', mit dem 'Sieg' des 'Igels'.
Beitrag vom 22.05.2025 - 09:26 Uhr
Usercontrail55
User (6125 Beiträge)
@contrail55

Meinen Sie das in dem Sinne, wie in diesem Artikel, zu einem anderen Problem im (Intenet)Verbraucherschutz,:

 https://www.spiegel.de/wirtschaft/internet-betrug-berlin-will-verbraucher-besser-vor-fake-shops-schuetzen-a-a3eac34f-e8a1-4f10-adec-0b35511c170f

geschildert, durch das Land Berlin angeregt/gefordert?
Nein, soweit würde ich nicht gehen. Es wird ja nicht betrogen.

Ich denke das wird nur das übliche 'Hase vs. Igel Spiel', mit dem 'Sieg' des 'Igels'.
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