Beitrag vom 04.03.2025 - 10:42 Uhr
Wären diese vier Jahre doch nur schon vorbei. Vielleicht erbarmt sich ja der Allmächtige schon vorher und besucht noch einen Prügelknaben da oben. Obwohl danach kommt der nächste Freak, vielleicht Musk der gestörte Autist. Bis dahin wird die USA wohl keine Demokratie sein. Wie hat es Jacques Tilly gestern so treffend beschrieben. Zu den Evil Empires China und Russland gesellt sich jetzt die USA. Erschreckende Vorstellung.
Beitrag vom 04.03.2025 - 10:59 Uhr
Wären diese vier Jahre doch nur schon vorbei. Vielleicht erbarmt sich ja der Allmächtige schon vorher und besucht noch einen Prügelknaben da oben. Obwohl danach kommt der nächste Freak, vielleicht Musk der gestörte Autist. Bis dahin wird die USA wohl keine Demokratie sein. Wie hat es Jacques Tilly gestern so treffend beschrieben. Zu den Evil Empires China und Russland gesellt sich jetzt die USA. Erschreckende Vorstellung.
Musk kann nicht, da nicht in den USA geboren. Zum Staatsbürger könnte man ihn sicherlich noch machen, den Geburtsort kann mal allerdings schwer ändern.
Und selbst wenn man diese Regelung anpassen sollte, dann denke ich eher, dass man die Begrenzung auf die 2 Amtszeiten aufhebt. Aber auch wenn es ein Vance werden sollte, ist das glaube ich kaum besser.
Beitrag vom 04.03.2025 - 11:14 Uhr
Ach auch der Donald wird schon recht bald merken, das die Weltwirtschaft ein Kreislauf ist.
Wenn ers nicht selber merkt, dann wird ihm das schon einer seiner Berater mitteilen.
Die Bevölkerung wird sicherlich auch, nach anfänglicher Euphorie, merken das der Traum vom MAGA so nicht funktionieren wird...
Beitrag vom 04.03.2025 - 11:29 Uhr
Beitrag vom 04.03.2025 - 10:39 Uhr
UserJochen Hansen User (59 Beiträge)
Moin,
das ist echt so ein Eigentor für Boeing! Keine Kapazitäten außerhalb vom Großraum Seattle. Für die TUI, Ryanair ist das übel. Wenn EW clever ist, zögern sie auch die Auslieferung auch auf die Nach-Trump-Zeit heraus.
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Fly-away
Beitrag vom 04.03.2025 - 13:31 Uhr
Ach auch der Donald wird schon recht bald merken, das die Weltwirtschaft ein Kreislauf ist.
Wenn ers nicht selber merkt, dann wird ihm das schon einer seiner Berater mitteilen.
Man sollte das Ausmaß seiner Einfältigkeit denke ich nicht unterschätzen. Allein die Gleichsetzung eines Handelsdefizits mit "Schulden", die die Handelspartner angeblich in den USA haben, zeigt die Unterkomplxität seiner Wahrnehmung. Da korrigiert ihn ja auch keiner.
Dh, ob er das mit dem Kreislauf dann "glaub"t oder eher den "woken" Berater feuert, sei mal dahingestellt.
Die Bevölkerung wird sicherlich auch, nach anfänglicher Euphorie, merken das der Traum vom MAGA so nicht funktionieren wird...
Bis dahin ist die Vormachtstellung der USA in der Wirtschaft und der Forschung aber vermutlich Geschichte. Und den weltweiten politischen Vertrauensverlust der letzten 5 Wochen bei den (noch) Verbündeten wieder wettzumachen, wird best case 10 Jahre dauern, selbst wenn sie Trump und seine Truppe nochmal loswerden sollten.
Die bisherigen weltweite Wahrnehmung der USA hat DT denke ich erfolgreich beerdigt.
Was von Amerika diesen Zerstörungsprozess übersteht, ist bestenfalls ein massiv geschwächter Verbündeter, schlimmstenfalls zum Feind übergelaufen.
In Bezug auf Airbus denke ich daher, eine strategische Planung, die sogar einen Totalausfall der USA als Kunde verkraftet, wäre aktuell ideal.
Dieser Beitrag wurde am 04.03.2025 17:04 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 04.03.2025 - 15:22 Uhr
Airbus wird auch Auswirkungen spüren. Alleine durch Komponenten, die eingeführt werden müssen. Gegenüber Boeing werden sie aber keinen Rückschritt machen.
Wer am Ende Gewinner oder Verlierer sein wird, das wird auch sehr stark damit zusammenhängen, was China macht. Man darf nicht vergessen, dass China auf riesigen US$ Reserven sitzen und immer unabhängiger werden vom Westen. Wenn sich die Europäer mehr mit China und anderen Schwellenländern einlässt, kann es passieren, dass die USA auf das Niveau eines Schwellenlandes abrutschen wird.
Beitrag vom 04.03.2025 - 20:45 Uhr
Da die EU bisher keine Importzölle auf US Produkte erhöht hat ändert sich für Airbus erst einmal gar nichts.
Bei der poiltischen Entwicklung in den USA sollte sich die EU neu ausrichten. Wir haben in Asien keine verbrannte Erde hinterlassen. Sollen die USA doch alles selbst bauen. Die logische Konsequenz muss sein, dass kein EU Rüstungsprojekt mehr Teile aus den USA verbaut. Egal ob Tempest, FCAS oder Gripen, alle US Bauteile müssen subsituiert werden. Gerade bei Gripen wegen des PW Triebwerkes nicht einfach, aber dauerhaft unumgänglich. Die nächste Stufe könnte ein Exportverbot der USA für einzelne militärischen Güter sein. Dann steht EU mehr als blank da. Merz solle das Sondervermögen auf eine Milliarde erhöhen und versuchen in seiner Amtszeit möglichst viele Defizite bei Militär und Aufklärung auszuMERZen, und zwar nicht im Alleingang, sondern gemeinsam mit unseren verlässlichen Partnern aus Europa. Jetzt ist die Zeit, und es gilt sie schnell zu nutzen.
Beitrag vom 06.03.2025 - 15:50 Uhr
Airbus wird auch Auswirkungen spüren. Alleine durch Komponenten, die eingeführt werden müssen. Gegenüber Boeing werden sie aber keinen Rückschritt machen.
Sofern die Zölle nur auf fertige Maschinen gezogen werden, wird es Airbus kaum spüren.
SA kann man auf Airbus Mobile konzentrieren bei
A220 sind es 186 Orders die noch offen sind
A320neo 35 Orders
A321 neo 637 Order offen für USA
A220 müßte man hin bekommen bei der A320/1 neo wird es schwierig aber machbar, laut Wiki en soll die Kapazität von Mobile 20 Neos pro Monat sein ( sofern genügend Material zu Verfügung steht). Das macht 240 Neo max pro Jahr.
A330 neo sind noch 7 Orders offen.
A350-900/1000 sind noch 74 Orders offen wobei 45 A350-900 von United noch weit in der ferne sind, bleiben 29 Orders.
�berschaubar...dann noch die Frage was ist mit den SA und WB die jetzt gerade in Bau sind was passiert da mit den wenn die Zölle anfallen?
Zölle bei Boeing würde auch nicht wirklich treffen, man ist soweit hinten dran mit den Auslieferungen. Wenn nicht an Kunden a wegen Zöllen geliefert kann gehts an Kunden b oder c.
Die einzigen Gewinner ist der Staat einnahmen der Zölle und Verlierer die Kunden dürfen die Zölle zahlen und eventuell mehr weil wenn man keinen Konkurrenten mehr hat kann man mehr verlangen.
Beitrag vom 06.03.2025 - 17:23 Uhr
Sofern die Zölle nur auf fertige Maschinen gezogen werden, wird es Airbus kaum spüren.
Wieso denken Sie, das wäre der Fall?
So erratisch das lustige Spiel Zi-Za-Zölle-Verhängen (und schon Stunden später wieder zurücknehmen) in den USA durch Trump auch gerade abläuft: Die betroffenen Produktgruppen waren bis gestern immer: Alle.
Dann im Nachgang gab es jetzt eine "Ausnahme" von 4 Wochen für die Automobilindustrie - was auch immer das bringen soll, denn bis die Details klargestellt und die Ausnahmen beantragt sind, sind die 30 Tage schon rum.
Dieser Beitrag wurde am 06.03.2025 18:52 Uhr bearbeitet.