Beitrag vom 24.03.2025 - 10:27 Uhr
Anmerkung:
Luftfahrt-Bundesamt wird so geschrieben und nicht wie in diesem Artikel. Einem luftfahrtbezogenen Medium sollte so etwas nicht passieren.
Beitrag vom 24.03.2025 - 11:02 Uhr
Ziemlich schnell nach dem Absturz verfügte die europäische Luftsicherheitsagentur EASA, dass zu jedem Zeitpunkt eines Fluges zwei Personen im Cockpit sein müssen, um einen Alleingang wie den von Andreas Lubitz zu verhindern.
In einer späteren Evaluation wurden aber zusätzliche Risiken festgestellt, wenn die gepanzerte Tür häufiger geöffnet wird und andere Crew-Mitglieder leichter Zugang erhalten. Die Regel wurde im Einvernehmen zwischen dem Branchenverband BDL und dem Bundesverkehrsministerium wieder aufgehoben.
Wahrscheinlich hätte eine Person der CabinCrew mit Anwesenheit im Cockpit, während der Captain sich mal erleichterte, den Ablauf verhindern können, nur durch pure Präsenz. Der Selbstmörder hätte sein Vorhaben kaum gestartet.
Warum die Tür häufiger geöffnet würde, wenn zwei Personen im Cockpit sein müssen ist nicht nachvollziehbar. Auch nicht, dass es keinen HyperCode zum �ffnen gibt, die heutige SmartphoneTechnik würde eine sichere Verwahrung ermöglichen.
Beitrag vom 24.03.2025 - 13:25 Uhr
Ziemlich schnell nach dem Absturz verfügte die europäische Luftsicherheitsagentur EASA, dass zu jedem Zeitpunkt eines Fluges zwei Personen im Cockpit sein müssen, um einen Alleingang wie den von Andreas Lubitz zu verhindern.
In einer späteren Evaluation wurden aber zusätzliche Risiken festgestellt, wenn die gepanzerte Tür häufiger geöffnet wird und andere Crew-Mitglieder leichter Zugang erhalten. Die Regel wurde im Einvernehmen zwischen dem Branchenverband BDL und dem Bundesverkehrsministerium wieder aufgehoben.
Wahrscheinlich hätte eine Person der CabinCrew mit Anwesenheit im Cockpit, während der Captain sich mal erleichterte, den Ablauf verhindern können, nur durch pure Präsenz. Der Selbstmörder hätte sein Vorhaben kaum gestartet.
Warum die Tür häufiger geöffnet würde, wenn zwei Personen im Cockpit sein müssen ist nicht nachvollziehbar. Auch nicht, dass es keinen HyperCode zum �ffnen gibt, die heutige SmartphoneTechnik würde eine sichere Verwahrung ermöglichen.
Ich persönlich glaube ja, Sie haben kein besseres Bild der Lage, als alle die genau diese Procedures über Jahre hinweg angewandt und mehrfach einer Beurteilung unterzogen haben. So geht es u.A. nicht nur um das häufigere �ffnen, sondern auch um die Tatsache, dass die Tür wesentlich länger geöffnet bleibt und durch den vorher notwendigen Anruf in der Kabine sogar eine Art Vorwarnung stattfindet, dass die Tür möglicherweise gleich geöffnet wird.
Interessanter finde ich da schon Ihren Hinweis auf einen HyperCode?! Wie kann man sich das vorstellen und wie kann man das sicher gegen Missbrauch gestalten?
Beitrag vom 24.03.2025 - 16:15 Uhr
In einer späteren Evaluation wurden aber zusätzliche Risiken festgestellt, wenn die gepanzerte Tür häufiger geöffnet wird und andere Crew-Mitglieder leichter Zugang erhalten. Die Regel wurde im Einvernehmen zwischen dem Branchenverband BDL und dem Bundesverkehrsministerium wieder aufgehoben.
Wahrscheinlich hätte eine Person der CabinCrew mit Anwesenheit im Cockpit, während der Captain sich mal erleichterte, den Ablauf verhindern können, nur durch pure Präsenz. Der Selbstmörder hätte sein Vorhaben kaum gestartet.
Zu dem Thema habe ich heute morgen im Radio gehört, ein Flugbegleiter im Cockpit hätte nicht eingreifen können. Doch hätte er. Er hätte dem Captain einfach von Innen die Tür öffnen können. Ich halte die Aufgabe der 2-Personenregelung für unverständlich. Hier hat man Lobby-Interessen nachgegeben.
Beitrag vom 24.03.2025 - 18:39 Uhr
Ich persönlich glaube ja, Sie haben kein besseres Bild der Lage, als alle die genau diese Procedures über Jahre hinweg angewandt und mehrfach einer Beurteilung unterzogen haben. So geht es u.A. nicht nur um das häufigere �ffnen, sondern auch um die Tatsache, dass die Tür wesentlich länger geöffnet bleibt und durch den vorher notwendigen Anruf in der Kabine sogar eine Art Vorwarnung stattfindet, dass die Tür möglicherweise gleich geöffnet wird.
Der Anruf in der Cabin ist ja wohl notwendig und die Tür ist nicht wesentlich länger bzw. öfter geöffnet, wenn einer raus, einer rein, nach dem "Pinkeln" vice versa. Bei einigen 757 ist die Toilette in den Cockpit Bereich integriert, das erhöht zwar die Sicherheit. Aber was passiert wenn beide Piloten gleichzeitig umkippen, oder der Suizide killt den Kollegen, dann käme bei long range der Dritte nicht mehr rein. Es gibt sicher eine Menge Szenarien wie z.B. ein Pilot auf dem deadhead, jedenfalls die totale Türblockage ist Irrsinn, insbesondere wo highjack durch die strengen Paxcontrollen so gut wie nicht mehr vorkommt. Und kranke Figuren wie Lubitz muss man vorher rausfiltern.