Community / / Wie der Flughafen München die Ereig...

Beitrag 1 - 12 von 12
Beitrag vom 23.02.2026 - 15:41 Uhr
UserGB
User (1042 Beiträge)
Tja, da war jemand der geregelte Feierabend wohl wichtiger als die eingeschlossenen Passagiere. Mit einer blassen Bitte um Entschuldigung wird man da kaum durchkommen.

Beitrag vom 23.02.2026 - 16:26 Uhr
UserRalf Latinoe
User (24 Beiträge)
Der Vorfall alleine ist schon eine Schande, aber noch schlimmer ist der peinliche Erklärungsversuch des MUC.
Beitrag vom 23.02.2026 - 16:31 Uhr
Usernighthawk
EDDF
User (378 Beiträge)
Peinlich, aber kein Einzelfall. Ich war nach einer late arrival in Frankfurt mit den anderen Paxen meines Fluges in T2 eingeschlossen. Alle hatten schon Feierabend gemacht, alle Türen waren geschlossen, kein Mitarbeiter in Sicht, telefonisch niemand mehr erreichbar und die Bundespolizei (die einzigen, die man telefonisch erreichen konnte) "nicht zuständig". Wir mussten dann über die Notausgänge ins landseitige Terminal "flüchten". Ob danach jemand die luftseitige Seite wieder gesichert hat, wie es Vorschrift wäre - keine Ahnung.
Beitrag vom 23.02.2026 - 16:39 Uhr
UserCharlie-Alpha
User (345 Beiträge)
Ist der Flughafen MUC in Nachtstunden für mögliche ungeplante Zwischenlandung bei einem Emergency verfügbar (Medical ect.)?

Wie agiert man in solchen denkbaren Fällen?

Überhaupt keinen Treppenfahrer, keinen Busfahrer?
Beitrag vom 23.02.2026 - 18:43 Uhr
UserHAM-MUC
User (6 Beiträge)
Der Vorfall alleine ist schon eine Schande, aber noch schlimmer ist der peinliche Erklärungsversuch des MUC.


Da kann ich nur zustimmen. Ich bin sonst niemand, der sich an einem "shit storm" beteiligt.

Aber das hier ist alles unterirdisch. Erst einen riesigen Fehler machen und dann einfach abtauchen. Als Mitglied des Aufsichtsrats würde ich den verantwortlichen Geschäftsführer für die Operations im hohen Bogen feuern. Da muss es dann auch egal sein, wie lange der Vertrag vielleicht noch läuft.

Wenn derjenige ein wenig Anstand gehabt hätte, hätte er spätestens heute Mittag vor die Presse treten und die Verantwortung übernehmen müssen. Denn die Airline ist diesem Fall (fast) machtlos gewesen. Die wirklichen Fehler hat die Flughafen MUC Gesellschaft gemacht.
Beitrag vom 23.02.2026 - 20:25 Uhr
Usermpilot
User (668 Beiträge)
In welchen politischen Zwängen sind wir eigentlich gelandet, wenn sich Verantwortliche in die Hosen machen in solch einer Notsituation mal das Nachtflugverbot völlig aufzuheben bzw. einfach zu negieren. Straff nach Vorschrift, das hat den Deutschen schon immer ausgezeichnet.
Beitrag vom 23.02.2026 - 20:34 Uhr
Userfliegerschmunz
User (949 Beiträge)
Das ist die "Mir san mir"-Arroganz, die einem in MUC auf Schritt ujn Tritt begegnet.
Beitrag vom 23.02.2026 - 21:42 Uhr
UserAlblaus
User (37 Beiträge)
Ich kann mir auch vorstellen dass die Crews nur hingehalten wurden " ja ja in einer halben Stunde geht’s weiter, wir kümmern uns…" in Dauerschleife alle halbe Stunde. Denn wer wird der Crew schon per Funk sagen " Machts euch die nächsten 6 Stunden bequem im Flieger".

Ich hatte so ähnliches in Stuttgart erlebt als der Isländische Vulkan Asche gespuckt hat. Gerade als die Tür zuging wurde der Luftraum gesperrt. 4 Stunden standen wir noch angedockt am Gate. Immer hieß es es geht bald weiter. Wir durften nicht zurück ins Terminal, obwohl die Fluggastbrücke noch angedockt war.
Beitrag vom 23.02.2026 - 22:15 Uhr
UserHomer Jay
User (13 Beiträge)
Der Vorfall alleine ist schon eine Schande, aber noch schlimmer ist der peinliche Erklärungsversuch des MUC.


Da kann ich nur zustimmen. Ich bin sonst niemand, der sich an einem "shit storm" beteiligt.

Aber das hier ist alles unterirdisch. Erst einen riesigen Fehler machen und dann einfach abtauchen. Als Mitglied des Aufsichtsrats würde ich den verantwortlichen Geschäftsführer für die Operations im hohen Bogen feuern. Da muss es dann auch egal sein, wie lange der Vertrag vielleicht noch läuft.

Wenn derjenige ein wenig Anstand gehabt hätte, hätte er spätestens heute Mittag vor die Presse treten und die Verantwortung übernehmen müssen. Denn die Airline ist diesem Fall (fast) machtlos gewesen. Die wirklichen Fehler hat die Flughafen MUC Gesellschaft gemacht.
Beitrag vom 23.02.2026 - 23:01 Uhr
UserHomer Jay
User (13 Beiträge)
>
Wenn derjenige ein wenig Anstand gehabt hätte, hätte er spätestens heute Mittag vor die Presse treten und die Verantwortung übernehmen müssen. Denn die Airline ist diesem Fall (fast) machtlos gewesen. Die wirklichen Fehler hat die Flughafen MUC Gesellschaft gemacht.


Wieso ist die Airline fast machtlos gewesen? Nicht der Flughafenbetreiber ist dafür verantwortlich Ausnahmegenehmigung für die Überschreitung der Nachtflugbeschränkungen für Flüge zu beantragen sondern die Airline. Damit ist LH und nicht die FMG bewusst das Risiko eingegangen unter den bestimmt auch der LH bekannten Wettervorhersagen diese Flüge noch offblock zu bringen und den Versuch zu starten sie noch rechtzeitig vom Hof zu bekommen.
Auch ist es die Fluggesellschaft, welche grundsätzlich für das Passagierhandling verantwortlich ist. Und ich denke hier wird die Airline ebenfalls an der Kostenschraube bei den Dienstleistern gedreht haben, sodass Personal für etwaige Unregelmässigkeiten eher sperlich bis gar nicht geplant wird/werden kann. Und da die Maschinen Off Block waren, ist der Flug für den Dienstleister abgeschlossen und alle Leistung wurden zunächst erstmal erbracht. Auch hier ist die Airline wieder verantwortlich rechtzeitig ihre Dienstleister über mögliche Unregelmäßigkeiten zu informieren und mehr Personal anzufordern. Hier ist jedoch das deutsche Arbeitsrecht sehr restriktiv, wenn es um die (kurzfristige) Anordnung von Überstunden geht und vieles läuft dann über Freiwilligkeit der Mitarbeitenden.
Der Flughafenbetreiber ist eigentlich nur insofern für die Misere verantwortlich, als dass er die Maschinen auf Außenpositionen disponiert hat. Aber, wenn wirklich keine Terminalpositionen oder wenige frei waren, blieben den Disponenten ja auch wenig Möglichkeiten, denn grundsätzlich waren diese Maschinen ja schon offblock, also nicht mehr für Positionen einzuplanen. Dass bei solchen Wetterbedingungen dann ankommende Maschinen gegenüber Maschinen, die bereits offblock sind, aber ja ggf. zurückkommen könnten, priorisiert werden ist auch klar. Dem Flughafenbetreiber könnte höchstens eine Schuld zugewiesen werden, wenn die Busse aufgrund der nicht richtig geräumten Flächen nicht hätten zu den Maschinen vordringen können oder die Maschinen nicht sicher mit Treppen hätten versorgt werden können oder nicht alles Mögliche getan wurde, um die Pisten für einen sichern Betrieb zu räumen.

Und auch an Bord ist die Airline verantwortlich dafür, dass nur das nötigste/minimum an Catering und Getränken und Versorgung von Gästen geladen wird.

Also aus meiner Sicht ist eher ein Versagen bei LH als beim MUC zu suchen.
Beitrag vom 24.02.2026 - 11:30 Uhr
UserMHalblaub
User (1298 Beiträge)
Also aus meiner Sicht ist eher ein Versagen bei LH als beim MUC zu suchen.

Ich nehme auch an, dass überwiegend Flugzeuge von Lufthansa die Gates am Terminal blockiert haben. Lufthansa hätte hier also eine Maschine umparken können und alle Maschinen hätten nach und nach ans Gate kommen können.
Beitrag vom 24.02.2026 - 11:42 Uhr
UserJordanPensionär
Pensionär
User (4303 Beiträge)
Also aus meiner Sicht ist eher ein Versagen bei LH als beim MUC zu suchen.

Ich nehme auch an, dass überwiegend Flugzeuge von Lufthansa die Gates am Terminal blockiert haben. Lufthansa hätte hier also eine Maschine umparken können und alle Maschinen hätten nach und nach ans Gate kommen können.

Eine Airline, hier LH, kann auf einem Airport, einfach so 'Maschinen umparken' - ohne Hilfe/Unterstützung/Erlaubnis vom Flughafen?

Das glaube ich nicht.