Community / / Wie teuer werden kurze Trips im Flug...

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Beitrag vom 13.08.2024 - 10:14 Uhr
UserFRAHAM
User (1277 Beiträge)
Alleine die drei Anwendungsbeispiele mit Musterpreisen zeigen, dass diese Erfindung eigentlich nicht wirklich gebraucht wird.
In Ballungszentren wird der Einsatz binnen kürzester Zeit reglementiert werden, wenn spätestens das Dritte Föugtaxi über den Garten eines beliebigen Politikers fliegt und überspitzt gesagt dabei die Asche vom Grill auf das Grillgut bläst oder Bilder dieser Gärten im Internet auftauchen.

Und bei der Strecke von Hamburg nach Sylt ist weder ein Preis- noch ein Zeitvorteil bei solch einem Reisegerät.
Beitrag vom 13.08.2024 - 10:24 Uhr
UserDaedalos1504
User (1002 Beiträge)
In Ballungszentren wird der Einsatz binnen kürzester Zeit reglementiert werden, wenn spätestens das Dritte Föugtaxi über den Garten eines beliebigen Politikers fliegt und überspitzt gesagt dabei die Asche vom Grill auf das Grillgut bläst oder Bilder dieser Gärten im Internet auftauchen.

Ist es denn so schwer, bei Kommentierungen von Artikeln seinen Hass auf Politiker einmal außen vor zu lassen? Zumal es bei dem Artikel nur um wirtschaftliche Aspekte von Flugtaxis geht.

Beitrag vom 13.08.2024 - 11:14 Uhr
UserAngros
User (899 Beiträge)
Wie teuer sind im Vergleich denn z.B. Helikopterflüge? Hierzulande ist das freilich eher ungewöhnlich, sieht man aber z.B. mal nach Sao Paulo, dann könnte ich mir vorstellen, ist dort eher Bedarf für so eine Art des Transports.

Und was den Kommentar mit Hass auf Politiker betrifft: wieso Hass? So geschieht das allerorten bereits bei der Planung von Umgehungs- oder Durchzugsstraßen, Abflugrouten von Flughäfen, etc.
Statt Politikern kann man ja sagen â??Personen mit ausreichend Einfluß in der Politikâ??, das macht den typischen Personenkreis auch etwas größer. Zählt man noch Bürgerinitiativen dazu, kann man sich ja vielleicht vorstellen, dass das etwas anders ablaufen könnte, als man es sich bei Volocopter & Co derzeit so vorstellt.
Beitrag vom 13.08.2024 - 11:54 Uhr
Userfliegerschmunz
User (946 Beiträge)
Andi Scheuer hat gesagt, das geht!
Im Ernst, endlich und viel zu spät wird die Frage mal gestellt. Ich glaube, man braucht nur eine berrückte Idee, die man den ungebildeten Wirtschaftskoryphäen und Berufsnachplapperern einimpfen muss, und dann fliessen die Milliarden. In dieser Welt gibt es zuviele "Econmists" und zu wenig geerdete Mechaniker und Ingenieure.
Beitrag vom 13.08.2024 - 13:29 Uhr
UserKosmopolit
User (585 Beiträge)
Ich frage mich woher die Daten stammen sollen.

Es fliegt ja noch nichts.

Lilium selbst wirbt auf der Webseite mit der Strecke NY - Philladelphila.
1:10h Reisezeit, 200$.

Ob das dann Zutrifft, weiss ich nicht.

Was ich sehe ist das die Energie von Lilum niemals Erneuerbar erzeugt werden kann, dafür ist das viel zu viel.

Und es kann das Segway Problem bestehen. Schaut alles schön aus, auf dem Papier.
In Wahrheit braucht es aber keiner.
Beitrag vom 13.08.2024 - 14:02 Uhr
UserGB
User (1039 Beiträge)
"Ein langfristig breiterer ökonomischer Erfolg der Angebote hängt davon ab, ob es den Akteuren gelingt, ein überzeugendes Geschäftsmodell vorzulegen", heißt es von den Autoren. "Nur nachhaltige Geschäftsmodelle bieten die Grundlage für einen dringend benötigten Nachschub an weiteren Investitionen."

Ach was, tatsächlich?

Nachhaltigkeit wird ja heutzutage leider zunehmend ein Vorwand, wenn nicht sogar Synonym, für gefälligst vom Staat zu übernehmende wirtschaftliche Risiken. Ein typischer Versuch dazu war die geforderte staatliche Bürgschaft. Von Wirtschaftlichkeit spricht man lieber erst gar nicht.

Dabei liegt es auf der Hand, daß das Pflänzchen Lufttaxi nur unter systematischer Kosten- und Nachteilsverlagerung auf die Allgemeinheit blühen kann.

Selbst im normalen Taxibereich, dem das Betriebsmittel Kraftfahrzeug zu den Preisen eines Massenprodukts zur Verfügung steht, liegen die anfallenden Nutzerkosten in einer für den Fahrgast noch immer nachdenkenswerter Höhe. Bei Lufttaxis, bei denen Massenprodukte derzeit in unerreichbarer Ferne sind, werden sich die Transportkosten nicht signifikant von denen der derzeitigen luftgestützten Alternative eines Hubschraubers unterscheiden können, jedenfalls mit Sicherheit nicht soweit unterbietend, daß die Ã?bernahme eines maßgeblichen Teils des Individualverkehrs zustande kommen könnte, wie noch vor Kurzem von willfährigen Berufsplapperern gemutmaßt.




Beitrag vom 13.08.2024 - 14:22 Uhr
UserFRAHAM
User (1277 Beiträge)
Ist es denn so schwer, bei Kommentierungen von Artikeln seinen Hass auf Politiker einmal außen vor zu lassen? Zumal es bei dem Artikel nur um wirtschaftliche Aspekte von Flugtaxis geht.

Ich habe keinen Hass auf Politiker (in Gänze). Grundsätzlich liegt mir Hass relativ fern. In meinem Beitrag ging es auch dieses Mal eigentlich positiv um Politiker, denn ein Umstand der einen "Normalbürger" ärgert ist ungleich schwerer zu beseitigen, als wenn ein Politiker dadurch auch gestört würde. Sogesehen ist es höchstens mein Ziel Politiker darauf hinzuweisen, was sie stören könnte ;)
Beitrag vom 13.08.2024 - 15:03 Uhr
UserQueen-of-the-Skies
CPT
User (103 Beiträge)
Alberne bayrische Luftschlösser, Flugtaxis!!! Andi Scheuer lässt grüssen.
Wieviele Steuergelder/ Subventionen hat er als BMV hier wohl verplempert?
Ein Lichtblick zumindest, dass er nicht mehr im Amt ist. Die Schadenersatzforderungen in Millionenhöhe aus dem Maut- Desaster hat er uns Steuerzahlern ja schon hinterlassen.

Weiss jemand, wieviele deutsche Subventionen bereits in diese teuren Spielzeuge geflossen sind?

Dieser Beitrag wurde am 13.08.2024 15:20 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 13.08.2024 - 16:17 Uhr
Userfbwlaie
User (5393 Beiträge)
Beispiel HAMBURG - SYLT:
- Von welcher Anzahl von bezahlten Betriebsstunden wird ausgegangem?
- Wie hoch sind dabei die Wartungs-/Betriebskosten?
- Wie hoch sind dabei die Finanzierungskosten?
Von HH fliegt man eher mit einem Flächenflugzeug nach Sylt als mit einem Heli.
Sind Berger und Co mal mit einem Heli geflogen? Wenn der nicht gerade leicht überdimensioniert ist, fängt der Flug mit dem Gang zur Waage an!
Hat Berger einen Vergleich mit einem R44 oder einem leichtem Turbo-Hubschrauber vermieden.
Beitrag vom 13.08.2024 - 17:21 Uhr
Userfliegerschmunz
User (946 Beiträge)
und dann auch noch "Luftfahrtexperte von Roland Berger"! Das ist ja gerade wie Farbberatung im Blindenheim. BWLer, die gestern gebrauchtes Klopapier verkauft haben und morgen in Was-weiß-ich machen . Heute sind die Luftfahrtexperzen.
Beitrag vom 13.08.2024 - 17:58 Uhr
Usermpilot
User (668 Beiträge)
und dann auch noch "Luftfahrtexperte von Roland Berger"! Das ist ja gerade wie Farbberatung im Blindenheim.

Es bedarf weder der "Farbberatung" durch Roland Berger, noch den Kostenszenarien der DLR, wenn man den Lilium Verkaufspreis an die Saudis mit 7 Mio US$ dem simplen Dreisatz unterzieht. Dann ist es völlig neben den Realitäten, die Fahrtkosten einer Taxe, welche einen Anschaffungspreis von ca 50.000 US$ hat, nicht nur erreichen zu wollen, sondern sogar zu unterbieten. Außer den Kapitalkosten fallen wie erwähnt ja auch noch Landegebühren und Handlingkosten an, welche auf größeren Flughäfen bereits in der Größenordnung des Taxitransportes liegen. Berger und Co. werden doch selbst nicht glauben dazu könnte es überhaupt ein tragfähiges und einträgliches Geschäftsmodell geben. Die Allwetter Untauglichkeit würde einen zuverlässigen Betrieb sowieso nicht ermöglichen, was eine zusätzliche Kostendelle verursacht.
Beitrag vom 13.08.2024 - 18:57 Uhr
UserDocBird
User (15 Beiträge)
Es bedarf weder der "Farbberatung" durch Roland Berger, noch den Kostenszenarien der DLR, wenn man den Lilium Verkaufspreis an die Saudis mit 7 Mio US$ dem simplen Dreisatz unterzieht. Dann ist es völlig neben den Realitäten, die Fahrtkosten einer Taxe, welche einen Anschaffungspreis von ca 50.000 US$ hat, nicht nur erreichen zu wollen, sondern sogar zu unterbieten. Außer den Kapitalkosten fallen wie erwähnt ja auch noch Landegebühren und Handlingkosten an, welche auf größeren Flughäfen bereits in der Größenordnung des Taxitransportes liegen. Berger und Co. werden doch selbst nicht glauben dazu könnte es überhaupt ein tragfähiges und einträgliches Geschäftsmodell geben. Die Allwetter Untauglichkeit würde einen zuverlässigen Betrieb sowieso nicht ermöglichen, was eine zusätzliche Kostendelle verursacht.

Stimmt alles! Und dann haben wir noch nicht über die Kosten der Infrastruktur (Errichtung und Unterhalt der Landeplätze) gesprochen oder über deren Genehmigungen im urbanen Umfeld: Die Genehmigungsverfahren (selbst für gesellschaftlich an sich akzeptable Landeplätze für Rettungshubschrauber auf Krankenhäusern) brauchen oft viele Jahre. Und wie die Genehmigung von ein paar Testflügen in Paris gezeigt haben, ist das Stadtvolk nicht gerade erpicht darauf, die Landbevölkerung per Lufttaxi einfliegen zu lassen. Wer glaubt denn ernsthaft, dass die Mischung aus Sozialneid, bzw. Missgunst und Lärmschutz (z.B. Wiesbaden hat gestern Tempo 30/40 aus "Lärmschutzgründen" eingeführt!) nicht die nötige Vielzahl an Landeplätzen in den nächsten Jahren zuverlässig verhindert?

Dieser Beitrag wurde am 13.08.2024 18:58 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 13.08.2024 - 19:00 Uhr
Userstrato
User (111 Beiträge)
Was ist eigentlich mit den Kosten für unweigerlich anfallende Positionierungsflüge? Oder wartet der 7 Millionenflieger bis mein Termin in Finkenwerder rum ist?
Das ist alles nicht mehr als ein Spielzug für Superreiche.
Beitrag vom 13.08.2024 - 19:49 Uhr
UserEricM
User (7136 Beiträge)
Das zeigt eine Studie, für die Experten von Roland Berger und des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) die Wirtschaftlichkeit verschiedener AAM-Anwendungsfälle berechnet haben.

Für welchen Wert von "berechnet"?
Man kennt aktuell keine Herstellungskosten für Fluggerät oder Vertiport. Man kennt keine Zulassungkriterien, man kennt keinen Flächen- oder Manpower-Bedarf am Boden, man kennt keine Wartungszyklen oder Standzeiten kritischer Teile wie zB der Akkus. Man kennt keine Sicherheitsanforderungen, man kennt keine belastbaren Auslastungs-Szenarien.

Aber man hat "berechnet" dass ein Flug mit diesem hypothetischen Lufttaxi 20� billger wäre als die bestehende Verbindung.
Früher haben Auguren laut historischen Quellen(*) einfach Fische aufgeschnitten und die zukünftigen Ereignisse in den Gedärmen gelesen.
Scheint mir eine ähnlich belastbare Methode zu sein.

Also in diesem Sinne Glückwunsch an das Marketing/Sales Team bei RB :)
Nochmal fix beim Thema AAM alles mitgenommen, was so an Fördergeld gerade auf der Straße lag ...

*=Asterix: Der Seher

Dieser Beitrag wurde am 13.08.2024 19:51 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 13.08.2024 - 19:57 Uhr
UserKosmopolit
User (585 Beiträge)
"Ein langfristig breiterer ökonomischer Erfolg der Angebote hängt davon ab, ob es den Akteuren gelingt, ein überzeugendes Geschäftsmodell vorzulegen", heißt es von den Autoren. "Nur nachhaltige Geschäftsmodelle bieten die Grundlage für einen dringend benötigten Nachschub an weiteren Investitionen."

Ach was, tatsächlich?


Ja, habe ich mir auch gedacht.

Scheint bei Berger nicht zu laufen, wenn man Zeit für solche bahnbrechenden Erkenntnisse hat.

Ich vermute aber stark das es technisch scheitert, wenn nicht scheitert es am Geschäftsmodell.

Denn wenn sie einen 7er BMW, S-Klasse oder A8 etc. nehmen, dann fahren die Dinger halt extrem günstig.

Damit bleibt für Lufttaxis ein sehr kleiner Nischenmarkt von wichtigen und reichen Leuten die viel Geld für Zeitersparnis investieren können und wollen.

�kologisch macht das selbstverständlich garkeinen Sinn.
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