Community / Kommentare zu aktuellen Nachrichten / Airbus-Folien dokumentieren schwerst...

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Beitrag vom 19.11.2010 - 18:57 Uhr
Userxwb
User (246 Beiträge)
"Statistisch ist es wahrscheinlicher, dass Ihnen auf dem Weihnachtsmarkt das Triebwerk eines Airbus 380 auf den Kopf fällt", sei dazu unlängst ein Spruch vom fernsehbekannten Harald Schmidt mit Humor gewesen.
Beitrag vom 19.11.2010 - 19:47 Uhr
UserReynolds
Rudergänger
Moderator
Dieses Kompetenzgerangel hier nervt mal wieder...

Wenn hier gefordert wird, dass nicht so bissig gekontert wird, sollte man sich mal fragen, ob die eigenen Formulierungen nicht auch etwas dreist sind. Cool bleiben, wie schon gesagt: jedem hier sein Meinungen, wir sind hier nicht in der Schule, es ist OK, wenn jeder bei seiner eigenen Meinung bleibt.

Und davon abgesehen: wer hier jetzt nicht Airbus-interne Dokumente tagtäglich vor Augen hat, sollte sich überlegen ob er Insidern wirklich vorwerfen will, sie lägen falsch wenn sie sagen, dass es wenig authentisch wirkt. Andersherum gesagt: was ist so schwer daran Dokumente aus Nicht-Hersteller Quelle erst einmal mit ner guten Portion Skepsis zu sehen?

Nur weil bestimmte Leute wie SDFlight schlicht und ergreifend mit sehr großer Fachkenntnis aber auch Herstellerbezogenheit aufwarten können, ist das kein Grund bei jeder sich bietenden Gelegenheit hier in Kleinkindmanier polarisieren zu wollen, und die zu erwartende Verteidigungshaltung herauszufordern, Stichwort Geltungsbedürfnis.


Schönen Abend.
Beitrag vom 19.11.2010 - 20:45 Uhr
UserNok
User (1746 Beiträge)
Da sich hier weit und breit kein Kerosin befindet, sieht mein Vorschlag an die User   So aus!

mfg n
Beitrag vom 19.11.2010 - 21:20 Uhr
Userjasmith
Ingenieur für die Dunkle Seite
User (58 Beiträge)
Das Konstrukteure auf Bildern nicht sehen können um was es sich handelt ist doch recht normal.Sie sitzen,
genau wie Internet Blogger,fast nur vorm Schirm und haben häufig den Flieger noch nie angefasst.Das machen
aber außerhalb deiner heiligen Hallen eine Menge Leute täglich.Die verfügen über eine große praktische Erfahrung,
stehen mit ihrem Stempel für die Arbeiten gerade und haben sich jahrelang um den Erwerb ihrer Lizenz kümmern müssen.Diese Leute können solche Bilder schon deuten...

Nö, der Konstrukteur kennt sein Bauteil in und auswendig und weiß wor allem, welche Belastungen, - auch bei Beschädigung - es aushält. Nicht umsonst muß bei Fehlern während der Fertigung der Konstrukteur eine Entscheidung über die Art und Weise der Reparatur (mit-) treffen.
Die Leute, die mit ihrem Stempel für die Arbeit gerade stehen, dokumentieren damit nur, die Arbeiten entsprechend der vom Konstrukteur gemalten Fertigungsunterlage ausgeführt haben...

Gruß
J
Beitrag vom 20.11.2010 - 09:42 Uhr
UserGlobalExcelence
User (9 Beiträge)
Eine Frage an die Experten in der Runde:

Lassen sich die Probleme mit dem Trent900 und die Lieferschwierigkeiten mit dem Trent1000 für die 787 in Zusammenhang bringen? Schließlich handelt es sich im Prinzip um das gleiche Triebwerk.

Und auch wenn es Zynisch klingt ist dieser Vorfall auch ein schönes Beispiel dafür, wie die Luftfahrt aus vergangenen Ereignissen gelernt hat. Bei einer DC10 (Soux City) hat die explosion einer Rotorscheibe schon mal dazu gefürt, dass alle 3 Hydraulik-Backupsysteme durch Trümmer durchschlagen wurden!

Beitrag vom 20.11.2010 - 11:56 Uhr
UserMc_Fly
User (6 Beiträge)
Hallo GlobalExcelence,

zu deiner Frage zu den Triebwerken kann ich nichts sagen, aber zu den Vorfällen aus der Vergangenheit.
Das ist ja das was die Luftfahrt so sehr von allen anderen Verkehrsmitteln unterschiedet. In der Luftfahrt wird jeder Zwischenfall und Unfall genauesten untersucht und die Erkenntnisse daraus fließen wieder in die Konstruktion neuer Flugzeuge ein, damit man vermeidet das das gleiche Unglück ein zweites mal passiert. Es gibt natürlich Grenzen, man kann nicht alles verhindern. Aber der Unfall mit der Qantas A380 hat gezeigt das trotz dieses Schadens das Flugzeug sicher gelandet werden konnte und sogar vorher noch über eine Stunde Kerosin abgelassen werden konnte. Die A380 hat schon recht schwere Schäden abbekommen (das ist meine persönliche Einschätzung aus den mir vorliegenden Informationen) und es ist auch nicht ungefährlich gewesen denke ich. Aber dennoch ist es der Konstruktion zu verdanken das das Flugzeug dennoch sicher gelandet werden konnte und diese Konstruktion (wie auch die jedes anderen Flugzeuges) enthält unzählige Erfahrungswerte aus früheren Flugzeugunglücken, es ist ja kein Zufall das die Triebwerke nicht unter sonder eher vor der Tragfläche sitzen, als ein Beispiel. So gibt es noch hunderte wenn nicht tausende andere Details an einem Flugzeug die aus Erfahrungen früheren Unfällen stammen. z..B. die Form der Fenster, die Blowout pannels usw.

So makaber es auch klingen mag, aber das alles macht das Fliegen durch jeden Unfall der passiert immer sicherer, ich kenne kein anderes Verkehrsmittel was nur annähernd unter einer so hohen Beobachtung und Reglementierung steht wie die Luftfahrt. 100% Sicherheit gibt es nicht, weder daheim unter der Dusche noch im Auto noch im Flugzeug. Somit passieren leider trotzdem hin und wieder Unfälle wie dieser.
Beitrag vom 20.11.2010 - 19:50 Uhr
UserDüse
User (367 Beiträge)
Das Konstrukteure auf Bildern nicht sehen können um was es sich handelt ist doch recht normal.Sie sitzen,
genau wie Internet Blogger,fast nur vorm Schirm und haben häufig den Flieger noch nie angefasst.Das machen
aber außerhalb deiner heiligen Hallen eine Menge Leute täglich.Die verfügen über eine große praktische Erfahrung,
stehen mit ihrem Stempel für die Arbeiten gerade und haben sich jahrelang um den Erwerb ihrer Lizenz kümmern müssen.Diese Leute können solche Bilder schon deuten...

Nö, der Konstrukteur kennt sein Bauteil in und auswendig und weiß wor allem, welche Belastungen, - auch bei Beschädigung - es aushält. Nicht umsonst muß bei Fehlern während der Fertigung der Konstrukteur eine Entscheidung über die Art und Weise der Reparatur (mit-) treffen.
Die Leute, die mit ihrem Stempel für die Arbeit gerade stehen, dokumentieren damit nur, die Arbeiten entsprechend der vom Konstrukteur gemalten Fertigungsunterlage ausgeführt haben...

Klar kennt der Konstrukteur sein Bauteil genau,besser als alle Anderen.Ob er aber,wenn er über den Tellerrand
schauen muß,immer noch weiß was er da vor sich hat ,lasse ich mal offen.
Deine Ausführungen über Leute mit Stempel,und was die stempeln ist auch vollkommen richtig.Da dir der Wortlaut
"heilige Hallen"nicht geläufig ist,konntest du auch nicht wissen,daß ich von Certifying Staff sprach und nicht von
Airbus Technikern mit SP,EP oder FP Stempeln.

Wegen Tellerrand und so hier mal eine
Übersetzung Fliegerei/Airbus:

heilige Hallen=Airbus Finkenwerder
A one-eighty =A380
Beitrag vom 21.11.2010 - 09:34 Uhr
UserNachdenklich
Denker
User (724 Beiträge)
"heilige Hallen"nicht geläufig ist,konntest du auch nicht wissen,daß ich von Certifying Staff sprach und nicht von
Airbus Technikern mit SP,EP oder FP Stempeln.

Wegen Tellerrand und so hier mal eine
Übersetzung Fliegerei/Airbus:

heilige Hallen=Airbus Finkenwerder
A one-eighty =A380


Na dann ist Dir sicher auch aufgefallen, dass Airbus den einen oder anderen CS haben muss, dann sie haben seit Jahren einen eigenen EASA 145 Betrieb.

Zur A one eighty, wie du sie so schön nennst: Schau mal in die Statistiken, dann wirst du schnell sehen, dass die A380 nicht mehr oder weniger Umkerhungen hat als die B747 auch. Nur das die B747 maximal auf avherald.com benannt wird. Es scheint als ob SDFlight Recht hat: Nur Airbus Bashing hier. Und immer die gleichen Leute dran beteiligt. Die Liste steht weiter oben, in einem seiner letzten Beiträge

Beitrag vom 21.11.2010 - 10:32 Uhr
Userxwb
User (246 Beiträge)
Bashing gegen Airbus ist hier weit und breit eher nicht zu sehen, dafür ab nun hoffentlich vielleicht mehr themenbezogene Beiträge, worin hier kein ein und der selbe User immermal wieder andere direkt persönlich mit Aufregung detailliert öffentlich herab macht. "Schwerste Schäden" am Qantas-A380 dürften mittlerweile teilweise unstrittig vorhanden sein, auch ohne diese Folien, womit nicht nur dieses Thema bitte nach- oder vielleicht noch besser vordenklich hoffentlich auch ohne weiteren öffentlich persönlichen Streit fortgeführt oder auch langsam zum guten Ende geführt werden kann.

Zum Thema scheint es nach den Meldungen der Medien derzeit kaum viel Neues zu geben.
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