Beitrag vom 24.04.2008 - 13:16 Uhr
Moin,
schade das man bei den Werken in Deutschland nicht auch reagiert, und für die Erhaltung der Französischen und Englischen Werke in diese Neue Gesellschaft auftritt.
Die Neue Tochter wäre dreimal stärker aufgestellt wenn darin sich alle Werke wiederfinden würden.
Typisches Tellerrand denken ist das..... *Kopfschüttel*
Gruß
P.S. Verdrehte Welle des Managements.
Beitrag vom 24.04.2008 - 13:22 Uhr
Das wäre aber ein anderer Grund als das, wofür die Franzosen streiken.....
Beitrag vom 24.04.2008 - 13:36 Uhr
Moin herzlich willkommen hier im Forum. :D
Ja das stimmt schon, aber das ist ja das paradoxe, werden die Französischen und Englischen Werke verkauft, gibt es kein zurück mehr, auf kurz oder lang wird in Deutschland dann auch der Investor kommen.
Wenn jetzt die Französischen und Englischen Werke auch in diese Neue Gesellschaft hinein kämmen bliebe diese Option erhalten, und man hätte nur eine weitere Tochter, die von Airbus/EADS kontrolliert würde.
Man muss weiter blicken als es andere tun.... :wink:
Gruß
Beitrag vom 24.04.2008 - 19:15 Uhr
Weil ich es gerade gelesen habe.
[quote]Angesprochen auf die drei deutschen Fabriken Varel, Nordenham und Augsburg sagte Enders, dass es Absicht von Airbus sei, aus diesen drei Standorten eine Firma zu schmieden, die international wettbewerbsfähig sein werde und auch außerhalb von Airbus und EADS operieren könne. "Die Strategie hat sich nicht geändert, diese Firmen auszugliedern, a la longue oder so rasch wie möglich in neue Besitzstrukturen zu überführen", sagte der Airbus-CEO.[/quote]
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Warum nimmt man die Französischen und Englischen Werke nicht auch dazu, man währe doch viel besser aufgestellt, als wie wenn man sich selber damit Konkurrenz macht.
Gruß
Beitrag vom 24.04.2008 - 21:52 Uhr
Ich glaube nicht das da der Dollar die treibende Kraft ist.
Wie schon geschrieben von mir im Dez. hätte man 1 Milliarde in Gold angelegt hätte man im März 1,25 gehabt, und hätte man seit die Dollar Talfahrt anhält, jeden Dollar in Euro gewandelt hätte man ebenfalls dran verdient.
Man könnte das dann wieder in Flugzeugmaterial stecken und in Dollar verkaufen der Kreis wäre geschlossen, man muss halt nur mit Schwimmen.
Es gibt viele Ideen, man muss nur wollen, und nicht immer nur den eigenen Vorteil sehen.
Ein großer Fehler ist auch das die Gewerkschaften sich nicht untereinander übern Weg trauen, und das alles auf dem Rücken der Leute austragen. (Die Länder übergreifende Solidarität meine ich damit.)
Gruß
Beitrag vom 25.04.2008 - 10:34 Uhr
Und wenn man mit der 1 Mrd. ins Casino gegangen wäre und hätte alles auf schwarz gesetzt und gewonnen hätte man 2. Mrd. Wäre rot gekommen wäre das Geld halt futsch.
Nein Leute, die Situation ist wirklich nicht so einfach. Diese Währungsverschiebungen sind von außergewöhnlicher Heftigkeit und werden der gesamten deutschen (und Euro-Raumzone) Wirtschaft noch viel mehr Schwierigkeiten machen als derzeit allgemein erkannt wird. Die Euro-Zentralbank sollte allmählich durch Zinssenkungen diesem Trend entgegenwirken, trotz der relativ hohen Teuerungsrate.
Während viele deutsche Firmen doch einen Großteil ihres Absatzes auch in Euro verkaufen können hat Airbus praktisch zu 100% in Dollar zu fakturieren. Alle Gedankenspiele das grundlegend zu ändern sind in dieser Branche rein theoretischer Natur.
Ich kann die Franzosen ja verstehen, dass sie gleich behandelt werden wollen. Wo aber (mit Ausnahme des unerwünschten Boeing-Zulieferers) kein Käufer für deutsche Werke zu finden ist bleibt als Zwischenstufe nur die Gesellschaften auszugliedern um später bei evtl. sinkendem D-Kurs vielleicht doch noch einen Käufer zu finden. Die Chancen halte ich aber nicht für groß. Zu Euro-Kosten produzieren, in Dollar-Festpreisen verkaufen und noch Mrd. an Entwicklungskosten vorzufinanzieren ist nicht lukrativ. Ich würde in eine solche Gesellschaft keinen Cent investieren.
Streiks, die ja in der Regel auch einen wirtschaftlichen Schaden verursachen sind da nicht der richtige Weg. Das Drama Alitalia ist Warnung genug. Die Rivalität über Ländergrenzen hinweg ist auch eines der Probleme bei Kapitalgebern und Arbeitnehmerschaft. Nicht einfach.