Beitrag vom 15.07.2008 - 13:56 Uhr
:D
Das habe ich gewettet das dies kommen wird, Danke für die 1000.- Euro
Unglaublich, die Manager sind jetzt wirklich außer Kontrolle geraten. :wink:
Gruß
P.S. Ich lach mich tot echt, Produktionssteigerung um 45% Power-8-Plus Werkeverkäufe.... was für ein Zirkus da oben, bloß wer ist der Clown. :wink:
Beitrag vom 15.07.2008 - 14:17 Uhr
In 20 Jahren wird nicht mehr ein einziges Teil für den Airbus in Europa gefertigt werden. Vielleicht bleibt ja noch ne Endlinie in Russland. Ansonsten werden sich die Asiaten den Kuchen schön unter sich aufteilen.
Das Geld verdienen dann die großen Manager und in Europa weiß in einer Generation niemand mehr wie man Flugzeuge, Schiffe oder Autos überhaupt baut.
Aber Hauptsache alles aus dem Euro-Raum ausgliedern. Wenn wir den Euro derzeit nicht hätten, wäre in Europa die Rezession schon längst voll im Gange und wir hätten dann echte Probleme.
Ich freu mich schon, wenn ich in 10 Jahren nach China auswandern darf.
Beitrag vom 15.07.2008 - 14:25 Uhr
:roll: Moin,
Zitat
[quote]Das Geld verdienen dann die großen Manager und in Europa weiß in einer Generation niemand mehr wie man Flugzeuge, Schiffe oder Autos überhaupt baut.[/quote]Zitat Ende
darum geht es ja, sich so dem Europäischen Druck zu entledigen, die Europäische Administration täte gut daran mal den Streifenhörnchen zwischen die Hörner zu hauen.
Den Leuten bei Airbus alles abverlangen und selber sich mit einer Abfindung aus den Staub machen, so war das Europäische Arbeitsbeschaffungsprogramm aber nicht gedacht.
Ich finde man sollte EADS unter Staatliche Kontrolle stellen, dann hätten wir viel weniger Arbeitslose, und die Kunden ihre Flugzeuge um Jahre früher, wenn die Bremsen da oben weg sind.
Jetzt haben die wieder Zugpferde ausgewechselt, nur alles um den Karren wieder in den Dreck zu bekommen.
Unglaublich
Gruß
P.S. Vielleicht sollte die Belegschaft auch mal ankündigen das sie das Board ausgetauscht haben will. :wink: (Da kommt nämlich der ganze Unmut her.)
Beitrag vom 15.07.2008 - 14:28 Uhr
Das Zulieferungen von außerhalb (vornehmlich aus Dollarraum) kommen sollen und müssen ist klar. Das ein Großkunde auch für sich etwas rausholt ist verständlich und auch OK. Wundern tut mich aber das angedeutete mögliche Ausmass der Investition das in meinen Augen dort völlig überdimensioniert ist.
In den Emiraten gibt es viel Geld aber keinerlei nennenswerte Fachkräfte. Ich bezweifel sogar überhaupt das es viele einheimische Arbeitnehmer gibt die diese Bezeichnung verdienen und mit Hausmädchen von den Philipinen und Bauhelfern aus Bangladesch kann man auch keine Hitech-Produktion starten zumal auch industriell jedes Umfeld fehlt.
Was da genau zugesagt wurde würde mich schon sehr interessieren zumal ich auch bei Tunis Air ca. 2000 Arbeitsplätze im Kundenland im Hinterkopf habe. Die sind zwar auch überraschend viele aber zumindest dort vorstellbar.
Beitrag vom 15.07.2008 - 14:34 Uhr
@Runway, denk mal etwas weiter, "wofür brauch eine Staatliche Airline wohl 58 A380", na klingelts :wink:
Sonntag Abends weg, und Samstag Morgen wieder zu Hause, dazwischen Arbeiten in den Emiraten. :shock:
So einfach geht das, wenn das Kerosin ja quasi umsonst ist.
Gruß
P.S. Und wenn die Emirate alles was die brauchen aus der Eurozone raus gezogen haben, werden die Devisen auch in den eigenen Währungskorb umgeleitet.
Beitrag vom 15.07.2008 - 21:52 Uhr
Ich hätte da mal einen Verbesserungsvorschlag: Top Level Management outsourcen und jedes Jahr neu ausschreiben lassen. Das dehnt man dann auf ca. die Hälfte der nichtdefinierten Overheads aus und freut sich prächtig über die kurzfristig eingesparten Milliarden. Toll. :D :D :D
Beitrag vom 16.07.2008 - 08:08 Uhr
Moin,
ein weiterer guter Artikel zu
[b]Airbus-Topzulieferer in Emiraten entsteht[/b]
15. Juli 2008 - 18:30
[b]Bereits ab 2010 soll ein neues Werk in den Emiraten leichte Kohlefaserbauteile für die Airbus-Flugzeuge der Baureihen A330, A340, den künftigen Langstreckenflieger A350 und den Grossraumflieger A380 liefern. "Das Werk erlaubt die Schaffung von 3.000 bis 5.000 Arbeitsplätzen vor Ort", sagte EADS-Strategiemanager Marwan Lahoud dem Pariser "Figaro" (Dienstag). Am Persischen Golf werde so einer der zehn Topzulieferer von Airbus entstehen. Durch die Zusammenarbeit rechnet Mubadala über einen Zeitraum von zehn Jahren mit Umsätzen von rund einer Milliarde US-Dollar.
Darüber hinaus vereinbarten beide Seiten auch die Einrichtung eines Forschungs- und Entwicklungs- sowie eines Wartungszentrums. Die Emirate sollen zudem Passagierflugzeuge in Frachter umbauen und eine "Airbus-Akademie" zur Ausbildung von Technikern, Ingenieuren und Piloten erhalten. "Der Etihad-Auftrag zeigt unsere neue Arbeitsmethode", sagte Lahoud. Die Verhandlungen über die Lieferung von Flugzeugen und die industrielle Kooperation liefen parallel. Ziel ist es, Marktanteile und eine industrielle Einwurzelung des Konzerns in der Welt zu gewinnen." Ohne die industrielle Komponente hätte Airbus weniger als fünf Prozent des Auftrages erhalten, hiess es[/b]....
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Unglaublich die drehen den Airbus nach außen um und keiner von den Airbus Leuten tut etwas dagegen. :roll:
Was ich gut finde ist das man die Ideen der kommenden Generationen nicht so einfach mit nehmen kann, und das wird den neuen Raum & Flugzeughersteller der in 2010 gestartet wird von uns in Europa festschreiben, deshalb bin ich auch vorsichtig und veröffentliche noch nichts dazu. :wink: ( Noch sitzt Airbus am Drücker, aber das ändert sich in 2009. )
Soviel kann ich aber schon sagen, es wird ein Belegschafts geführte Firmenleitung geben die alles am Runden Tisch entscheidet. :D
Agieren tut der neue Konzern auch weltweit, aber eben anders, keine mieten oder kaufen mehr von Flugzeugen ist für die Airlines nötig. :D
Und unheimlich Umweltfreundlich, also genau das was gebraucht wird, deshalb wird das ein Knaller. :D
Ich kann es gar nicht erwarten eigentlich, aber noch ist es noch nicht so weit.
Gruß
Beitrag vom 16.07.2008 - 08:35 Uhr
@Oldfly1
Wenn ich das richtig verstehe, wird die von @Runway heute noch zu Recht bemängelte Infrastruktur in den Emiraten wachsen. Durch das Geld dort wird vieles möglich.
Ich glaube daß die ganze Luftfahrtbranche sich über die Größenordnungen der "Wüsten Airlines" noch sehr wundern wird. Die geographische Lage und die Verfügbarkeit billigen Treibstoffs werden interessante Fakten schaffen.
Wenn Airbus in diesen Gebieten der Platzhirsch wird - und es sieht so aus - wird Boeing dort langfristig kein Bein mehr auf den Sandboden kriegen. Was meinst Du?
mfg n
Beitrag vom 16.07.2008 - 08:55 Uhr
Moin,
@Nok, aus der Sicht von Airbus ist das richtig, und ich würde es vielleicht auch so machen, wenn ich in deren jetziger Lage währe, aber es fehlen die entscheidenden Komponenten, diese sind ob man die die das ganze egschaffen haben nun vor den Kopf stößt oder mit nimmt.
Zur Zeit sieht es so aus, als würde man die nicht mit nehmen, Du brauchst nur den letzten Artikel lesen, den ich gepostet habe.
Darin heißt es ganz klar, "wo" in Zukunft die Airbus Endscheidungen getroffen werden.
Die Airbus Mitarbeiter liefern quasi ihren eigen Sarg gleich mit, wenn die die Emirate stärken, denn ohne Flugzeuge gehts da unten nicht, und nur weil die Manager sich hier hingezogen fühlen kommt das alles zu Stande, Boeing würde sowas niemals tun, das achte ich an Boeing unheimlich.
Man muss weiter schauen können als nur bis zur nächsten HV oder Gehalts Rechnung, das können viele Manager nicht mehr, die haben zu viele Sperrdioten im Kopf. :D
Was da im Moment abläuft wird noch für viel Ã"rger sorgen, deshalb wird Airbus zusammenfallen wie ein Kartenhaus, mein Vater sagte da immer, Du musst das Biologisch sehen Sohn, "Wie viel Geld Du hast interessiert den Baum nicht, gibst Du Ihm aber Wasser das Du überall findest, wird Er Dir die Früchte geben die Du möchtest."
Und so ist das, lass die anderen ruhig abheben und bleib bei deinen Möglichkeiten, dann wirst Du ein besseres Leben haben.
Beobachte die Natur dann siehst Du wie es bald kommen wird, der Ã"quator wird zum Hexenkessel werden, schon bald wird da kein schönes Leben mehr möglich sein, ich war einmal da und will dort nicht mehr hin.
Gruß