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Beitrag 1 - 6 von 6
Beitrag vom 16.01.2024 - 23:32 Uhr
UserAirboeing300
User (48 Beiträge)
Gut dass die Richter darauf achten dass es weiter einen so hohen Preisdruck gibt. Nicht dass Boeing am Ende wieder auf Qualität setzen kann, anstatt auf Wirtschaftlichkeit ohne Flugsicherheit.
Beitrag vom 17.01.2024 - 09:07 Uhr
UserNiedersachsenHans
User (208 Beiträge)
Was hat das jetzt mit Boeing zu tun?
Beitrag vom 17.01.2024 - 10:45 Uhr
User2ndSEG
User (382 Beiträge)
Was hat das jetzt mit Boeing zu tun?

Ich nehme an, dass Airboeing300’s Kommentar darauf abzielt, dass die Wettbewerbshüter insbesondere darauf achten, dass die Tickets billig bleiben und möglichst noch billiger werden. Ohne Rücksicht auf Sicherheitsüberlegungen, etc.

Wenn dem so wäre, dann hätte Airboeing300 Recht. Allerdings ist der Einkaufspreis eines Flugzeuges von wesentlich mehr Faktoren abhängig und insbesondere in sämtlichen Ländern, die mit den USA zu tun haben, auch ein Politikum.

Umgekehrt muss man aber auch anerkennen, dass es in den USA ein Oligopol von äußerst mächtigen Fluggesellschaften gibt, die mit ihrer schieren Größe (vertraglich geknebelte Commuter inklusive) jegliche Konkurrenz aus dem Markt drängen:
AA, DL, UA, SouthWest….und dann wirds extrem dünn…
Darum sind die - trotz ineffizienter Strukturen und starken Gewerkschaften - extrem profitabel.

Das haben zwischenzeitlich auch die Behörden begriffen und achten offenbar auf genügend Wettbewerb. In diesem Fall wird der Schuss allerdings nach hinten losgehen, denn Spirit wird in Kürze Konkurs anmelden…

Dieser Beitrag wurde am 17.01.2024 10:46 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 17.01.2024 - 11:15 Uhr
UserViri
User (1400 Beiträge)
Das haben zwischenzeitlich auch die Behörden begriffen und achten offenbar auf genügend Wettbewerb. In diesem Fall wird der Schuss allerdings nach hinten losgehen, denn Spirit wird in Kürze Konkurs anmelden…

Naja, meines Verständnisses nach ist das in den USA ja kein großes Ding. Einmal Chapter 11 und dann gehts wieder los. Hat ja gefühlt jede große Airline in den USA bereits hinter sich.
Beitrag vom 17.01.2024 - 12:22 Uhr
Usertriangolum
User (277 Beiträge)
Gut dass die Richter darauf achten dass es weiter einen so hohen Preisdruck gibt. Nicht dass Boeing am Ende wieder auf Qualität setzen kann, anstatt auf Wirtschaftlichkeit ohne Flugsicherheit.

Erst einmal fliegt Spirit Airbus und keine Boeings. JetBlue fliegt auch nur Airbus. Dies war mit ein Grund der Übernahme bzw. des Versuches. Wenn Spirit so viel Druck im unteren Preissegment ausübt und der Richter es gut heißt, liegt es nicht daran, weil die mit "billig" Boeing fliegen. Zumal Spirit eine sehr gute Sicherheitsbilanz haben. Auch der Marktführer LCC in Europa hat eine sehr gute Sicherheitsbilanz. Dieser fliegt jedoch mit Boeings.

Weder war der letzte MAX Vorfall noch die beiden MAX Abstürze auf billige Tickets zurück zu führen noch haben die Fluglinien hier einen Anteil. Boeing verkauft billig weiles Mist baut seit der Übernahme der GE Leute welche durch McD sich nach Boeing geschlichen haben um dort eine weitere Firma auszuplündern statt in das Produkt zu investieren.

Vermutlich wird Frontier es wieder probieren. Mal schauen ob die es dürfen. Hier scheint der Schutz der großen 4 eher das Motiv zu sein als der Schutz der Kunden.
Immerhin hatte JetBlue ja bereits einiges auch aufgegeben.

Beitrag vom 17.01.2024 - 14:17 Uhr
UserViri
User (1400 Beiträge)
Die Aktionäre bei Spirit haben auf jeden Fall ordentlich daneben gegriffen. Trotz mehrfacher Warnungen des Managements, dass es erhebliche Probleme bei der Übernahme durch JetBlue geben wird, hat man gegen eine Frontier-Übernahme gestimmt, weil man nur die Kohle gesehen hat. Jetzt fährt Spirit dadurch womöglich komplett gegen die Wand und sollte Frontier noch interessiert sein, dann bestimmt nicht mehr zu dem Preis, den sie ursprünglich vorgelegt haben.