Beitrag vom 30.10.2026 - 09:02 Uhr
Gut für München, wo sich die Stadt Jahrzehnte lange gegen eine solche Veranstaltungshalle auf städtischem Gebiet gewehrt hat. Nur um die akustisch lausige Olympiahalle vor Konkurrenz zu schützen.
Beitrag vom 30.10.2026 - 11:22 Uhr
Die größte Konzertarena Europas steht meines Wissens in Reggio Emilia in Italien und bietet 103.000 Zuschauern Platz.
Wenn es um Hallen geht dann ist die in Paris La Défense mehr als doppelt so groß, und damit bei weitem nicht die einzige für über 20.000 Zuschauer.
Das größte scheint hier mal wieder wie so oft nur unser bayerisches Selbstverständnis zu sein. Mia san mia.
Beitrag vom 31.10.2026 - 09:51 Uhr
Die größte Konzertarena Europas steht meines Wissens in Reggio Emilia in Italien und bietet 103.000 Zuschauern Platz.
Falsch, die größte Multifunktionshalle befindet sich in Paris mit bis zu maximal knapp 40.000 Plätzen
Wenn es um Hallen geht dann ist die in Paris La Défense mehr als doppelt so groß, und damit bei weitem nicht die einzige für über 20.000 Zuschauer.
In München geht es um eine reine Konzerthalle, nicht um eine Multifunktionshalle. Aus dem Grund wird sie auch eine hervorragende Akustik haben.
Das größte scheint hier mal wieder wie so oft nur unser bayerisches Selbstverständnis zu sein. Mia san mia.
Bla Bla Blubb?
Beitrag vom 31.10.2026 - 10:22 Uhr
Nicht nur aber insbesondere bei Dingen welche irgendwie in Richtung "Kultur" gehen ist die Stadt München einfach nur ein Klotz am Bein und der Grund dafür ist ganz einfach der dass ihr öffentlicher Dienst als Versorgungswerk für die üblichen Verdächtigen bei denen es zwar für ein Abitur aber leider nicht für einen richtigen Studiengang gereicht hat herhalten muss und diese Leute wollen natürlich mit z.B. dem Management der Olympiahalle beschäftigt werden.
Das soll in anderen Städten im Prinzip ähnlich sein aber ich kann mir nicht vorstellen dass das (außerhalb der Stadtstaaten natürlich) irgendwo noch so schlimm ist wie in München denn in den vergangenen Jahrzehnten gab es wirkich viel zu verteilen und das hat die SPD natürlich getan und es gibt hier ja auch wirklich viel Kultur welche man irgendwie 'betreuen' kann.
Ich kenne selber einen Fall wo das Blutsaugen im Kulturbereich des ÖD schon in die zweite Generation geht aber weils heute wirtschaftlich ja nicht mehr so läuft (die Gewerbesteuer wird ja auf den Gewinn erhoben) und auch viel digitalisiert wurde hat die Tochter jetzt natürlich Probleme mit ihrem Bananenstudium eine Vollzeitstelle zu finden.
Wobei es leider dermaßen viele solcher Leute gibt dass diese in München fast schon wie in Berlin die Clans einen Machtfaktor darstellen und sich politisch dementsprechend wenig zum besseren ändern wird.
Ich gehe deswegen auch stark davon aus dass diese Halle nicht das letzte größere privatwirtschaftliche Kulturprojekt im Münchner Umland sein wird denn die Stadt München steht in dem Bereich wirklich voll auf der Bremse.