Beitrag vom 14.09.2026 - 11:54 Uhr
Whow, das ist ja mal ein Record: 2019, 2024 und 2026!
Ok. 8 Gesellschaften aber alle von Amazon gesteuert. Da fällt mir spontan der Satz von @ Eric M vom 8 Sept. zu dem jüngsten Vorfall ein:
"Ebensowenig kann man organisatorische Einflüsse ausschließen. Man kennt ja die typische Vertragsgestaltung von Amazon. Eventuell hätte ein Go-Around ein Zeitlimit gerissen, das den Piloten auferlegt wurde und zu Lohnabzügen, Strafzahlungen oÄ geführt."
NS: Record gemeint als "Akte / Aufzeichnung: Ein schriftlicher Bericht, eine Registrierung oder ein Protokoll über vergangene Ereignisse."
Beitrag vom 14.09.2026 - 13:40 Uhr
Eventuell hätte ein Go-Around ein Zeitlimit gerissen, das den Piloten auferlegt wurde und zu Lohnabzügen, Strafzahlungen oÄ geführt."
Ja, ich denke, die NTSB bzw. FAA muss dringend auch die Vertragsgestaltung von Amazon mit den Fluggesellschaften überprüfen und ein Verbot für Zeitlimits und dergleichen aussprechen. Ggf. muss sogar eine Bestrafung von Amazon erwogen werden, wenn eines seiner beauftragten Luftfahrtunternehmen eine Landung unter instabilen Bedingungen durchführt.
Vermutlich ist auch der Konkurrenzdruck unter den beauftragten Unternehmen so groß, dass eine Gesellschaft befürchten muss, bei Verspätungen Aufträge zu verlieren und diesen Druck an die Piloten weitergibt. Sonst ist das störrische Verhalten des PF bezüglich Go Around kaum zu erklären.