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Community / Kommentare zu aktuellen Nachrichten / Amsterdam Schiphol zieht an Frankfur...

Beitrag 16 - 29 von 29
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Beitrag vom 14.09.2016 - 17:48 Uhr
Userairlinestrategy
User (318 Beiträge)

War es nicht so, dass die SPD auch für die dritte Startbahn war? Ich bin zwar auch für die Startbahn, aber ein Volksentscheid lässt sich nicht wegdiskutieren. Das Volk ist das Souverän, und es hat gesagt, es will keine dritte Bahn haben. Bis jetzt gab es auch keine Handlung, welches aus meiner Sicht einen Bescheid pro Startbahn rechtfertigt, z.B. eine Situation wie in LHR oder ein Volksentscheid pro Landebahn (egal ob nur München oder Bayern insgesamt).

P.S. Herr Seehofer ist zur Zeit auch gegen die Bahn, und er ist bekanntlich kein Grüner oder Linker ;)

Die SPD war bis ca. 2011 bzw 2012 klar für die Bahn, weil die Faktenlage klar ist. Dann hat man sich wies fahnderl im Wind gedreht, als man merkte damit sind im linken Spektrum keine Stimmen zu bekommen. Aber was interessiert mich mein geschwätz von gestern. Leider ist es bei Herrn Seehofer ebenso, womit er in seiner Partei relativ alleine dasteht.

Und natürlich war es in München kein 'Volksentscheid' sondern ein Bürgerbegehren. Also etwas anderes, was 12 Monate bestand hat und bei dem knapp 33% der Wahlberechtigten Teilnahmen, wovon sich 51% dafür aussprachen, macht ca. 17%... alles sehr wackeliges Terrain.... nichtsdestotrotz gilt es die Sachlage auf den tisch zu legen und dem Airport eine zukunftsfähige Lösung anzubieten - abseits der grünen Lügen.
Beitrag vom 14.09.2016 - 18:10 Uhr
UserLH830
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User (629 Beiträge)
Was soll denn dieser Blödsinn?
Wahlergebnis multipliziert mit der Wahlbeteiligung, ist das Ihre persönliche Erfindung? Ausserdem hätte jeder der dafür war problemlos zur Wahl gehen können. Wieviele Befürworter werden es denn mit Ihrem abenteuerlichen Rechenmodell?
Die Zahl der Flugzeugbewegungen in MUC geht seit ungefähr 2008 kontinuierlich rückwärts. Abseits der grünen Lügen.
Beitrag vom 14.09.2016 - 18:17 Uhr
UserLH830
👮👮👮
User (629 Beiträge)
Daher halte ich die Aussage 'als juristisch zwingend' für ziemlich gewagt... es sei denn Sie sind promovierter Jurist und können das eingehend belegen, oder Sie haben wieder einmal irgendwo abgeschrieben...
Ich wollte lediglich ausdrücken, dass man 12 Monate nach dem Bürgerbegehren nicht mehr an dessen Ergebnis gebunden ist und dann eben auch dagegen entscheiden dürfte, ohne juristischen Hickhack befürchten zu müssen.
Ich finde es aber trotzdem in Ordnung, sich länger daran zu halten als man dazu verpflichtet ist. Die Bürger sind ja auch nicht doof. Und glauben auch nicht jede Lüge.
Beitrag vom 14.09.2016 - 18:25 Uhr
UserLH830
👮👮👮
User (629 Beiträge)
Die SPD war bis ca. 2011 bzw 2012 klar für die Bahn, weil die Faktenlage klar ist.
Darf man fragen welche Faktenlage Sie meinen?
Dann hat man sich wies fahnderl im Wind gedreht, als man merkte damit sind im linken Spektrum keine Stimmen zu bekommen. Aber was interessiert mich mein geschwätz von gestern. Leider ist es bei Herrn Seehofer ebenso, womit er in seiner Partei relativ alleine dasteht.
Oder man hat zwischenzeitlich mitbekommen was die Bevölkerung will. Vorher gab es ein paar Befürworter und ein paar Gegner. Nach dem Bürgerbegehren wusste man es besser. Es war auch jedem klar, dass das Ergebnis dieses Bürgerbegehrens direkten Einfluss auf die Entscheidung des Stadtrates haben würde. Warum also diese schwache Beteiligung?
Beitrag vom 14.09.2016 - 18:27 Uhr
UserEricM
User (4101 Beiträge)
@airlinestrategy
Leider sidn fakten eben nunmal Fakten: Es waren in FRA und MUC linksgrüne Politiker - das ist Fakt und kein Schimpfwort - die an der Spitze der Proteste mitmarschiert sind, diese mit falschen Darstellungen und reisserischen Parolen aufgehiezt haben.

Also auf FRA bezogen haben es wenn, dann die rechtskonservativen und die liberalen Politiker versaut.
Das Nachtflugverbot war der einzige Trick mit dem FRA im extrem dicht bebauten Rhein-Main Gebiet überhaupt noch eine rechnerische Raumverträglichkeit und damit eine Ausbaugenehmigung nach Planungsrecht erreichen konnte.
Da sind ein CDU MP Koch und sein FDP Wirtschaftsminister dann jahrelang mit der Aussage "Ausbau nur mit Nachtflugverbot" durch die Lande getingelt und haben den Ausbau schöngeredet (100.000 neue Arbeitsplätze und so...).

Nach dem 2007 erfolgten abrupten Meinungswechsel des genannten MPs, nach dem das "Nachtflugverbot" nun doch täglich 17 geplante Nachtflüge umfassen sollte, während die Lufthansa parallel auf mehr als 40 klagte (nur für LH) hat der VGH Kassel dankenswerterweise das Nachtflugverbot, das ja als Prämisse des Ausbaus von Fraport selbst beantragt worden war, und das in allen Planungsunterlagen als Berechnungsgrundlage fest drinstand, gegen diesen last-Minute Kaper-Versuch des MP Koch geschützt. Weil er schlicht rechtswidrig war.

Das hatte mit irgendwelchen angeblich von "linksgrünen" Politikern angezettelten Protesten herzlich wenig zu tun sondern vielmehr mit Planungsrecht und den vorgenommen Planungen und Abwägungen, die ein MP Koch meinte, kurz vor seinem Abgang zu just jener Baufirma, die die NW Bahn gebaut hat im Handstreich mit einem Federstich aushebeln zu können.
Und eventuell mit einer gewissen Unehrlichkeit von CDU und FDP der Bevölkerung gegenüber.

Und was hat man nun von dieser gelb-schwarzen Denkmalsetzung?
Eine teure neue Bahn die dank größerer Maschinen und seit 2011 konstant fallender Flugbewegungen heute keiner mehr wirklich braucht, ein Nachtflugverbot und eine Lufthansa die dank Margen-Verfall gerade am Heimat-Hub mittelfristig ihr Kerngeschäft auf Eurowings übeträgt und sich selbst abschafft.

Ja, CDU und FDP wissen wirklich, wie Wirtschaft geht...

man sollte eben mal lernen auch hinter die Kulissen zu schauen, als nur irgendwelches Mediengesülz widerzukäuen.

Ja, der Rat ist gut - und ich darf ihn zurückgeben :-)

Dieser Beitrag wurde am 14.09.2016 21:34 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 14.09.2016 - 18:38 Uhr
UserRunway
User (2777 Beiträge)
Die SPD war bis ca. 2011 bzw 2012 klar für die Bahn, weil die Faktenlage klar ist.

Die Faktenlage ist keineswegs klar. Der Flughafen hatte 2008 mit 432.296 Bewegungen (34,5 Mio Pass.) seinen Höhepunkt. Der durchschnittliche Flieger hatte damals 80 Passagiere. Dann stiegen die Bewegungen nicht nur nicht an sondern gingen sogar deutlich zurück. Im Jahr 2015 waren es noch 379.911 Bewegungen bei 41 Mio Pass. Das waren dann durchschnittlich knapp 93 Pass./Flieger.

Um nicht falsch verstanden zu werden, langfristig bin ich für einen Ausbau. Mehr als eine grundsätzliche Genehmigung ist derzeit rein kaufmännsich gesehen nicht sehr sinnvoll. Das am Tagesrand Engpässe bestehen mag ja sein aber es wird beim derzeitigen Tempo um die 15 Jahre dauern um allein die Rekordbewegung von 2008 wieder zu erreichen. Das wird durch die Größe der Flieger mit mehr erforderlichen Zeitabsatnd teilweise gemildert aber Eile besteht keineswegs. Auch nicht bei langer Bauzeit aber hier ist München und nicht Berlin.

Die ganze Disskussion darum wird halt sehr emotional und nicht vernünftig geführt. Eigentlich sollte man das ganze für 5 Jahre ad Acta legen und dann völlig neu beurteilen. Übrigenz hat die Stadt München nur einen Minderheitsanteil. Wenn die Kapitalmehrheit (Bund und Land) frei entscheiden könnte würde gebaut werden können. Es gibt aber einen Gründungsbeschluß das so zentrale Fragen nur einstimmig beschlossen werden können. So, und morgen schau ich dann mal wie ich das in der Praxis erlebe oder erleide.
Beitrag vom 14.09.2016 - 23:35 Uhr
User
User ( Beiträge)
Das Nachtflugverbot alleine ist nihct das Problem, sondern die praxis bzw realitätsfremde Anwendung - und die fällt eben in die Zuständigkeit der Grünen... einer flexiblen Anwendung einer Nachtflugregeungen haben alle zugestimmt, auch die LH.

Das Problem ist, dass einfach zu wenige wirklich Ahnung haben und immer wieder falsche Sachlagen wiederholen - getreu dem Motto: wenn man etwas flasches nur oft genug wiederholt wird es das Volk schon irgendwann glauben und selber widerkäuen.

Der Bedarf der 3. Piste - die sicherlich kommen wird - lag zu keiner Zeit an den Gesamtbewegungszahlen, sondern immer hauptursächlich an den Spitzenzeiten des aufkommenden Verkehrs. Das ist ähnlich wie ein Ausbau einer Autobahn von 2 auf drei bzw von drei auf vier Richtungsspuren. Hier sollen auch Staus in Spitzenzeiten vermieden werden. Ähnlich der 2. S-Bahntunnel in München: die Gesamtzahl rechtfertigt keinen weiteren Ausbau, die SPitzenzeiten aber schon. Das sind Fakten die absolut klar sind - zumindest für diejenigen die in der Materie drin sind und isch jahrelang damit (und anderen ähnlichen Themen) beschäftigen und beschäftigt haben.
Beitrag vom 15.09.2016 - 00:26 Uhr
UserLH830
👮👮👮
User (629 Beiträge)
Das sind Fakten die absolut klar sind - zumindest für diejenigen die in der Materie drin sind und sich jahrelang damit (und anderen ähnlichen Themen) beschäftigen und beschäftigt haben.
Aha. Und warum hat man es dann nicht geschafft, diese klaren Fakten der Bevölkerung verständlich zu machen, damit alle zur Wahl gehen und die einzig richtige Entscheidung treffen? Wie gesagt, ich bin da eher Demokrat.
Beitrag vom 15.09.2016 - 05:10 Uhr
UserFluglaie
User (284 Beiträge)
Zur Diskussion: in der Schule hieß das wohl "Thema verfehlt".
In dem ganzen Artikel wird MUC nicht einmal erwähnt...
Beitrag vom 15.09.2016 - 08:09 Uhr
UserEricM
User (4101 Beiträge)
@airlinestrategy
Das Nachtflugverbot alleine ist nihct das Problem, sondern die praxis bzw realitätsfremde Anwendung - und die fällt eben in die Zuständigkeit der Grünen... einer flexiblen Anwendung einer Nachtflugregeungen haben alle zugestimmt, auch die LH.

Mal ernsthaft: Woher bekommen Sie diese ganzen Fehlinformationen?
Das Nachtflugverbot wurde exakt so festgelegt wie es angewendet wird. Regelfall: 23:00-05:00, 6 Stunden.
Dabei ist es jede Nacht automatisch 1h flexibel. Von 23:00 bis 24:00 kann noch verspätet gelandet werden, ebenso verspätet gestartet. Wenn die Verzögerung nicht von der Airline verursacht wurde, wird dafür eine Ausnahmegenehmigung erteilt.

Nur ab 24:00 ist bis auf echte Luftnotlagen, Vermessungsflüge und Organtransporte halt Schluss.
Da könnte auch ein CDU,FDP oder SPD Wirtschaftsminister nichts dran ändern, das steht so in der Planfeststellung.
Eventuell genehmigte Schlechtwetter-Ausnahmen nach 24:00 wären schlicht rechtswidrig.

Und dass die LH irgendetwas in Bezug auf das Nachtflugverbot "zugestimmt" hätte, kommt völlig aus dem Reich der Phantasie. Die LH hat lediglich ihre Klage auf 40+ Nachtflüge alleine für sich selbst fallen lassen, weil diese keine Chance mehr hatte, nachdem bereits Kochs nachträgliche 17 Nachtflüge vom Gericht kassiert worden waren.

Das Problem ist, dass einfach zu wenige wirklich Ahnung haben und immer wieder falsche Sachlagen wiederholen - getreu dem Motto: wenn man etwas flasches nur oft genug wiederholt wird es das Volk schon irgendwann glauben und selber widerkäuen.

Ja, richtig. Exakt das ist das Problem...


Dieser Beitrag wurde am 15.09.2016 08:20 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 15.09.2016 - 18:59 Uhr
UserAvokus
User (888 Beiträge)
@airlinestrategy
Das Nachtflugverbot alleine ist nihct das Problem, sondern die praxis bzw realitätsfremde Anwendung - und die fällt eben in die Zuständigkeit der Grünen... einer flexiblen Anwendung einer Nachtflugregeungen haben alle zugestimmt, auch die LH.

Mal ernsthaft: Woher bekommen Sie diese ganzen Fehlinformationen?
Das Nachtflugverbot wurde exakt so festgelegt wie es angewendet wird. Regelfall: 23:00-05:00, 6 Stunden.
Dabei ist es jede Nacht automatisch 1h flexibel. Von 23:00 bis 24:00 kann noch verspätet gelandet werden, ebenso verspätet gestartet. Wenn die Verzögerung nicht von der Airline verursacht wurde, wird dafür eine Ausnahmegenehmigung erteilt.

Nur ab 24:00 ist bis auf echte Luftnotlagen, Vermessungsflüge und Organtransporte halt Schluss.
Da könnte auch ein CDU,FDP oder SPD Wirtschaftsminister nichts dran ändern, das steht so in der Planfeststellung.
Eventuell genehmigte Schlechtwetter-Ausnahmen nach 24:00 wären schlicht rechtswidrig.

Und dass die LH irgendetwas in Bezug auf das Nachtflugverbot "zugestimmt" hätte, kommt völlig aus dem Reich der Phantasie. Die LH hat lediglich ihre Klage auf 40+ Nachtflüge alleine für sich selbst fallen lassen, weil diese keine Chance mehr hatte, nachdem bereits Kochs nachträgliche 17 Nachtflüge vom Gericht kassiert worden waren.

Das Problem ist, dass einfach zu wenige wirklich Ahnung haben und immer wieder falsche Sachlagen wiederholen - getreu dem Motto: wenn man etwas flasches nur oft genug wiederholt wird es das Volk schon irgendwann glauben und selber widerkäuen.

Ja, richtig. Exakt das ist das Problem...

Stimme Airline Strategy vollkommen zu. Und jetzt versuchen die rot-grünen Stadt Parlamentarier in Frankfurt es Wowereit nachzumachen, wie es ein Artikel in der Frankfurter Neuen Presse zum Ausdruck brachte. Den Flughafen schlecht reden, keine Ahnung von den Abläufen haben und wahnwitzige Forderungen aufstellen. Und das alles in der Hoffnung das Fraport mit dem Ausbau des T3 strauchelt. Der Abfall der Passagierzahlen in Frankfurt sollte man mal vor dem Hintergrund der ganzen Negativerlebnisse von Passagieren um das Nachtflugverbot analysieren. Wie viele von denen, die auf Feldbetten schlafen mussten in Zukunft um Frankfurt einen Bogen machen? Meine Vermutung viele! Speziell die internationalen Vielflieger und Umsteiger werden sich Alternativen überlegen. Wenn man so weiter macht dann sind die Zahlen am Fraport bald noch stärker rückläufig, und das nicht nur strukturell bedingt wegen der Veränderung der Airline Geschäftsmodelle die mehr Dezentrale Verkehr begünstigt. Das ein großer Hub trotz all dem gegen den deutschen Trend wächst, zeigt die Entwicklung an anderen europäischen Flughäfen, wie Amsterdam und Oslo.
Beitrag vom 15.09.2016 - 21:10 Uhr
User
User ( Beiträge)
von 'verspätet starten' bis 24:00 ist reichlich wenig zu sehen... von 'automatisch' ist da sehr wenig zu sehen.... woher kommen solch wirre Behauptungen ? Ausnahmegenehmigung sind schwer bis gar nicht zu bekommen... auch nicht nach Unwettern, die eigentlich als Höhere GEwalt' gelten... und die linksgrünen Schlaumeier ehnen genau dies ab unter der Begründung die böse Fraport wolle das NFV aushebeln.... inkompetent, überheblich... aber Hauptsache alles besser wissen... wie soll ein Grossflughafen dann funktionieren ?
Beitrag vom 15.09.2016 - 21:37 Uhr
UserEricM
User (4101 Beiträge)
Den Flughafen schlecht reden, keine Ahnung von den Abläufen haben und wahnwitzige Forderungen aufstellen.

Ein kleiner Hinweis, wovon sie reden, wäre nett.

Der Abfall der Passagierzahlen in Frankfurt sollte man mal vor dem Hintergrund der ganzen Negativerlebnisse von Passagieren um das Nachtflugverbot analysieren.

Bei 60 Millionen Passagieren machen mal 3000, 5000 oder auch 10000, die nicht wieder über Frankfurt fliegen würden nicht den Unterschied.
Noch dazu da diese wenigen Ereignisse, wo das mal richtig schief geht, außerhalb Frankfurts und der Luftfahrt-affinen deutschsprachigen Presse so gut wie gar nicht wahrgenommen werden...

Nein, ich denke hier sind andere, deutlich grundlegendere Mechanismen am Werk.

Die Lufthansa stellt wie gesagt immer noch 60% der Passagiere für Fraport.
Die Lufthansa hat sich aufgrund des Margendrucks entschieden, mit Eurowings dezentral (außerhalb Frankfurts und Münchens) zu wachsen und das zentrale Classic Geschäft an den Hubs in Frankfurt und München zu schrumpfen. Zudem wird die Eskalation mit den Piloten scheinbar bis zum bitteren Ende durchgezogen - die seit mittlerweile Jahren latente Streikgefahr bei der LH dürfte alleine deutlich abschreckender wirken als die 2-3 Felbetten Happenings in Frankfurt pro Jahr..

Dadurch gehen Fraport Flugbewegungen verloren und jeder Umsteiger fehlt 2 Mal bei den Passagierzahlen.

Wenn die Lufthansa mit dem Umbau zu Eurowings wirklich ernst macht, könnte könnte Fraport so mittelfristig sogar 2/3 der Passagiere verlieren, da nur weniger als 30% der 60 Millionen Passagiere in 2015 Originärpassagiere waren.
Beitrag vom 15.09.2016 - 21:45 Uhr
UserEricM
User (4101 Beiträge)
von 'verspätet starten' bis 24:00 ist reichlich wenig zu sehen... von 'automatisch' ist da sehr wenig zu sehen.... woher kommen solch wirre Behauptungen ? Ausnahmegenehmigung sind schwer bis gar nicht zu bekommen... auch nicht nach Unwettern, die eigentlich als Höhere GEwalt' gelten... und die linksgrünen Schlaumeier ehnen genau dies ab unter der Begründung die böse Fraport wolle das NFV aushebeln.... inkompetent, überheblich... aber Hauptsache alles besser wissen...

In der fraglichen Nacht als Unwetter die Starts erschwert haben, sind 48(?) Maschinen von 23:00 bis 24:00 gestartet. Insgesamt 75 hatten eine Ausnahmegenehmigung bekommen um bis 24:00 zu starten.
Hat nicht für alle gereicht - denn statt die dicken Interkontinentalpötte zuerst rauszuschicken, sind zu 2/3 Kurzstreckenmaschinen in der einen Stunde vor Betriebsende gestartet, die man locker bereits ab 19:00 auf Bahn oder Bus hätte umbuchen können.

Ein bisschen weniger Realitätsverweigerung würde Ihnen glaube ich guttun...



Dieser Beitrag wurde am 15.09.2016 21:55 Uhr bearbeitet.
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