Beitrag vom 19.04.2023 - 14:01 Uhr
Einerseits schön, dass Austrian endlich neue Langstreckenmaschinen bekommt. Andererseits ist es nicht ohne Risiko dabei ausschließlich auf 787 zu setzen und dann auch noch einige Whitetails dabei, die, da LH die Produktion ja nicht qualitätsmäßig begleiten konnte, als "Wundertüten" bezüglich der Mängel entpuppen könnten. Denn falls es erneut zu einem 787-Grounding kommt - was bei allem, was in letzter Zeit über die Boeing-Produktionsprozesse bekannt wurde, nicht auszuschließen ist - ist die gesamte Langstreckenflotte von Austrian betroffen. Ob Austrian so etwas finanziell überleben würde?
Beitrag vom 19.04.2023 - 14:05 Uhr
Einerseits schön, dass Austrian endlich neue Langstreckenmaschinen bekommt. Andererseits ist es nicht ohne Risiko dabei ausschließlich auf 787 zu setzen und dann auch noch einige Whitetails dabei, die, da LH die Produktion ja nicht qualitätsmäßig begleiten konnte, als "Wundertüten" bezüglich der Mängel entpuppen könnten. Denn falls es erneut zu einem 787-Grounding kommt - was bei allem, was in letzter Zeit über die Boeing-Produktionsprozesse bekannt wurde, nicht auszuschließen ist - ist die gesamte Langstreckenflotte von Austrian betroffen. Ob Austrian so etwas finanziell überleben würde?
rein hypothetisch, und dann setzt man halt was anderes ein.
Das Grounding bei der 87 ist jetzt auch schon eine weile her, und dann sind noch ganz andere Airlines betroffen.
bei einer 10 Flugzeugen starken Flotte wird man nie 2 Muster nutzen, das ist einfach nicht effzient und macht keinen Sinn mehr.
Ein Grounding ist extrem selten und bei der 87 ist man aus der zeit raus in der man von einem neuen Muster sprechen kann.
Da fliegen aktuell knapp 1000 von.
Beitrag vom 19.04.2023 - 14:29 Uhr
Genau gesagt: Alle 5 LH whitetails plus 5 Neuauslieferungen gehen an OS.
Beitrag vom 19.04.2023 - 15:21 Uhr
M. E. macht es wohl Sinn bei Austrian. Wer eine kleine Flotte in diesem Segment hat kann sich nicht auch noch mit verschiedenen Mustern das Leben schwer machen.
Ein Grounding ist schon ein Problem aber bei diesem Muster nicht zu erwarten.
Was die Qualität der Whitetails angeht muss man auch anderen Betreibern das Fachwissen zusprechen dass sie den Bau ihrer Maschinen streng betreuen. "Montagsmaschinen" gibt es immer wieder.
Beitrag vom 20.04.2023 - 09:12 Uhr
Austrian betreibt derzeit 2 verschiedene Muster (767 & 777), warum soll so was nicht auch in Zukunft möglich sein?
Sicherlich begleiten auch andere Airlines den Bau von Maschinen, aber ob das so streng wie bei Lufthansa - die haben da einen gewissen Ruf - erfolgt? Zudem war die Baubegleitung während Corona sicher nicht so einfach.
Dass es zu einem erneuten Grounding kommt, ist angesichts dessen, was in letzter Zeit an Mängeln im Qualitätsmanagement bei Boeing bekannt wurde, sicher mehr als rein hypothetisch. Man (=Airlines) kann es IMHO nicht ganz ausschließen und dürfte daher aus Risikomanagementgründen nicht ausschließlich auf 787 setzen. Denn im Falle aller Fälle wären Ersatzmaschinen sicher nicht oder nur schwer & teuer zu beschaffen. Auch LH könnte da nicht aushelfen, da sie ja selbst betroffen wären.
Beitrag vom 20.04.2023 - 09:30 Uhr
@diver
Weil etwas (theoretisch) passieren könnte (Wahrscheinlichkeit doch eher gering), soll OS bzw. die LHG JETZT für 10 (zehn) Flieger mehr Geld ausgeben und später im Betrieb mehr Komplexität (und damit auch höhere Kosten) in Kauf nehmen um zwei völlig verschiedene Flugzeuge (z.B. je 5 B787 und A330neo) zu betreiben?
Wenn das, was Sie beschreiben, passiert dann entsteht weltweit ein Chaos, da über 1000 B787 am Boden bleiben müssten.
Beitrag vom 20.04.2023 - 10:13 Uhr
Austrian betreibt derzeit 2 verschiedene Muster (767 & 777), warum soll so was nicht auch in Zukunft möglich sein?
weil es unnötig komplex und teuer ist, AUA macht dehalb auch kaum gewinn, obwohl die flieger abgeschrieben sind
Sicherlich begleiten auch andere Airlines den Bau von Maschinen, aber ob das so streng wie bei Lufthansa - die haben da einen gewissen Ruf - erfolgt? Zudem war die Baubegleitung während Corona sicher nicht so einfach.
Das ist kein Haus.
Dass es zu einem erneuten Grounding kommt, ist angesichts dessen, was in letzter Zeit an Mängeln im Qualitätsmanagement bei Boeing bekannt wurde, sicher mehr als rein hypothetisch. Man (=Airlines) kann es IMHO nicht ganz ausschließen und dürfte daher aus Risikomanagementgründen nicht ausschließlich auf 787 setzen. Denn im Falle aller Fälle wären Ersatzmaschinen sicher nicht oder nur schwer & teuer zu beschaffen. Auch LH könnte da nicht aushelfen, da sie ja selbst betroffen wären.
Niemand kauft Flugzeuge unter der Prämisse hypothetisches Grounding.
Gab es wann?
DC10, B787, Max.
Beitrag vom 20.04.2023 - 12:26 Uhr
Niemand kauft Flugzeuge unter der Prämisse hypothetisches Grounding.
Gab es wann?
DC10, B787, Max.
Gab es in der Tat Ende der 80er und in den 90er. Da haben viele amerikanische aber auch europäische Airlines sich - wo möglich und sinnvolle Teilflotten sich ergeben haben - zum Teil parallele Flotten betrieben. Das lag aber nicht nur an der Skepsis zu neuen Technologien, wie sie Airbus auf den Markt brachte, es begründete sich oft auch in langen Lieferzeiten bei den Herstellern. Daher betraf das auch in der Regel keine Langstrecken-Typen sondern eher die Standard-Rümpfe.