Beitrag vom 04.09.2025 - 10:13 Uhr
Ein Dauerbrenner: nicht sauber established, keinen go-around geflogen, Pistenende und Ende.
Stirbt wohl nicht aus.
Beitrag vom 04.09.2025 - 15:36 Uhr
Ein Dauerbrenner:
Kaum ist ein Zwischenfall geschehen, gibt es Leute, die direkt die genaue Ursache dafür kennen.
Sterben wohl nicht aus.
Beitrag vom 04.09.2025 - 16:26 Uhr
You pay peanuts, you get monkeys.
Beitrag vom 04.09.2025 - 17:14 Uhr
Boeing 737 rollt in Münster-Osnabrück über Pistenende
Die aus der Türkei kommende Boeing 737-800 sei auf der Landebahn ein Stück über die Begrenzung hinaus gerollt,
kam dann noch auf der Start- und Landebahn zum Stehen
Ein Sprecher der Feuerwehr erklärte, das Flugzeug habe bei der Landung zu spät aufgesetzt. Es habe nicht viel gefehlt und die Maschine wäre von der asphaltierten Fahrbahn gerutscht
Diese Berichterstattung ist reichlich unklar. Der Flieger sei über das Pistenende gerollt, dann heißt es über die Begrenzung und er wäre dann doch noch auf der Start- und Landebahn zum Stehen gekommen. Kann man höchstens daraus schließen, daß der Flieger erst in der Abrollzone zum Stehen kam. Zumindest ist er nicht in die runway safety area (RSA) gerutscht.
https://opennav.com/pdf/EDDG/ED_AD_2_EDDG_2-5_en_2013-10-17.pdf
Dass neuerdings die Feuerwehr über Sachkenntnis verfügt den Flugablauf zu werten ist erstaunlich.
Dieser Beitrag wurde am 04.09.2025 17:24 Uhr bearbeitet. Beitrag vom 04.09.2025 - 18:56 Uhr
Ein Sprecher der Feuerwehr erklärte, das Flugzeug habe bei der Landung zu spät aufgesetzt. Es habe nicht viel gefehlt und die Maschine wäre von der asphaltierten Fahrbahn gerutscht
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Dass neuerdings die Feuerwehr über Sachkenntnis verfügt den Flugablauf zu werten ist erstaunlich.
Für das Erkennen eines weit hinter dem Üblichen liegenden Aufsetzpunkt benötigt man keine Sachkenntnis, im Zweifel reicht eine handelsübliche Brille. Auch Experten werden eine solche Tatsache nicht als vernachlässigbar einstufen. Nur zur Info: Hierzulande wird übrigens auch täglich bei Dutzenden von Verkehrsunfällen überhöhte Geschwindigkeit als Ursache diagnostiziert, obwohl die Einstufenden regelmässig keine qualifizierten Fahrdynamikexperten sind.
Beitrag vom 04.09.2025 - 20:28 Uhr
Ein Sprecher der Feuerwehr erklärte, das Flugzeug habe bei der Landung zu spät aufgesetzt. Es habe nicht viel gefehlt und die Maschine wäre von der asphaltierten Fahrbahn gerutscht
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Dass neuerdings die Feuerwehr über Sachkenntnis verfügt den Flugablauf zu werten ist erstaunlich.
Für das Erkennen eines weit hinter dem Üblichen liegenden Aufsetzpunkt benötigt man keine Sachkenntnis, im Zweifel reicht eine handelsübliche Brille. Auch Experten werden eine solche Tatsache nicht als vernachlässigbar einstufen. Nur zur Info: Hierzulande wird übrigens auch täglich bei Dutzenden von Verkehrsunfällen überhöhte Geschwindigkeit als Ursache diagnostiziert, obwohl die Einstufenden regelmässig keine qualifizierten Fahrdynamikexperten sind.
@GB, da liegen Sie völlig falsch, die von den Beteiligten bei Unfällen geäußerten Geschwindigkeitswerte sind vor Gericht null wert. Dazu wird immer ein Gutachter gehört.
Beitrag vom 05.09.2025 - 07:48 Uhr
Ich kenne ausserhalb der Luftfahrt eigentlich niemanden der weiß, in welcher Höhe man den Anfang der Piste standardmäßig überfliegen soll, der weiß wo man bei den vielen Markierungen auf der Bahn aufsetzen soll und ab wann man durchstarten muss. Laien vertreten oft die Meinung, dass man möglichst weit vorne auf der Piste aufsetzen soll was wohl ebenso gefährlich ist wie irgendwo in der Mitte.
Beitrag vom 05.09.2025 - 10:54 Uhr
@mpilot
@GB, da liegen Sie völlig falsch, die von den Beteiligten bei Unfällen geäußerten Geschwindigkeitswerte sind vor Gericht null wert. Dazu wird immer ein Gutachter gehört.
Von Gericht habe ich nichts geschrieben.
Medieninformationen sind mehr als gerichtsfeste Fakten. Und wenn jemand, der sich berufsbedingt in Pistennähe aufhält und weiß, wo etwa die meisten aufsetzen, den anderen erläutert, die verunfallte Maschine hätte deutlich weiter hinten als üblich aufgesetzt, dann mag das zwar nicht bedeuten, dass dies für eine korrekte Abbremsung inklusive Sicherheitszuschlag nicht ausgereicht hätte, es ist aber ein veritabler Anhaltspunkt für so eine These, denn immerhin ist das Ergebnis ja unstrittig.
@Jumpfly
Ich verstehe nicht, was uns diese Aussage sagen will. Selbsverständlich kann man völlig legal auch kurz vor Pistenende aufschlagen, wenn man geeignete Bremsen hat, das bleibt jedem unbenommen. Man muss bloß vorher noch auf den Taxiway abrollen können.
Und den Sprecher einer Flughafenfeuerwehr würde ich jetzt auch nicht als Laien einstufen wollen.
Beitrag vom 05.09.2025 - 11:14 Uhr
@GB
Glauben Sie, dass Feuerwehrleute bei extremem Regen, deswegen der Anflug auch nicht sehr safe erfolgte, auf dem Apron stehen und den Aufsetzpunkt so genau fixieren können. Wahrscheinlich war aufgrund des Wasserschleiers nicht mal der TWR dazu in der Lage.
Selbsverständlich kann man völlig legal auch kurz vor Pistenende aufschlagen, wenn man geeignete Bremsen hat, das bleibt jedem unbenommen. Man muss bloß vorher noch auf den Taxiway abrollen können.
Zumindest dazu kann ich Ihnen zustimmen, mit dieser Beurteilung ist die Aussage "zu spät" völlig unqualifiziert und anmaßend. Feuerwehrleute sollen für Sicherheit sorgen aber nicht die Anflüge bewerten.
Ein Sprecher der Feuerwehr erklärte, das Flugzeug habe bei der Landung zu spät aufgesetzt
Dieser Beitrag wurde am 05.09.2025 11:21 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 05.09.2025 - 13:45 Uhr
Zumindest dazu kann ich Ihnen zustimmen, mit dieser Beurteilung ist die Aussage "zu spät" völlig unqualifiziert und anmaßend. Feuerwehrleute sollen für Sicherheit sorgen aber nicht die Anflüge bewerten.
Ich denke, dass die Feuerwehr hier nur die Meinung des Lotsen wiedergegeben hat, der die Feuerwehr alarmiert hat. Das läuft dann vor Gericht unter "Hörensagen" aber es ist ein wichtiger Hinweis, wo man nachfragen könnte.
Beitrag vom 05.09.2025 - 21:37 Uhr
@mpilot
Zumindest dazu kann ich Ihnen zustimmen, mit dieser Beurteilung ist die Aussage "zu spät" völlig unqualifiziert und anmaßend. Feuerwehrleute sollen für Sicherheit sorgen aber nicht die Anflüge bewerten.
Sie hätte Recht, wenn es sich nicht um eine Meinungsaussage sondern um eine juristische Beurteilung gehandelt hätte. Ich glaube nicht, dass die fragende Medienrunde meinte, entsprechende Kompetenzen zu haben, ausgenommen vielleicht Vertreter einschlägig bekannter Faktenmissversteher.