Community / Kommentare zu aktuellen Nachrichten / Boeing 777 von Air India sackt im St...

Beitrag 1 - 7 von 7
Beitrag vom 02.07.2025 - 10:29 Uhr
UserJordanPensionär
Pensionär
User (4564 Beiträge)
Aus welcher erreichten Höhe sackte die Maschine denn die ca. 280 Meter ab? Und ist das bei den geschilderten Umständen (u.a. stürmische Winde) wirklich so ungewöhnlich? Zumal ja offensichtlich alles weitere dann normal verlief.
Beitrag vom 02.07.2025 - 10:56 Uhr
UserEricM
User (7376 Beiträge)
AVH hat es etwas genauer:

 https://www.avherald.com/h?article=529c3707&opt=0

Der Descent ging von 3100 runter auf 2200ft bevor der Steigflug wieder einsetzte.
Würde schon sagen dass das nicht normal ist.

Wobei aktuell nichts für eine Anomalie der Triebwerksleistung als Auslöser spricht, denn dann wäre der Flug vermutlich nicht einfach fortgesetzt worden.



Dieser Beitrag wurde am 02.07.2025 11:43 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 02.07.2025 - 15:29 Uhr
UserJordanPensionär
Pensionär
User (4564 Beiträge)
AVH hat es etwas genauer:

 https://www.avherald.com/h?article=529c3707&opt=0

Der Descent ging von 3100 runter auf 2200ft bevor der Steigflug wieder einsetzte.

Danke für die Info.

Übersetzt ungefähr: '...began zu sinken...und bei 2200 Fuss wieder zu steigen'.

Würde schon sagen dass das nicht normal ist.

Normal nicht. Aber klingt auch nicht dramatisch.

Wobei aktuell nichts für eine Anomalie der Triebwerksleistung als Auslöser spricht, denn dann wäre der Flug vermutlich nicht einfach fortgesetzt worden.


Scheint dann doch eher an den Wetterbedingungen gelegen zu haben.
Mal sehen was dazu noch zu lesen sein wird.
Beitrag vom 02.07.2025 - 21:15 Uhr
Usermpilot
User (720 Beiträge)
Das Absacken von 22.43.06Z bis 22.43.45Z um 900ft ergibt eine "gemächliche" Sinkrate von 1384ft/min, was nicht unbedingt auf Wetter wie CB downburst hindeutet. Es sei denn es wurde bereits mit erhöhtem AOA gegengesteuert. Kenne die Topographie nicht, aber grundsätzlich können 900ft niedriger auf der dep route grenzwertig sein. Eine genaue Untersuchung ist zwingend.
Beitrag vom 03.07.2025 - 09:16 Uhr
UserDidimax
User (370 Beiträge)
Das Absacken von 22.43.06Z bis 22.43.45Z um 900ft ergibt eine "gemächliche" Sinkrate von 1384ft/min, was nicht unbedingt auf Wetter wie CB downburst hindeutet. Es sei denn es wurde bereits mit erhöhtem AOA gegengesteuert. Kenne die Topographie nicht, aber grundsätzlich können 900ft niedriger auf der dep route grenzwertig sein. Eine genaue Untersuchung ist zwingend.

Natürlich hat die Crew dem Sinken nicht einfach zugeschaut, sondern sicher gegengesteuert. In dieser Höhe ist ein solcher Höhenverlust schon dramatisch und da wird man im Cockpit nicht nur rote Ohren bekommen haben.
Für mich nur unverständlich, dass man dann einfach den Flug fortgesetzt hat, auch wenn es für die Passagiere in diesem Fall angenehmer war.
Mir ist schon klar, dass zur Zeit des Monsuns heftige downbursts möglich sind
Beitrag vom 03.07.2025 - 09:31 Uhr
UserFL370
User (148 Beiträge)
Dazu kommt noch, das DEL etwa 800ft Elevation hat, die Höhe über Grund also nur noch gut 400m war. Das ist nicht üppig.
Nach den Wettermeldungen würde ich mich nicht wundern, wenn eine Windshear der Auslöser dafür war.
Beitrag vom 03.07.2025 - 15:04 Uhr
UserJordanPensionär
Pensionär
User (4564 Beiträge)
Das Absacken von 22.43.06Z bis 22.43.45Z um 900ft ergibt eine "gemächliche" Sinkrate von 1384ft/min, was nicht unbedingt auf Wetter wie CB downburst hindeutet. Es sei denn es wurde bereits mit erhöhtem AOA gegengesteuert. Kenne die Topographie nicht, aber grundsätzlich können 900ft niedriger auf der dep route grenzwertig sein. Eine genaue Untersuchung ist zwingend.

Natürlich hat die Crew dem Sinken nicht einfach zugeschaut, sondern sicher gegengesteuert. In dieser Höhe ist ein solcher Höhenverlust schon dramatisch und da wird man im Cockpit nicht nur rote Ohren bekommen haben.
Für mich nur unverständlich, dass man dann einfach den Flug fortgesetzt hat, auch wenn es für die Passagiere in diesem Fall angenehmer war.

Das verstehe ich nicht.
Wenn man die Probleme (was auch immer es war) offenbar in den Griff bekommen hat und die Maschine nach diesem (ungewöhnlichen) Ereignis sicher voll flugtauglich - ich traue der Cockpit-Crew eine solche Einschätzung, schon aus Eigeninteresse, absolut zu - war, warum hätte man dann 'quasi' notlanden sollen?

Mir ist schon klar, dass zur Zeit des Monsuns heftige downbursts möglich sind