Community / Kommentare zu aktuellen Nachrichten / Boeing warnt EASA vor Sicherheitsris...

Beitrag 1 - 15 von 15
Beitrag vom 03.03.2021 - 09:56 Uhr
Usermichik897
User (73 Beiträge)
"Boeing hegt ebenfalls Zweifel an der Sicherheit der neuen Tankarchitektur."
Da meldet sich der richtige... das ist richtig schäbig!
Beitrag vom 03.03.2021 - 10:24 Uhr
UserGB
User (22 Beiträge)
Natürlich ist das eine Retourkutsche von Boeing. IMHO aber eine durchaus berechtigte, zumal ja offensichtlich auch bereits die EASA Bedenken geäussert hat.

Bedenken sind nicht grundsätzlich deshalb schlecht, weil sie auch von der Konkurrenz geäussert werden. Das ist nicht schäbig, sondern, sofern berechtigt, auch sinnvoll.

Schäbig wäre eher, eigene Produkte trotz Sicherheitsbedenken blanco freizusprechen. Den potentiellen Opfern gegenüber, bspw.

Und Sicherheitsbedenken darf man haben. Ein Tank auf der Bauchseite ist weit verletztlicher als einer in den Tragflächen. Und ein kompakter Tank ist sicherer als einer mit überproportional großer Außenfläche.

So what?
Beitrag vom 03.03.2021 - 10:31 Uhr
UserEin_Fliegereiint..
User (534 Beiträge)
Boeings Ingenieure sollten eigentlich so in Arbeit im eigenen Laden abgesoffen sein, dass sie gar keine Zeit haben dürften sich mit Airbus zu beschäftigen. Oder ist mit der MAX, der 777X und der 787 alles in Butter?
Beitrag vom 03.03.2021 - 10:54 Uhr
UserDanTheMan
User (10 Beiträge)
Grundsätzlich ist es richtig, solchen Bedenken auch nachzugehen und diese Konstruktion genauer zu prüfen. Dient auch dem Hersteller und seinem Image.
Beitrag vom 03.03.2021 - 11:19 Uhr
UserTh3_Jock3R
User (1 Beiträge)
An sich finde ich es richtig, dass sich die Hersteller auch gegenseitig auf die Finger schauen und hinweise an die Behörden geben, jedoch ließt sich dieser (wenn auch möglw. zurecht) eingereichte Hinweis eher so, als ob Boeing die XLR verlangsamen möchte, um möglichst viel Zeit für die Entwicklung eines eigenen konkurrierenden Modells zu gewinnen.
Beitrag vom 03.03.2021 - 11:21 Uhr
User2ndSEG
User (209 Beiträge)
@DanTheMan:
Grundsätzlich ist es richtig, solchen Bedenken auch nachzugehen und diese Konstruktion genauer zu prüfen. Dient auch dem Hersteller und seinem Image.

Absolut richtig.

@Ein_Fliegereiint..:
Boeings Ingenieure sollten eigentlich so in Arbeit im eigenen Laden abgesoffen sein, dass sie gar keine Zeit haben dürften sich mit Airbus zu beschäftigen. Oder ist mit der MAX, der 777X und der 787 alles in Butter?

Bestimmt nicht, umso wichtiger ist es, das gefährlichste Konkurrenzprodukt einer möglichst späten Phase des Designs nachhaltig zu schädigen. Dann können sie gemütlich weiter ihre Technik aus den 60er-Jahren nochmals strecken, dehnen, aufblasen und hier und da ein kleines, tödliches Zusatzmodul reinpfuschen und als NG oder MAX oder ULTRA neu verkaufen. Clever sind diese Jungs ;-)

Ich kann nur hoffen, dass Airbus keinen Mist konstruiert hat und der XLR zulassungswürdig wird.

Dieser Beitrag wurde am 03.03.2021 11:21 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 03.03.2021 - 12:12 Uhr
Usermuckster
User (61 Beiträge)
Der Einwand mag oder mag nicht berechtigt sein, aber er entbehrt nicht einer gewissen Ironie.
Schade, dass Airbus die Chance versäumte, gegen MCAS Einwände zu erheben.
Beitrag vom 03.03.2021 - 14:09 Uhr
UserGroße Krügerkl..
User (267 Beiträge)
Kann mir das jemand technisch erklären?

Rumpftanks sind keineswegs eine seltenheit.
Wenn ich mir überlege was bei einem Flügeltank an struktur drunter ist, und was bei einem Rumpf an Struktur dazwischhen ist, dann macht die Aussage so keinen Sinn.

Der Rumpf ist doch aufgrund des drucks in seiner aussenhaut überdimensioniert, und strukturell stärker als flügelunterseite in der fläche?

Nehemen wir den brennenden schlepper, der sollte doch für den tank in der mitte keine unmittelbare gefahr darstellen. und das ding kann ja auch mal unter einem flügel abbrennen?
Beitrag vom 03.03.2021 - 14:11 Uhr
UserTaig3r
User (39 Beiträge)
Hört auf die Leute von Boeing.... sie wiisen wo von sie reden! ;-)
Beitrag vom 03.03.2021 - 14:14 Uhr
Usermichik897
User (73 Beiträge)
Natürlich ist das eine Retourkutsche von Boeing. IMHO aber eine durchaus berechtigte, zumal ja offensichtlich auch bereits die EASA Bedenken geäussert hat.

Bedenken sind nicht grundsätzlich deshalb schlecht, weil sie auch von der Konkurrenz geäussert werden. Das ist nicht schäbig, sondern, sofern berechtigt, auch sinnvoll.

Schäbig wäre eher, eigene Produkte trotz Sicherheitsbedenken blanco freizusprechen. Den potentiellen Opfern gegenüber, bspw.

Und Sicherheitsbedenken darf man haben. Ein Tank auf der Bauchseite ist weit verletztlicher als einer in den Tragflächen. Und ein kompakter Tank ist sicherer als einer mit überproportional großer Außenfläche.

So what?

Naja wen so ein Vogel runterkommt ist es meist egal wo der Tank sitzt.... Zeigen ja fast alle Fallanalysen.
Beitrag vom 03.03.2021 - 17:22 Uhr
UserKate Austen
User (518 Beiträge)
Und darauf ist Airbus nicht von selber gekommen?
Beitrag vom 03.03.2021 - 17:53 Uhr
Usercontrail55
User (2379 Beiträge)
Und darauf ist Airbus nicht von selber gekommen?
Ja und nein. Eigentlich ist man nur im Definitionsprozess, so wie bei der MAX vor der Wiederzulassung. Airbus möchte etwas ändern und beantragt das. Da gibt es Vorgaben und die erfüllt man. Jetzt ist man in der Konsultationsphase, wo jeder etwas dazu sagen kann. Der Input wird wieder bewertet und Bedenken müssen adressiert werden, ggfls werden die Bedenken in Vorgaben umgewandelt. Das muss dann wieder gelöst werden. Bis alles passt.
Ist alles nur ein bisschen aufgebauscht, da jetzt B mal A was sagen kann. Aber der Prozess ist immer so, soweit mir bekannt.
Beitrag vom 03.03.2021 - 17:57 Uhr
Userdlehmann66
User (402 Beiträge)
Also ich kann nicht glauben, dass Boeing so unter Ingenieurskollegen mal sagt, schaut mal da bei euch, das kann man doch besser machen bei eurem tollen Produkt.....

Nicht Boeing, nicht jetzt und nicht bei der A321XLR

Die Frage ist nur, ist es sachlich begründet oder ist es wie bei POTUS45, dem man ja die Wahl in 2020 geklaut hat. Mir kommen da jetzt noch die Tränen.

Das sich Boeing und die EASA zeitgleich damit beschäftigt, liegt sicherlich daran, dass Boeing seine "Bedenken" bei der EASA als Zulassungsbehörde der A321XLR eingereicht hat und nun zeitgleich beides bekannt wurde, also dass Boeing Bedenken eingereicht hat und die EASA sich damit beschäftigt.
Beitrag vom 03.03.2021 - 21:26 Uhr
Usertriangolum
User (164 Beiträge)
Warum steht das hier nicht im Artikel?

EASA: Kein Änderungsbedarf bei Sondererlaubnis

Die EASA prüfte die Einwände und entschied, ob sie daraufhin ihre geplanten Zulassungsbedingungen noch verändert. Zum Einwand über Explosionen, Treibstofflachen und Verpuffungen sagte die Behörde bereits, es werde dazu ohnehin noch eine detaillierte Vorgabe erlassen, die keine Änderung der ergangenen Erlaubnis erfordere. Auch die strukturelle Festigkeit des Integraltanks werde eingehend auf die Erfüllung der Flugzeug-Konstruktionsstandards nach AC-25-8 geprüft. Die EASA werde dazu geeignete Maßstäbe definieren, die aber ebenfalls keine Änderung ihrer Sonderfreigabe aufgrund des Einwandes erforderten.

Mit 101 Tonnen maximaler Startmasse soll die A321XLR auf eine Reichweite von 8700 Kilometer kommen und dabei 30 Prozent weniger Kerosin verbrauchen als Vorgängermuster. Der Erstflug ist für 2022 vorgesehen, die ersten Auslieferungen ab 2023.

?
Das steht doch bei der deutschen Originalquelle schon so drin mit denen ihr auch auch eine Kooperation habt.
Beitrag vom 04.03.2021 - 23:38 Uhr
Userheli_jupp
User (38 Beiträge)
Zitat: "...und birgt nach Einschätzung von Boeing-Experten damit "viele potenzielle Risiken"."

Was bitte sind "Boeing-Experten"?? Es kann sich nur um eine anachronistische Wortschöpfung handeln: Bei Boeing gibt es seit geraumer Zeit keinerlei Experten mehr, sondern nur noch Controller. Sollte es anders anders sein, bitte ich um Aufklärung. Danke!