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Beitrag 1 - 13 von 13
Beitrag vom 25.02.2025 - 20:42 Uhr
UserJordanPensionär
Pensionär
User (3853 Beiträge)
Zwar ein bisschen OT:

"Die Kosten für das Bundesaufnahmeprogramm für besonders gefährdete Afghaninnen und Afghanen belaufen sich laut Bundesinnenministerium bisher auf rund 25 Millionen Euro."

Ich hätte echt gedacht das das wesentlich mehr (ge)kostet (hat).

Jetzt OT:
Im Vergleich zu den 125 Mio. die der Staat jetzt pro Jahr durch die Verkleinerung des Bundestages einspart.
Beitrag vom 25.02.2025 - 21:09 Uhr
Userjuiz
User (6 Beiträge)
Zwar ein bisschen OT:

"Die Kosten für das Bundesaufnahmeprogramm für besonders gefährdete Afghaninnen und Afghanen belaufen sich laut Bundesinnenministerium bisher auf rund 25 Millionen Euro."

Ich hätte echt gedacht das das wesentlich mehr (ge)kostet (hat).

Jetzt OT:
Im Vergleich zu den 125 Mio. die der Staat jetzt pro Jahr durch die Verkleinerung des Bundestages einspart.

Mindestens die bisherigen Ortskräfte werden wohl nur initial Kosten "generieren" und relativ schnell bei diesem Arbeitsmarkt - Behörden suchen überall händeringend Fachkräfte - einen Job finden und dann entsprechend auf eigenen Beinen stehen.
Beitrag vom 25.02.2025 - 21:48 Uhr
UserEricM
User (6836 Beiträge)
Vor der Bundestagswahl am vergangenen Sonntag hatte die Regierung Berichten zufolge die Einreise von Afghanen vorübergehend ausgesetzt und kurzfristig zwei Flüge aus Islamabad gestrichen.
Gründe für "nderungen könnten etwa [...]
die Angst vor einer weiteren Angstkampagne gewisser blau-roter Parteien gewesen sein?
Aber mal ernsthaft: Wer sich zum Kreuz bei der AfD hätte animieren lassen, weil Deutschland zu seiner Verantwortung gegenüber Menschen steht, die verfolgt werden, weil sie unseren Soldaten geholfen haben, der hat sowieso ensprechend gewählt.
Beitrag vom 26.02.2025 - 03:19 Uhr
Usermeihan
User (109 Beiträge)
Interessant, das man hier die Kosten in den Vordergrund stellt. Eines ist doch klar: diese Afghanen, welche für die Bundeswehr gearbeitet haben, sind in ihrem Land (und auch teilweise in Pakistan) hochgefährdet. Dass man hier solange wartet und zögert, um die versprochene Aufnahme durchzuführen, ist beschämend.
Beitrag vom 26.02.2025 - 08:21 Uhr
UserJordanPensionär
Pensionär
User (3853 Beiträge)
Interessant, das man hier die Kosten in den Vordergrund stellt. Eines ist doch klar: diese Afghanen, welche für die Bundeswehr gearbeitet haben, sind in ihrem Land (und auch teilweise in Pakistan) hochgefährdet. Dass man hier solange wartet und zögert, um die versprochene Aufnahme durchzuführen, ist beschämend.

Im Artikel werden doch die Kosten nicht 'in den Vordergrund gestellt'.

Ich habe mich lediglich gewundert (nicht beklagt das zu hoch!) das diese Kosten, auch im Vergleich zu den von mir genannten anderen Kosten, so gering sind.

M.E. müsste dafür viel mehr Geld bereit gestellt werden!
Beitrag vom 26.02.2025 - 11:48 Uhr
UserNiedersachsenHans
User (350 Beiträge)
Zwar ein bisschen OT:

"Die Kosten für das Bundesaufnahmeprogramm für besonders gefährdete Afghaninnen und Afghanen belaufen sich laut Bundesinnenministerium bisher auf rund 25 Millionen Euro."

Ich hätte echt gedacht das das wesentlich mehr (ge)kostet (hat).

Jetzt OT:
Im Vergleich zu den 125 Mio. die der Staat jetzt pro Jahr durch die Verkleinerung des Bundestages einspart.
Nachdem gestern ja wieder ein Flug aus Afghanistan in Berlin gelandet ist, in dem von den 155 Passagieren nur 6 ??Ortskräfte?? saßen, die restlichen waren Angehörige bzw. Familienmitglieder , schreibt die Welt von Kosten von mehreren hundert Millionen!
Beitrag vom 26.02.2025 - 11:57 Uhr
UserEricM
User (6836 Beiträge)
Zwar ein bisschen OT:

"Die Kosten für das Bundesaufnahmeprogramm für besonders gefährdete Afghaninnen und Afghanen belaufen sich laut Bundesinnenministerium bisher auf rund 25 Millionen Euro."

Ich hätte echt gedacht das das wesentlich mehr (ge)kostet (hat).

Jetzt OT:
Im Vergleich zu den 125 Mio. die der Staat jetzt pro Jahr durch die Verkleinerung des Bundestages einspart.
Nachdem gestern ja wieder ein Flug aus Afghanistan in Berlin gelandet ist, in dem von den 155 Passagieren nur 6 ??Ortskräfte?? saßen, die restlichen waren Angehörige bzw. Familienmitglieder ,

Warum "Ortskräfte" in Hochkommas?
Was schlagen Sie vor? Sollen diese Menschen ihre Familienangehörigen zurücklassen, damit die Taliban an denen Rache nehmen können?

schreibt die Welt von Kosten von mehreren hundert Millionen!

Nicht verwunderlich, dass die Welt sowas schreibt. Auf welche Quellen beruft sie sich dabei?
Beitrag vom 26.02.2025 - 11:58 Uhr
UserJordanPensionär
Pensionär
User (3853 Beiträge)
Zwar ein bisschen OT:

"Die Kosten für das Bundesaufnahmeprogramm für besonders gefährdete Afghaninnen und Afghanen belaufen sich laut Bundesinnenministerium bisher auf rund 25 Millionen Euro."

Ich hätte echt gedacht das das wesentlich mehr (ge)kostet (hat).

Jetzt OT:
Im Vergleich zu den 125 Mio. die der Staat jetzt pro Jahr durch die Verkleinerung des Bundestages einspart.
Nachdem gestern ja wieder ein Flug aus Afghanistan in Berlin gelandet ist, in dem von den 155 Passagieren nur 6 ??Ortskräfte?? saßen, die restlichen waren Angehörige bzw. Familienmitglieder , schreibt die Welt von Kosten von mehreren hundert Millionen!

Danke für die Info, dann müssen die 25 Mio. wohl ein Schreibfehler gewesen sein.
Wie geschrieben: ich konnte mir diese Betrag so nicht vorstellen.
Beitrag vom 26.02.2025 - 20:16 Uhr
UserEricM
User (6836 Beiträge)
Danke für die Info, dann müssen die 25 Mio. wohl ein Schreibfehler gewesen sein.

So völlig ohne Quelleangebe, ohne Link, ohne alles?

Ist das jetzt ein Fall von Confirmation Bias (man glaubt eher das, was der eigenen Meinung nahekommt) oder war das Ironie?
Beitrag vom 26.02.2025 - 22:29 Uhr
UserJordanPensionär
Pensionär
User (3853 Beiträge)
Danke für die Info, dann müssen die 25 Mio. wohl ein Schreibfehler gewesen sein.

So völlig ohne Quelleangebe, ohne Link, ohne alles?

Ist das jetzt ein Fall von Confirmation Bias (man glaubt eher das, was der eigenen Meinung nahekommt) oder war das Ironie?

Weder noch.

Laut Google-Suche lebten 2023 in Deutschland 419.000 Flüchtlinge aus Afghanistan. ?ber die Kosten konnte ich leider nichts erfahren.

Sollte diese Zahl richtig sein, dann können die 25 Mio. wohl eher nicht stimmen.

Aber das ist eben ein Thema, was schwer zu hinterfragen und zu durchschauen ist.

Doch eines möchte ich noch einmal klarstellen (hatte ich ja schon geschrieben):
egal wieviele Millionen das kostet, wir sind das diesen Menschen und damit meine ich die Personengruppe die unsere Truppen in Afghanistan unterstützt haben und deshalb verfolgt wurden bzw. heute immer noch verfolgt werden.

Damit meine ich jedoch keine Wirtschaftsflüchtlinge und/oder Kriminelle. Aber auch dieser Bereich ist für uns hier schwer zu beurteilen.

Die im Artikel beschriebenen Aktion bestärkt eher das Misstrauen in die offiziellen Verlautbarungen zum Thema.
Beitrag vom 26.02.2025 - 23:04 Uhr
UserEricM
User (6836 Beiträge)

Weder noch.

Laut Google-Suche lebten 2023 in Deutschland 419.000 Flüchtlinge aus Afghanistan. ?ber die Kosten konnte ich leider nichts erfahren.
Sollte diese Zahl richtig sein, dann können die 25 Mio. wohl eher nicht stimmen.

OK, kurze Medienkompetenzübung: Die angeblich falsche Aussage lautet:

Die Kosten für das Bundesaufnahmeprogramm für besonders gefährdete Afghaninnen und Afghanen belaufen sich laut Bundesinnenministerium bisher auf rund 25 Millionen Euro.

Fragen:
- Bezeichnen "Flüchtlinge aus Afghanistan" und "besonders gefährdete Afghaninnen und Afghanen" wirklich die gleichen Personengruppen?
- Welche Posten umfassen die Kosten des Bundesaufnameprogramms?
- Welche Kosten umfasst das Bundesaufnahmeprogramm nicht?

Man kann sich sogar informieren:
 https://afghanistan.diplo.de/af-de/home

Aber das ist eben ein Thema, was schwer zu hinterfragen und zu durchschauen ist.

Bei ener etwas strukturierteren Vorgehensweise ginge das sicher.

Doch eines möchte ich noch einmal klarstellen (hatte ich ja schon geschrieben):
egal wieviele Millionen das kostet, wir sind das diesen Menschen und damit meine ich die Personengruppe die unsere Truppen in Afghanistan unterstützt haben und deshalb verfolgt wurden bzw. heute immer noch verfolgt werden.

[schuldig]. Ja.


Damit meine ich jedoch keine Wirtschaftsflüchtlinge und/oder Kriminelle. Aber auch dieser Bereich ist für uns hier schwer zu beurteilen.

Und schon wieder sind Sie in die Falle der Fremdenfeinde getappt, da Sie deren Narrativ vom kriminellen Ausländer, der sich hier nur Leistungen erschleichen will, unreflektiert, wenn auch vielleicht nicht vollständig übernehmen, es aber weiterverbreiten.

Die im Artikel beschriebenen Aktion bestärkt eher das Misstrauen in die offiziellen Verlautbarungen zum Thema.

Uninformiertheit führt also auch bei Ihnen zu Unsicherheit und Misstrauen - und selbst in Ihrem Fall ausgerechnet ggü den Institutionen, die die Informationen, die Ihr Missverständnis aufklären, liefern könnten...

Auch wenn Sie selbst mit dieser Partei überhaupt nichts am Hut haben: Damit haben Sie gerade einen der Hauptwirkmechanismen pro AfD wunderbar demonstriert.
Ein paar Runden in dieser Mühle und man delegitimert den Staat und spricht nur noch von "denen da oben" oder "Lügenpresse" weil man misstrauisch gegen alle und jeden geworden ist.

Dabei steht am Anfang fast immer eine nicht ausreichende eigene Information, mangelnder Tiefgang, und ein Ausweichen auf sich wiederprechende "Fast-Food" Quellen, wo fix mal in 3 Artikeln 5 verschiedene "Fakten" zu vielleicht noch ähnlichen Thema rausgehauen werden, die einen schwer durchschaubaren und lähmenden Informationswirrwarr hinterlassen.
Und das muss noch nicht mal klassische Desinformation sein. Einfach gestrickte, unterdefinierte Meinungsmache recht da völlig.

Dieser Beitrag wurde am 26.02.2025 23:35 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 27.02.2025 - 07:31 Uhr
Usercontrail55
User (5860 Beiträge)

Weder noch.

Laut Google-Suche lebten 2023 in Deutschland 419.000 Flüchtlinge aus Afghanistan. ?ber die Kosten konnte ich leider nichts erfahren.
Sollte diese Zahl richtig sein, dann können die 25 Mio. wohl eher nicht stimmen.

OK, kurze Medienkompetenzübung: Die angeblich falsche Aussage lautet:

Die Kosten für das Bundesaufnahmeprogramm für besonders gefährdete Afghaninnen und Afghanen belaufen sich laut Bundesinnenministerium bisher auf rund 25 Millionen Euro.

Fragen:
- Bezeichnen "Flüchtlinge aus Afghanistan" und "besonders gefährdete Afghaninnen und Afghanen" wirklich die gleichen Personengruppen?
- Welche Posten umfassen die Kosten des Bundesaufnameprogramms?
- Welche Kosten umfasst das Bundesaufnahmeprogramm nicht?

Man kann sich sogar informieren:
 https://afghanistan.diplo.de/af-de/home

Aber das ist eben ein Thema, was schwer zu hinterfragen und zu durchschauen ist.

Bei ener etwas strukturierteren Vorgehensweise ginge das sicher.

Doch eines möchte ich noch einmal klarstellen (hatte ich ja schon geschrieben):
egal wieviele Millionen das kostet, wir sind das diesen Menschen und damit meine ich die Personengruppe die unsere Truppen in Afghanistan unterstützt haben und deshalb verfolgt wurden bzw. heute immer noch verfolgt werden.

[schuldig]. Ja.


Damit meine ich jedoch keine Wirtschaftsflüchtlinge und/oder Kriminelle. Aber auch dieser Bereich ist für uns hier schwer zu beurteilen.

Und schon wieder sind Sie in die Falle der Fremdenfeinde getappt, da Sie deren Narrativ vom kriminellen Ausländer, der sich hier nur Leistungen erschleichen will, unreflektiert, wenn auch vielleicht nicht vollständig übernehmen, es aber weiterverbreiten.

Die im Artikel beschriebenen Aktion bestärkt eher das Misstrauen in die offiziellen Verlautbarungen zum Thema.

Uninformiertheit führt also auch bei Ihnen zu Unsicherheit und Misstrauen - und selbst in Ihrem Fall ausgerechnet ggü den Institutionen, die die Informationen, die Ihr Missverständnis aufklären, liefern könnten...

Auch wenn Sie selbst mit dieser Partei überhaupt nichts am Hut haben: Damit haben Sie gerade einen der Hauptwirkmechanismen pro AfD wunderbar demonstriert.
Ein paar Runden in dieser Mühle und man delegitimert den Staat und spricht nur noch von "denen da oben" oder "Lügenpresse" weil man misstrauisch gegen alle und jeden geworden ist.

Dabei steht am Anfang fast immer eine nicht ausreichende eigene Information, mangelnder Tiefgang, und ein Ausweichen auf sich wiederprechende "Fast-Food" Quellen, wo fix mal in 3 Artikeln 5 verschiedene "Fakten" zu vielleicht noch ähnlichen Thema rausgehauen werden, die einen schwer durchschaubaren und lähmenden Informationswirrwarr hinterlassen.
Und das muss noch nicht mal klassische Desinformation sein. Einfach gestrickte, unterdefinierte Meinungsmache recht da völlig.
Auf den Punkt zusammengefasst ???"
Beitrag vom 27.02.2025 - 09:59 Uhr
UserJordanPensionär
Pensionär
User (3853 Beiträge)
Erst einmal vielen Dank für Ihren Beitrag und Ihre Erklärung, wie ich mir meine Meinung bilde.
So sorry, aber dies erfüllt doch sehr das Narrativ vom 'intellektuellen Besserwisser'.

Weder noch.

Laut Google-Suche lebten 2023 in Deutschland 419.000 Flüchtlinge aus Afghanistan. ?ber die Kosten konnte ich leider nichts erfahren.
Sollte diese Zahl richtig sein, dann können die 25 Mio. wohl eher nicht stimmen.

OK, kurze Medienkompetenzübung: Die angeblich falsche Aussage lautet:

Die Kosten für das Bundesaufnahmeprogramm für besonders gefährdete Afghaninnen und Afghanen belaufen sich laut Bundesinnenministerium bisher auf rund 25 Millionen Euro.

Fragen:
- Bezeichnen "Flüchtlinge aus Afghanistan" und "besonders gefährdete Afghaninnen und Afghanen" wirklich die gleichen Personengruppen?

Nein, habe ich auch nirgends so geschrieben, mich lediglich etwas uneindeutig ausgedrückt. Ich denke aber jeder halbwegs kluge Mensch konnte das erfassen.

- Welche Posten umfassen die Kosten des Bundesaufnameprogramms?
- Welche Kosten umfasst das Bundesaufnahmeprogramm nicht?

Man kann sich sogar informieren:
 https://afghanistan.diplo.de/af-de/home

Ja das kann man, allerdings steht da nichts konkretes über die Kosten.
Aber diese kann man grob hochrechnen, da diese sich ja (zumindest nach Ankunft in Deutschland und nach 14tägigen Aufenthalt in der zentralen Aufnahmeunterkunft) an den Unterstützungsleistungen für deutsche Staatsbürger orientieren (Bürgergeld, Kindergeld, Wohngeld (1.Jahr ungedeckelt, danach ebenfalls wie für deutsche Staatsbürger)etc.)

Niedrig gerechnet:
p.P. ca. ? 1000,00 x 12 = 12.000,00 p.a.
Laut "Welt" befinden sich z.Zt. 36.000 Personen aus diesem Programm in Deutschland.

36.000 x 12.000 = 432.000.000,00 p.a.!?

Da ich leider keine Zahlen aus offiziellen Verlautberungen finden konnte und ich vermute das die 'Welt' lediglich die Planzahlen pro Monat (1000) auf 3 Jahre hoch gerechnet hat, hier noch eine zweite, stark reduzierte, ?berschlagsrechnung:

3000 p.a. x ? 12.000,00 = ? 36.000.000,00 pro Jahr (ohne Wohngeld und Kosten für die Flüge).

Aber das ist eben ein Thema, was schwer zu hinterfragen und zu durchschauen ist.

Siehe vorherigen Punkt!

Bei ener etwas strukturierteren Vorgehensweise ginge das sicher.

Ich freue mich auf Ihre Ergebnisse der 'strukturierten Vorgehensweise'.

Doch eines möchte ich noch einmal klarstellen (hatte ich ja schon geschrieben):
egal wieviele Millionen das kostet, wir sind das diesen Menschen und damit meine ich die Personengruppe die unsere Truppen in Afghanistan unterstützt haben und deshalb verfolgt wurden bzw. heute immer noch verfolgt werden.

Dabei bleibe ich.

[schuldig]. Ja.

soll heißen?


Damit meine ich jedoch keine Wirtschaftsflüchtlinge und/oder Kriminelle. Aber auch dieser Bereich ist für uns hier schwer zu beurteilen.

Und schon wieder sind Sie in die Falle der Fremdenfeinde getappt, da Sie deren Narrativ vom kriminellen Ausländer, der sich hier nur Leistungen erschleichen will, unreflektiert, wenn auch vielleicht nicht vollständig übernehmen, es aber weiterverbreiten.

Absolut nicht! Denn ich habe mich selbstverständlich 'vorher' (informiere mich sogar laufend) darüber informiert, z.B. hier:

 https://www.bka.de/SharedDocs/Downloads/DE/Publikationen/JahresberichteUndLagebilder/KriminalitaetImKontextVonZuwanderung/kernaussagenKriminalitaetZuwanderung2023.pdf?__blob=publicationFile&v=3

Sehr interessant in diesem Kontext das die Flüchtlinge aus Syrien, Türkei und Afghanistan (größte Gruppe) gegenüber anderen Flüchtlinge weniger kriminell auffallen, als andere Gruppen.
Nichtsdestotrotz bin ich absolut dafür, das ALLE kriminell (jedoch nicht bei einem Baggatell- Delikt) auffälligen Personen schnellstmöglich zurückgeführt werden.
Das dies teilweise mit erheblichen Schwierigkeiten verbunden ist, ist mir absolut bewusst.

Die im Artikel beschriebenen Aktion bestärkt eher das Misstrauen in die offiziellen Verlautbarungen zum Thema.

Uninformiertheit führt also auch bei Ihnen zu Unsicherheit und Misstrauen - und selbst in Ihrem Fall ausgerechnet ggü den Institutionen, die die Informationen, die Ihr Missverständnis aufklären, liefern könnten...

Das empfinde offensichtlich nicht nur ich so, siehe die, quer durch die gesamte Medienlandschaft, vielen Artikel und Berichte dazu. Ansonsten: siehe oben.

Auch wenn Sie selbst mit dieser Partei überhaupt nichts am Hut haben: Damit haben Sie gerade einen der Hauptwirkmechanismen pro AfD wunderbar demonstriert.

Ich habe mit diesem Haufen nicht nur nichts 'am Hut', sondern habe deshalb sogar den Kontakt mit einigen meiner Ex- Kommilitonen (ich habe versucht mit diesen zu diskutieren- no way) abgebrochen und u.a. einen geplanten und (nach der Wahl) einen gebuchten Urlaub in Görlitz storniert. Nur einige Beispiele.

Ein paar Runden in dieser Mühle und man delegitimert den Staat und spricht nur noch von "denen da oben" oder "Lügenpresse" weil man misstrauisch gegen alle und jeden geworden ist.

Wo bitte habe ich von 'Lügenpresse' und 'denen da oben' geschrieben?
Ich verbitte mir derartige Unterstellungen!

Dabei steht am Anfang fast immer eine nicht ausreichende eigene Information, mangelnder Tiefgang, und ein Ausweichen auf sich wiederprechende "Fast-Food" Quellen, wo fix mal in 3 Artikeln 5 verschiedene "Fakten" zu vielleicht noch ähnlichen Thema rausgehauen werden, die einen schwer durchschaubaren und lähmenden Informationswirrwarr hinterlassen.
Und das muss noch nicht mal klassische Desinformation sein. Einfach gestrickte, unterdefinierte Meinungsmache recht da völlig.

Dieser 'Entwicklungs - Weg' traf und trifft leider bei sehr viele Menschen in Deutschland so zu und diese kann man auch nicht mehr mit Argumenten erreichen.
Auf mich jedoch sicher nicht!

Und falsche Unterstellungen, wie Sie das bei mir getan haben, helfen da absolut nicht!

Das @Contrail55 Ihnen hier zustimmt, wundert mich nicht.

@Mods.
Diese öffentliche Erwiderung sei mir bitte erlaubt, da ich hier auch öffentlich als ein bischen geistig umnachtet dargestellt wurde. Danke.

Edit: ergänzt zweite Kostenrechnung.

Dieser Beitrag wurde am 27.02.2025 11:03 Uhr bearbeitet.