Beitrag vom 02.07.2026 - 17:46 Uhr
Ich hab schon beim ersten Bericht über dieses Programm/Problem nicht verstanden, warum Airbus Dassault dafür entschädigen soll, dass der französische Staat weniger zahlt und die vereinbarten Regeln daraufhin eine Reduktion des Anteils von Dassault vorsehen.
Die Teilnahme am Programm unter diesen Bedingungen hat doch bei Dassault irgendwann mal jemand unterschrieben, oder?
Beitrag vom 02.07.2026 - 20:50 Uhr
Die Frage wird sein, ob die Regeln tatsächlich genau genug vorsehen, was passieren soll, wenn ein Vertragspartner schwächelt und dadurch die anderen Vertragspartner dadurch mehr Anteile am laufenden Projekt übernehmen müssen. Die Betonung liegt auf genau genug.
Bei derlei Verträgen geht es ja im Vorfeld praktisch immer vorrangig um den eigenen Anteil am Auftragsvolumen. Das, was dabei herauskommen soll, scheint leider oft nachrangig zu sein.
Es liegt in der Natur der Sache, dass die Gegenseite gerne mal andere Ansichten hat als es die eigenen sind. Aber auch ein lauthalses Vorbringen derselben bedeuten nicht zwangsläufig, dass sie sich auch durchsetzen werden. Versuchen kann man es jedoch immer.
Beitrag vom 02.07.2026 - 22:44 Uhr
Dassault ist eine Firma die mental noch in den 1960/1970ern steckt, als man noch in engen nationalen Grenzen und Egoismen dachte.
Heute wird anders gedacht und gearbeitet – Airbus ist ein gutes Beispiel – und deswegen bringt Dassault jedes Gemeinschaftsprojekt zum Scheitern.
Beitrag vom 03.07.2026 - 09:02 Uhr
Airbus wurde innerhalb Frankreichs lange als französisches Unternehmen wahrgenommen. Das war für Dassault ärgerlich, weil der Patriotismus-vorteil bei der Auftragsvergabe nicht voll zum Tragen kam. Es ist eindeutig, ein strategisches Ziel von Dassault, Airbus als vor allem Deutsche Firma dastehen zu lassen, deswegen all die Sperenzien.
Die aktuelle politische Lage in Frankreich ist die: die Rechten und Linken fordern Frankreich first, und die Regierung versucht, die Wähler davon zu überzeugen, dass sie rechte Politik genauso gut kann wie die Rechte.
Hier sieht Dassault seine Chance.
Airbus täte gut daran, zumindest vorübergehend und zumindest in Frankreich seine französische Franzigkeit zu betonen.
Beitrag vom 03.07.2026 - 11:13 Uhr
"Auf Programmebene" sind die Beziehungen mit Airbus abgerissen, sagt jetzt Dassault-Chef Eric Trappier.
Woher kommt das nur Herr Trappier :D
Ich würde an Stelle jedes Rüstungsunternehmen der Welt einen großen Bogen um Dassault machen und mit denen keinerlei Koorperation mehr eingehen.
Beitrag vom 03.07.2026 - 11:41 Uhr
"Auf Programmebene" sind die Beziehungen mit Airbus abgerissen, sagt jetzt Dassault-Chef Eric Trappier.
Woher kommt das nur Herr Trappier :D
Ich würde an Stelle jedes Rüstungsunternehmen der Welt einen großen Bogen um Dassault machen und mit denen keinerlei Koorperation mehr eingehen.
Mit wem will wohl Dassault auf Augenhöhe kooperieren?
Für Dassault geht es um das Überleben....
Beitrag vom 03.07.2026 - 13:10 Uhr
"Auf Programmebene" sind die Beziehungen mit Airbus abgerissen, sagt jetzt Dassault-Chef Eric Trappier.
Woher kommt das nur Herr Trappier :D
Ich würde an Stelle jedes Rüstungsunternehmen der Welt einen großen Bogen um Dassault machen und mit denen keinerlei Koorperation mehr eingehen.
Mit wem will wohl Dassault auf Augenhöhe kooperieren?
Für Dassault geht es um das Überleben....
Das hat sich Dassault mit seinem Verhalten ja selbst zuzuschreiben.
Beitrag vom 03.07.2026 - 18:24 Uhr
"Höre ich da ein "Mimmimmiii", Herr Trappier?" ;o)