Beitrag vom 20.06.2008 - 01:02 Uhr
Hätte ich auch so gemacht. CO hat von anfang an nicht ins Skyteam gepasst. Mich würde es freuen CO in der Star begrüßen zu können.
Beitrag vom 20.06.2008 - 08:47 Uhr
Somit wäre die Star in den USA hervorragend aufgestellt. LH z.B. würde auch von den zahlreichen CO Verbindungen zu kleineren Plätzen (auch in Deutschland) profitieren. Sky wäre damit immernoch einigermassen gut aufgestellt.
Beitrag vom 20.06.2008 - 08:59 Uhr
Sehe ich genauso! Zudem CO eine recht moderne und einheitliche Flotte hat.
Mh und was wird aus AA? Die armen stehen fast alleine dar.
Beitrag vom 20.06.2008 - 09:06 Uhr
AA ist immernoch eine recht große Airline (was nicht heissen soll, das sie profitabel ist) Wenn sie könnten, würden sie ein engeres Band mit BA knüpfen, aber daraus wird ja bekanntermassen nichts.
Man stelle sich vor LH oder BA würden inneramerikanisch fliegen können...Das wäre eine völlig neue Qualitätsära bei den Amis. Da würde so manche Us Airline dumm dastehen...aber so weit wird es leider nie kommen.
Beitrag vom 20.06.2008 - 11:46 Uhr
Mich würde mal interessieren, ob die LH bei diesem Deal auch gefragt wurde. Schliesslich "wildert" CO mit ihren Verbindungen nach Hamburg, Berlin und Zürich (nicht mehr Köln) im Revier der LH. Ausserdem spannend: CO ist im Gebiet New York (in EWR) nun auch Wettbewerberin von LH-Beteiligung Jetblue (in JFK). Schon ganz interessant: Jahrelang hatte LH keinen Partner dort, jetzt plötzlich zwei.
Beitrag vom 20.06.2008 - 12:28 Uhr
UA ist autonom genug dies ohne LH zu entscheiden. Im Grunde wird LH glücklich sein, dass man einen Partner "gewonnen" hat. Die CO Verbindungen werden dann ja als Codeshare eher hilfreich. Dann muss man selbst so einen Quatsch nicht anbieten.
JetBlue ist bislang nur eine Minderheitsbeteiligung von LH da gibts keine Probleme. EWR ist ebenfalls wie JFK auch ein seperater Hub und so schadet es nicht...
Beitrag vom 20.06.2008 - 13:03 Uhr
Auch ein "Nebenkriegsschauplatz" ist spannend: Was passiert mit Copa Airlines, die ja in Mittel- und Südamerika stark ist? Continental besitzt ja nur noch 10 Prozent. Wenn Copa mit CO zu Star A. gehen würde: Hätte das irgendwelche Auswirkungen bezüglich der geplanten Zusammenarbeit mit TACA, mit der einige Star-Mitgliedern Kooperationen planen?
Beitrag vom 20.06.2008 - 13:13 Uhr
Die Kooperation von UA mit CO ist zwar ganz schön, aber werden dadurch auch die nötigen Ã?berkapazitäten abgebaut? Geben die Airlines auch Flüge zu gunsten des Partners auf, die bis dato profitabel waren?
Glückwunsch für die Star zum möglichen neuen Partner.
Beitrag vom 20.06.2008 - 20:25 Uhr
Die Kooperation von UA und CO sieht beinahe wie eine Fusion auf Raten aus. Zuerst werden die Strecken zusammen betrieben, dann die Informationssystem zusammengelegt, usw.
Sowohl für die Fluggesellschaften als auch deren Kunden und Mitarbeiter scheint dieser Weg wohl der bessere zu sein als in einer übereifferten Fusion.
Beitrag vom 21.06.2008 - 06:46 Uhr
Na ja , jetzt wird Star die CO als Klotz am Bein haben.
Continental ist kein einfacher Partner. Und bis sie aus Skyteam raus ist, wird es noch ungefaehr neun Monate dauern. Bis dahin kann UA noch mehr Stellen streichen.
Und AA kann jetzt mit US airways fusionieren. Die sind so wie so jetzt sauer wegen dem ploetlichen Abbruch der Gespraeche mit UA und die Wiederaufnahme der Verhandlungen mit CO.
Aber warten wir es ab. Der Winter wird sehr heiss fuer einige Airlines in Europa sein. Und wenn LH und AF klug genug sind, wuerden sie einfach das ploetzliche Anstreben dieser Airlines nach einem Partner ignorieren und sie einfach Pleite gehen lassen.
Beitrag vom 22.06.2008 - 20:51 Uhr
Als Vielflieger ueber dem Atlantik und in den USA sehe ich diese Verbindung als sehr positiv an. Continental hat eine junge Flotte, ist in der US Wirtschaft eine der besten 100 Firmen, über mehrere Jahre und bietet unter den US Fluggesellschaften den mit Abstand besten Service. Dagegen ist United eine überalterte Airline. Durchschnittsalter mehr als 10 Jahre höher als bei CO. Bin selbst seit mehr als 10 Jahren Platinum- Member der Airline und geniesse das regelmässige Upgrading, ohne Meilen, in die First auf inneramerikanischen Srecken, seit Jahren. Da ich auch Vielflieger bei Lufthansa bin, würden sich ideale Verbesserungen für Europäer ergeben.