Community / Kommentare zu aktuellen Nachrichten / Geballte Dosis für Piloten und Flug...

Beitrag 1 - 12 von 12
Beitrag vom 24.09.2021 - 19:41 Uhr
UserExperte
User (200 Beiträge)
"Mit Ausnahme des Jahres 2020, in dem der Airlineverkehr durch Covid-19 rückläufig war, ist die durchschnittliche Individualdosis des Flugpersonals im Zeitraum 2015-2019 konstant gestiegen", stellen die Forscher fest.

Solche "Forscher" braucht keiner...
Beitrag vom 25.09.2021 - 08:30 Uhr
User2ndSEG
User (248 Beiträge)
"Mit Ausnahme des Jahres 2020, in dem der Airlineverkehr durch Covid-19 rückläufig war, ist die durchschnittliche Individualdosis des Flugpersonals im Zeitraum 2015-2019 konstant gestiegen", stellen die Forscher fest.

Solche "Forscher" braucht keiner...

Wie kommen Sie zu dieser sinnfreien Aussage, liebe(r) "Experte"?

Tragen Sie auch keine Masken und halten Sie eine Impfung für eine böse Verschwörung gegen die Menschheit?

Klären Sie mich gerne auf!
Beitrag vom 25.09.2021 - 16:24 Uhr
User4
User (354 Beiträge)
Na das hätte ich aber auch ohne Forscher hinbekommen.
Beitrag vom 25.09.2021 - 16:54 Uhr
Userrasch
😊
User (342 Beiträge)
Na das hätte ich aber auch ohne Forscher hinbekommen.

Das kommt sicher daher weil Pilot*innen natürlich auch forschen besser können...
Beitrag vom 26.09.2021 - 12:02 Uhr
UserV178
User (294 Beiträge)
Klar. Was auch sonst.
Beitrag vom 26.09.2021 - 12:57 Uhr
Usercontrail55
User (2832 Beiträge)
Dazu muss man kein Forscher sein. Einfach in der Auswertungen des Strahlenschutzregisters nachschauen. Wenn man seine Nummer kennt, kann man die eigenen Werte abfragen.
Beitrag vom 26.09.2021 - 22:46 Uhr
UserExperte
User (200 Beiträge)
"Mit Ausnahme des Jahres 2020, in dem der Airlineverkehr durch Covid-19 rückläufig war, ist die durchschnittliche Individualdosis des Flugpersonals im Zeitraum 2015-2019 konstant gestiegen", stellen die Forscher fest.

Solche "Forscher" braucht keiner...

Wie kommen Sie zu dieser sinnfreien Aussage, liebe(r) "Experte"?

Warum bitte "sinnfreie Aussage"?

Und da Sie ganz offenbar meine Kritik nicht verstehen konnten: Das Jahr 2020 ist nicht Teil des Zeitraums 2015-2019.
Beitrag vom 27.09.2021 - 15:54 Uhr
UserGaidi
User (34 Beiträge)
Na ja, ich kann schon nachvollziehen, warum diverse Leser dazu keine Forschung brauchen, es liegt auf der Hand: Die durchschnittliche jährliche Flugstundenzahl geht für die meisten nach oben und es werden auch immer mehr Jets anstelle TurboProps benutzt, soll heißen weitere, höhere Flüge, oftmals durch die höhere Geschwindigkeit auch mehr Sektoren pro Tag oder Monat/Jahr, und dann die Tendenz alle Crews immer näher an die Max jährliche Stundenzahl zu drücken. Kann ja nur hoch gehen, braucht man also keine Forschung zu betreiben. Und dass die eh schon belasteteren Langstrecken Crews auch immer mehr davon abbekommen ist ebenso verständlich, denn auch dort wird immer mehr und weiter die Stundenanzahl ausgereizt und die Flüge werden länger wegen der größeren Range der neueren Flieger, während die Anzahl der monatlichen Sektoren gleich bleibt. Trend also auch dort nach oben.

Allerdings ist es ja auch wiederum gut, dass derlei Forschung betrieben wird, denn dadurch wird es quantifiziert und jeder kennt diesen Volldeppen-Effekt, den man bei allen Vorgesetzten kennt: "Sie mögen ja Recht haben, aber können Sie mir das denn auch beweisen?" Denn solange nichts nachweisbar auf Papier geschrieben steht, gibt es das nicht für Manager, vor allem, wenn es Geld kostet.
Dass es dann letztendlich trotzdem nichts bringen wird, ist dann wieder eine weitere Realität, denn die nächste Reaktion derjenigen, die etwas ändern könnten ist der, dass man den Nachweis dafür will, dass es tatsächlich schlechte Konsequenzen hat und ohne deren quantitative Bestimmung wird gar nichts gemacht, bis man es ihnen als Gesetz vorlegt oder als echten, in der Bilanz auftauchenden Geldverlust beweisen kann.

Und bevor die jährliche Flugstundenzahl deswegen gesetzlich oder durch Tarifverhandlungen (die sind die nächsten Jahre eh Geschichte, für dieses Thema zumindest) nach unten gedrückt wird, fliegen wir dann eh mit nur noch einem Piloten ;)

Mal ganz davon abgesehen ist es natürlich auch obendrein auch noch sehr naiv seitens des Forschungs-Teams zu glauben, dass man mehr zwischen Lang- und Mittelstrecke wechseln könnte. Wie soll das gehen, ein paar Monate z.B. A350 und dann wieder A320, o.ä? Welche Fluggesellschaft kann das? Wie soll das gehen vom TR her? Die großen LR oder ULR Flieger werden ja schließlich kaum auf kurzen Strecken eingesetzt und die kleinen können gar nicht länger, die fliegen ja oft schon ausgereizt...

Und weil es erwähnt wurde, ich wäre mal neugierig, wie aussagekräftig die gesammelten Daten der Strahlenschutzregisters sind. Basieren ja auf theoretischen Berechnungen und Vorhersagen. Ob da ein tatsächlich mitgeführtes Strahlendosimeter wohl dasselbe anzeigen würde?
Beitrag vom 27.09.2021 - 23:31 Uhr
UserRentner 4 ever
User (13 Beiträge)
Kurz zusammengefasst: Es bleibt alles wie es ist.
Beitrag vom 28.09.2021 - 07:16 Uhr
Usercontrail55
User (2832 Beiträge)
Na ja, ich kann schon nachvollziehen, warum diverse Leser dazu keine Forschung brauchen, es liegt auf der Hand: Die durchschnittliche jährliche Flugstundenzahl geht für die meisten nach oben und es werden auch immer mehr Jets anstelle TurboProps benutzt, soll heißen weitere, höhere Flüge, oftmals durch die höhere Geschwindigkeit auch mehr Sektoren pro Tag oder Monat/Jahr, und dann die Tendenz alle Crews immer näher an die Max jährliche Stundenzahl zu drücken. Kann ja nur hoch gehen, braucht man also keine Forschung zu betreiben. Und dass die eh schon belasteteren Langstrecken Crews auch immer mehr davon abbekommen ist ebenso verständlich, denn auch dort wird immer mehr und weiter die Stundenanzahl ausgereizt und die Flüge werden länger wegen der größeren Range der neueren Flieger, während die Anzahl der monatlichen Sektoren gleich bleibt. Trend also auch dort nach oben.
Das hat aber nur einen kleinen Einfluss. Den größten Einfluss hat die Sonnenaktivität. So hat die Strahlungsbelastung auf den Polstrecken in den Jahren 2004 - 2009 um 21% zugenommen. Das schafft man nicht mit mehr Flugstunden.
Allerdings ist es ja auch wiederum gut, dass derlei Forschung betrieben wird, denn dadurch wird es quantifiziert und jeder kennt diesen Volldeppen-Effekt, den man bei allen Vorgesetzten kennt: "Sie mögen ja Recht haben, aber können Sie mir das denn auch beweisen?" Denn solange nichts nachweisbar auf Papier geschrieben steht, gibt es das nicht für Manager, vor allem, wenn es Geld kostet.
Dass es dann letztendlich trotzdem nichts bringen wird, ist dann wieder eine weitere Realität, denn die nächste Reaktion derjenigen, die etwas ändern könnten ist der, dass man den Nachweis dafür will, dass es tatsächlich schlechte Konsequenzen hat und ohne deren quantitative Bestimmung wird gar nichts gemacht, bis man es ihnen als Gesetz vorlegt oder als echten, in der Bilanz auftauchenden Geldverlust beweisen kann.
Das Gesetz liegt aber doch vor, zumindest in Europa. Flugzeugbesatzungen sind als strahlenexponiert qualifiziert und es gelten die entsprechenden Verordnungen.
Und bevor die jährliche Flugstundenzahl deswegen gesetzlich oder durch Tarifverhandlungen (die sind die nächsten Jahre eh Geschichte, für dieses Thema zumindest) nach unten gedrückt wird, fliegen wir dann eh mit nur noch einem Piloten ;)

Mal ganz davon abgesehen ist es natürlich auch obendrein auch noch sehr naiv seitens des Forschungs-Teams zu glauben, dass man mehr zwischen Lang- und Mittelstrecke wechseln könnte.
Bei der Kabine geht das gut. Aber es geht ja nicht nur um den Wechsel zwischen Lang/Kurz, es geht ja auch um die Route. Wenn jemand immer nach Tokio fliegt hat er eine höhere Belastung als der, der immer nach Johannesburg fliegt. Das kann man ausgleichen.
Wie soll das gehen, ein paar Monate z.B. A350 und dann wieder A320, o.ä? Welche Fluggesellschaft kann das? Wie soll das gehen vom TR her? Die großen LR oder ULR Flieger werden ja schließlich kaum auf kurzen Strecken eingesetzt und die kleinen können gar nicht länger, die fliegen ja oft schon ausgereizt...
Siehe oben, der Mix machts. Mischen zwischen NRT und DUB, KWI, LOS usw.
Und weil es erwähnt wurde, ich wäre mal neugierig, wie aussagekräftig die gesammelten Daten der Strahlenschutzregisters sind. Basieren ja auf theoretischen Berechnungen und Vorhersagen. Ob da ein tatsächlich mitgeführtes Strahlendosimeter wohl dasselbe anzeigen würde?
Möglich. Die Daten wurden ja auch durch Tests mit Dosimeter ermittelt um die Rechenmodelle zu präzisieren.
Beitrag vom 28.09.2021 - 09:48 Uhr
UserFW 190
User (1856 Beiträge)
@Gaidi
Mal ganz davon abgesehen ist es natürlich auch obendrein auch noch sehr naiv seitens des Forschungs-Teams zu glauben, dass man mehr zwischen Lang- und Mittelstrecke wechseln könnte. Wie soll das gehen, ein paar Monate z.B. A350 und dann wieder A320, o.ä? Welche Fluggesellschaft kann das? Wie soll das gehen vom TR her? Die großen LR oder ULR Flieger werden ja schließlich kaum auf kurzen Strecken eingesetzt und die kleinen können gar nicht länger, die fliegen ja oft schon ausgereizt...


Natürlich ginge es wenn man es denn wollte. A 320 mit A 330 im Wechsel z.B. Wurde von Air Namibia mit A 340 und A320 gemacht. Es ist bei der VC eher das Problem, es nicht zu wollen. Begründungen kann man in beide Richtungen finden. Wenn dann die A 320 LXR mal in ausreichender Zahl fliegen wird es quasi von selbst eine Mischung Inter - und Kont geben.
Beitrag vom 28.09.2021 - 11:26 Uhr
UserA320Fam
User (1359 Beiträge)
... Natürlich ginge es wenn man es denn wollte. A 320 mit A 330 im Wechsel ...

Ich glaube das macht nur bei kleinen Flotten wirklich Sinn. Bei größeren Flotten reichen eigene Pools pro Muster.
Vielleich weiß @Gordon ja genaueres.