Beitrag vom 17.07.2026 - 07:32 Uhr
Für jemanden, der selbst kein Pilot ist, liest sich das nicht wie ein "schlauchen". Ich hätte mir da ein bisschen mehr Vergleich zu anderen Airlines wie KLM, British Airways, LOT, etc. oder medizinische Analysen gewünscht. Was soll ich denn mit diesem Artikel anfangen?
Beitrag vom 17.07.2026 - 08:41 Uhr
Für mich liest sich das so, als würde die LH Cargo bestehende, für Piloten bessere, "betriebliche Regelungen" hin zu gesetzlichen Mindeststandards verändern. Es erfolgt also der Abbau einer freiwilligen Leistung des AG (Abbau von bisher gewährten Ruhezeiten, Verdichtung des Dienstplans).
Dem entgegen stehen vermutlich Regelungen zur "betrieblichen Übung", nach der freiwillige Leistungen des Arbeitgebers, die drei(?) Jahre in Folge geleistet wurden, automatisch Teil des Arbeitsvertrags werden.
Dieser Beitrag wurde am 17.07.2026 08:42 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 19.07.2026 - 15:32 Uhr
Da beschwert sich doch tatsächlich ein scheidender AR Vorsitzender über die Fülle der Betriebsvereinbarungen im LH Konzern in einem anderen Artikel.
Ist es denn ein Wunder?
Nach dem Lesen obigen Artikels über die Situation der LH Cargo Piloten, versteht auch ein Laie, wie diese vielen BVs entstanden sind.
Die "Schlauberger" des Creweinsatzes generieren, durch ihre absurden (nicht dem Geist der BV entsprechenden) aber legalen? Interpretationen des geltenden Regelwerks eine weitere Betriebsvereinbarung.
Wir sparen, koste es was es wolle.
Beitrag vom 19.07.2026 - 17:45 Uhr
Da beschwert sich doch tatsächlich ein scheidender AR Vorsitzender über die Fülle der Betriebsvereinbarungen im LH Konzern in einem anderen Artikel.
Ist es denn ein Wunder?
Nach dem Lesen obigen Artikels über die Situation der LH Cargo Piloten, versteht auch ein Laie, wie diese vielen BVs entstanden sind.
Die "Schlauberger" des Creweinsatzes generieren, durch ihre absurden (nicht dem Geist der BV entsprechenden) aber legalen? Interpretationen des geltenden Regelwerks eine weitere Betriebsvereinbarung.
Wir sparen, koste es was es wolle.
Ja, vielleicht sollte man sich alle Betriebsvereinbarungen sparen und die Einsatzplanung im Rahmen des legalen (!) Regelwerks generieren:)
Die Fülle der Betriebsvereinbarungen ist doch nicht auf Mist des Managements erwachsen sondern spiegelt vor allem die Wunsche und Ansprüche der Mitarbeiter wider.
Beitrag vom 20.07.2026 - 00:45 Uhr
Ich kenne die Rotationen der Kollegen nicht, aber es gibt schon Trips, wo man wirklich länger braucht um danach wieder klar zu kommen. Es ist aber richtig, dass die EASA FTL nicht für diese Operation gemacht ist und einige Lücken in den Regelungen ausgenutzt werden, was bei klassischer Langstrecke im Passagierberich (A-B-A) so nicht machbar wäre. Es wäre mal interessant wieviel mehr geflogen wird und wieviel kürzer die Ruhezeiten an der Homebase geworden sind. Zu den BV‘s kann ich nichts sagen, weil ich diese nicht im Detail oder gar nicht kenne.