Community / Kommentare zu aktuellen Nachrichten / Insassen hätten reine Bruchlandung ...

Beitrag 1 - 3 von 3
Beitrag vom 19.01.2026 - 15:25 Uhr
UserCaptain_S
User (41 Beiträge)
nun ja, auch wenn die Angehörigen es nicht lesen wollen, soviel wie bei dem Flug bereits vor den Betonpfeilern schief gegangen ist, halte ich eine solche Simulation für höchst unseriös. Das letzte Dataframe des FDR zeigte eine IAS von 161 kts (300 km/h), d.h. wären die nicht an den Pfeilern zerschellt wären sie ohne Fahrwerk weiter über das Gelände geschossen....ob das wirklich jeder an Bord "unbeschadet" überstanden hätte ist dann doch eher zweifelhaft.


Beitrag vom 19.01.2026 - 16:39 Uhr
UserMHalblaub
User (1244 Beiträge)
nun ja, auch wenn die Angehörigen es nicht lesen wollen, soviel wie bei dem Flug bereits vor den Betonpfeilern schief gegangen ist, halte ich eine solche Simulation für höchst unseriös.

Ich halte Ihre Darstellung für unseriös. Bis ca. 750 m hinter dem Hügel mit der Betonplatte gibt es keine größeren Hindernisse. Eine 737 hätte es im weiteren Verlauf wahrscheinlich in die üblichen 3 Teile zerlegt aber deutlich mehr Menschen hätten überlebt. Hier wurde ein überflüssiges Hindernis errichtet, um Geld zu sparen. Dies gilt auch für die Masten der Anflugbefeuerung.

Sie wissen vielleicht nicht, dass der FDR und CVR noch im Flug ausgefallen sind, da es an Bord einer 737 keine Notstromversorgung über eine RAT gibt. Der Zeitpunkt des Ausfalls lag noch vor dem Mayday Notruf. Die letzte gemessene Geschwindigkeit in der Luft ist daher kein Bezug für die Geschwindigkeit beim Aufprall auf die Betonplatte.
Beitrag vom 19.01.2026 - 23:16 Uhr
UserNicci72
User (775 Beiträge)
nun ja, auch wenn die Angehörigen es nicht lesen wollen, soviel wie bei dem Flug bereits vor den Betonpfeilern schief gegangen ist, halte ich eine solche Simulation für höchst unseriös.

Ich halte Ihre Darstellung für unseriös. Bis ca. 750 m hinter dem Hügel mit der Betonplatte gibt es keine größeren Hindernisse. Eine 737 hätte es im weiteren Verlauf wahrscheinlich in die üblichen 3 Teile zerlegt aber deutlich mehr Menschen hätten überlebt. Hier wurde ein überflüssiges Hindernis errichtet, um Geld zu sparen. Dies gilt auch für die Masten der Anflugbefeuerung.

Sie wissen vielleicht nicht, dass der FDR und CVR noch im Flug ausgefallen sind, da es an Bord einer 737 keine Notstromversorgung über eine RAT gibt. Der Zeitpunkt des Ausfalls lag noch vor dem Mayday Notruf. Die letzte gemessene Geschwindigkeit in der Luft ist daher kein Bezug für die Geschwindigkeit beim Aufprall auf die Betonplatte.

Dass das Betonhindernis am Ende der Runway wesentlich für die hohe Zahl an Opfern bei diesem Crash verantwortlich war, war bereits unmittelbar nach dem Crash evident, auch wenn es schon damals viele Kommentarschreiber (warum auch immer) bestritten haben. Eine Reihe von renommierten internationalen Experten haben das bereits in den Stunden und Tagen nach dem Crash in Statements gut begründet so geäußert. Insofern: Ja, die Aussage dieses Zwischenberichts stimmt. Sie wiederholt aber im Grunde nur, was alle seit dem 29. Dezember 2024 bereits wissen oder zumindest wissen können. Gut, jetzt hat es also auch noch eine Simulation bestätigt. Alle wissen seit dem 29. Dezember 2024 übrigens auch - oder können es zumindest wissen, dass es keine gute Idee war, diesen noch recht neuen Airport mitten in ein großes Vogelschutzgebiet hineinzubauen.

Aber wie konnte es überhaupt dazu kommen, dass dieses Flugzeug in das Betonhindernis crashte? Was genau lief da schief? - Der Zwischenbericht enthält, jedenfalls soweit ich sehe, im Grunde null neue Information. Zero. Nada. Es wundert mich deshalb auch überhaupt nicht, dass er weder beim Aviation Herald noch sonst irgendwo bisher Erwähnung findet - außer hier in diesem Forum.

Dieser Beitrag wurde am 19.01.2026 23:19 Uhr bearbeitet.