Beitrag vom 11.09.2025 - 16:03 Uhr
"Diese Notwendigkeit der Wiederherstellung einer durchgehenden Befähigung zur Abwehr von Bedrohungen aus dem Luftraum, die haben wir noch nicht"
Mit "durchgehend" wird relativiert und vernebelt als hätten wir überhaupt schon was. Und was soll "Wiederherstellung" bedeuten, hatten wir schon mal eine Befähigung ?
Unsere Städte sind völlig ungeschützt, kein "iron dome" wie in Israel. Es ist auch zu bezweifeln dass die Garnisonen sich selbst gegen Drohnenrudel-Atacken wehren können.
Beitrag vom 12.09.2025 - 10:40 Uhr
Mit "durchgehend" wird relativiert und vernebelt als hätten wir überhaupt schon was. Und was soll "Wiederherstellung" bedeuten, hatten wir schon mal eine Befähigung ?
Ja, das Gerät nannte sich bei der Bundeswehr damals Gepard. Ist auch heute noch im Einsatz aber die Bundeswehr hat es ausrangiert.
Dass der Puma Drohnen abschießen kann, bezweifle ich nicht. Wichtig sind hier erst einmal Sensoren, um die kleinen Plagegeister zu erkennen, um dann die Turmoptik darauf auszurichten.
Die Ukraine bekommmt zu den GTK Boxern RCH 155 auch noch Skyranger 35 geliefert. D.h., wir können die Systeme zumindest bauen und testen.
Beitrag vom 12.09.2025 - 15:06 Uhr
Wie ist das eigentlich? Der Gepard wurde ja letztendlich aufgegeben, da er schon in den 80ern ein zu leichtes Ziel für Anti-Radar Flugkörper wie AGM-88 HARM wurde, die durch das Feuerleit-Radar gelenkt dort hingeleitet wurden.
D.h. die Konzeption des Gepard mit aktiven Radar machte ihn auf dem Schlachtfeld zu verwundbar.
Ist das denn bei modernerer Luftabwehr wie dem Skyranger, der ja ebenfalls aktives Radar hat, kein Problem mehr?
Beitrag vom 20.09.2025 - 19:59 Uhr
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Nichts gegen eigene Meinung. Diese kann man aber auch in zivilisierter Form ausdrücken.
Fly-away Moderator
Dieser Beitrag wurde am 21.09.2025 12:06 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 21.09.2025 - 03:30 Uhr
@side|winder
Mais geht nicht einfach in den Ruhestand, er wurde in den Ruhestand befördert! Der Grund dafür ist der dass er sich zu Beginn des Ukrainekriegs zum Zustand der Bundeswehr mal eine eigene Meinung erlaubt hat und solche Leute kann die Berliner Republik nicht gebrauchen.
Sie behaupten also, Mais werde mit fast vier Jahren Verzögerung bestraft? Selten solch einen Blödsinn gelesen. Vergleichen Sie einfach mal die Dauer von Mais' Dienstzeit mit der seiner Amtsvorgänger. Sie werden sehen, dass er ganz regulär in den Ruhestand geht.
Im Übrigen schlagen die meisten Heeressoldaten drei Kreuze, dass er geht. Mais war unglaublich ineffektiv. Dass das Heer "blank" war, war auch sein Verdienst.
Es ist kein Zufall, dass Luftwaffe und Marine, nicht das Heer, 2022 das größte Stück des Sondervermögens abbekamen und große Modernisierungsprojekte anstoßen konnten.
Denn sie hatten ihre Pläne in der Schublade, das Heer nicht!
Und dass das Heer vier Jahre später immer noch "blank" ist, hat Mais ebenfalls zu verschulden.
Er hat zahlreiche wichtige Projekte zurückgestellt, um sein "Baby" zur Welt zu bringen, das Konzept der sogenannten Mittleren Kräfte, das den meisten Experten als veraltet gilt.
Dass erst jetzt, fast vier Jahre nach Beginn des Ukraine-Krieges, eine Bestellung neuer Flugabwehrkanonen- bzw. Flugabwehrraketenpanzer vorbereitet wird, das ist auf Mais' Mist gewachsen.
Der Ar*chkriecher welcher ihn ersetzt (diese blonde Schlaftablette aus den Bundeswehrvideos) und die anderen Figuren des jüngsten Personalkarussells erfüllen die Anforderungen dieser Republik dafür umso besser.
Geht's auch ohne persönliche Diffamierungen? Woher nehmen Sie überhaupt Ihr angebliches Wissen? Ich kann Ihnen versichern, dass Christian Freuding im Heer höher geschätzt wird als Alfons Mais.
Dieser Beitrag wurde am 21.09.2025 03:30 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 21.09.2025 - 08:57 Uhr
Das Problem bei einer wirksamen Dronenabwehr ist ja, dass es dabei sehr leicht zu vielen Opfern durch "friendly Fire" kommen kann. Wenn man sieht, mit welcher Kadenz der Gepard, nämlich 1100 Schuss pro Minute operierte, da gehen selbst bei einem kurzen Feuerstoß schnell mal zig Geschosse raus, und die kommen irgendwo auch wieder herunter, wenn sie gerade keine Dronen getroffen haben.
Bei neuen Skyranger ist das nicht viel anders
Man muss schnellstmöglich geeignete Laserwaffen entwickeln und einsetzen, um sich gegen Dronen zu schützen
Beitrag vom 21.09.2025 - 11:22 Uhr
1100 pro Minute...
Selbst wenn pro Feuerstoss nur 10 Schuss abgegeben werden, so landen dann bei einem Treffer die restlichen Geschosse irgendwo am Boden. Der Treffer samt Drohne landen dann auch irgendwie am Boden.
Auch dort sollte sich niemand aufhalten.
Oder haben die Geschosse eine Selbstzerstörungseinrichtung?
Beitrag vom 22.09.2025 - 03:43 Uhr
@NiedersachsenHans & @fbwlaie
Nein. Rohrwaffensysteme wie SkyRanger verwenden Zerlegermunition, z.B. AHEAD, die Fremdgefährdung ist sehr gering. Da trudeln allenfalls Gramm-schwere Fragmente vom Himmel.
Das Problem in Deutschland besteht eher darin, dass Regierung und Streitkräfte Angst davor haben, eine Drohne vom Himmel zu pusten, nur damit am nächsten Tag der greinende Max Mustermann in der BILD auftritt und jammert, dass ihm die schießwütigen Spielverderber sein teures Hobby-Fluggerät kaputtgemacht hätten.
Außerdem ist ein flächendeckender Objektschutz sogar nur der Bundeswehr-Liegenschaften ohne Wehrpflicht nicht zu bewerkstelligen. Bereits jetzt werden die meisten Kasernen von Vertrags-Sicherheitsfirmem bewacht, weil die Bundeswehr zu sehr geschrumpft wurde.
Beitrag vom 22.09.2025 - 10:01 Uhr
@NiedersachsenHans & @fbwlaie
Nein. Rohrwaffensysteme wie SkyRanger verwenden Zerlegermunition, z.B. AHEAD, die Fremdgefährdung ist sehr gering. Da trudeln allenfalls Gramm-schwere Fragmente vom Himmel>
Okay wenn das so ist. Ich war der Meinung, dass die AHEAD Munition nur so programmiert werden kann, dass sie sich zerlegt kurz bevor sie auf das Ziel trifft.
Dass die fehlgeleiteten Projektile sich auch vor dem auftreffen am Boden zerlegen wusste ich nicht!
Und bei einem 35mm Geschoss sind nach dem Zerlegen auch 150 Teile noch mehr als Schrotkugeln eines Jagdgewehrs