Beitrag vom 11.02.2025 - 12:25 Uhr
@ mpilot: Habe ich doch oben so gesagt. In 20 Jahren keine 0,8 kWh / kg. Aber DASS ist das ganze und einzige Problem von vielen "Innovationen". Politiker und hoffnungslos Technikgläubige halten sich daran fest. Gestern noch die Digitalexpertin der CSU Frau Dorothee Bär: Fusionsenergie in den nächsten Jahren....
Mit viel Glück kommt der erste große Serienreaktor 2060 - oder auch gar nicht.
@FW190
Eher "fusioniert" die Sonne mit uns, als dass wir diese im Kleinen regelbar nachbauen können, wage ich Frau Bär entgegenzuhalten. Aber sie ist ja Expertin...
Beitrag vom 11.02.2025 - 16:30 Uhr
Eher "fusioniert" die Sonne mit uns, als dass wir diese im Kleinen regelbar nachbauen können, wage ich Frau Bär entgegenzuhalten. Aber sie ist ja Expertin...
Abgesehen davon, daß schon mancher den echten Experten entgegen hielt, daß die Erde eine Scheibe sei, würde ich mich interessieren, auf welcher ingenieurwissenschaftlicher Basis man als Freizeitkritiker die Unmöglichkeit eines Fusionsreaktors so absolut begründen kann, insbesondere da es im Gegensatz zu fliegendem Blech doch recht eindrucksvoll funktionierende natürliche Vorbilder gibt und meinem bescheidenen Kenntnisstand zufolge auch bereits schon mehrfach der angestrebte Energieüberschuß prinzipiell realisiert wurde, "lediglich" der Produktionsaufwand war noch arg defizitär.
Beitrag vom 12.02.2025 - 10:45 Uhr
Eher "fusioniert" die Sonne mit uns, als dass wir diese im Kleinen regelbar nachbauen können, wage ich Frau Bär entgegenzuhalten. Aber sie ist ja Expertin...
Abgesehen davon, daß schon mancher den echten Experten entgegen hielt, daß die Erde eine Scheibe sei, würde ich mich interessieren, auf welcher ingenieurwissenschaftlicher Basis man als Freizeitkritiker die Unmöglichkeit eines Fusionsreaktors so absolut begründen kann, insbesondere da es im Gegensatz zu fliegendem Blech doch recht eindrucksvoll funktionierende natürliche Vorbilder gibt und meinem bescheidenen Kenntnisstand zufolge auch bereits schon mehrfach der angestrebte Energieüberschuß prinzipiell realisiert wurde
@GB
Auch wenn Ihr Statement an der Sache vorbei geht, sei dazu erwähnt, dass es gerade die Experten waren welche behaupteten, die Erde sei ein Scheibe
recht eindrucksvoll funktionierende Vorbilder gibt und meinem bescheidenen Kenntnisstand zufolge auch bereits schon mehrfach der angestrebte Energieüberschuß prinzipiell realisiert wurde, Vorbilder gibt und meinem bescheidenen Kenntnisstand zufolge auch bereits schon mehrfach der angestrebte Energieüberschuß prinzipiell realisiert wurde
Es ist doch anmaßend die Sonne nachbauen zu wollen, dieser von Ihnen zitierte Energieüberschuß ist nicht mal für eine msec zu stabilisieren mit unendlichen Materialproblemen. Forschung und Experimente zeigen doch seit 50 Jahren kein wirkliches Vorankommen, reiner Erhalt der Arbeitsplätze und Fördermittel.
Bin kein Anhänger von denen, aber lesenswert
https://www.greenpeace.de/klimaschutz/energiewende/atomausstieg/scheinloesung-kernfusion
Beitrag vom 12.02.2025 - 11:48 Uhr
Besser als Greenpeace, ich empfehle: "Urknall Weltall, Leben" und dann Hartmut Zohm. Das ist DER führende Experte in Deutschland. Der nimmt auch in seinen Youtube Videos Stellung zu Fragen und macht davon wiederum ein Video. Besser gehts nicht.
https://www.youtube.com/results?search_query=prof.+dr.+hartmut+zohm
Beitrag vom 12.02.2025 - 12:25 Uhr
@GB
Auch wenn Ihr Statement an der Sache vorbei geht, sei dazu erwähnt, dass es gerade die Experten waren welche behaupteten, die Erde sei ein Scheibe
Die katholischen Kirchenvertreter zur Zeit der Hexenverbrennungen als "Experten" zu bezeichnen, ist aber auch schon ziemlich speziell :D
Es ist doch anmaßend die Sonne nachbauen zu wollen,
Ja, deswegen wird ja auch versucht, Fusionsreaktoren zu bauen. Keine Sonnen.
dieser von Ihnen zitierte Energieüberschuß ist nicht mal für eine msec zu stabilisieren mit unendlichen Materialproblemen.
Die Fusion selbst wurde am JET letztes Jahr für etwa 5 Sekunden stabilisiert, der Output war im Magawatt Bereich. Und die Materialprobleme sind ziemlich schwierig, nicht "unendlich".
https://www.weltderphysik.de/gebiet/technik/energie/fusionsenergie/kernfusion-gebiet-technik-energie-fusionsenergie-ein-neuer-rekord-an-fusionsleistung/
Forschung und Experimente zeigen doch seit 50 Jahren kein wirkliches Vorankommen, reiner Erhalt der Arbeitsplätze und Fördermittel.
Hier verbreiten Sie jetzt wieder - wissentlich oder nicht - das Narrativ von der angeblich so korrupten Wissenschaft. Mit solchen Allgemeinplätzen versuchen bestimmte Gruppen zum Einen, den erzielten Fortschritt seit 50 Jahren negieren oder kleinreden und zum Anderen ihre subjektive Meinung als Konkurrent zu Fakten zu etablieren.
Einfach nur: Nope.
Vielleicht sollten wir eher anfangen, die lautstarke Verbreitung uninformierter Meinungen, die Fakten wiedersprechen, die dem Meinungsinhaber nicht gefallen, als "anmaßend" bezeichnen...
Beitrag vom 12.02.2025 - 16:08 Uhr
Die Wissenschaft ist sicher nicht korrupt, aber seit den 90ern liberalisiert d.h. politisiert.
Es ging dabei natürlich nie um einen größeren Einfluss der Privatwirtschaft, denn warum sollten Politiker auch freiwillig Macht abgeben.
Die Politik hat damals einfach nur das, was zwischen ihr und reiner Wilkür steht d.h. den Staat auf die Seite geräumt.
https://www.cicero.de/kultur,/68er,-generation,-selbstbedienung,
Die Bahn und das ehemalige Bundesgesundheitsamt sind schöne Beispiele.
Kaum war das BGA in alle möglichen Institute zerteilt, hatte die Politik plötzlich eine Fachaufsicht und konnte selber die Diagnosen stellen ... mit bekanntem Ausgang. Die Bahn und diverse Mitarbeiter könnten als Staatsbahn bzw. Beamte aufgrund der Neutralitätspflicht auch nicht so auftreten, wie sie es teilweise tun. Von diversen hochpolitischen Prestigeprojekten in Berlin, Stuttgart und anderswo ganz zu schweigen.
In der Wissenschaft geht das sogar soweit, dass man die wissenschaftlichen Mitarbeiter jahrzehntelang (!) mit Einjahresverträgen an der kurzen Leine hällt. Das Resultat in den Natur- und Ingenieurswissenschaften sind natürlich nicht mehr Nobelpreise, sondern politisierte Quacksalberei und zu oft Hochqualifizierte, welche entweder das Land oder die Forschung verlassen, um dann z.B. als Lehrer (!) zu arbeiten.
Man sollte bei "Studien" usw. also immer aufpassen, von wo sie kommen.
Insbesondere bei dem, was aus Universitäten kommt, sollte man sehr vorsichtig sein.
Nachdem die Fusionsforschung aber ja von Max Planck betrieben wird, meine ich, dass man denen durchaus glauben kann, wenn sie behaupten, dass eine wirtschaftliche Stromproduktion durch Kernfusion grundsätzlich möglich ist.
Man sollte unabhängig davon auch bedenken, dass Forschungsversionen von was auch immer grundsätzlich deutlich teurer sind als die Serienversionen, weil sie Einzelanfertigungen, welche besonders robust, anpassungsfähig und instrumentisiert sein müssen, sind und insbesondere letzteres führt bei der aufwendigen Messtechnik der Fusionsreaktoren zu hohen Mehrkosten.
Beitrag vom 16.02.2025 - 08:27 Uhr
Lilium muß mutmaßlich erneut Insolvenzantrag stellen - der recht unbekannte & wenig seriöse, junge "slowakische "Investor" zahlt bis dato nicht - wen wundert's ?
https://www.airliners.de/betrieb-eingestellt-lilium-investoren-zahlen/79176Dieser Beitrag wurde am 16.02.2025 08:29 Uhr bearbeitet.Beitrag vom 16.02.2025 - 14:04 Uhr
Schade nur für alle Mitarbeiter, die hinter so einem Projekt für ihre Umsetzung brennen. Das diese Rettung "fishy" war, roch schon so bei der ersten Ankündigung.
Beitrag vom 16.02.2025 - 14:58 Uhr
Schade nur für alle Mitarbeiter, die hinter so einem Projekt für ihre Umsetzung brennen. Das diese Rettung "fishy" war, roch schon so bei der ersten Ankündigung.
Naja, ein bißchen Selbstverantwortung bei der Auswahl des Arbeitgebers würde ich jetzt aber doch erwarten.
Es war ja nicht nur die Rettung "fishy", das ganze Geschäftsmodell war von Anfang an eine schlichte Wette auf die Steigerung der Batteriekapazitäten, und es war von vorneherein klar was passieren würde, wenn diese Wette nicht aufginge. Und ganz nebenbei, dort dürfte keiner am Hungertuch genagt haben.