Community / Kommentare zu aktuellen Nachrichten / Lufthansa-Chef sieht wenig Chancen f...

Beitrag 1 - 8 von 8
Beitrag vom 03.11.2026 - 12:21 Uhr
Userrambazamba123
User (894 Beiträge)
Die Streikkosten waren mit geschickterem verhandeln statt erst einmal kompletter Verweigerungshaltung bis zum Streik absolut vermeidbar. Die dürfen sich Spohr und Niggemann in jedem Fall mit 50% Anteil auf die eigene Fahne schreiben.
Beitrag vom 03.11.2026 - 13:29 Uhr
UserF11
einfach nur Pax...
User (1674 Beiträge)
Die Streikkosten waren mit geschickterem verhandeln statt erst einmal kompletter Verweigerungshaltung bis zum Streik absolut vermeidbar. Die dürfen sich Spohr und Niggemann in jedem Fall mit 50% Anteil auf die eigene Fahne schreiben.
Ja, und die anderen 50% die Gewerkschaften... da hatten wir in einem anderen Thread doch gerade eine lange Diskussion dazu. Beide (!!) Seiten sind gefragt!
Beitrag vom 03.11.2026 - 13:40 Uhr
Userinfrequent
User (17 Beiträge)
Die Streikkosten waren mit geschickterem verhandeln statt erst einmal kompletter Verweigerungshaltung bis zum Streik absolut vermeidbar. Die dürfen sich Spohr und Niggemann in jedem Fall mit 50% Anteil auf die eigene Fahne schreiben.

Das ist zu kurzfristig gedacht, da es vom Endziel abhängt den das Management in ihrer Gesamtstrategie für LH-Classic innerhalb LHG anstrebt. Insgesamt ist die Transformation über den Point-of-No-Return hinaus:
- Zentraleinkauf und Flugzeugzuweisung (war der 1. Schritt)
- die Netzplanung ist nun auf LHG Ebene implementiert (der wichtigste Teil vom 2. Schritt)
- mit der Integration der ITA hat man gezeigt dass auch die LHG weite IT/Operationale Infrastruktur soweit steht

Es wäre daher verrückt, jetzt die 3. und letzte Phase nicht durchzuziehen, die Phase wo man die LH-Classic für ihre neue Rolle in der LHG entsprechend schlank und sauber aufzustellen:
- teuren Zubringer auf Lower-cost Airline geteilt für alle im LHG
- LH-Classic auf ihre neu, im LHG geographisch weiter eingeschränkte Rolle zurechtzustutzen, da in mehreren Märkten (Italien, Portugal) man nun eigene Airlines hat

- teure Altlasten/Overhead (inkl. Dickicht an Betriebsvereinbarungen) soweit möglich raus zu bekommen --> da wird man (und kann man) nun viel härter vorgehen als noch vor einigen Jahren, auch weil Streiks besser abgefedert werden können und daher das Management und LHG in einer besseren Verhandlungsposition ist.

Und TAP erhöht den Spielraum den LHG hat um LH-Classic weiter auf die für den DEUTSCHEN HauptMarkt (und internationalen Transit) notwendige Größe zu reduzieren.

Was bei LHG abläuft, gibt es jedes Jahr bei zig internationalen Firmen die Konkurrenten zukaufen - Synergien und Umverteilung des Kuchens. Was etwas seltener vorkommt ist, dass es bei LH den Aufkäufer am meisten trifft, auch aber weil die aufgekauften schon harte Zeiten hinter sich hatten und schon etwas mager sind.





Beitrag vom 03.11.2026 - 14:32 Uhr
UserA320Fam
User (2338 Beiträge)
... Endziel abhängt den das Management in ihrer Gesamtstrategie für LH-Classic innerhalb LHG anstrebt. Insgesamt ist die Transformation über den Point-of-No-Return hinaus:
- Zentraleinkauf und Flugzeugzuweisung (war der 1. Schritt)
- die Netzplanung ist nun auf LHG Ebene implementiert (der wichtigste Teil vom 2. Schritt)
- mit der Integration der ITA hat man gezeigt dass auch die LHG weite IT/Operationale Infrastruktur soweit steht

Es wäre daher verrückt, jetzt die 3. und letzte Phase nicht durchzuziehen, die Phase wo man die LH-Classic für ihre neue Rolle in der LHG entsprechend schlank und sauber aufzustellen:
- teuren Zubringer auf Lower-cost Airline geteilt für alle im LHG
- LH-Classic auf ihre neu, im LHG geographisch weiter eingeschränkte Rolle zurechtzustutzen, da in mehreren Märkten (Italien, Portugal) man nun eigene Airlines hat

- teure Altlasten/Overhead (inkl. Dickicht an Betriebsvereinbarungen) soweit möglich raus zu bekommen --> da wird man (und kann man) nun viel härter vorgehen als noch vor einigen Jahren, auch weil Streiks besser abgefedert werden können und daher das Management und LHG in einer besseren Verhandlungsposition ist.

Und TAP erhöht den Spielraum den LHG hat um LH-Classic weiter auf die für den DEUTSCHEN HauptMarkt (und internationalen Transit) notwendige Größe zu reduzieren.

Was bei LHG abläuft, gibt es jedes Jahr bei zig internationalen Firmen die Konkurrenten zukaufen - Synergien und Umverteilung des Kuchens. Was etwas seltener vorkommt ist, dass es bei LH den Aufkäufer am meisten trifft, auch aber weil die aufgekauften schon harte Zeiten hinter sich hatten und schon etwas mager sind.

Eine sehr interessante und plausible Analyse in meinen Augen. Bin gespannt, was die Zukunft bringt ...
Beitrag vom 03.11.2026 - 17:50 Uhr
Usermucin
User (364 Beiträge)
Die Streikkosten waren mit geschickterem verhandeln statt erst einmal kompletter Verweigerungshaltung bis zum Streik absolut vermeidbar. Die dürfen sich Spohr und Niggemann in jedem Fall mit 50% Anteil auf die eigene Fahne schreiben.
Ja, und die anderen 50% die Gewerkschaften... da hatten wir in einem anderen Thread doch gerade eine lange Diskussion dazu. Beide (!!) Seiten sind gefragt!
Das ergibt sich aus dem Satz rambazamba doch. Oder wem sollten die restlichen 50% sonst zugeschoben werden...???

Dieser Beitrag wurde am 03.11.2026 17:50 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 03.11.2026 - 18:37 Uhr
Userkallebernd
User (83 Beiträge)
220mio, macht bei 25000 Flugbegleitenden und Piloten pro Person 733€ pro Monat, das ganze ein Jahr lang.
Und ein Ende ist nicht in Sicht.
Ich wage zu behaupten: Das hätte man billiger haben können, mit weniger Reputationsverlust und zufriedeneren Mitarbeitern.
Beitrag vom 03.11.2026 - 21:10 Uhr
UserOldblueeyes
User (65 Beiträge)
220mio, macht bei 25000 Flugbegleitenden und Piloten pro Person 733€ pro Monat, das ganze ein Jahr lang.
Und ein Ende ist nicht in Sicht.
Ich wage zu behaupten: Das hätte man billiger haben können, mit weniger Reputationsverlust und zufriedeneren Mitarbeitern.

Personalkosten sind aber fortlaufende, keine one time Kosten.
Beitrag vom 04.11.2026 - 06:59 Uhr
Userinfrequent
User (17 Beiträge)
220mio, macht bei 25000 Flugbegleitenden und Piloten pro Person 733€ pro Monat, das ganze ein Jahr lang.
Und ein Ende ist nicht in Sicht.
Ich wage zu behaupten: Das hätte man billiger haben können, mit weniger Reputationsverlust und zufriedeneren Mitarbeitern.

Personalkosten sind aber fortlaufende, keine one time Kosten.

Zusätzlich bring es unnötige Komplexität und Kosten in der Verwaltung, vor allem wenn man mehr und mehr der Verwaltung automatisieren und zusammenlegen will.

Ist wie die Einkommenssteuergesetze wo immer mehr Ausnahmen und Spezifika angefügt werden ohne mal auszumisten. Der letzte große Wurf dort war die Einführung der 27.5% Flat für Kapitaleinkommen. Da gab es auch Gewinner und Verlierer und nicht alle empfinden es als fair. Hat es Sinn gemacht, wahrscheinlich schon - wenn man sich so anschaut wie ähnliche alte Systeme weiter so in Ländern wie USA zu Auswüchsen führen, wo keiner mehr Aktien verkauft, sondern Kredite dagegen aufnimmt um sie dann steuerfrei zu vererben. Wer im gemachten Nest sitzt hat gewonnen, aber es steht der langfristigen Gerechtigkeit und Fairness im weg.

Dieser Beitrag wurde am 04.11.2026 07:07 Uhr bearbeitet.