Beitrag vom 20.04.2026 - 16:27 Uhr
""Erstmals in der Unternehmensgeschichte arbeiten unsere Kolleginnen und Kollegen hier an potenziell waffentragenden Systemen", sagte Schumacher."
Es gab in der Unternehmensgeschichte durchaus schonmal einen Zeitraum, in dem
Luft Hansa AG- 'Kolleginnen und Kollegen...an potenziell waffentragenden Systemen' gearbeitet haben.
Dazu hat sich die LHG doch auch ausdrücklich bekannt.
Aber natürlich kann man diese beiden Perioden selbstverständlich nicht gleichstellen, da völlig unterschiedliche Zielstellungen. Damals verbrecherischen Angriffskrieg, jetzt Friedenssicherung.
Beitrag vom 20.04.2026 - 21:42 Uhr
""Erstmals in der Unternehmensgeschichte arbeiten unsere Kolleginnen und Kollegen hier an potenziell waffentragenden Systemen", sagte Schumacher."
Es gab in der Unternehmensgeschichte durchaus schonmal einen Zeitraum, in dem
Luft Hansa AG- 'Kolleginnen und Kollegen...an potenziell waffentragenden Systemen' gearbeitet haben.
Dazu hat sich die LHG doch auch ausdrücklich bekannt.
Aber natürlich kann man diese beiden Perioden selbstverständlich nicht gleichstellen, da völlig unterschiedliche Zielstellungen. Damals verbrecherischen Angriffskrieg, jetzt Friedenssicherung.
Man darf das vielleicht nicht überbewerten. Das 100-Jahr-Jubiläum wurde meiner Wahrnehmung nach hauptsächlich von der Führung der Lufthansa AG aus dem Hut gezaubert - ich kann nur mutmaßen, dass damit ein bestimmter Manager seinen persönlichen Höhepunkt zelebrieren wollte.
Die Mitarbeiter hat man dabei ziemlich außen vor gelassen, bzw. ihnen diese Änderung der Unternehmensgeschichte eben vor die Nase gesetzt. Denn bis dahin galt als selbstverständlich, dass man als Neugründung nach dem 2. Weltkrieg mit dem Unternehmen davor lediglich den Namen teilte.
Es muss in den Köpfen der Menschen erst mal ankommen. Meiner Meinung nach ein durchaus gutes Beispiel dafür, dass angeordnete Unternehmenskultur und -verbundenheit nicht funktionieren.
Rüstung wird für so einige Industriebereiche womöglich bald eine neue Normalität sein (müssen). Einerseits weil es gut ca. 30 Jahre Nachholbedarf gibt, andererseits können so Geschäftsausfälle, Abwanderungen und Wettbewerbsnachteile in anderen Bereichen - ich denke etwa auch an die Automobil- und Motorenindustrie - möglicherweise abgefedert werden.
Es gibt jedoch u.A. eine ganze Generation, die seit der Wende mit dem Mantra "Rüstung ist böse" aufgewachsen ist und für die so eine Tätigkeit jetzt gehörig das Weltbild auf den Kopf stellen kann. Denn auch wenn es nach wie wünschenswert wäre, wir alle könnten darauf verzichten, so zeigt sich seit einigen Jahren doch, dass die eigene Verteidigungsfähigkeit leider so notwendig ist wie lange nicht.
Beitrag vom 21.04.2026 - 10:49 Uhr
Es gibt jedoch u.A. eine ganze Generation, die seit der Wende mit dem Mantra "Rüstung ist böse" aufgewachsen ist und für die so eine Tätigkeit jetzt gehörig das Weltbild auf den Kopf stellen kann.
Ich kann Sie beruhigen, das Mantra wurde schon vor der Wende in unsere Gesellschaft geimpft durch "Friedensbeauftragte" des Kremls ("wir überfallen nur Schwächere").
Wer wartet die Maschinen eigentlich im Kriegsfall? Kann die Marine ihre Maschinen überhaupt eigenständig warten?