Beitrag vom 10.04.2026 - 13:00 Uhr
Kann ja nur geräuschloser als mit UFO und VC werden.
Abschluss Bodenpersonal 2026 für die Kunden ebenfalls geräuschlos mit, soweit man liest, gutem Abschluss nach wenigen Verhandlungsrunden für die Mitarbeitenden erfolgt.
Der UFO und VC schwimmen im gesamten Konzern peu a peu die Felle davon, wenn man so drüber schaut wo ver.di überall die Füße in die Tür bekommen hat. Außer LH Classic bleibt da nicht mehr viel.
Dieser Beitrag wurde am 10.04.2026 13:01 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 10.04.2026 - 13:28 Uhr
Kann ja nur geräuschloser als mit UFO und VC werden.
Jup. Und das bei gleichem Management. Finde den Fehler.
Abschluss Bodenpersonal 2026 für die Kunden ebenfalls geräuschlos mit, soweit man liest, gutem Abschluss nach wenigen Verhandlungsrunden für die Mitarbeitenden erfolgt.
Der UFO und VC schwimmen im gesamten Konzern peu a peu die Felle davon, wenn man so drüber schaut wo ver.di überall die Füße in die Tür bekommen hat. Außer LH Classic bleibt da nicht mehr viel.
Beitrag vom 10.04.2026 - 13:47 Uhr
Die erste Frage ist doch, ob es dort überhaupt eine wirklich repräsentative Tarifkommission von ver.di gibt – oder ob am Ende wieder die bekannten hauptamtlichen Strukturen an der Belegschaft vorbei einen Gefälligkeitsvertrag abgeschlossen haben. Nach dem Muster: "Wir übernehmen die Vertretung, und im Gegenzug bleiben UFO und VC außen vor."
Der zweite Punkt betrifft die Zusammensetzung der Crews bei LHX. Wer sitzt dort eigentlich im Cockpit? Sicherlich einige, die darin eine Einstiegschance in den Konzern sehen oder zumindest näher an die Muttergesellschaft herankommen wollen. Dazu kommen diejenigen, die mit der Schließung der CLH faktisch unter Druck geraten sind – und nicht zuletzt viele Kolleginnen und Kollegen aus osteuropäischen EU-Ländern, für die gewerkschaftliche Fragen verständlicherweise nicht im Vordergrund stehen, sondern schlicht die Möglichkeit zu fliegen und ihren Lebensunterhalt zu sichern.
Unterm Strich sprechen wir also über eine Belegschaft, die in einer Abwärtsspirale nur begrenzte Alternativen hat – und entsprechend wenig Verhandlungsmacht besitzt.
Beitrag vom 10.04.2026 - 15:15 Uhr
Die erste Frage ist doch, ob es dort überhaupt eine wirklich repräsentative Tarifkommission von ver.di gibt – oder ob am Ende wieder die bekannten hauptamtlichen Strukturen an der Belegschaft vorbei einen Gefälligkeitsvertrag abgeschlossen haben. Nach dem Muster: "Wir übernehmen die Vertretung, und im Gegenzug bleiben UFO und VC außen vor."
Der zweite Punkt betrifft die Zusammensetzung der Crews bei LHX. Wer sitzt dort eigentlich im Cockpit? Sicherlich einige, die darin eine Einstiegschance in den Konzern sehen oder zumindest näher an die Muttergesellschaft herankommen wollen. Dazu kommen diejenigen, die mit der Schließung der CLH faktisch unter Druck geraten sind – und nicht zuletzt viele Kolleginnen und Kollegen aus osteuropäischen EU-Ländern, für die gewerkschaftliche Fragen verständlicherweise nicht im Vordergrund stehen, sondern schlicht die Möglichkeit zu fliegen und ihren Lebensunterhalt zu sichern.
Unterm Strich sprechen wir also über eine Belegschaft, die in einer Abwärtsspirale nur begrenzte Alternativen hat – und entsprechend wenig Verhandlungsmacht besitzt.
Ganz ehrlich: Diese ewige Leier von den "Gefälligkeitsverträgen" und angeblich "nicht repräsentativen" Tarifkommissionen hängt mir zum Hals heraus. Als wäre jede Einigung, die nicht ins Weltbild mancher Berufs-Empörten passt, automatisch ein Verrat an der Belegschaft. Ich habe die Entwicklung bei LHX verfolgt, und was dort verhandelt wurde, ist kein Akt der Unterwerfung, sondern ein Versuch, unter realen Bedingungen wenigstens faire Strukturen zu schaffen.
Wer sich hinstellt und die Crews pauschal zu ahnungslosen Opportunisten erklärt, zeigt vor allem, dass er in seinem Wolken-Kuckucks-Heim vieles nicht verstanden hat. Ja, viele kommen aus Ost- und Südeuropa, ja, einige hoffen auf eine Perspektive im Konzern – aber das macht sie nicht zu willenlosen Statisten. Sie arbeiten, sie kämpfen und sie fliegen, und sie verdienen Respekt, keine überhebliche Sozialdiagnose vom Schreibtisch (oder LH Cockpit?) aus.
Ich nenne das nicht Abwärtsspirale, sondern Anpassung in einem Markt, der sich seit Jahren auf dem Rücken der Beschäftigten verändert. Die Alternative? Keine Tarifbindung, keine Sicherheiten, pure Ausbeutung. Wenn Ver.di einen Abschluss erreicht hat – dann ist das kein "Gefälligkeitsvertrag", sondern wenigstens ein Fundament, auf dem man weiterbauen kann. Und ehrlich gesagt: Mir ist ein praktischer Fortschritt lieber als die ewige Empörung aus Prinzip.
Beitrag vom 10.04.2026 - 15:15 Uhr
Die erste Frage ist doch, ob es dort überhaupt eine wirklich repräsentative Tarifkommission von ver.di gibt – oder ob am Ende wieder die bekannten hauptamtlichen Strukturen an der Belegschaft vorbei einen Gefälligkeitsvertrag abgeschlossen haben. Nach dem Muster: "Wir übernehmen die Vertretung, und im Gegenzug bleiben UFO und VC außen vor."
Der zweite Punkt betrifft die Zusammensetzung der Crews bei LHX. Wer sitzt dort eigentlich im Cockpit? Sicherlich einige, die darin eine Einstiegschance in den Konzern sehen oder zumindest näher an die Muttergesellschaft herankommen wollen. Dazu kommen diejenigen, die mit der Schließung der CLH faktisch unter Druck geraten sind – und nicht zuletzt viele Kolleginnen und Kollegen aus osteuropäischen EU-Ländern, für die gewerkschaftliche Fragen verständlicherweise nicht im Vordergrund stehen, sondern schlicht die Möglichkeit zu fliegen und ihren Lebensunterhalt zu sichern.
Unterm Strich sprechen wir also über eine Belegschaft, die in einer Abwärtsspirale nur begrenzte Alternativen hat – und entsprechend wenig Verhandlungsmacht besitzt.
Die Mutter aller Fragen wäre, wer hat den Job, wer hat ihn nicht (mehr)? Am Ende hat die viel gerühmte Verhandlungsmacht den Job gekostet. Das scheinen aber einige noch nicht verarbeitet zu haben.
Beitrag vom 10.04.2026 - 15:18 Uhr
Kann ja nur geräuschloser als mit UFO und VC werden.
Abschluss Bodenpersonal 2026 für die Kunden ebenfalls geräuschlos mit, soweit man liest, gutem Abschluss nach wenigen Verhandlungsrunden für die Mitarbeitenden erfolgt.
Der UFO und VC schwimmen im gesamten Konzern peu a peu die Felle davon, wenn man so drüber schaut wo ver.di überall die Füße in die Tür bekommen hat. Außer LH Classic bleibt da nicht mehr viel.
Anscheinend vergisst man gerne die häufigen Warnstreiks von Verdi, die diese gerade am Boden gerne durchführt. Verdi spielt mMn die aufgehübschte Braut für LH, weil man eben den Spartengewerkschaften Mitglieder abjagen will. Gleichzeitig sind die neuen AOCs natürlich für LH willkommene Vehikel, um zu demonstrieren, "dass es ja auch anders geht". Wie lange aber?
Ich bin mir sicher, auch eine Verdi wird nicht lange so gut behandelt werden wie jetzt; die LH-Strategie, sämtliche Verhandlungen bis zum letzten Moment hinauszuzögern und maximal noch in Schlichtungen oder Einigungsstellen zu drängen, wird mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit auch hier zum Einsatz kommen. Wieso sollte es ausgerechnet da anders laufen, wenn im gesamten Konzern die Uhren so ticken?
Beitrag vom 10.04.2026 - 15:57 Uhr
Kann ja nur geräuschloser als mit UFO und VC werden.
Abschluss Bodenpersonal 2026 für die Kunden ebenfalls geräuschlos mit, soweit man liest, gutem Abschluss nach wenigen Verhandlungsrunden für die Mitarbeitenden erfolgt.
Der UFO und VC schwimmen im gesamten Konzern peu a peu die Felle davon, wenn man so drüber schaut wo ver.di überall die Füße in die Tür bekommen hat. Außer LH Classic bleibt da nicht mehr viel.
Anscheinend vergisst man gerne die häufigen Warnstreiks von Verdi, die diese gerade am Boden gerne durchführt.
Okay...
Überblick letzte 10 Jahre:
2016 im April 24 Stunden nur FRA
2017 nix
2018 nix
2019 nix
2020 nix
2021 nix
2022 im Juli 24 Stunden FRA / MUC
2023 im März 24 Stunden FRA / MUC
2023 im Juli 24 Stunden FRA / MUC Stationen mit reduzierter Auswirkung
2024 im Februar 35 Stunden
2025 nix
2026 nix
Und dann gabs immer ne Einigung. Der einzige wirklich große Ausreißer war die Nummer im Februar 2024 unter Einsatz eines Schlichters.
Dieser Beitrag wurde am 10.04.2026 16:10 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 10.04.2026 - 16:08 Uhr
Dann wüste ich, was ich als VC/UFO machen würde:
WEITER STREIKEN
Beitrag vom 10.04.2026 - 16:11 Uhr
Das Hauptproblem ist IMHO nicht die gewerkschaftliche Organisation als solche, da bin ich aus gewachsenen Gründen ein Fan von, sondern die fatale Neigung der TK-Vertreter, unter Ausnutzung ihrer Schlüsselposition Maximalforderungen zu stellen und überwiegend durchzubringen.
Ergebnis: die geringste Produktivität einer Netzwerkairline in Europa und gleichzeitig höchste Löhne/Altersversorgung, das geht nicht lange gut.
Als einzige Alternative zu "Auslagern" bleibt dann eigentlich nur noch "Zumachen".
Der Kollege Thiele hatte während Covid genau DAS vorgeschlagen, sich aber nicht durchsetzen können. Schwein gehabt...
Beitrag vom 10.04.2026 - 16:21 Uhr
Kann ja nur geräuschloser als mit UFO und VC werden.
Abschluss Bodenpersonal 2026 für die Kunden ebenfalls geräuschlos mit, soweit man liest, gutem Abschluss nach wenigen Verhandlungsrunden für die Mitarbeitenden erfolgt.
Der UFO und VC schwimmen im gesamten Konzern peu a peu die Felle davon, wenn man so drüber schaut wo ver.di überall die Füße in die Tür bekommen hat. Außer LH Classic bleibt da nicht mehr viel.
Ein Kapitän verdient bis zu 18000 im Monat. Was soll daran schlecht sein? Nur die VC findet immer alles skandalös
Beitrag vom 10.04.2026 - 18:19 Uhr
Wirklich engagiert ist Verdi nur im ÖD. Alles andere wird mehr oder weniger nebenbei erledigt. Das war schon zur Zeiten als ÖTV so und hat sich nie geändert.
Beitrag vom 10.04.2026 - 18:34 Uhr
Wirklich engagiert ist Verdi nur im ÖD. Alles andere wird mehr oder weniger nebenbei erledigt. Das war schon zur Zeiten als ÖTV so und hat sich nie geändert.
Kann ich nicht bestätigen, ich war TK bei ÖTV. Ist darüberhinaus zu pauschal, das steht und fällt mit dem Tarifsekretär. Der war damals klasse. Der hatte ein übergeordnetes Luftfahrtkonzept und eine Vision.
Beitrag vom 10.04.2026 - 21:07 Uhr
Die erste Frage ist doch, ob es dort überhaupt eine wirklich repräsentative Tarifkommission von ver.di gibt – oder ob am Ende wieder die bekannten hauptamtlichen Strukturen an der Belegschaft vorbei einen Gefälligkeitsvertrag abgeschlossen haben. Nach dem Muster: "Wir übernehmen die Vertretung, und im Gegenzug bleiben UFO und VC außen vor."
Der zweite Punkt betrifft die Zusammensetzung der Crews bei LHX. Wer sitzt dort eigentlich im Cockpit? Sicherlich einige, die darin eine Einstiegschance in den Konzern sehen oder zumindest näher an die Muttergesellschaft herankommen wollen. Dazu kommen diejenigen, die mit der Schließung der CLH faktisch unter Druck geraten sind – und nicht zuletzt viele Kolleginnen und Kollegen aus osteuropäischen EU-Ländern, für die gewerkschaftliche Fragen verständlicherweise nicht im Vordergrund stehen, sondern schlicht die Möglichkeit zu fliegen und ihren Lebensunterhalt zu sichern.
Unterm Strich sprechen wir also über eine Belegschaft, die in einer Abwärtsspirale nur begrenzte Alternativen hat – und entsprechend wenig Verhandlungsmacht besitzt.
Ganz ehrlich: Diese ewige Leier von den "Gefälligkeitsverträgen" und angeblich "nicht repräsentativen" Tarifkommissionen hängt mir zum Hals heraus. Als wäre jede Einigung, die nicht ins Weltbild mancher Berufs-Empörten passt, automatisch ein Verrat an der Belegschaft. Ich habe die Entwicklung bei LHX verfolgt, und was dort verhandelt wurde, ist kein Akt der Unterwerfung, sondern ein Versuch, unter realen Bedingungen wenigstens faire Strukturen zu schaffen.
Wer sich hinstellt und die Crews pauschal zu ahnungslosen Opportunisten erklärt, zeigt vor allem, dass er in seinem Wolken-Kuckucks-Heim vieles nicht verstanden hat. Ja, viele kommen aus Ost- und Südeuropa, ja, einige hoffen auf eine Perspektive im Konzern – aber das macht sie nicht zu willenlosen Statisten. Sie arbeiten, sie kämpfen und sie fliegen, und sie verdienen Respekt, keine überhebliche Sozialdiagnose vom Schreibtisch (oder LH Cockpit?) aus.
Ich nenne das nicht Abwärtsspirale, sondern Anpassung in einem Markt, der sich seit Jahren auf dem Rücken der Beschäftigten verändert. Die Alternative? Keine Tarifbindung, keine Sicherheiten, pure Ausbeutung. Wenn Ver.di einen Abschluss erreicht hat – dann ist das kein "Gefälligkeitsvertrag", sondern wenigstens ein Fundament, auf dem man weiterbauen kann. Und ehrlich gesagt: Mir ist ein praktischer Fortschritt lieber als die ewige Empörung aus Prinzip.
@F11, schön auf den Punkt gebracht.