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Beitrag 1 - 15 von 15
Beitrag vom 09.04.2026 - 11:44 Uhr
Usertop_pax
User (394 Beiträge)
Die Lufthansa will…
wäre ja traurig, wenn sie das nicht will.
Aber ob das klappen wird, naja eher unwahrscheinlich.

Es wäre sinnvoller mal mit der UFO zu sprechen, aber das will Lufthansa ja auch nicht.

So schließt sich der "Lufthansa will" Kreis wieder
Beitrag vom 09.04.2026 - 12:52 Uhr
Usersapato
User (94 Beiträge)
Scheint, wenn man sich die Abflüge ex FRA morgen anschaut, nicht zu gelingen.
Beitrag vom 09.04.2026 - 17:16 Uhr
UserJumpfly
User (589 Beiträge)
Wenn es bei LH immer nur eine Berufsgruppe betreffen würde bei der Verhandlungen zu Streiks eskalieren würde ich die LH Argumentation ja ggf. verstehen. Da es aber regelmäßig alle Berufsgruppen der LH betrifft muss man sich doch irgendwann mal fragen, ob diese Art der Mitarbeiterbehandlung wirklich sinnvoll ist. Am Ende leidet der Kunde und die Motivation aller Beteiligten sinkt was sich dann auch am Geschäftsergebnis deutlich macht. Ich würde mir wünschen, dass man hier einfach mal lösungsorientiert in Verhandlungen geht und nicht erst nach der 2., 3. Streikwelle überhaupt mal ernsthaft in Verhandlungen eintritt.
Beitrag vom 09.04.2026 - 17:33 Uhr
UserF11
einfach nur Pax...
User (1413 Beiträge)
Ehrlich gesagt kann ich das ständige Schwarze-Peter-Spiel zwischen Lufthansa und ihren Berufsgruppen nicht mehr hören. Natürlich haben die Mitarbeiter ein Recht auf faire Bezahlung und gute Arbeitsbedingungen – keine Frage. Aber irgendwann muss man auch sehen, dass es bei jedem neuen Tarifkonflikt dasselbe Spiel ist: Drohungen, Streiks, Stillstand. Und jedes Mal wird der Kunde als Faustpfand benutzt, als wäre er die variable Verhandlungsmasse.

Ich finde, das zeigt ein beidseitiges Versagen. Auf der einen Seite ein Management, das offenbar erst dann Gesprächsbereitschaft zeigt, wenn die Maschinen am Boden stehen. Auf der anderen Seite Gewerkschaften, die ihre Macht regelmäßig demonstrieren müssen, statt wirklich nach tragfähigen Lösungen zu suchen. Wenn bei Lufthansa ständig alle Berufsgruppen in Konflikte geraten, sollte das längst ein Warnsignal sein – nicht nur für das Management, sondern auch für die Art, wie die Arbeitnehmervertretungen agieren.

Am Ende verlieren alle: die Mitarbeiter wegen der sinkenden Motivation, das Unternehmen durch Imageschäden und Umsatzeinbußen – und die Kunden sowieso. Ich wünsche mir einfach ein bisschen mehr Vernunft auf beiden Seiten. Es geht hier schließlich um Menschen, nicht nur um Machtspiele und Tabellen mit Forderungen.
Beitrag vom 09.04.2026 - 18:35 Uhr
UserADie
User (57 Beiträge)
Ich habe nicht den Eindruck, dass die Beschäftigten bei Lufthansa den Ernst der Lage schon erkannt haben, Das betrifft vor Allem die Piloten. Wegen stark steigender Kersosinkosten werden die Ticketpreise bald steigen und die Passagierzahlen sinken.
Beitrag vom 09.04.2026 - 18:35 Uhr
UserADie
User (57 Beiträge)
Ich habe nicht den Eindruck, dass die Beschäftigten bei Lufthansa den Ernst der Lage schon erkannt haben, Das betrifft vor Allem die Piloten. Wegen stark steigender Kersosinkosten werden die Ticketpreise bald steigen und die Passagierzahlen sinken.
Beitrag vom 09.04.2026 - 21:58 Uhr
UserJumpfly
User (589 Beiträge)
Ich habe nicht den Eindruck, dass die Beschäftigten bei Lufthansa den Ernst der Lage schon erkannt haben, Das betrifft vor Allem die Piloten. Wegen stark steigender Kersosinkosten werden die Ticketpreise bald steigen und die Passagierzahlen sinken.

Diese Argumentation kann man her auch schon seit Jahrzehnten lesen. Sie stimmte früher auch nicht mehr als heute. Die hervorragenden Arbeitsbedingungen bei LH aus früheren Zeiten sind doch schon eh lange verblasst. Man kann da keiner Arbetnehmergruppe zurufen, dass sie keinen Beitrag geleistet haben. Es wird ja besonders gerne auf die Piloten gedroschen, doch auch da kennen die Bedingungen seit Jahrzehnten nur noch eine Richtung und besser wird es nicht. Es geht lediglich noch um eine Verlangsamung der Verschlechterungen. Wer sich diese Situation mal selbst vorstellt, mit stetig verschlechternden Arbeitsbedingungen, kaum mehr Wertschätzung der Geschäftsführung, vielen gebrochenen Versprechungen kann sich evtl. auch so weit eindenken, dass man sich Kommentare wie der von ADie verkneifen kann. Man muss ja nicht immer beweisen, dass man unter einem Mangel an Empathie leidet.

LH zahlt auch im europäischen Vergleich längst keine Höchstgehälter mehr. Die Zeiten sind auch schon eine Weile rum, durch die späten Upgrades ist das Karriereeinkommen der Piloten bei LH vermutlich mittlerweile sogar unter den Kollegen von Ryanair. Dennoch bieten sich durch das Senioritätsprinzip vielen keine attraktiven Alternativen was den Druck in den Verhandlungen natürlich alles andere als senkt.
Ich hoffe dass alle Beteiligten sich hier irgendwann mal wieder zusammenreissen können und eine Tarifrunde ohne Streiks beendet werden kann, evtl. sogar irgendwann mal wieder so etwas wie gegenseitiges Vertrauen entstehen kann und davon sowohl Management als auch Mitarbeiter gleichermaßen profitieren. Dafür müssten sicherlich einige Posten neu besetzt werden, vielleicht sollte man da den Anfang machen.

Dieser Beitrag wurde am 09.04.2026 22:01 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 09.04.2026 - 22:06 Uhr
Usertop_pax
User (394 Beiträge)
Ich habe nicht den Eindruck, dass die Beschäftigten bei Lufthansa den Ernst der Lage schon erkannt haben, Das betrifft vor Allem die Piloten. Wegen stark steigender Kersosinkosten werden die Ticketpreise bald steigen und die Passagierzahlen sinken.

Hier geht’s aber nicht um Piloten. Hier gehts sogar nicht mal wirklich um Geld, sondern um den MTV der vor fast 1,5 Jahren gekündigt wurde.
Aber Hauptsache jeder hat was zu sagen…
Beitrag vom 10.04.2026 - 07:17 Uhr
Usercontrail55
User (6052 Beiträge)
Ich habe nicht den Eindruck, dass die Beschäftigten bei Lufthansa den Ernst der Lage schon erkannt haben, Das betrifft vor Allem die Piloten. Wegen stark steigender Kersosinkosten werden die Ticketpreise bald steigen und die Passagierzahlen sinken.

Hier geht’s aber nicht um Piloten. Hier gehts sogar nicht mal wirklich um Geld, sondern um den MTV der vor fast 1,5 Jahren gekündigt wurde.
Aber Hauptsache jeder hat was zu sagen…
Na klar, warum auch nicht? Nehmen Sie für sich ja auch in Anspruch.
Natürlich geht es ums Geld, um was denn sonst? An jeder der von UFO aufgelisteten Forderung hängt ein Preisschild. Mehr Planstabilität bedeutet weniger Flexibilität in der Planung, was mit mehr Personal kompensiert werden muss. Die Flieger müssen ja in die Luft. 120% Fakturierung auf der Langstrecke und zusätzliche Freizeit macht die Kabine 20+% teurer als bei den Wettbewerbern usw. usw. Die Liste der UFO ist lang und teuer.
Bleibt die Frage, warum wurde der MTV überhaupt gekündigt? War der Alte nicht gut genug? War er schlecht verhandelt und musste nachgesteuert werden? Was ist das Ziel dieser Aktion? Ist da soviel im Argen oder ist das bloß Aktionismus auf der GW Seite? Man muss handeln (zeigen), die Verdi sitzt einem im Nacken?
Es gab den umfangreichsten und komfortabelsten MTV der Kabine in Europa, das so genannte "Monster". Der wurde nachgestaltet, ging dann in letzter Fassung im Nov 22 an den Start. Wurde dann nach 2 Jahren umgehend wieder gekündigt. Warum? Weil es ging? So wie es bei der PPV auch ging? Oder steckt da mehr dahinter?
Man hat gekündigt und jetzt hat die Gegenseite die Möglichkeit selbst Forderungen anzumelden. Die muss man erst mal abwehren und die Eigenen präsentieren. Jetzt muss man liefern. Diese Büchse der Pandora hat man ohne Not geöffnet. Man wartet seit 1½ Jahren auf Verhandlungen? Was sagt das über die Verhandlungsstrategie der GW aus?

Dieser Beitrag wurde am 10.04.2026 07:18 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 10.04.2026 - 08:16 Uhr
Usertop_pax
User (394 Beiträge)
Ich habe nicht den Eindruck, dass die Beschäftigten bei Lufthansa den Ernst der Lage schon erkannt haben, Das betrifft vor Allem die Piloten. Wegen stark steigender Kersosinkosten werden die Ticketpreise bald steigen und die Passagierzahlen sinken.

Hier geht’s aber nicht um Piloten. Hier gehts sogar nicht mal wirklich um Geld, sondern um den MTV der vor fast 1,5 Jahren gekündigt wurde.
Aber Hauptsache jeder hat was zu sagen…
Na klar, warum auch nicht? Nehmen Sie für sich ja auch in Anspruch.
Natürlich geht es ums Geld, um was denn sonst? An jeder der von UFO aufgelisteten Forderung hängt ein Preisschild. Mehr Planstabilität bedeutet weniger Flexibilität in der Planung, was mit mehr Personal kompensiert werden muss. Die Flieger müssen ja in die Luft. 120% Fakturierung auf der Langstrecke und zusätzliche Freizeit macht die Kabine 20+% teurer als bei den Wettbewerbern usw. usw. Die Liste der UFO ist lang und teuer.
Bleibt die Frage, warum wurde der MTV überhaupt gekündigt? War der Alte nicht gut genug? War er schlecht verhandelt und musste nachgesteuert werden? Was ist das Ziel dieser Aktion? Ist da soviel im Argen oder ist das bloß Aktionismus auf der GW Seite? Man muss handeln (zeigen), die Verdi sitzt einem im Nacken?
Es gab den umfangreichsten und komfortabelsten MTV der Kabine in Europa, das so genannte "Monster". Der wurde nachgestaltet, ging dann in letzter Fassung im Nov 22 an den Start. Wurde dann nach 2 Jahren umgehend wieder gekündigt. Warum? Weil es ging? So wie es bei der PPV auch ging? Oder steckt da mehr dahinter?
Man hat gekündigt und jetzt hat die Gegenseite die Möglichkeit selbst Forderungen anzumelden. Die muss man erst mal abwehren und die Eigenen präsentieren. Jetzt muss man liefern. Diese Büchse der Pandora hat man ohne Not geöffnet. Man wartet seit 1½ Jahren auf Verhandlungen? Was sagt das über die Verhandlungsstrategie der GW aus?

Es ist fast schon erschreckend, dass Sie als Ex FB und Purser so denken. Es hat sich seit Ihrem Ausscheiden eine Menge verändert, aber sehr wenig zum positiven. Warum soll die Kabine alles ertragen und immer weiter verzichten?

Aber egal, immerhin geht der Vorstand mit gutem Beispiel voran und hat seine Bezüge in den letzen 5 Jahren extrem um das 3 bis 5fach erhöht. So verdeutlicht das Management jedem Mitarbeiter die ausweglose finanzielle Situation und geht mit gutem Beispiel voran. Fast so die der CEO von Japan Airlines damals….

Aktuell zeigt der Vorstand recht deutlich was er von seinen Mitarbeitern hält, aber das wissen Sie bestimmt auch…


Beitrag vom 10.04.2026 - 09:12 Uhr
UserX-Ray
User (919 Beiträge)
Ich habe nicht den Eindruck, dass die Beschäftigten bei Lufthansa den Ernst der Lage schon erkannt haben, Das betrifft vor Allem die Piloten. Wegen stark steigender Kersosinkosten werden die Ticketpreise bald steigen und die Passagierzahlen sinken.

Hier geht’s aber nicht um Piloten. Hier gehts sogar nicht mal wirklich um Geld, sondern um den MTV der vor fast 1,5 Jahren gekündigt wurde.
Aber Hauptsache jeder hat was zu sagen…
Na klar, warum auch nicht? Nehmen Sie für sich ja auch in Anspruch.
Natürlich geht es ums Geld, um was denn sonst? An jeder der von UFO aufgelisteten Forderung hängt ein Preisschild. Mehr Planstabilität bedeutet weniger Flexibilität in der Planung, was mit mehr Personal kompensiert werden muss. Die Flieger müssen ja in die Luft. 120% Fakturierung auf der Langstrecke und zusätzliche Freizeit macht die Kabine 20+% teurer als bei den Wettbewerbern usw. usw. Die Liste der UFO ist lang und teuer.
Bleibt die Frage, warum wurde der MTV überhaupt gekündigt? War der Alte nicht gut genug? War er schlecht verhandelt und musste nachgesteuert werden? Was ist das Ziel dieser Aktion? Ist da soviel im Argen oder ist das bloß Aktionismus auf der GW Seite? Man muss handeln (zeigen), die Verdi sitzt einem im Nacken?
Es gab den umfangreichsten und komfortabelsten MTV der Kabine in Europa, das so genannte "Monster". Der wurde nachgestaltet, ging dann in letzter Fassung im Nov 22 an den Start. Wurde dann nach 2 Jahren umgehend wieder gekündigt. Warum? Weil es ging? So wie es bei der PPV auch ging? Oder steckt da mehr dahinter?
Man hat gekündigt und jetzt hat die Gegenseite die Möglichkeit selbst Forderungen anzumelden. Die muss man erst mal abwehren und die Eigenen präsentieren. Jetzt muss man liefern. Diese Büchse der Pandora hat man ohne Not geöffnet. Man wartet seit 1½ Jahren auf Verhandlungen? Was sagt das über die Verhandlungsstrategie der GW aus?

Es ist fast schon erschreckend, dass Sie als Ex FB und Purser so denken. Es hat sich seit Ihrem Ausscheiden eine Menge verändert, aber sehr wenig zum positiven. Warum soll die Kabine alles ertragen und immer weiter verzichten?

Himmel, wovon reden Sie? Was muss man denn in dieser Firma "alles ertragen"?

In der Zwischenzeit können wir uns die Entwicklung der Tabellen in der LH-Kabine in den letzten 3 Jahren mal anschauen:

01.01.23: +250€
01.07.23: +2,5%
01.05.24: +8,0%
01.03.25: +5,0%
01.03.26: +3,5%

Jo, "immer weiter verzichten". Mannomann…

Aber egal, immerhin geht der Vorstand mit gutem Beispiel voran und hat seine Bezüge in den letzen 5 Jahren extrem um das 3 bis 5fach erhöht. So verdeutlicht das Management jedem Mitarbeiter die ausweglose finanzielle Situation und geht mit gutem Beispiel voran. Fast so die der CEO von Japan Airlines damals….

Der Vorstand erhöht seine Bezüge nicht, das macht der Aufsichtsrat. Und wer hat denn bitte bei LH von einer "ausweglosen finanziellen Situation" gesprochen?

Aktuell zeigt der Vorstand recht deutlich was er von seinen Mitarbeitern hält, aber das wissen Sie bestimmt auch…

Also ich weiß es nicht. Was hält denn der Vorstand von den Mitarbeitern?
Beitrag vom 10.04.2026 - 09:55 Uhr
Usercontrail55
User (6052 Beiträge)
Ich habe nicht den Eindruck, dass die Beschäftigten bei Lufthansa den Ernst der Lage schon erkannt haben, Das betrifft vor Allem die Piloten. Wegen stark steigender Kersosinkosten werden die Ticketpreise bald steigen und die Passagierzahlen sinken.

Hier geht’s aber nicht um Piloten. Hier gehts sogar nicht mal wirklich um Geld, sondern um den MTV der vor fast 1,5 Jahren gekündigt wurde.
Aber Hauptsache jeder hat was zu sagen…
Na klar, warum auch nicht? Nehmen Sie für sich ja auch in Anspruch.
Natürlich geht es ums Geld, um was denn sonst? An jeder der von UFO aufgelisteten Forderung hängt ein Preisschild. Mehr Planstabilität bedeutet weniger Flexibilität in der Planung, was mit mehr Personal kompensiert werden muss. Die Flieger müssen ja in die Luft. 120% Fakturierung auf der Langstrecke und zusätzliche Freizeit macht die Kabine 20+% teurer als bei den Wettbewerbern usw. usw. Die Liste der UFO ist lang und teuer.
Bleibt die Frage, warum wurde der MTV überhaupt gekündigt? War der Alte nicht gut genug? War er schlecht verhandelt und musste nachgesteuert werden? Was ist das Ziel dieser Aktion? Ist da soviel im Argen oder ist das bloß Aktionismus auf der GW Seite? Man muss handeln (zeigen), die Verdi sitzt einem im Nacken?
Es gab den umfangreichsten und komfortabelsten MTV der Kabine in Europa, das so genannte "Monster". Der wurde nachgestaltet, ging dann in letzter Fassung im Nov 22 an den Start. Wurde dann nach 2 Jahren umgehend wieder gekündigt. Warum? Weil es ging? So wie es bei der PPV auch ging? Oder steckt da mehr dahinter?
Man hat gekündigt und jetzt hat die Gegenseite die Möglichkeit selbst Forderungen anzumelden. Die muss man erst mal abwehren und die Eigenen präsentieren. Jetzt muss man liefern. Diese Büchse der Pandora hat man ohne Not geöffnet. Man wartet seit 1½ Jahren auf Verhandlungen? Was sagt das über die Verhandlungsstrategie der GW aus?

Es ist fast schon erschreckend, dass Sie als Ex FB und Purser so denken.
Wie denke ich denn? Sie finden es erschreckend, sich mit Realitäten auseinanderzusetzen? Ich finde es dagegen erschreckend sich unreflektiert in die Hände der GW zu ergeben. Die verfolgen zunächst auch ihre Agenda und die CLH Kollegen zahlen jetzt sichtbar den Preis. Der ist auch schon bei der Classic sicht- und absehbar.
Es hat sich seit Ihrem Ausscheiden eine Menge verändert, aber sehr wenig zum positiven. Warum soll die Kabine alles ertragen und immer weiter verzichten?
Soll sie ja nicht. Es gilt reflektiert abzuwägen. Das kann ich aber nicht erkennen. UFO signalisiert nirgendwo, dass sie die Lage kritisch einschätzt. Sie lehnt bereits im Vorfeld jegliche Forderung der GL ab. Schauen Sie sich das Ergebnis der Verdi Boden an. Langfristige Arbeitsplatzsicherheit für Entgegenkommen bei Vergütung und Laufzeit, bei dem Teilbetrieb der finanziell kritisch ist. Dort wo gut verdient wird gibt es mehr. Das alles war möglich, weil man sich nicht gleich über Verweigerungen Handlungsspielräume eingeschränkt hat.
Aber egal, immerhin geht der Vorstand mit gutem Beispiel voran und hat seine Bezüge in den letzen 5 Jahren extrem um das 3 bis 5fach erhöht.
Egal? Scheinbar nicht. Ich dachte es geht nicht um Geld? Kennen Sie die Vergütungen von Ritter und Beussel? Ich nicht, bin aber dankbar für Quellen. Das jetzt mit dem Konzern zu vergleichen ist Stammtisch und beliebiges Vergleichen mit irgendwas. Immer auf die Anderen zeigen. Aber wenn, dann sollte man die Zahlen mal nachschauen. Vergütung CS 2016 - 19 ungefähr gleich, rd 4 Mio/Jahr. Genau wie 2024 und 2025. Haben Sie in Ihren Zahlen etwa den Bezug zu den Corona Jahren mit 50% Verzicht mit Absicht gewählt? Das finde ich jetzt erschreckend.
So verdeutlicht das Management jedem Mitarbeiter die ausweglose finanzielle Situation und geht mit gutem Beispiel voran. Fast so die der CEO von Japan Airlines damals….

Aktuell zeigt der Vorstand recht deutlich was er von seinen Mitarbeitern hält, aber das wissen Sie bestimmt auch…
Macht er das? Vielleicht wenn Sie das in Ihrem Kosmos so sehen wollen. InvolveMe sagt etwas anderes. Wenn Sie Zeit haben fragen Sie mal die Kollegen am Boden, was die vom Fliegenden halten. Besonders heute.

Edit: Korrektur von auf dem Handy schief gelaufenen Formatierungen

Dieser Beitrag wurde am 10.04.2026 13:33 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 10.04.2026 - 10:21 Uhr
UserF11
einfach nur Pax...
User (1413 Beiträge)
Aktuell zeigt der Vorstand recht deutlich was er von seinen Mitarbeitern hält, aber das wissen Sie bestimmt auch…
Macht er das? Vielleicht wenn Sie das in Ihrem Kosmos so sehen wollen. Involvement sagt etwas anderes, wenn Sie Zeit haben fragen Sie mal die Kollegen am Boden, was die vom Fliegenden halten. Besonders heute.
Da gibt es nur ein Problem: den Fliegenden sind die Kollegen am Boden ebenso egal wie die Kunden. Vor allem letztere vergrault man gerne.
Beitrag vom 10.04.2026 - 17:41 Uhr
UserJumpfly
User (589 Beiträge)
Da gibt es nur ein Problem: den Fliegenden sind die Kollegen am Boden ebenso egal wie die Kunden. Vor allem letztere vergrault man gerne.

Das kann ich mir so nicht vorstellen und die Pauschalisierung ist nie richtig. Ich kenne es nicht bei LH, aber an meinem Arbeitsplatz weiß man zu schätzen, dass die Technik die Flugzeuge auf Topniveau wartet und dass dies die eigene Lebensversicherung ist. Man weiß, dass es ohne einen Tankerfahrer nicht funktioniert, ohne ein gutes Office mit vernünftigen Loadern... Ich kann mir nur schwer vorstellen, dass dies bei LH so pauschal anders sein soll, denn wenn auch nur ein einziges Glied in dieser Kette nicht funktioniert reisst die Kette und das Flugzeug steht am Boden.
Beitrag vom 11.04.2026 - 17:28 Uhr
Userfeller18
User (19 Beiträge)
Wenn es bei LH immer nur eine Berufsgruppe betreffen würde bei der Verhandlungen zu Streiks eskalieren würde ich die LH Argumentation ja ggf. verstehen. Da es aber regelmäßig alle Berufsgruppen der LH betrifft muss man sich doch irgendwann mal fragen, ob diese Art der Mitarbeiterbehandlung wirklich sinnvoll ist. Am Ende leidet der Kunde und die Motivation aller Beteiligten sinkt was sich dann auch am Geschäftsergebnis deutlich macht. Ich würde mir wünschen, dass man hier einfach mal lösungsorientiert in Verhandlungen geht und nicht erst nach der 2., 3. Streikwelle überhaupt mal ernsthaft in Verhandlungen eintritt.

Es sind nur die fliegenden Berufsgruppen, die halt das Heft in der Hand haben. Am Boden herrscht den Piloten (und etwas weniger stark den Crews) inzwischen nur noch Abneigung gegenüber. Die Streiks haben nichts mit Rechtmäßigkeit zu tun, und eine kleine Gruppe Lufthanseaten nutzt ihre Macht aus um den Rest zu quengeln. Und da gehören dann eben alle dazu - der Streik trifft uns am Check In, in dem Hangars und im Büro härter als die Chefetage. Absoluter Wahnsinn.