Community / Kommentare zu aktuellen Nachrichten / Lufthansa will vorzeitig über Gehal...

Beitrag 1 - 11 von 11
Beitrag vom 15.04.2026 - 13:05 Uhr
UserHHPit
User (15 Beiträge)
Frage an alle Volljuristen mit Arbeitsrecht Expertise:
M.E. sind Streiks bzw. andere Arbeitskampfmassnahmen wegen / zu laufenden Tarifvertraglichen Vereinbarungen (nicht gemeint sind nachwirkende (durch Kündigung oder Auslauf)) nicht legal und können durch Gerichte verboten werden.
Insofern würde eine Erweiterung der Verhandlungen auf Themen laufender Verträge, die Gewerkschaften um jegliche Möglichkeit berauben weitere arbeitskampfrechliche anzuwenden.
Ein vergiftetes Angebot seitens des AG?
Beitrag vom 15.04.2026 - 13:46 Uhr
UserLoofty
User (23 Beiträge)
Die vorgeschlagenen Schlichtung wurde vom Arbeitgeber soeben abgelehnt.
Beitrag vom 15.04.2026 - 14:47 Uhr
Usertop_pax
User (418 Beiträge)
Die vorgeschlagenen Schlichtung wurde vom Arbeitgeber soeben abgelehnt.

dann kann man Carsten, dem Management und seinen Gästen nur noch eine schöne Feier wünschen.
Deutlich kann die Wertschätzung nicht ausfallen.
Beitrag vom 15.04.2026 - 17:00 Uhr
UserDaedalos1504
User (985 Beiträge)
Ich kann schon verstehen, dass der Vorstand gleich alle Themen regeln will. Schließlich will man seinen Gästen nicht jedes Jahr das gleiche Affentheater zumuten und mit einer längeren Periode der Streikfreiheit hoffentlich wieder verlorene Gäste zurückholen.
Beitrag vom 15.04.2026 - 17:44 Uhr
UserF11
einfach nur Pax...
User (1478 Beiträge)
Die vorgeschlagenen Schlichtung wurde vom Arbeitgeber soeben abgelehnt.
Verwechseln Sie da nicht etwas.
Beitrag vom 15.04.2026 - 17:50 Uhr
UserF11
einfach nur Pax...
User (1478 Beiträge)
Die vorgeschlagenen Schlichtung wurde vom Arbeitgeber soeben abgelehnt.

dann kann man Carsten, dem Management und seinen Gästen nur noch eine schöne Feier wünschen.
Deutlich kann die Wertschätzung nicht ausfallen.
Seltsam: dass VC umgehend das Gleiche gemacht hat, erwähnen Sie nicht. Und das Wertschäzung keine Einbahnstraße ist, sollten Sie auch wissen.
Beitrag vom 15.04.2026 - 17:59 Uhr
UserHeinzi
User (540 Beiträge)
Frage an alle Volljuristen mit Arbeitsrecht Expertise:
M.E. sind Streiks bzw. andere Arbeitskampfmassnahmen wegen / zu laufenden Tarifvertraglichen Vereinbarungen (nicht gemeint sind nachwirkende (durch Kündigung oder Auslauf)) nicht legal und können durch Gerichte verboten werden.
Insofern würde eine Erweiterung der Verhandlungen auf Themen laufender Verträge, die Gewerkschaften um jegliche Möglichkeit berauben weitere arbeitskampfrechliche anzuwenden.
Ein vergiftetes Angebot seitens des AG?


Für LH macht halt nur das Sinn, weil sich sonst das Schlichtungsergebnis nicht mit anderen Kosten verrechnen läßt und somit die Flieger Ihr Ergebnis nicht selbst bezahlen können.
Andere Inhalte mit verhandeln macht aus VC Sicht keinen Sinn, weil es Ihnen dann wieder vorgeworfen wird und juristisch um die Ohren fliegt. der Präsident der VC ist Pilot und promovierter Jurist. Der wird das schon beurteilen können.
Beitrag vom 16.04.2026 - 00:21 Uhr
UserDocProktologe
User (13 Beiträge)
Ergänzend sei noch erwähnt, dass die VC angeboten hat sich dem Schlichterspruch zu unterwerfen und sich die Möglichkeit diesen Abzulehnen damit nimmt. Allerdings mit der Vorraussetzung, dass dies auch für die LH gilt. Das wollte man seitens LH nicht. So lösungsgewillt ist man dann wohl doch nicht im Glaspalast. Dann doch lieber weiter eskalieren (lassen)...
Beitrag vom 16.04.2026 - 08:39 Uhr
UserAngros
User (892 Beiträge)
Ich kann schon verstehen, dass der Vorstand gleich alle Themen regeln will. Schließlich will man seinen Gästen nicht jedes Jahr das gleiche Affentheater zumuten und mit einer längeren Periode der Streikfreiheit hoffentlich wieder verlorene Gäste zurückholen.

Das letzte Mal, als man ein großes Paket geschnürt hat und einen "echten Neustart" in der Sozialpartnerschaft gewagt hat, wurde es mit dem stillen und (mal mehr oder weniger) heimlichen Aufbau der City Airlines im Hintergrund gewürdigt.

Wer sich über die aktuellen Geschehnisse also wundert muss miteinbeziehen, dass es absolut 0 Vertrauen mehr zwischen den Akteuren gibt. Vor diesem Hintergrund werden langfristige Lösungen natürlich schwierig; eine fatale Entwicklung, doch dies wurde offensichtlich mit der "divide et impera"-Strategie in Kauf genommen.
Beitrag vom 16.04.2026 - 13:57 Uhr
UserCaptain_Anca
User (14 Beiträge)
Frage an alle Volljuristen mit Arbeitsrecht Expertise:
M.E. sind Streiks bzw. andere Arbeitskampfmassnahmen wegen / zu laufenden Tarifvertraglichen Vereinbarungen (nicht gemeint sind nachwirkende (durch Kündigung oder Auslauf)) nicht legal und können durch Gerichte verboten werden.
Insofern würde eine Erweiterung der Verhandlungen auf Themen laufender Verträge, die Gewerkschaften um jegliche Möglichkeit berauben weitere arbeitskampfrechliche anzuwenden.
Ein vergiftetes Angebot seitens des AG?


Für LH macht halt nur das Sinn, weil sich sonst das Schlichtungsergebnis nicht mit anderen Kosten verrechnen läßt und somit die Flieger Ihr Ergebnis nicht selbst bezahlen können.
Andere Inhalte mit verhandeln macht aus VC Sicht keinen Sinn, weil es Ihnen dann wieder vorgeworfen wird und juristisch um die Ohren fliegt. der Präsident der VC ist Pilot und promovierter Jurist. Der wird das schon beurteilen können.

Ein Doktortitel egal in welchem Bereich sagt erstmal nur, dass jemand in einem sehr spezifischen Bereich tief eingearbeitet hat. Das ist keine pauschale "der hat in allem recht"-Qualifikation, sondern nur ein Beweis, dass die Person wissenschaftlich arbeiten kann. Bestes Beispiel: Ein Chirurg kann in Dermatologie promoviert haben, trotzdem würdest Du ihn nicht automatisch als Top-Experten für jede OP sehen.

Und ob ich jetzt die "Fernuniversität Hagen" als Eliteuniversität ansehen würde, dessen Absolventen eine besonders große Expertise besitzen, zweifle ich auch erstmal an. ;)

Was ich auch interessant finde ist, dass Herr Pinheiro auch gleichzeitig noch Selbstständig im Bereich Datenschutz ist. Entweder ist er ein ziemlicher Überflieger oder Piloten haben viel Freizeit. ;)

Wenn man sich dann noch das n-tv-Interview von Herrn Pinheiro anschaut, wird’s schwierig, da besondere Expertise zu erkennen. Beim Vergleich mit KLM/Air France fehlt komplett der Hinweis, dass dort die Übergangsversorgung nicht separat der Altersvorsorge läuft – und dass Lufthansa genau so ein Modell angeboten hat. Das einfach wegzulassen ist jetzt nicht gerade ein Kompetenzbeweis.

Zu dem Punkt "der wird das schon beurteilen können": Ist das so? Zu aller erst ist er Interessenvertreter. Das heißt, dass seine Bewertung weder vollständig noch objektiv ist.

Dieser Beitrag wurde am 16.04.2026 15:03 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 16.04.2026 - 14:52 Uhr
UserFW 190
User (2337 Beiträge)
Frage an alle Volljuristen mit Arbeitsrecht Expertise:

...der Präsident der VC ist Pilot und promovierter Jurist. Der wird das schon beurteilen können.

oh oh, Juristen klagen immer gerne, das ist Ihr Broterwerb und die sehen das Sportlich. Selbst unter diesen gilt der Spruch: 3 Juristen 4 Meinungen. Denen glaube ich mal gar nichts und wieviel Rechtanwälte schon ihre Klientel in aussichtslose Prozesse getrieben haben kann man allenthalben schon mal lesen.