Beitrag vom 27.06.2008 - 02:41 Uhr
:D
1. Air France-KLM,
2. Cathay Pacific,
3. Martinair
4. SAS
504 Mille geteilt durch 4 sind 126 Millionen für jede Airline, das zahlen die Airlines aus dem Handgelenk, man ist gegen sowas versichert, genauso wie Manager gegen Fehlentscheidungen versichert sind.
Das tut keines falls irgend einer Airline weh, das zahlt der Kunde verlasst euch darauf. :wink:
Gruß
Beitrag vom 27.06.2008 - 19:01 Uhr
Etwas irreführender Text mit sich widersprechenden Angaben (unter dem Bild steht 210 Millionen am Ende ist von 350 Millionen die Rede ) . Wie viel Air France-KLM auch zahlen muss weh tut das in Zeiten explodierender Treibstoffpreise auf jeden Fall. Außerdem bleibt der Imageverlust der Unternehmen. Und wenn der Kunde das Zahlen muss bedeutet das für Air France weniger Auslastung da höherer Preise also was willst du damit sagen?
Beitrag vom 27.06.2008 - 20:08 Uhr
Moin,
@flygoogle, herzlich willkommen hier im Forum, viel Spaß wünsche ich Dir hier bei uns.
Nun, was spreche ich an.....
Diese Preisabsprachen werden von den Firmen vereinbart, und die Vorstände wissen davon es ist also eine Entscheidung die Tätigkeitsbezogen gemacht wird, und somit fällt die unter den Versicherungschutz der
>"Vermögensschaden-Haftpflichtversicherung für Vorstände, Aufsichtsräte und Geschäftsführer"<, das Unternehmen wird einen Imageverlust erleiden, aber ich glaube kaum das dies irgendjemand interessiert, weil es dient auch dem Schutz das man nicht ständig unterboden wird, ja ja ich weiß es ist Strafbar, aber dann zahlt man eben, oder die Versicherung tut das und das war es dann.
Zahlen wird der Kunde das weil es nun eine Scheintransparenz gibt, das heißt die Preisabsprache ist nun für diese Parteien ein legales Mittel weil keiner kann nun mehr Kontrollieren was jetzt in Zukunft passiert.
Würde die Preisbestimmung jetzt von dritten bestimmt sähe das anders aus, wird es aber nicht, also wird sich jetzt kaum etwas ändern.
Gruß
P.S. Und wenn ein Vorstandsmitglied geht gibt es noch eine fette Abfindung dafür
Beitrag vom 27.06.2008 - 20:37 Uhr
danke für die Begrüßung (-;,
ich kann mir nicht genau vorstellen wie große Kunden ( jetz speziell im Frachtbereich) auf sowas reagieren. Als aufrichtiger Geschäftsführer würde ich mir nun einen anderen Frachtpartner suchen wobei es natürlich naiv ist zu glauben dass hier irgentein Anbieter absolut legal zu Werke geht. Air France hätte mich dennoch in diesem Beispiel ja ganz konkret geschädigt. Der Link ist recht Interessant aber wurde im Text nicht erwähnt dass Air France eine eigene Rücklage von 520 Millionen Dollar gebildet hat und sich auf diese Straffe vorbereitet hat? und würde so eine Versicherung immer gerade stehen für solche Fälle könnte sich die Airline ja beliebig viele Strafen leisten... oder meinst du der Profit durch diese Absprachen ist weitaus höher als die Strafen?
Beitrag vom 27.06.2008 - 20:58 Uhr
:roll: nun, jeder muss wissen was Er tut, manchmal kommt man schneller in einen "Mit"wissenstrudel hinein als einem lieb ist. :wink:
Und zu...
[quote]und würde so eine Versicherung immer gerade stehen für solche Fälle könnte sich dieAirline ja beliebig viele Strafen leisten[/quote]
irgendwie wird die Versicherung wohl auch daran verdienen wollen, also wird die funktionieren wie eine Kasko oder. :wink:
Darum wechseln auch viele die Branche wenns mal gekracht hat, "Neue Branche Neues Glück"
Gruß
Beitrag vom 27.06.2008 - 21:11 Uhr
Versicherung kann man das nicht nennen.
Air France-KLM wurde verklagt. Ihre Anwälte habe den Wert, den sie höchstens zu zahlen haben, auf 530 Millionen Dollar geschätzt. Somit haben sie eine Rückstellung von 530 Millionen gebildet. Nun haben sie aber "nur" 350 Millionen Dollar zu zahlen. Erfreulich für AF-KL ist, dass sie hierbei noch einen sonstigen Ertrag von 180 Millionen Dollar erwirtschaftet haben. Da ist es vollkommen klar, dass für AF-KL die Sache gegessen ist. :lol: