Community / Kommentare zu aktuellen Nachrichten / "Mir wurde gesagt, ich soll die Klap...

Beitrag 1 - 8 von 8
Beitrag vom 17.04.2024 - 21:32 Uhr
UserEricM
User (5556 Beiträge)
CNN hat wieder ein paar mehr Details:
 https://edition.cnn.com/2024/04/17/business/boeing-whistleblower-safety-hearing/index.html

"I have serious concerns about the safety of the 787 and 777 aircraft and I’m willing to take on professional risk to talk about them,” he said in his opening statement. He said when he raised concerns, "I was ignored. I was told not to create delays. I was told, frankly, to shut up.”


"When I bring something to my boss, he prevents me from even documenting or sending information. When a quality manager says don’t send to a subject matter to an expert… that’s concerning.”

He [a Senator] said that since the hearing was announced, his committee has heard from other whistleblowers inside of Boeing. He said one mechanic from its nonunion South Carolina factory wrote that when he brought concerns, he was "told that hundreds of others were waiting outside the gates for our jobs.”

Selbst wenn das Aussagen über eine Firma wären, die nur einfache Fahrräder baut, wäre das ein Grund zur Besorgnis...



Dieser Beitrag wurde am 17.04.2024 21:34 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 18.04.2024 - 09:19 Uhr
UserNiedersachsenHans
User (203 Beiträge)
CNN hat wieder ein paar mehr Details:
 https://edition.cnn.com/2024/04/17/business/boeing-whistleblower-safety-hearing/index.html

"I have serious concerns about the safety of the 787 and 777 aircraft and I’m willing to take on professional risk to talk about them,” he said in his opening statement. He said when he raised concerns, "I was ignored. I was told not to create delays. I was told, frankly, to shut up.”


"When I bring something to my boss, he prevents me from even documenting or sending information. When a quality manager says don’t send to a subject matter to an expert… that’s concerning.”

He [a Senator] said that since the hearing was announced, his committee has heard from other whistleblowers inside of Boeing. He said one mechanic from its nonunion South Carolina factory wrote that when he brought concerns, he was "told that hundreds of others were waiting outside the gates for our jobs.”

Selbst wenn das Aussagen über eine Firma wären, die nur einfache Fahrräder baut, wäre das ein Grund zur Besorgnis...


Das ganze hört sich noch viel schlimmer an gegenüber dem bisher schon bekannten! Und wenn diese Whistleblower das öffentlich so beschreiben, dann wird das auch so stimmen, ansonsten würde Boeing mit Millionenklagen gegensteuern.
Und dass John Barnett sich selbst das Leben genommen haben soll, erscheint immer fragwürdiger!

Dieser Beitrag wurde am 18.04.2024 09:20 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 18.04.2024 - 09:40 Uhr
UserMHalblaub
User (774 Beiträge)
Chef-Ingenieur Steve Chisholm verweist darauf, dass 671 Maschinen des Typs ihre Inspektionen nach sechs Betriebsjahren absolviert hätten und bei keinem Flugzeug Probleme festgestellt worden seien.

Da möchte man dem Chef-"Ingenieur" doch entgegenhalten, bis die MAX abgestürzt sind hat man auch keine Probleme festgestellt und nach dem ersten Absturz die mangelhafte Ausbildung der Piloten in "Entwicklungsländern" als Ursache benannt. Da wäre dann auch die Frage, ob bei den bisherigen Inspektionen überhaupt diese Rumpfverbindungen untersucht wurden.

Der Test-Rumpf wurde bestimmt nicht von Hilfsarbeitern mit einem Vorschlaghammer zusammengedengelt. Daher lässt dieser Test keine Aussagen über falsch zusammengebaute Rumpfteile zu. Dafür müsste man ein falsch zusammengebautes Flugzeug aus dem Verkehr ziehen und testen.
Beitrag vom 18.04.2024 - 09:59 Uhr
Usercontrail55
User (4691 Beiträge)
Chef-Ingenieur Steve Chisholm verweist darauf, dass 671 Maschinen des Typs ihre Inspektionen nach sechs Betriebsjahren absolviert hätten und bei keinem Flugzeug Probleme festgestellt worden seien.

Da möchte man dem Chef-"Ingenieur" doch entgegenhalten, bis die MAX abgestürzt sind hat man auch keine Probleme festgestellt und nach dem ersten Absturz die mangelhafte Ausbildung der Piloten in "Entwicklungsländern" als Ursache benannt. Da wäre dann auch die Frage, ob bei den bisherigen Inspektionen überhaupt diese Rumpfverbindungen untersucht wurden.

Der Test-Rumpf wurde bestimmt nicht von Hilfsarbeitern mit einem Vorschlaghammer zusammengedengelt.
Doch, ungefähr so. Es gibt dazu einen Artikel in der Seattle Times. Das haben die einer Journaslistengruppe im Detail präsentiert.
"Engineers smashed 300-pound spheres swinging on a pendulum into a fuselage section to deliberately damage it, causing one of the stiffening rods to break. They then applied loads 15% greater than those typical in flight and repeated the load tests 40,000 times. Boeing found "there was no growth in the damage,” Chisholm said."
Daher lässt dieser Test keine Aussagen über falsch zusammengebaute Rumpfteile zu. Dafür müsste man ein falsch zusammengebautes Flugzeug aus dem Verkehr ziehen und testen.
Beitrag vom 18.04.2024 - 12:42 Uhr
UserEricM
User (5556 Beiträge)
Doch, ungefähr so. Es gibt dazu einen Artikel in der Seattle Times. Das haben die einer Journaslistengruppe im Detail präsentiert.
"Engineers smashed 300-pound spheres swinging on a pendulum into a fuselage section to deliberately damage it, causing one of the stiffening rods to break. They then applied loads 15% greater than those typical in flight and repeated the load tests 40,000 times. Boeing found "there was no growth in the damage,” Chisholm said."

Was ja schonmal ein gutes Ergebnis ist - wenn die Aussage denn wahr ist.
Da es sich hier aber um das Verhalten einer einzelnen, bewusst beschädigten "fuselage section" handelt, ist das Testergebnis möglicherweise nicht auf das Material von Verbindungen zwischen Sektionen unter Dauerspannung anwendbar.
Welche Kräfte auf genau diese Sektion jetzt im Flug auftreten - und die beim Test um 15% überschritten wurden - wird ebenfalls nicht klar.

Wenn Boeing in den letzten Jahren kein so ganz fahrlässiges bis kriminelles Verhalten mehrfach unter Beweis gestellt hätte, würde ich mir um einiges leichter tun, zu glauben, dass sie hier umfassende und aussagekräftige Tests durchgeführt und auch wahrheitsgemäß dokumentiert haben...

So wie die Sachlage aber ist, würde ich solche Aussagen frühestens nach einem Test durch einen unabhängigen, von der FAA beauftragten Drittanbieter glauben...

Was meiner Meinung nach genau das ist, was die FAA jetzt anordnen sollte.

Dieser Beitrag wurde am 18.04.2024 13:41 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 19.04.2024 - 12:04 Uhr
Userfbwlaie
User (4901 Beiträge)
"Engineers smashed 300-pound sphers...."
Das ist hoffentlich eine fast bis zur Unkenntlichkeit verkürzte Darstellung der Testüberlegungen - und
-ausführungen. Sind 15% über der zu erwartenden Belastungen nicht zu wenig?
Dann stellt sich nur die Frage, ob diese Tests auch den für die Qualität Verantwortlichen erläutert wurden und ob der besagte Ingenieur von diesen Tests in Kenntnis gesetzt wurde.
Beitrag vom 19.04.2024 - 17:41 Uhr
UserJordanPensionär
Pensionär
User (2441 Beiträge)
Die Frage bleibt doch weiterhin:
wurden diese Test an einer mit besonderer Sorgfalt zusammengebauten B787 durchgeführt oder an einer der von dem MA genannten 'Serienprodukten', die ja offensichtlich mit haarsträubenden Methoden zusammen gedengelt wurden?
Beitrag vom 19.04.2024 - 22:54 Uhr
Userjasmith
Ingenieur für die Dunkle Seite
User (72 Beiträge)
Die Frage bleibt doch weiterhin:
wurden diese Test an einer mit besonderer Sorgfalt zusammengebauten B787 durchgeführt oder an einer der von dem MA genannten 'Serienprodukten', die ja offensichtlich mit haarsträubenden Methoden zusammen gedengelt wurden?

Weder noch, sondern vermutlich nur an einem Rumpfteilstück. Davon abgesehen würde ich sagen j(ohne den Artikel der Seattle Times gelesen zu haben), geht es um zwei verschiedene Schadensfälle. Das eine ist ein massiver Impakt mit entsprechender Delamination und das andere ein Fügen mit zu großen Spalt bzw. unter Spannung