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Beitrag 1 - 8 von 8
Beitrag vom 24.09.2022 - 01:04 Uhr
Useren-zym
User (331 Beiträge)
Meine Damen und Herren:

der neuste unter diversen Gründen weshalb russlands Bevölkerung (bereits seit Jahrzehnten) einen signifikanten Frauenüberschuss hat.

Bisher war der soweit ich weiß gerade so noch nicht im zweistelligen Prozentbereich aber das kann sich ja noch ändern.



Ganz im Ernst: ich seh hier durchaus positive Impulse für die russische Luftwaffe welcher auch im Cockpit etwas Weltniveau bzw. Disziplin nicht schaden würde.

Es kann ja nicht sein dass sich weiterhin gefühlt einmal in der Woche ein Fass von Pilot rausschießt weil er die G-Kräfte nicht mehr aushällt (wie hat der Typ eigentlich die G-Kräfte vom rausschießen ausgehalten? das sollte mal untersucht werden) und/ oder man beim 'Massen'start ineinander fliegt.

Sofern die nicht bei der Infanterie landen bzw. enden werden.
Beitrag vom 24.09.2022 - 07:46 Uhr
UserJordanPensionär
Pensionär
User (891 Beiträge)
@en-zym

Sie sollten Ihre Beiträge unter der Überschrift:
"Nonstop Nonsens"
veröffentlichen.

Was für ein Bl...dsinn!
Beitrag vom 24.09.2022 - 08:14 Uhr
UserJoachimE
User (405 Beiträge)
Wobei aber die vielen toten und verletzten jungen Männer in Zukunft bei der Reproduktion der Bevölkerung tatsächlich noch ein riesen Problem darstellen werden. Schon jetzt überaltert die Bevölkerung Rußlands, und das wird durch die derzeitigen Umstände definitiv nicht besser.

Dieser Beitrag wurde am 24.09.2022 15:41 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 24.09.2022 - 12:03 Uhr
Useren-zym
User (331 Beiträge)
Wobei aber die vielen toten und jungen jungen Männer in Zukunft bei der Reproduktion der Bevölkerung tatsächlich noch ein riesen Problem darstellen werden. Schon jetzt überaltert die Bevölkerung Rußlans, und das wird durch die derzeitigen Umstände definitiv nicht besser.

Aber sicher wird das zu einem Problem.

Vorallem kommen auf jeden Toten noch etliche geflohene/ ausgewanderte und natürlich die aufgrund der durch die Sanktionen ausgelösten wirtschaftlichen Probleme wohl stiegene Anzahl der üblichen russischen Alk-Leichen welche einfach irgendwo verschwinden und die machen das wirklich fett.

Vorallem wird das regional zu einem Problem denn in etlichen Städten in Russland ist die Armee quasi der einzige Arbeitgeber (sowas gibts bei uns natürlich auch nur nicht ansatzweiße so extrem) und dementsprechend krass werden dann die Auswirkungen auf die örtliche Demografie.
Beitrag vom 25.09.2022 - 18:57 Uhr
UserFRAHAM
User (316 Beiträge)
Nun, ich war mehrfach in Russland - und nicht nur hinterm Touri-Fähnchen hergelaufen ... die "üblichen russischen Alk-Leichen" sind genauso "Bild"-Verallgemeinerung wie "etliche Städte" mit der "Armee quasi der einzige Arbeitgeber". Das entspricht beides nicht (mehr) der Realität.

Natürlich gibt es ein Alkohol-Problem, je weiter weg von Moskau und je kürzer die Tage, um so schlimmer. Aber der Alkohol-Konsum auf offener Straße ist genausowenig noch erlaubt, wie es das beispielsweise auch in den Staaten ist. Da hat sich auch im Erscheiningsbild der Städte viel geändert. Wo es noch echte Alkoholprobleme gibt, ist in den eigenen 4 Wänden in der tiefsten Wildnis, wo die nächste asphaltierte Straße mehrere hundert Kilometer entfernt ist. Ebenso in Städten, in denen die einstigen großen Produktionen der Sovietunion waren und die nicht durch neue Eigentümer gerettet werden konnten.

Die Armee ist sicherlich in einigen Gemeinden der größte Arbeitgeber, ich würde aber mal behaupten wollen, dass sich das Verhältnis ähnlich zu anderen militärintensiven Flächenstaaten abspielt. Das hier gezeichnete Bild, dass alles mit dem Militär steht und fällt ist schlichtweg nicht korrekt.

Auch die Flucht der "jungen Männer" ist (leider) nur ein Strohfeuer. Wer in bestimmten Branchen arbeitet wie in der IT findet ohne Probleme im Ausland einen neuen Job und hat sich auch meist schon abgesetzt. Zudem sind einige aus dem Meienbereich geflohen, die sind aber schon länger auf dem Radar gewesen. Die Stadtbilder und Einkaufspassagen demonstrieren auch heute noch viele junge Leute auf den Straßen. Beim Thema "Überalterung" dürfen wir den Mund auch gar nicht soweit aufmachen.

Ich würde mir wünschen nicht unbedingt dem allgemeinen Klischee zu folgen oder einzelne Erfahrungen beim All-Inclusive-Plus als Allgemeingültigkeit hinzustellen. Danke!

Dieser Beitrag wurde am 25.09.2022 18:57 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 25.09.2022 - 21:44 Uhr
UserNiedersachsenHans
User (101 Beiträge)
Nun, ich war mehrfach in Russland - und nicht nur hinterm Touri-Fähnchen hergelaufen ... die "üblichen russischen Alk-Leichen" sind genauso "Bild"-Verallgemeinerung wie "etliche Städte" mit der "Armee quasi der einzige Arbeitgeber". Das entspricht beides nicht (mehr) der Realität.

Natürlich gibt es ein Alkohol-Problem, je weiter weg von Moskau und je kürzer die Tage, um so schlimmer. Aber der Alkohol-Konsum auf offener Straße ist genausowenig noch erlaubt, wie es das beispielsweise auch in den Staaten ist. Da hat sich auch im Erscheiningsbild der Städte viel geändert. Wo es noch echte Alkoholprobleme gibt, ist in den eigenen 4 Wänden in der tiefsten Wildnis, wo die nächste asphaltierte Straße mehrere hundert Kilometer entfernt ist. Ebenso in Städten, in denen die einstigen großen Produktionen der Sovietunion waren und die nicht durch neue Eigentümer gerettet werden konnten.

Die Armee ist sicherlich in einigen Gemeinden der größte Arbeitgeber, ich würde aber mal behaupten wollen, dass sich das Verhältnis ähnlich zu anderen militärintensiven Flächenstaaten abspielt. Das hier gezeichnete Bild, dass alles mit dem Militär steht und fällt ist schlichtweg nicht korrekt.

Auch die Flucht der "jungen Männer" ist (leider) nur ein Strohfeuer. Wer in bestimmten Branchen arbeitet wie in der IT findet ohne Probleme im Ausland einen neuen Job und hat sich auch meist schon abgesetzt. Zudem sind einige aus dem Meienbereich geflohen, die sind aber schon länger auf dem Radar gewesen. Die Stadtbilder und Einkaufspassagen demonstrieren auch heute noch viele junge Leute auf den Straßen. Beim Thema "Überalterung" dürfen wir den Mund auch gar nicht soweit aufmachen.

Ich würde mir wünschen nicht unbedingt dem allgemeinen Klischee zu folgen oder einzelne Erfahrungen beim All-Inclusive-Plus als Allgemeingültigkeit hinzustellen. Danke!


Fast alles was Sie hier schrieben, stimmt auch mit den Erfahrungen meiner sehr häufigen Aufenthalte in Russland überein.
Es ist aber unumstritten, dass russische Männer eine deutlich geringere Lebenserwartung haben als die Frauen, und das liegt eben hauptsächlich an dem immer noch sehr starken Alkoholkonsum.
Und deswegen gibt es eben auch einen deutlichen Frauenüberschuss dort.
Beitrag vom 26.09.2022 - 15:23 Uhr
Useren-zym
User (331 Beiträge)
Also dafür was einem hier wieder alles vorgeworfen wird kommt (wieder) ziemlich wenig bis garnichts.

Dafür klingt "ist verboten" umso mehr nach All-Inclusive-Plus.


Es gibt in Russland ein m a s s i v e s Alkoholproblem nur taucht das in keiner All-Inclusive-Plus Führung durch Moskau oder St. Petersburg und auch in keiner Statistik auf da in Russland eine Vergiftung durch Alkohol wie auch Vergiftungen durch andere Substanzen in der großen Politik unter (den daraus resultierenden) "Unfällen" verrechnet wird und die Unfallstatistiken von Personen die einfach so von Brücken fallen, offensichtlich auf Alk. zurückzuführenden Verkehrsunfällen etc. schauen grauenvoll aus. Nicht nur im Osten sondern tatsächlich auch im Westen.

Die Alk-Leichen liegen dann durchaus "auf offener Straße".

Nur sind es offiziell keine Alk-Leichen.



Beim Krieg muss man sich im klaren sein dass der erst in seinem ersten Jahr ist und ohne irgendwas verharmlosen zu wollen so haben doch diverse Kriege gezeigt dass das erste Jahr verglichen mit dem letzten Jahr für den Verlierer und das ist natürlich Russland noch ziemlich harmlos ist.

Offiziell werden in Russland 300.000 Personen eingezogen aber schon jetzt gibt es Gerüchte darüber dass es in Wahrheit eine Mio. sind und was sind in Russland schon offizielle Zahlen wert? Nichts.

Die (männlichen) Migranten bewegen sich schon jetzt im Bereich von hunderttausenden und das sind weder Alte noch werden es weniger. Wenn sich in den Zielländern einmal eine russische Gesellschaft mit einer kritischen Größe die ein gewisses Maß an Absicherung und Hilfestellung leisten kann gebildet hat werden schließlich auch weniger gut ausgebildete Russen auswandern können.
Beitrag vom 28.09.2022 - 08:38 Uhr
UserFRAHAM
User (316 Beiträge)
Nein, nicht hinter Fähnchen her mit All-Inc-Plus - auf eigene Faust in einigen Teilen des Landes - mit kleinen Dörfern, aber auch Städten von 200.000 bis zu 1 Mio. Einwohnern. Natürlich gibt es die Alkoholleichen auch, so wie es bei uns auch Drogentote auf offener Straße gibt und auch Brückenspringer (bei denen dann postum Alkohol in nicht geringem Ausmass gemessen wurde, bei klarem Kopf würden die auch nicht springen). Aber wenn man auf deutschem Bildzeitungsniveau über Russland diskutiert, schwingt immer das Narativ mit, dass man nur über die Alkoholleichen stolpert und jeder Russe schon um 10 Uhr stock besoffen sei.

Und dagegen wehre ich mich einfach, denn das ist faktisch falsch. Genoswenig essen wir auch nicht den ganzen Tag Weißwurst und Sauerkraut und laufen mit Lederhosen oder Dirndl durch die Straßen. Das Land an sich schön und die Bevölkerung extrem gastfreundlich und zuvorkommend. Und das ist keine vordergründige Freundlichkeit die auf Trinkgeld aus ist, sondern es ist echte Herzlichkeit die einem vor Ort entgegen gebracht wird.

Wenn man sich aber die Propaganda anschaut, ist das nicht verwunderlich, dass die wenigsten Leute im Land wirklich eine Ahnung haben, was da bisher passiert. Auch das hat System, ich habe einige Unis und auch Feriencamps besuchen können, das Thema Medien und Medien-Gestaltung ist sehr groß und nimmt neben Sport einen festen Bestandteil ein. Da zaubern Kindern in ihren Sommercamps Imagefilme die man hierzulande gegen viel Geld oft in gleicher Qualität bekommt. Kein Wunder, dass sie also verstehen sich selber zu belügen bei der Wahrheit.