Community / Kommentare zu aktuellen Nachrichten / Pistorius: Bedenken gegen Investor v...

Beitrag 1 - 9 von 9
Beitrag vom 17.02.2026 - 16:54 Uhr
UserEricM
User (6980 Beiträge)
Aus dem Verteidigungsausschuss gibt es Bedenken gegen einen Einfluss Thiels, der Anteile im einstelligen Prozentbereich an Stark Defence hält. Thiel ist bekannt für seine libertären und rechtskonservativen Positionen, seine Nähe zu US-Präsident Donald Trump und seine Kritik an liberalen Demokratien.

Sehr gute Überlegung ... ebendiese könnten auch unsere Innenminister und Sicherheitsbehörden gerne mal einfließen lassen, anstatt immer mehr Palantir-Lizenzen in deutschen Behörden, Polizei und Geheimdiensten zu installieren...
Beim Hersteller von Überwachungssoftware Palantir ist Herr Thiel nämlich nicht nur ein kleiner Investor, sondern Gründer und ehem. Chairman.
Beitrag vom 17.02.2026 - 18:54 Uhr
UserOuterMarker
User (106 Beiträge)
Ich schliesse mich EricM an. Einer der gefährlichsten Menschen unserer Epoche - Finger weg von seinen Projekten.
Beitrag vom 17.02.2026 - 23:37 Uhr
Userfbwlaie
User (5352 Beiträge)
Die Drohne ist nun Verbrauchsmaterial, dass ggf. zeitnah den Gegebenheiten angepasst werden muss.
Falls die USA den "Americ First" Hammer schwingen, gibt es keine weiteren Drohne nach D.
Man sollte die Ausscheibung zumindest auf Europa bzw. die EU einschränken.
Die USA konnen und wollen wg. "America First" kein verlässlicher Partner im Verteidigungsfall sein!
Beitrag vom 18.02.2026 - 02:49 Uhr
UserCptKirk
Kapitän zur See
User (257 Beiträge)
Die Drohne ist nun Verbrauchsmaterial, dass ggf. zeitnah den Gegebenheiten angepasst werden muss.
Falls die USA den "Americ First" Hammer schwingen, gibt es keine weiteren Drohne nach D.
Man sollte die Ausscheibung zumindest auf Europa bzw. die EU einschränken.
Die USA konnen und wollen wg. "America First" kein verlässlicher Partner im Verteidigungsfall sein!

Es ist ja eine europäische Firma mit Sitz in Berlin. Wurde wohl von deutschen gegründet und wird von ihnen geleitet. Eine Fabrik gibt es wohl auch in Großbritannien. Somit dürften auch Kritieren muss aus Europa/EU sein, erfüllt sein. Thiel hat halt in das Startup Kapital investiert und da ist natürlich die Frage relevant, wie viel Einfluss er da hat.
Beitrag vom 18.02.2026 - 04:23 Uhr
Usermuckster
User (568 Beiträge)
@EricM

Sehr gute Überlegung ... ebendiese könnten auch unsere Innenminister und Sicherheitsbehörden gerne mal einfließen lassen, anstatt immer mehr Palantir-Lizenzen in deutschen Behörden, Polizei und Geheimdiensten zu installieren...
Beim Hersteller von Überwachungssoftware Palantir ist Herr Thiel nämlich nicht nur ein kleiner Investor, sondern Gründer und ehem. Chairman.

Okay, berechtigte Bedenken, aber Palantir ist eine völlig andere Geschichte. Stark ist als Societas Europaea organisiert, d.h. Thiels Einfluss korrespondiert mit den Anteilen, die er hält. Hält er wenigstens 25,1%? Wenn nein, dann sehe ich nicht, wo das Problem liegt. Pecunia non olet. Zumal nichts den Bund daran hindert, selbst bei Stark einzusteigen.
Beitrag vom 18.02.2026 - 08:15 Uhr
UserEricM
User (6980 Beiträge)
@EricM

Sehr gute Überlegung ... ebendiese könnten auch unsere Innenminister und Sicherheitsbehörden gerne mal einfließen lassen, anstatt immer mehr Palantir-Lizenzen in deutschen Behörden, Polizei und Geheimdiensten zu installieren...
Beim Hersteller von Überwachungssoftware Palantir ist Herr Thiel nämlich nicht nur ein kleiner Investor, sondern Gründer und ehem. Chairman.

Okay, berechtigte Bedenken, aber Palantir ist eine völlig andere Geschichte. Stark ist als Societas Europaea organisiert, d.h. Thiels Einfluss korrespondiert mit den Anteilen, die er hält. Hält er wenigstens 25,1%? Wenn nein, dann sehe ich nicht, wo das Problem liegt. Pecunia non olet. Zumal nichts den Bund daran hindert, selbst bei Stark einzusteigen.

Ja, OK; gehe ich mit. Stark ist nicht Palantir und er hält bei Stark vermutlich nicht über 25%.
Ich fand nur, dass die Überlegung von Herrn Pistorius zu Herrn Thiel A) durchaus valide ist und B) viele Innenminister (Bund und Länder) dieses Risiko seit Jahren leider komplett ignorieren und unverdrossen hoch-sensible Daten deutscher Bürger, gewonnen aus deutscher Überwachungs-Infrastruktur, mit dieser Software, zB als "HessenData" in Hessen oder "VeRA" in Bayern, verarbeiten lassen.

 https://www.deutschlandfunk.de/palantir-deutschland-polizei-software-datenschutz-100.html


Dieser Beitrag wurde am 18.02.2026 08:36 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 18.02.2026 - 08:56 Uhr
UserOuterMarker
User (106 Beiträge)
@EricM

Sehr gute Überlegung ... ebendiese könnten auch unsere Innenminister und Sicherheitsbehörden gerne mal einfließen lassen, anstatt immer mehr Palantir-Lizenzen in deutschen Behörden, Polizei und Geheimdiensten zu installieren...
Beim Hersteller von Überwachungssoftware Palantir ist Herr Thiel nämlich nicht nur ein kleiner Investor, sondern Gründer und ehem. Chairman.

Okay, berechtigte Bedenken, aber Palantir ist eine völlig andere Geschichte. Stark ist als Societas Europaea organisiert, d.h. Thiels Einfluss korrespondiert mit den Anteilen, die er hält. Hält er wenigstens 25,1%? Wenn nein, dann sehe ich nicht, wo das Problem liegt. Pecunia non olet. Zumal nichts den Bund daran hindert, selbst bei Stark einzusteigen.

Ja, OK; gehe ich mit. Stark ist nicht Palantir und er hält bei Stark vermutlich nicht über 25%.
Ich fand nur, dass die Überlegung von Herrn Pistorius zu Herrn Thiel A) durchaus valide ist und B) viele Innenminister (Bund und Länder) dieses Risiko seit Jahren leider komplett ignorieren und unverdrossen hoch-sensible Daten deutscher Bürger, gewonnen aus deutscher Überwachungs-Infrastruktur, mit dieser Software, zB als "HessenData" in Hessen oder "VeRA" in Bayern, verarbeiten lassen.

 https://www.deutschlandfunk.de/palantir-deutschland-polizei-software-datenschutz-100.html


Falls jemand in Hessen wohnt und daran interessiert ist, was das hessische LKA über einen weiß, kann man dort anfragen und sie müssen Auskunft geben.
Ich warte gerade darauf. Zugegeben, es dauert eine ganze Weile, aber es interessiert mich jetzt schon was diese echte Datenkrake namens Hessendata über mich weiß.
Beitrag vom 18.02.2026 - 19:32 Uhr
UserGB
User (943 Beiträge)
Ich warte gerade darauf. Zugegeben, es dauert eine ganze Weile, aber es interessiert mich jetzt schon was diese echte Datenkrake namens Hessendata über mich weiß.

Was werden die schon wissen? Hoffentlich doch mindestens das, was man den Behörden gegenüber schon immer preisgegeben hat. Plus das, was ggfs. über einen schon öffentlich berichtet wurde. Der Rest, sollte einer existieren, wird ohnehin nicht im normalen Bestand geführt.

Wobei bei diesem Wissen nicht der Bestandsumfang problematisch ist, sondern der Zugang zu diesem Wissen. Wenn z.B. Erbkrankheiten über die elektronische Gesundheitsakte den Versicheren so wie beabsichtigt in nur pseudoanonymisierten Datensätzen zugänglich gemacht werden (z.B. rate man mal, wie viele Männer/Frauen im Alter von 60-65 Jahren mit zwei gängigen Attributen A und B und einem Gesundheitsproblem C und D in einem Ort mit weniger als 100.000 Einwohnern vorkommen), dann wird das in Bälde schon Folgen für die Krankenversicherung der betroffenenn Kinder und Enkel haben (müssen). Ob da in einer Behördenakte eine vage Information mehr oder weniger steht ist bedeutungslos, aber wenn in den Gesundheitsdaten steht, man leide an einer kostentreibenden Erbkrankheit, dann kann das nächstens vielleicht eine Übernahme der Kinder in den Staatsdienst erschweren oder deren Zinsen beim Hausbau nach oben treiben. **Das** ist das echte Problem der Datenzentralisierung.
Beitrag vom 21.02.2026 - 23:16 Uhr
UserIRIS
User (128 Beiträge)
Andere wiederum haben Bedenken bei Pistorius ...

so unterscheiden sich die Sichtweisen.


Wenn irgendein Start-Up im Bereich seichtes Elektronikgebastel dermaßen wichtig ist dass man keinen 'aktivistischen' Investor im einstelligen Prozentbereich akzeptieren will frag ich mich warum Leonardo über 20% und einen Vorstand (!) an Hensoldt (!!) halten und diese Firma sogar übernommen hätte (!!!) wenn der Bund zu dem Zeitpunkt nicht bereits eine Sperrminorität grhabt hätte.
Airbus, Premium Aerotech, Steiner etc. wären Beispiele von wirklich wichtigen Rüstungsfirmen welche bereits vom Ausland kontrolliert werden was z.B. im Fall der F35 Rumpfsegmente welche aufgrund Französischer Einflussnahme nicht bei Premium Aerotech gebaut werden konnten bereits nachweislich Deutschland Verteidigungsfähigkeit geschadet hat aber komischerweise fragen DPA Journalisten nie solche Dinge.

Pistorius fliegt kompetenzmäßig auf flightlevel Lauterbach und durch billige Nummern wie dieser versucht man solche Leute zumindest medial irgendwie im Spiel zu halten.
Die Eigentumsverhältnisse einer SE wie Stark sind wie auch bei einer AG im Handelsregister eingetragen und wenn die DPA an der Stelle nicht werben sondern die Öffentlichkeit hätte informieren wollen hätten sie dort schnell mal reingeschaut und die Ergebnisse dieser Recherche in diesen Artikel fließen lassen.


Dass solche Artikel es auf das "Fachportal" aero.de schaffen ist vielsagend.