Community / Kommentare zu aktuellen Nachrichten / Polizei wehrt Klimablockaden an Flug...

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Beitrag vom 08.12.2022 - 18:58 Uhr
Userrambazamba123
User (216 Beiträge)
Ist für mich nicht wirklich plausibel. Warum soll es 20min länger dauern, wenn man auf der Südbahn anstatt auf der Nordbahn landet? Die Südbahn liegt ja nicht in Österreich. Wenn man einen Notfall hat, wird der Luftraum freigeräumt und gut.

Kann man im Endanflug einfach mal so schnell die Piste ändern, oder muss man dann nicht noch mal ne kleine Schleife fliegen um dann reingleiten zu können?
Beitrag vom 08.12.2022 - 19:40 Uhr
UserViri
User (1237 Beiträge)
Ist für mich nicht wirklich plausibel. Warum soll es 20min länger dauern, wenn man auf der Südbahn anstatt auf der Nordbahn landet? Die Südbahn liegt ja nicht in Österreich. Wenn man einen Notfall hat, wird der Luftraum freigeräumt und gut.

Kann man im Endanflug einfach mal so schnell die Piste ändern, oder muss man dann nicht noch mal ne kleine Schleife fliegen um dann reingleiten zu können?

Okay, zugegeben, es stand im Artikel nicht drin, ob sich die Maschine bereits im Endanflug befand oder nicht. Aber selbst wenn sie hätten durchstarten und einen neuen Anflug auf die neue Bahn starten müssen, dauert sowas keine 20min, vor allem nicht mit Priorität.
Beitrag vom 08.12.2022 - 20:09 Uhr
UserF11
User (56 Beiträge)
Es war zu befürchten dass dieses Gesindel irgendwann versuchen würde auch in Bayern für Unruhe zu sorgen aber Gott sei Dank haben es die Ordnungskräfte wieder geschafft (wie schon bei der IAA) dafür zu sorgen dass sich die Einschränkungen vergleichsweise im Rahmen halten da es anscheinend nichts mehr als ein paar wenige Verspätungen gab.

Für die Zukunft würde ich mir wünschen dass sich diese Leute wieder auf die Wiese vor dem Bundestag oder zumindest nach Berlin als Ganzes zurückziehen denn im Gegensatz zur Bundeshauptstadt welche im Grunde nur zu Werbezwecken betrieben wird damit bei internationalem Besuch das Kanzleramt nicht so alleine dasteht könn(t)en sie mit ihren Aktionen hier wirklich massiven wirtschaftlichen Schaden anrichtien.

Wer andere Menschen als "Gesindel" bezeichnet, bedient sich einer Sprache aus -Gotts seidank -lang vergangener Zeit und zeigt eigentlich nur, dass er Menschen mit andere Meinung verachtet. Das hat nichts mit Argumentation zu tun!
Beitrag vom 08.12.2022 - 20:13 Uhr
Usercontrail55
User (3686 Beiträge)
Es mag Ihnen nicht gefallen, aber jeder darf eigenverantwortlich entscheiden, wie gegen was protestiert werden soll. .
Da liegen Sie falsch. Wie man protestieren darf regelt das GG §8 und das Versammlungsgesetz.
Ob es im Rahmen eines Protestes zu Ordnungswidrigkeiten oder Straftaten gekommen ist und wie diese zu bestrafen sind, entscheiden (zum Glück) nicht Sie, sondern die entsprechenden rechtsstattlichen Instanzen.
Das ist auch richtig, allerdings deutet eine Menge auf diverse Vergehen hin. Das letzte Wort hat natürlch die Gerichtsbareit.
Und warum sollten die Kosten für den Polizeieinsatz umgelegt werden. Für solche Einsätze sind ist die Polizei halt da. Sie zahlen ja auch nichts, wenn Sie einen Unfall verursachen und der Unfallgegner die Polizei ruft.
Da liegen Sie wieder falsch. Hier lohnt ein Blick in die Gebührenordnung der Bundespolizei (Absatz 1) und das Bundespolizeigesetz §4. Das läppert sich.
Immerhin scheint der Protest erfolgreich zu sein, da er ja bei Ihnen Emotionen hervorzurufen. Vielleicht sollten Sie diese lieber dafür verwenden, darüber zu sinieren, was Ihr Beitrag zum Klimaschutz sein kann, anstatt stumpf eine harte Bestrafung zu fordern.
Dazu wurde hier schon genug gesagt.

Dieser Beitrag wurde am 08.12.2022 20:17 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 08.12.2022 - 21:35 Uhr
Usermpilot
User (258 Beiträge)
Möchte die "demokratische" Diskussion über "demokratische" Protestrechte nicht weiter stören, aber..

wie kann es denn sein, dass man so schnell von außerhalb auf die RWY gelangen kann,das Zaunschneiden müßte doch alarmgesichert sein, wenn das nicht reicht, dann den DDR Doppelzaun installieren.

Es ist doch insoweit eine Farce, als beruflicher Airport Eindringling durch x Zugangskontrollen sich ausweisen zu müssen.
Beitrag vom 09.12.2022 - 03:55 Uhr
Userfbwlaie
User (4511 Beiträge)
Das "Versagen" der Polizei sehe ich gar nicht so negativ. Noch gibt es einen Konsens, bestimmte Dinge nicht zu machen.
Diesen Aspekt haben die Protestierer nicht berücksichtigt - oder doch?
Was alles im Rahmen von "Sicherheit" nötig erscheint, sieht man in China.
Wer will das - ich zumindest nicht.
Diese Art von Protesten soll - muss - in der Tat keine Zukunft haben.
Diese Gruppierung kann ich im Rahmen der Klimadiskussion nicht Ernst nehmen.
Beitrag vom 10.12.2022 - 19:06 Uhr
Useren-zym
User (381 Beiträge)
Es war zu befürchten dass dieses Gesindel irgendwann versuchen würde auch in Bayern für Unruhe zu sorgen aber Gott sei Dank haben es die Ordnungskräfte wieder geschafft (wie schon bei der IAA) dafür zu sorgen dass sich die Einschränkungen vergleichsweise im Rahmen halten da es anscheinend nichts mehr als ein paar wenige Verspätungen gab.

Für die Zukunft würde ich mir wünschen dass sich diese Leute wieder auf die Wiese vor dem Bundestag oder zumindest nach Berlin als Ganzes zurückziehen denn im Gegensatz zur Bundeshauptstadt welche im Grunde nur zu Werbezwecken betrieben wird damit bei internationalem Besuch das Kanzleramt nicht so alleine dasteht könn(t)en sie mit ihren Aktionen hier wirklich massiven wirtschaftlichen Schaden anrichtien.

Wer andere Menschen als "Gesindel" bezeichnet, bedient sich einer Sprache aus -Gotts seidank -lang vergangener Zeit und zeigt eigentlich nur, dass er Menschen mit andere Meinung verachtet. Das hat nichts mit Argumentation zu tun!

Das muss es auch nicht denn es gibt Dinge die sind einfach indiskutabel.

Man klebt sich nicht fürs Klima, fürs Schnitzel oder weil einem Jesus persönlich das aufgetragen hat (bzw. insbesondere dann nicht) auf eine Schnellfahrstraße oder ein Rollfeld von einem Flughafen. Sowas macht man einfach nicht.

Insofern: frohe Weihnachten, hoffentlich wird der Alte nicht aufgehalten.
Beitrag vom 11.12.2022 - 13:14 Uhr
UserEricM
User (4407 Beiträge)
Wer andere Menschen als "Gesindel" bezeichnet, bedient sich einer Sprache aus -Gotts seidank -lang vergangener Zeit und zeigt eigentlich nur, dass er Menschen mit andere Meinung verachtet. Das hat nichts mit Argumentation zu tun!

Das muss es auch nicht denn es gibt Dinge die sind einfach indiskutabel.

Man klebt sich nicht fürs Klima

Oh, ist bei Ihnen mal wieder der gefühlte "Volkswille" am Werk, der alles erlaubt wenn es sich mit der Meinung "des Volkes", also desjenigen, der die Aussage trifft, deckt?

Das ist genauso eine Missachtung des Willens anderer wie sich auf eine Straße zu kleben.
Da sind Sie bei der Letzten Generation also eigentlich in ganz guter Gesellschaft...
Beitrag vom 11.12.2022 - 22:55 Uhr
Userjasmith
Ingenieur für die Dunkle Seite
User (63 Beiträge)
Lieber jasmith,

grundsätzlich ist es richtig, dass man gegen alles protestieren darf und auch wie. Jedoch nur in gewissen Grenzen. Man darf sicher nicht billigend in Kauf nehmen, dass dabei Menschen in Gefahr gebracht werden. Ich vermute, dass das, was passiert ist, den Anfangsverdacht des gefährlichen Eingriffs in den Luftverkehr darstellt.

Ich darf auch nicht einen OP oder eine Intensivstation stürmen, die Versorgung dadurch massiv stören und dann sagen, dass ich lediglich gegen die Pharmaindustrie demonstriere. Obwohl man grundsätzlich vielleicht durchaus legitime Gründe für einen solchen Protest hätte.

Auch darf ich nicht ungestraft eine "Demo" im Reichstag mit schwarz-weiß-roten Fahnen durchführen - und das aus gutem Grund.

Ihr Vergleich mit dem Unfall und dem Polizeieinsatz hinkt gewaltig. Man kann wohl kaum einen Verkehrsunfall mit dem absichtlichen Zerstören von Eigentum und Gefährden von Abläufen in einem der komplexesten und kritischsten Systemen unseres Landes vergleichen. Davon abgesehen ist es durchaus üblich, dass man bei bestimmten Einsätzen z.B. der Feuerwehr als Verursacher an den Kosten beteiligt wird. Und das, obwohl die Feuerwehr dafür da ist.


Mit freundlichen Grüßen

Mark Pieper
Lieber Herr Pieper,

ich gebe Ihnen Recht in der Hinsicht, dass es beim Protestieren Grenzen gibt (habe ich auch nicht bestritten). Ob diese jedoch überschritten wurden und welche Bestrafung daraus folgt, bestimmt nicht derjenige der laut brüllt oder sich auf den Schlips getreten fühlt, sondern ein Gericht.

Sie haben Recht bezüglich der Kosten, unter Umständen kommt der Verursacher für die Kosten auf ( , siehe auch Beitrag von contrail55)

Ihr J.A.

Dieser Beitrag wurde am 11.12.2022 23:29 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 11.12.2022 - 23:11 Uhr
Userjasmith
Ingenieur für die Dunkle Seite
User (63 Beiträge)

Frage:

Wenn Sie in einem Wohnhaus mit mehreren Personen wohnen und eine Party feiern, die die anderen Bewohner stört, darf ich dann nach Ihrer Meinung um meinen Protest darüber ausdruck zu verleihen Ihre Tür eintreten und die Party stören?
Ich habe die Art des Protests nicht bewertet. Um in Ihrem Beispiel zu bleiben: der Punkt ist der, dass Die Bestrafung für Ihr Tür eintreten ein Gericht festlegen wird, und nicht der Mob aus der Nachbarschaft.


Wir leben in einem demokratischen Rechtsstaat. Wir haben unzählige Rechte und Freiheiten in diesem Land, aber auch Regeln. Diese Regeln brauchen wir, damit das Zusammenleben funktioniert.
Wenn sich jetzt jeder über diese Regeln hinwegsetzt um seine eigenen Interessen durchzusetzen, dann geht hier alles den Bach runter.
Nur wenn es keine Konsequenz gibt. Und wenn ich die Protestierenden richtig verstehe, müssen einige Leute ihre Interessen zurückstecken (Tempolimit?), damit hier nicht alles den Bach runtergeht ;)

Also ja, ich stimme Ihnen zu, dass jeder selbst entscheiden kann, wie er seinen Protest zeigt, aber dieser Protest muss im Rahmen der Gesetzte und Regeln ablaufen.
Kann Protest dann noch etwas verändern? Verstehen Sie mich nicht falsch, insbesondere die Gefährdung von Personen lehne ich ab. Aber für mich hat Protest auch immer mit einer Regelüberschreitung zu tun. Wie weit diese gehen darf, mag ich nicht bewerten und muss jeder für sich festlegen.
Beitrag vom 11.12.2022 - 23:25 Uhr
Userjasmith
Ingenieur für die Dunkle Seite
User (63 Beiträge)
Es mag Ihnen nicht gefallen, aber jeder darf eigenverantwortlich entscheiden, wie gegen was protestiert werden soll. .
Da liegen Sie falsch. Wie man protestieren darf regelt das GG §8 und das Versammlungsgesetz.
Nein. Das beschreibt nur, wie man es innerhalb des gesetzlichen Rahmen tut. Sie können Sich auch entscheiden, es außerhalb diesen Rahmens zu tun. Mit den entsprechenden Konsequenzen.
Ob es im Rahmen eines Protestes zu Ordnungswidrigkeiten oder Straftaten gekommen ist und wie diese zu bestrafen sind, entscheiden (zum Glück) nicht Sie, sondern die entsprechenden rechtsstattlichen Instanzen.
Das ist auch richtig, allerdings deutet eine Menge auf diverse Vergehen hin. Das letzte Wort hat natürlch die Gerichtsbareit.

Und warum sollten die Kosten für den Polizeieinsatz umgelegt werden. Für solche Einsätze sind ist die Polizei halt da. Sie zahlen ja auch nichts, wenn Sie einen Unfall verursachen und der Unfallgegner die Polizei ruft.
Da liegen Sie wieder falsch. Hier lohnt ein Blick in die Gebührenordnung der Bundespolizei (Absatz 1) und das Bundespolizeigesetz §4. Das läppert sich.
Danke für den Hinweis. Sie haben Recht.
Immerhin scheint der Protest erfolgreich zu sein, da er ja bei Ihnen Emotionen hervorzurufen. Vielleicht sollten Sie diese lieber dafür verwenden, darüber zu sinieren, was Ihr Beitrag zum Klimaschutz sein kann, anstatt stumpf eine harte Bestrafung zu fordern.
Dazu wurde hier schon genug gesagt.
Beitrag vom 12.12.2022 - 07:48 Uhr
UserEricM
User (4407 Beiträge)
Wir leben in einem demokratischen Rechtsstaat. Wir haben unzählige Rechte und Freiheiten in diesem Land, aber auch Regeln. Diese Regeln brauchen wir, damit das Zusammenleben funktioniert.
Wenn sich jetzt jeder über diese Regeln hinwegsetzt um seine eigenen Interessen durchzusetzen, dann geht hier alles den Bach runter.

Nur ein Gedanke dazu:
Änderung passiert in den wenigsten Fällen Top-Down. Bottom-Up ist da viel häufiger.

Und bevor jetzt wieder jemand Schaum vorm Mund bekommt bezüglich "Kleben fürs Klima macht man nicht": Ich denke da an ehemals Strafbares und kontrovers Diskutiertes wie Abtreibung, homosexuelle Beziehungen oder aktuell Drogenkonsum.

Ein gewisser Anteil Protest und Regelübertritt gehört ebenfalls zum demokratischen Prozess, denn sonst könnten sich die Regeln nie ändern.
Schlimmer noch: Eine Änderung würde nie diskutiert.
Beitrag vom 12.12.2022 - 08:56 Uhr
UserEin Leser dieser..
... Seite
User (444 Beiträge)
...Ich denke da an ehemals Strafbares und kontrovers Diskutiertes wie Abtreibung, homosexuelle Beziehungen oder aktuell Drogenkonsum.

Ein gewisser Anteil Protest und Regelübertritt gehört ebenfalls zum demokratischen Prozess, denn sonst könnten sich die Regeln nie ändern.
Schlimmer noch: Eine Änderung würde nie diskutiert.

Nur zur Einordnung für mich: Welche illegalen Proteste fanden denn statt für das Recht auf Abtreibung, für die Legalisierung von Homosexualität und für Drogenkonsum?
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