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Community / Kommentare zu aktuellen Nachrichten / So könnte ein Flugtaxi-Netz in Zuku...

Beitrag 1 - 10 von 10
Beitrag vom 04.07.2023 - 17:04 Uhr
UserEricM
User (5659 Beiträge)
Für Hamburg könnte ein umfassendes Netz so aussehen: 20 sogenannte Vertidrome über die Stadt verteilt, 275 Flugtaxis, täglich könnten so 2.800 Flüge stattfinden.

Waren Lärm-Emissionen der Flugtaxis kein Teil der Betrachtungen?
Beitrag vom 04.07.2023 - 18:16 Uhr
UserNiedersachsenHans
User (216 Beiträge)
Ich finde es richtig und wichtig, dass sich die DLR mit solchen Szenarien bzw Zukunftsprojekten beschäftigt.
Für deutsche Städte prophezeie ich mal, dass sie wahrscheinlich so ziemlich die letzten sein werden, wo das eingeführt wird.
Da werden die Fortschrittsgegner und Neider alles tun, um das zu verhindern.
Ich selbst hätte nur Bedenken, bzw auch Angst in solche Drohnen zu steigen und durch die Schluchten einer Grossstadt zu fliegen,
aber für die Zeit nach mir kann ich mir das schon vorstellen, dass es dazu kommt!
Beitrag vom 04.07.2023 - 18:44 Uhr
UserVJ 101
User (1572 Beiträge)
Wo soll der Strom herkommen?
Beitrag vom 04.07.2023 - 19:06 Uhr
User
User ( Beiträge)
"Fortschrittsgegner und Neider" werden die Akku-Technik nicht ausbremsen. Das macht die Natur schon selber.
Beitrag vom 04.07.2023 - 20:06 Uhr
Usermpilot
User (413 Beiträge)
Es ist ja hier schon genug über das "phantastische" Flugtaxiprojekt diskutiert worden. In einer Zeit wo uns das Fahradfahren fast schon aufgezwungen wird, ist es fast schon perves 100te Kilo Akkus mit ein paar schlanken Paxen durch die Luft zu schaukeln, dazu noch in solch einer Anzahl welche flugsicherungstechnisch kaum zu bewältigen ist. Straßenschluchten als Flugroute, da hat sich die DLR völlig vergallopiert. Selig, welche diesen Unsinn auch noch glauben.
Beitrag vom 04.07.2023 - 21:59 Uhr
UserFRAHAM
User (693 Beiträge)
2800 Flüge am Tag zwischen 20 Landepunkten/Vertidrome - wenn ich mich nicht verrechnet habe, sind das 190 mögliche Strecken. Oder mit anderen Worten 7 Flüge pro Strecke und Richtung. Oder anders gerechnet - pro Vertidrome am Tag 266 Starts- und Landungen - oder auf 6-22 Uhr gerechnet - 16,625 pro Stunde oder alle 3-4 Minuten ein Start oder Landung. Ich würde da die Lärm Frage auch mal stellen. Zudem glaube ich nicht, dass so ein Vertidrome klein ist (plus Schutzzone von Passanten gegen Staub und Dreck). Ob sich also an 20 Stellen (idealerweise auch hochpreisigen Gegenden) eine sinnvolle Fläche finden lässt, möchte ich dann auch erst mal nicht in kürzerer Zeit sehen.

Dann stellt sich natürlich - auch wenn es etwas despiktierlich schon beschrieben wurde - die Umweltfrage. Ich bin dem ganzen Vorhaben immer noch skeptisch gegenüber eingestellt und sehe nur echte Mehrwerte in besonderen Branchen wie dringende medizinische Lieferungen, also eher noch als Ersatz oder Ergänzung eines Hubschraubers.
Beitrag vom 04.07.2023 - 22:29 Uhr
UserVJ 101
User (1572 Beiträge)
Die Stadt München hat das Tor für Flugtaxis, sofern sie wirklich funktionieren sollten und die angrenzenden Länder uns mit ausreichend Strom versorgen, de facto zu gemacht, da am neu zu bauenden Hauptbahnhof (hoffentlich vor der 2. Stammstrecke fertig), keinen Vertiport mehr vorsieht.

Innerstädtisch wird es damit kaum einen Landeplatz geben können, was auch konsequent ist, da die Verkehrsplanung auf Fahrradverkehr ausgerichtet ist.

Beitrag vom 05.07.2023 - 08:21 Uhr
UserEricM
User (5659 Beiträge)
Die Stadt München hat das Tor für Flugtaxis, sofern sie wirklich funktionieren sollten und die angrenzenden Länder uns mit ausreichend Strom versorgen, de facto zu gemacht, da am neu zu bauenden Hauptbahnhof (hoffentlich vor der 2. Stammstrecke fertig), keinen Vertiport mehr vorsieht.
Innerstädtisch wird es damit kaum einen Landeplatz geben können,

Naja, keine Stadt plant aktuell mit Vertiports. Die muss man schon flexibel in Baulücken und auf freien Plätzen planen können.
Wenn die Tatsache, dass München das aktuell beim Bahnhof nicht mitplant, den gesamten Einsatz in München verhindert, dann wird es wohl nirgendwo etwas werden mit Flugtaxis.

was auch konsequent ist, da die Verkehrsplanung auf Fahrradverkehr ausgerichtet ist.

Das ist ja wohl kein entweder-oder, da Fahrräder ganz andere Flächenformen nutzen und ganz andere Bewegungsprofile unterstützen als Flugtaxis...
Beitrag vom 05.07.2023 - 08:37 Uhr
UserKonTra77
User (100 Beiträge)
Die Stadt München hat das Tor für Flugtaxis, sofern sie wirklich funktionieren sollten und die angrenzenden Länder uns mit ausreichend Strom versorgen,

Warum glauben eigentlich so viele, dass Deutschland nicht genügend Strom produzieren kann? Die letzten Tage haben wir wieder Strom verschenkt und dabei noch Windräder abgestellt.
Bis die Flugtaxiszenarien Wirklichkeit werden gehen Jahre ins Land und der Ausbau der regenerativen Energie weiter. Und es gibt auch schon Stromspeichermöglichkeiten fernab von Akkus und seltenen Erden.
Beitrag vom 06.07.2023 - 15:57 Uhr
UserVJ 101
User (1572 Beiträge)
Die Stadt München hat das Tor für Flugtaxis, sofern sie wirklich funktionieren sollten und die angrenzenden Länder uns mit ausreichend Strom versorgen,

Warum glauben eigentlich so viele, dass Deutschland nicht genügend Strom produzieren kann? Die letzten Tage haben wir wieder Strom verschenkt und dabei noch Windräder abgestellt.
Bis die Flugtaxiszenarien Wirklichkeit werden gehen Jahre ins Land und der Ausbau der regenerativen Energie weiter. Und es gibt auch schon Stromspeichermöglichkeiten fernab von Akkus und seltenen Erden.

Es wird wohl eher der Himmel schwarz von Flugtaxis sein, bevor geeignete Speichermedien für Strom kommen.

Den importierten Strom müssen wir teuer bezahlen, die Windräder und Solarpanele schaffen es nicht Deutschland ausreichend und dauerhaft zu versorgen:
 https://www.zfk.de/energie/strom/stromimporte-mai-ungewoehnlich-hohes-niveau