Community / Kommentare zu aktuellen Nachrichten / Tödlicher A220-Unfall: Ersatztrie...

Beitrag 1 - 6 von 6
Beitrag vom 24.03.2025 - 13:21 Uhr
Useratc
User (768 Beiträge)
Ich möchte mal so sagen: wenn die Kabinenluft nicht aus den Triebwerken sondern aus einer separaten Quelle bezpgen würde, wie es z.B. bei der 787 der Fall ist, wären alle munter und unverletzt.

Es gibt kein System in modernen Airlinern, das so oft für Ã"rger und Gesaundheitsschäden sorgt, wie Bleed Air.
Es wäre ausserordentlich wünschenswert, das zumindest bei neuen Flugzeugmustern auszuplanen.
Beitrag vom 24.03.2025 - 15:00 Uhr
Usercokoyn
User (65 Beiträge)
Ich möchte mal so sagen: wenn die Kabinenluft nicht aus den Triebwerken sondern aus einer separaten Quelle bezpgen würde, wie es z.B. bei der 787 der Fall ist, wären alle munter und unverletzt.

Es gibt kein System in modernen Airlinern, das so oft für Ã"rger und Gesaundheitsschäden sorgt, wie Bleed Air.
Es wäre ausserordentlich wünschenswert, das zumindest bei neuen Flugzeugmustern auszuplanen.
Und woher haben Sie Informationen, dass die Person an Toxiden aus dem Triebwerk gestorben ist?
Ich glaube es gab Probleme mit den PBE's. Und der/die Flugbegleiter/in ist wohl laut Autopsie an Sauerstoffarmut gestorben. Vielleicht hat man auch vergessen die PBE in der Hitze des Gefechtes zu aktivieren. Damit würde man sich quasi sicher fühlen aber hat keine Sauerstoffzufuhr.
Sehr tragisch der ganze Vorfall, aber ich denke dieser Todesfall ist nicht auf die Zapfluft zurückzuführen.
Hier der Bericht auf av-herald...
 https://avherald.com/h?article=521ec68d&opt=0
Beitrag vom 24.03.2025 - 16:07 Uhr
UserMHalblaub
User (1298 Beiträge)
Es gibt kein System in modernen Airlinern, das so oft für Ã"rger und Gesaundheitsschäden sorgt, wie Bleed Air.

Dafür haben Sie auch bestimmt handfeste Statistiken, oder?

Ansonsten, warum haben alle Passagiere überlebt und nur ein Flugbegleiter nicht, der eine Maske mit separater Sauerstoffversorgung hatte?

Ein Flugzeugtyp als Beispiel für "Sicherheit" anzuführen, bei dem sich beinahe zwei Maschinen im Flug selbst entzündet hätte, ist schon gewagt.
Beitrag vom 25.03.2025 - 16:13 Uhr
UserMrHenry20
User (247 Beiträge)
Hört doch auf mit der Kritik an atc's Beitrag! Es ist doch hinlänglich bekannt, wie oft es zu Zwischenfällen mit Bleed Air kommt, ganz egal ob das jetzt hier der Fall war oder nicht. Der Punkt ist berechtigt, außer der B787 gibt es in der "Großluftfahrt" kein anderes Flugzeug, bei dem eine separate Luftzufuhr verbaut wurde.

Mir wäre auch viel daran gelegen, Vorfälle dieser Art nicht mehr lesen zu müssen, auch, da man offenbar immer noch keine valide Ursache dafür gefunden hat. An sämtlichen Problemen wird in der Luftfahrt gearbeitet, um eine Wiederholung zu vermeiden. An diesem Punkt scheiden sich wohl die Geister. Selbst die BFU hält es nicht für nötig, ihre Investigativarbeit hierin zu vertiefen, sondern beendet sämtliche Untersuchungen vorzeitig.
Beitrag vom 25.03.2025 - 16:30 Uhr
UserTagesprophet
User (261 Beiträge)
Es gibt kein System in modernen Airlinern, das so oft für Ã"rger und Gesaundheitsschäden sorgt, wie Bleed Air.

Dafür haben Sie auch bestimmt handfeste Statistiken, oder?

Ansonsten, warum haben alle Passagiere überlebt und nur ein Flugbegleiter nicht, der eine Maske mit separater Sauerstoffversorgung hatte?

Das wird hoffentlich im Rahmen der Vorfallsuntersuchung geklärt werden.


Ein Flugzeugtyp als Beispiel für "Sicherheit" anzuführen, bei dem sich beinahe zwei Maschinen im Flug selbst entzündet hätte, ist schon gewagt.
Beitrag vom 25.03.2025 - 16:35 Uhr
UserTagesprophet
User (261 Beiträge)
Hört doch auf mit der Kritik an atc's Beitrag! Es ist doch hinlänglich bekannt, wie oft es zu Zwischenfällen mit Bleed Air kommt, ganz egal ob das jetzt hier der Fall war oder nicht. Der Punkt ist berechtigt, außer der B787 gibt es in der "Großluftfahrt" kein anderes Flugzeug, bei dem eine separate Luftzufuhr verbaut wurde.

Mir wäre auch viel daran gelegen, Vorfälle dieser Art nicht mehr lesen zu müssen, auch, da man offenbar immer noch keine valide Ursache dafür gefunden hat. An sämtlichen Problemen wird in der Luftfahrt gearbeitet, um eine Wiederholung zu vermeiden. An diesem Punkt scheiden sich wohl die Geister. Selbst die BFU hält es nicht für nötig, ihre Investigativarbeit hierin zu vertiefen, sondern beendet sämtliche Untersuchungen vorzeitig.

Ich meine, dass für die A320 Baureihe von AIRBUS auch mal die Option für ein separates System zur Bereitstellung der Kabinenluft angeboten wurde. Die Nachfrage der Airlines hielt sich da aber wohl aus Kostengründen in Grenzen.