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Beitrag 1 - 7 von 7
Beitrag vom 22.01.2026 - 11:07 Uhr
UserEricM
User (6885 Beiträge)
Wenn Dassault "in dieser Konstellation" nicht weitermachen wolle, "steht es ihnen frei, sich aus FCAS zurückzuziehen".

FCAS existiert faktisch doch schon nicht mehr, sobald die vermeintlichen Partner nicht mehr zusammen sondern gegeneinander arbeiten und nur noch öffentlich übereinander reden.

Für einen FCAS-Exit von Dassault steht eine Rückfalllösung im Raum: FCAS könnte auf eine dezentrale Combat Cloud reduziert werden, an der von Airbus und Dassault eigenständig entwickelte Luftkampfsysteme andocken. Eine solche Spaltung würde das mit rund 100 Milliarden Euro ohnehin extrem teure FCAS-Projekt wahrscheinlich aber weiter verteuern.

Würde ich jetzt so gar nicht mal annehmen.
Eine monolithische Entwicklung in mehrere diskrete Module mit klar definierten Schnittstellen aufzubrechen ist eigentlich ein Standardvorgehen beim Design komplexer Systeme.
Das passiert ja auch, wenn wir das von außen alles "FCAS" nennen und es aus einem Topf bezahlt wird.

Wenn FCAS in mehrere Einzelprojekte aufgebrochen wird, dürfte die eigentliche - und weiterhin ungeklärte - Änderung die Frage betreffen, wer von wem genau wie viel Geld bekommt...
Beitrag vom 22.01.2026 - 11:26 Uhr
UserReal Dreamliner
"Konstrukteur"
User (428 Beiträge)
Hatte Pischtorius nicht eine Frist bis Ende 2025 zur Entscheidung gesetzt?
Beitrag vom 22.01.2026 - 19:26 Uhr
UserIRIS
User (86 Beiträge)
Hatte Pischtorius nicht eine Frist bis Ende 2025 zur Entscheidung gesetzt?

Ja hat er aber nachdem er sich hauptsächlich für die Marine interessiert und diese Micky-Maus Koalition auch sonst sehr gut darin ist Dinge aufzuschieben und Probleme ungelöst zu lassen sieht sie hier wohl keinen Grund es anders zu machen.

Sofern sich Merz nicht einfach wieder von den Franzosen hat über den Tisch ziehen lassen so wie schon u.a. beim Ukrainekredit:

 https://m.youtube.com/watch?v=-rghKmTqZck
Beitrag vom 22.01.2026 - 20:21 Uhr
UserAirbusinsider
User (8 Beiträge)
Wird Zeit, dass die Bundesregierung Trappier auflaufen lässt. Frankreich hat kein Geld für ein eigenes Flugzeug, Dassault mag mehr Ahnung vom Kampfflugzeugbau haben als Airbus allein, aber wenn er glaubt dass Airbus das nicht hinkriegt hat er sich gewaltig geschnitten. Mag dann teurer werden und länger dauern, aber das tut es auch wenn man sich ständig mit Trappiers Eitelkeiten auseinandersetzen muss.
Am Ende wird Frankreich dann mit dem PANG dastehen und außer völlig veralteten Rafales keine Flugzeuge dafür haben. Das wird ein Denkmal für Macron.
Beitrag vom 23.01.2026 - 08:54 Uhr
UserIRIS
User (86 Beiträge)
Ich bezweifle dass Dassault in irgendetwas mehr Ahnung hat als Airbus.

Auf der anderen Seite hat BAE deutlich mehr Ahnung im Bau von Kampfjets als der Rest Europas zusammen nachdem die zum einen den deutlich besseren Eurofighter federführend und die F35 in Teilen entwickelt haben und zum anderen auch bei etlichen Projekten ohne direkte Beteiligung wie dem Gripen oder Kaan als Ingenieurbüro mitgewirkt haben.

Dassault ist ein Witz und unser Geld nicht wert, BAE schon eher.
Beitrag vom 23.01.2026 - 11:10 Uhr
UserWMJH
User (368 Beiträge)
Es wird Zeit dass sich die deutsche Politik nicht unendlich lange auf der Nase rumtanzen lässt.
Wenn Frankreich das Sagen haben will beim FCAS sollen die doch, aber dann nicht mit deutscher Beteiligung.
Wann endlich zeigen deutsche Politiker Rückgrat und setzen die genannte Frist zur Entscheidung (war Ende 2025) um?
Airbus findet sicher alternative europäische Partner zu Dassault die sich mit dem Bau von Kampfjets auskennen (und nur nicht jetzt mal bei den Amerikanern anfragen!!)
Beitrag vom 23.01.2026 - 13:03 Uhr
User-wolf-
User (403 Beiträge)
Ich bleibe bei meiner Meinung das Tempest in der Flugerprobung ist bevor FCAS überhaupt ein Mockup hat.