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Beitrag 1 - 6 von 6
Beitrag vom 12.07.2024 - 21:45 Uhr
Userkallebernd
User (80 Beiträge)
Das Hauptproblem ist, dass in den USA, anders als im Rest der Welt, gleichzeitig Freigaben an mehrere Flieger verteilt werden. Oft bekommt man die Landefreigabe schon 15nm draußen, während vor einem auf dem Final noch mehrere weitere Flieger sind und noch welche Starten und am Boden die Bahn kreuzen. Das hebelt den Sinn einer FREIgabe völlig aus und ist wie gesagt auf der Welt einzigartig, genau wie die Anzahl an RWYincursions.
Beitrag vom 13.07.2024 - 08:37 Uhr
UserNiedersachsenHans
User (360 Beiträge)
Das Hauptproblem ist, dass in den USA, anders als im Rest der Welt, gleichzeitig Freigaben an mehrere Flieger verteilt werden. Oft bekommt man die Landefreigabe schon 15nm draußen, während vor einem auf dem Final noch mehrere weitere Flieger sind und noch welche Starten und am Boden die Bahn kreuzen. Das hebelt den Sinn einer FREIgabe völlig aus und ist wie gesagt auf der Welt einzigartig, genau wie die Anzahl an RWYincursions.

Leider haben Sie völlig Recht, was die Situation der Flugsicherung in den USA betrifft, es ist oft nur reines Glück oder der Aufmerksamkeit der Crews zuzuschreiben, dass kein großer Unfall passiert.
Aber auch andere Incidents passieren dort, die wir hier für kaum glaubhaft ansehen würden.
Zum Beispiel beschreibt der AVHerald einen Zwischenfall, bei dem in Portland eine Crew von Southwest Airlines gestartet ist obwohl der Tower noch nicht besetzt war, und die Runway zu dem Zeitpunkt noch geschlossen war aufgrund von Wartungsarbeiten, was auch in den NOTAMS vermerkt war.
Wie gesagt, ohne Freigabe Startup, Taxi und sogar Takeoff, unglaublich das!
Beitrag vom 13.07.2024 - 12:28 Uhr
UserGB
User (929 Beiträge)
Warum bleibt man eigentlich beim Durchstarten, insbesondere wenn man schon weiß, daß vor einem noch einer startet, zwanghaft exakt auf der Centerline und weicht nicht mal ein Jota davon ab?
Beitrag vom 13.07.2024 - 12:41 Uhr
Userleonpd
User (82 Beiträge)
Die Qualität der US ATC ist schon seit vielen Jahren absolut grausam. NOch mehr wenn man als "Ausländer" dort ankommt nach einem 12 Stunden Tag. Alles ist larifari. Man bekommt eine "cleared to land as number 7" - nach der Landung in JFK hört man ein "taxi to the ramp". Die Phraseologie grenzt an ein Kabarettstück. Und wenn man dann "say again" sagt wird man ignoriert. Ich bin nach vielen Jahren froh nicht mehr in die USA fliegen zu müssen.
Beitrag vom 13.07.2024 - 13:34 Uhr
Userfbwlaie
User (5344 Beiträge)
@GB,
Durchstarten ist doch ein ganz normaler Vorgang - oder sollte es sein. Deshalb bleibt man auf der centerline und verfährt nach dem dokumentierten Verfahren.
Wenn man wg. eines Fehlers eines Piloten oder eines Lotsens durchstarten muss, muss der Lotse beide Maschinen koordinieren. Im Notfall müssen die Piloten selbst aktiv werden...

Beitrag vom 13.07.2024 - 13:45 Uhr
Userfbwlaie
User (5344 Beiträge)
@Niedersachsenhans,
wenn nur einer im Turm sitzen muss, ist doch alles möglich. Wenn der einzige Turmlotse wg. �bermüdung eingeschlafen ist, muss alles ohne Lotsen gehen...