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Beitrag 1 - 3 von 3
Beitrag vom 10.11.2025 - 12:24 Uhr
UserNicci72
User (757 Beiträge)
Wenn ein reiner Wartungsfehler bei der Wartung in San Antonio vorgelegen hätte, dann hätte dieser Wartungsbetrieb jetzt ein sehr ernsthaftes Erklärungsproblem - aber "mehr" sozusagen auch nicht. Die FAA hätte dann kein allgemeines Grounding des Musters verfügt. Die Formulierung, der "unsichere Zustand" bestehe "wahrscheinlich" auch an anderen Maschinen, deutet gleichfalls darauf hin. Ansonsten wäre nur die UPS-Flotte bzw. die Maschinen, die in diesem Betrieb gewartet wurden, betroffen gewesen, zudem wohl eher der spezifische Betrieb geschlossen als die MD-11-Flotte gegroundet worden.

Es muss mithin zumindest die begründete Vermutung bestehen, dass da noch wesentlich mehr im Argen liegt.

Eine kurze Anmerkung noch zu den Flugdaten von N259UP entsprechend FR24: Die Maschine absolvierte am 03. November einen Flug von Ontario nach Louisville. Am frühen Morgen des 04. November wurde dann von Louisville aus ein Umlauf nach BWI und zurück geflogen, die Maschine landete wieder in Louisville um 09:04 h. Ortszeit. Diese Flüge scheinen "uneventful" gewesen zu sein. Der nächste Flug war dann der Unglücksflug (Unfallzeitpunkt: 17:13 Uhr Ortszeit).

Dieser Beitrag wurde am 10.11.2025 12:24 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 11.11.2025 - 09:30 Uhr
UserADie
User (31 Beiträge)
Es muss mithin zumindest die begründete Vermutung bestehen, dass da noch wesentlich mehr im Argen liegt.

Bei einem "Riss in einem Strukturteil des Tragflächentanks" liegt das auch nahe. Denn der muss ja auch durch irgend etwas zustande gekommen sein. Und wenn es Materialermüdung war, dann dürfte es bei benachbarten Bauteilen auch schon Anzeichen dafür geben.


Beitrag vom 11.11.2025 - 12:54 Uhr
UserPilotLying
User (29 Beiträge)
Die Vermutung dürften Boeing und die FAA auch haben.
Ich nehme an, dass es Anhaltspunkte dafür gibt, dass eine mögliche Ursache eventuell kein Einzelfall ist. Nicht ohne Grund gab es seitens Boeing zunächst die Empfehlung und wenige Stunden später seitens der FAA auch die AD, zum Grounding der gesamten MD-11 Flotte.

Ich wäre bereit einen mittleren dreistelligen Betrag darauf zu verwetten, dass nie wieder eine MD-11 in den regulären Flugbetrieb geht.