Beitrag vom 04.08.2025 - 19:12 Uhr
Der Satz ist schon sehr alt und hat von seiner Aktualität trotzdem nichts eingebüßt:
"Erst wenn der letzte Fisch gefangen ist, erst wenn der Adler nicht mehr fliegt, erst wenn der letzte Büffel geschossen ist, merkt der Mensch das man Geld nicht essen kann."
Wem also nutzen die "Schadenersatzklagen"? Doch nur denen die sich mit ihrer Gewinnmaximierung auf Kosten UNSERER Umwelt und UNSERES Klimas sowieso schon bereichern.
Ein Beispiel auf Youtube:
Nach dem GP von Belgien in der F1 fliegen "die Stars" in kleinen Grüppchen in ihren Privatfliegern von EBLG ab. Komisch nur das fast alle dieser Jets nach Nizza fliegen. Dafür aber jeder für sich. Umwelt: sch.....egal. Privatsphäre muß schließlich sein.
Aber Hauptsache die bösen Klimaaktivisten ja immerhin Schuld an der 3 Stunden Verzögerung in Köln sind, werden unnachgiebig bestraft.
Beitrag vom 04.08.2025 - 20:44 Uhr
Der Zweck heiligt nicht die Mittel. Nur weil eine Gruppe sich mit Ihrer Position im Recht sieht und ihr Ziel als ein höheres einstuft, gibt ihr das noch lange nicht das Recht sich über sämtliche Grundsätze des Rechtstaats hinwegzusetzen und noch weniger rechtfertigt das "Fehlverhalten" anderer (ihrer Meinung nach die Fahrer der F1) das Eigene.
Beitrag vom 05.08.2025 - 00:21 Uhr
Was aber ULFT Cargo anspricht, ist nict ganz von der Hand zu weisen.
Ich habe mal überschlagen bzw. zu berechnen, was alleine ein F1-Wochenende für bzw. geegn die Umwelt tut. Alleine der Benzinverbrauch dürfte bei über 5300l liegen. Das macht rund 12-13 Tonnen CO2 aus. Bei der Logistik und Transport kommen noch mal pro Rennen rund 1000-1200 Tonnen CO2 dazu, durch die Flüge für die ganze Infrastruktur durch die ganze Welt. Noch mal 600-800 Tonnen CO2 für die Personen der Teams (Ingenieure, PR, Fahrer, Köche, etc.), Medien, FIA und und und. Je nach Rennen reisen noch mal 100-400t Zuschauer an - macht noch mal mindestens 1000 CO2. Dann kommen noch die ganzen Beleuchtungen, Technik, LED-Wände, Klimaanlagen etc. - auch noch mal locker 100t CO2.
Das bedeutet für ein F1 Wochenende kommen mal mindestens 2700t CO2 zu Stande - das doppelte ist auch durchaus möglich. 1 Tonne CO2 entspricht den Benzinverbrauch eines Autos für 4000km. Der Verzicht auf einen Interkont-Flug entspricht rund 2-3t COs für eine Person. Und für was? Nur das 20 Millionäre im Kreis rumfahren und durch Gelder durch Fans und uns Verbraucher weitere Milliardäre noch reicher werden. Trotzdem finden das hundert-tausende bzw. millionen Menschen so gut, dass ihnen das vollkommen egal ist.
Wer hat ein Interesse daran, dass dieses System weiter geht? Die, die damit Geld verdienen. Wer hat ein interesse, dass die Umwelt geschont wird? Die Millionen von Menschen mit einem Monatslohn, der bei uns ein Stundenlohn ist und die von einem Klimawandel als erstes betroffen sind.
So ist es auch mit der Fliegerei. Aber sich auf die Rollbahn zu kleben oder Flugzeuge zu beschädigen ist nicht der richtige Weg. Sich mit den Konsumenten auseinander zu setzen, wäre der richtige Weg.
Beitrag vom 05.08.2025 - 00:41 Uhr
Ich bin in vielen Punkten bei Ihnen, dennoch gibt es Gesetze und über diese kann man sich nicht einfach wegen einer Einstellung hinwegsetzen. Der Schaden der vielen Passagieren durch die Klimakleber entstanden ist steht in keinem Verhältnis. Die Formel 1 hat damit erst einmal gar nichts zu tun.
Auch wenn ich der Meinung bin, dass man bei Ihrer CO2 Kalkulation den Faktor 2-3 ansetzen muss damit sie repräsentativer wird ändert das ja nichts daran, dass die Fans am Ende das alles möglich machen. Die Masse will es so und bekommt es auch. Millionen von Fans verfolgen die Rennwochenenden, reisen zu den Veranstaltungsorten, unterstützen das System so wie es ist. Es wäre einfach hier tausende Tonnen von CO2 einzusparen. Eine Anpassung des Veranstaltungskalenders wäre da der erste Punkt. Als Beispiel war das 9. Rennen in Spanien, das 10. Rennen in Kanada und danach ging es zurück nach Österreich.
Ob die Formel1 Fahrer nun in Gruppen oder im Privatjet rumreisen macht da auch nicht den Unterschied. Wer will es ihnen verbieten? Mit den selben Argumenten könnte ein Mensch des globalen Süden den normalen Lebensstil in Deutschland kritisieren. Eigenes Auto, beheiztes Haus, Urlaub, Kosumgüter... Wer sind wir, dass wir in dieser Situation mit dem Finger auf andere zeigen wo wir doch selbst ein weitaus größerer Teil des problems anstatt der Lösung sind?
Beitrag vom 05.08.2025 - 18:00 Uhr
"DocProktologe" und "jumpfly"
haben den Sinn meines Beitrages überhaupt nicht verstanden. Aber diese Schuld nehme ich auf mich. Vielleicht hätte ich deutlicher werden sollen. Vor allen Dingen geht es mir aber NICHT darum sich gegenseitig anzufeinden oder andere Meinungen nicht zu hören/lesen.
Mein Beitrag war dazu gedacht einmal zu hinterfragen (und das jeder für sich selbst) ob wir diesen Wahnsinn den wir mit UNSERER Umwelt und UNSEREM Klima tagtäglich abziehen weiter genau so wollen.
Die F1 war dazu nur ein Beispiel. Es gäbe sicher tausende Beispiele mehr die man anführen könnte.
Aber WIR scheinen es erst zu begreifen wenn der letzte Fisch gefangen......
Beitrag vom 06.08.2025 - 09:07 Uhr
"DocProktologe" und "jumpfly"
haben den Sinn meines Beitrages überhaupt nicht verstanden. Aber diese Schuld nehme ich auf mich. Vielleicht hätte ich deutlicher werden sollen. Vor allen Dingen geht es mir aber NICHT darum sich gegenseitig anzufeinden oder andere Meinungen nicht zu hören/lesen.
Mein Beitrag war dazu gedacht einmal zu hinterfragen (und das jeder für sich selbst) ob wir diesen Wahnsinn den wir mit UNSERER Umwelt und UNSEREM Klima tagtäglich abziehen weiter genau so wollen.
Die F1 war dazu nur ein Beispiel. Es gäbe sicher tausende Beispiele mehr die man anführen könnte.
Aber WIR scheinen es erst zu begreifen wenn der letzte Fisch gefangen......
Volle Zustimmung!
Beitrag vom 06.08.2025 - 11:16 Uhr
@"ULFT Cargo" und "FRAHAM":
Die "Guten" werden im Dezember in Belem mit maximaler Wirkung wieder minimalen Erfolg erreichen.
Und glaubt bitte nicht, daß die 50.000 Vertreter*innen mit dem Lastenrad oder dem Paddelboot anreisen werden.
Quellen (nur eine Auswahl):
Autobahn:
https://www.watson.ch/international/umwelt/350806386-brasilien-amazonas-wird-fuer-klimagipfel-cop30-gerodet
Das ist ein Geschäftsmodell das die komplette F1 Saison im Hinblick auf Umweltzerstörung ganz sicher übertreffen wird.
Dieser Beitrag wurde am 06.08.2025 11:22 Uhr bearbeitet.Beitrag vom 06.08.2025 - 11:21 Uhr
@"ULFT Cargo" und "FRAHAM":
Die "Guten" werden im Dezember in Belem mit maximaler Wirkung wieder minimalen Erfolg erreichen.
Und glaubt bitte nicht, daß die 50.000 Vertreter*innen mit dem Lastenrad oder dem Paddelboot anreisen werden.
Quellen (nur eine Auswahl):
Zwei Kreuzfahrtschiffe:
https://www.watson.ch/international/umwelt/350806386-brasilien-amazonas-wird-fuer-klimagipfel-cop30-gerodet
Das ist ein Geschäftsmodell das die komplette F1 Saison im Hinblick auf Umweltzerstörung ganz sicher übertreffen wird.
Zwei Links verträgt das Portal nicht, deshalb:
Zwei Kreuzfahrtschiffe:
https://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/klimakonferenz-in-brasilien-kreuzfahrtschiffe-als-hotelersatz-ernsthaft-a-0c24488e-652b-4a5c-b173-71028b53a5d2Dieser Beitrag wurde am 06.08.2025 11:22 Uhr bearbeitet. Beitrag vom 06.08.2025 - 12:58 Uhr
@Real Dreamliner
Ist zwar etwas OT; aber bei der Kritik an UNO Klimakonferenzen (bzw. Klimakonferenzen allgemein) gehe ich mit.
Eine physische Konferenz mit mehreren 10000 Teilnehmern ist ganz generell komplett kontraproduktiv.
Zu diesem speziellen Thema 2 x ...
P.S. 2 Links in einem Post gehen auch, es müssen nur ein oder 2 Zeilen normaler Text dazwischen sein.
Dieser Beitrag wurde am 06.08.2025 13:18 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 06.08.2025 - 14:44 Uhr
@Real Dreamliner
Ist zwar etwas OT; aber bei der Kritik an UNO Klimakonferenzen (bzw. Klimakonferenzen allgemein) gehe ich mit.
Eine physische Konferenz mit mehreren 10000 Teilnehmern ist ganz generell komplett kontraproduktiv.
Zu diesem speziellen Thema 2 x ...
P.S. 2 Links in einem Post gehen auch, es müssen nur ein oder 2 Zeilen normaler Text dazwischen sein.
Danke für den Tipp. Wußte ich nicht.
Beitrag vom 06.08.2025 - 23:19 Uhr
Der Satz ist schon sehr alt und hat von seiner Aktualität trotzdem nichts eingebüßt:
"Erst wenn der letzte Fisch gefangen ist, erst wenn der Adler nicht mehr fliegt, erst wenn der letzte Büffel geschossen ist, merkt der Mensch das man Geld nicht essen kann."
Wem also nutzen die "Schadenersatzklagen"? Doch nur denen die sich mit ihrer Gewinnmaximierung auf Kosten UNSERER Umwelt und UNSERES Klimas sowieso schon bereichern.
Ein Beispiel auf Youtube:
Nach dem GP von Belgien in der F1 fliegen "die Stars" in kleinen Grüppchen in ihren Privatfliegern von EBLG ab. Komisch nur das fast alle dieser Jets nach Nizza fliegen. Dafür aber jeder für sich. Umwelt: sch.....egal. Privatsphäre muß schließlich sein.
Aber Hauptsache die bösen Klimaaktivisten ja immerhin Schuld an der 3 Stunden Verzögerung in Köln sind, werden unnachgiebig bestraft.
Ihre Liste ließe sich beliebig fortsetzen - private Weltraumausflüge, pompöse Hochzeiten in Venedig, Kriege (Ressourcenverschwendung für Rüstungsgüter, Infrastruktur und Militärübungen) und deren Folgen für das betroffene Gebiet (Umweltzerstörung und Verseuchung des Bodens mit Giftstoffen) u.s.w..
Trotzdem ist das Eindringen in den Sicherheitsbereich von Flughäfen und das Blockieren der Rollwege bzw. der Start- und Landebahnen aus meiner Sicht kein zu tolerierendes Mittel um seinen Forderungen nach Veränderung Ausdruck zu verleihen. Eine der letzten Aktionen - ich meine es war Leipzig - hat zu Ausweichlandungen bis hoch nach Skandinavien geführt, Maschinen sind teilweise zu ihren Ausgangsflughäfen zurückgekehrt bzw. mussten ins Holding, und verursachte sehr angespannte Situationen bei der Flugsicherung und im Cockpit. Die Folgen sind hier dann u. U. auch nicht mehr lustig. Abgesehen vom sinnlos zusätzlich verbrauchten Treibstoff.