Beitrag vom 11.12.2023 - 10:38 Uhr
"Allerdings führen geänderte Flugrouten in der Regel zu erhöhten CO2-Emissionen. Die Routen müssten daher so gewählt werden, dass die Klimawirkung des betreffenden Flugs insgesamt verringert werde, schreibt das DLR. Zudem müsse sichergestellt sein, dass der gesamte Flugverkehr weiterhin sicher abgewickelt werden könne."
Mit anderen Worten:
nette Idee, aber in der Realität nicht anwendbar.
Beitrag vom 11.12.2023 - 11:48 Uhr
Mit anderen Worten:
nette Idee, aber in der Realität nicht anwendbar.
Nicht so voreilig. Es muss die Summe der klimawirksamen effekte berücksichtigt werden. Das heißt wir haben es hier mit CO2, Kondensstreifen, Stickoxid, Aerosoleffekte etc. zu tun. D.h. ein minimales Rerouting oder Anpassen der Flughöhe mag vielleicht etwas mehr Fuelburn mit sich bringen, wenn allerdings der Kondensstreifeneffekt dadurch minimiert oder mitigiert wird bleibt unterm Strich eine geringere Klimawirkung. Die Forschung und ATC muss jetzt weitere Schritte unternehmen eine Anpassung der Flugrouten zu implementieren, um Eisübersättigte Regionen, in denen sich langlebige Kondensstreifen bilden, zu umfliegen (wenn das den zusätzlichen CO2 Klimabeitrag rechtfertigt).
Beitrag vom 11.12.2023 - 12:40 Uhr
wichtiger wäre es, flüge in der Stratosphäre zu verhindern, und auf jedenfall eine fluhhöhe unter der tropopause zu wählen. Leider wird da seitens der fluglinien keine rücksicht genommen, und wenn ein flug darüber sparsamer/schneller ist dann wird das so gefiled. Und die Piloten machen dann meistens das , ohne nachzudenken - weil es so geplant wurde, und das sollte überdacht werden
Beitrag vom 11.12.2023 - 14:39 Uhr
Die Krux bei der Sache ist nur, dass die Tropopause auch gerne mal deutlich unter FL300 liegt, und wenn dann alle darunter bleiben, dann ist das Gebiet ein ziemlicher Flaschenhals. Und außerdem wäre auch noch die Frage ob ein Mehrverbrauch von 10-20% dann nicht klimaschädlicher ist.
Beitrag vom 11.12.2023 - 20:04 Uhr
Die Krux bei der Sache ist nur, dass die Tropopause auch gerne mal deutlich unter FL300 liegt, und wenn dann alle darunter bleiben, dann ist das Gebiet ein ziemlicher Flaschenhals. Und außerdem wäre auch noch die Frage ob ein Mehrverbrauch von 10-20% dann nicht klimaschädlicher ist.
Nein denn in den heute geflogenen Höhen wirkt: CO 2 mit Faktor 1, der Wasserdampf direkt mit Faktor 0,04 und die Cirruswolken mit 1,75. ergibt die rd. 2,8 fache Klimaschädigung des Flugverkehrs die national und international so akzeptiert oder genannt werden. Der höhere Treibstoffpreis
muß allerdings gegen den (noch viel zu geringen) CO2 Preise gerechnet werden.
In geringerer Höhe könnte der Wasserdampf, als das mit 60% am Treibhauseffekt klimawirksamste Gas ohnehin, noch wirksamer werden denn als gefrorene Cirruswolken bei denen es um Reflexionen geht - am Tage das kurzwellige Sonnenlicht abschirmend, aber die IR Strahlung immerzu. Ich weiß, im letzten Satz steckt viel Konjunktiv. Da muss die Forschung noch mal ran.
Der Komfort könnte in geringerer Höhe aber auch noch ein wichtiges Thema sein. Turbulenzen.
Edit Turbulenz
Dieser Beitrag wurde am 11.12.2023 20:08 Uhr bearbeitet.