Beitrag vom 14.08.2007 - 08:04 Uhr
Der Größenwahn der Manager nimmt kein Ende. Unglaublich das Manager so lern resident sind, und es immer wieder versuchen sich auf diese weiße unsterblich machen zu wollen. Wer die Baden-Baden-Gruppe (Schmiede für Spitzen-Manager) kennt weiß aus was für einem Kopf das nur kommen kann. Die Kaderschmiede durch die alle Spitzen-Manger zwangsmäßig geschleust werden, ist die eigentliche Wirtschaftsmaffia, kein Mensch kümmert sich darum weil dort auch Politische Interessen verfolgt werden. Jetzt mit "weltgrößten Flugzeugteile-Hersteller" soll wohl ein neuer Versuch unternommen werden diesen Schritt zu gehen, und am Ende wird wieder das große jammern stehen, wenn sich nicht alles so gestaltet wie es geplant ist/war. Schiffswerften, Automobilbau, und jetzt also die Flugzeugindustrie, wie viele Geschäftsfeleder braucht es noch bis man begreift das niemand eine Welt-AG braucht/will, wie schön man die auch umschreiben mag. Das Material der Wahl ist übrigens nur noch scheinbar CFK, es ist zu teuer und zu schlecht händelbar, ein besseres wächst schon heran, mag sein das dies die Manager auch wissen. Also nur ein weiterer Kokon- (Verpuppung-) Schritt um Ballast (störende Arbeitsverpflichtungen, bzw. Arbeitsplätze) abzuschütteln. Fleißige Bienen wissen auf was für Blüten (gefälschtes Zahlungsmittel) es sich lohnt zu fliegen. Manager setzen "6" :D Gruß
Beitrag vom 14.08.2007 - 13:45 Uhr
Mich würde mal interessieren, was du für einen CFK-Nachfolger meinst? Mir ist da kein Werkstoff bekannt, der auch nur halbwegs mit CFK mithalten könne. Gruß
Beitrag vom 14.08.2007 - 16:52 Uhr
GLARE wäre ein Beispiel. Allerdings liegt der Fehler hier nur sekundär beim Management von EADS/Airbus. Denn der Kunde hat nun einmal CFK verlangt. Alternativen wie GLARE und diverse neue Aluminium Legierungen (Aluminium Lithium z.B.) sind mittelfristig gesehen vermutlich die bessere Alternative zum CFK doch die Frage ist, was passiert wenn man jetzt die Entwicklung dieser Zukunftsträchtigen Technologie (gemeint CFK) verpennt ... Denn es geht ja weiter ... Nano Tubes z.B. In der CFK Technologie steckt enormes Potential, doch dieses muss auch genutzt werden und dafür braucht es Zeit und Erfahrung. Diese kann man nicht im Labor gewinnen! So ist der Einsatz von CFK Vordergründig sicherlich die schlechtere Wahl. Doch strategisch und längerfristig betrachtet kann es die richtige Entscheidung sein (muss es aber nicht). Was die Umstrukturierung bei Airbus angeht: Als selbst Betroffener kann ich nur den Kopf schütteln ... Ich selbst sehe den Zusammenschluss der Werke Varel, Nordenham und Augsburg als große Chance für diese Werke. Sie haben das Potential so eine wirkliche Größe auf dem Markt zu werden, was schlussendlich diesen Werken und den Angestellten nutzen würde. Doch für Airbus kann dieser Schuss nur nach hinten los gehen! Gerade die aufgeführten Werke sind nämlich die Orte an denen ein imenser Teil der Wertschöpfung statt findet! Der Anteil an indirekten Mitarbeitern ist dort sehr gering und alles ist auf Produktivität ausgerichtet. Ferner wird eine riesengroße Schnittstellenproblematik geschaffen, wenn auf einmal die Rumpfsektionen von "Unternehmensfremden" kommen ... Ich denke in ein paar Jahren wird man bei Airbus die negativen Folgen der heutigen Entscheidung zu spüren bekommen ... Vielleicht genau der richtige Zeitpunkt für diese 3 Werke um vom Schiff abzuspringen ...