Community / Kommentare zu aktuellen Nachrichten / zu: Enders erwartet neue Konkurrente...

Beitrag 1 - 13 von 13
Beitrag vom 30.08.2007 - 14:53 Uhr
UserGast
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Tom Enders sollte nicht über die Konkurrenten aus China usw. diskutieren sondern seine Verantwortung gegenüber den Airbus Mitarbeiter warnehmen, diese hängen nach wie vo in der Luft. Nur durch deren bemühen ist die Misere des A380 wieder ins Lot gekommen und als Dank werden sie verscherbelt. Bis jetzt hat ausser Foregard noch niemand den Kopf hin halten müssen und selbst diesem hat mach noch ein paar Millionen gegeben damit der "Schmerz" nicht so groß ist.
Beitrag vom 30.08.2007 - 15:22 Uhr
UserGast
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Ich sehe noch ganz andere Farben in diesem Spiel. "Major Tom", falls Sie es noch nicht gemerkt haben, Airbus ist ein "Europäisches Arbeitsbeschaffungsprogramm" Und kein Objekt des [b:6011e33c42]PNAC[/b:6011e33c42] Zitat: Ich vertrete nicht die deutschen Interessen, sondern die Interessen von Airbus! Zitat Ende [color=red:6011e33c42]Ich schreibe es noch einmal, "wer" so Nahe an der US-Administration ist dem traue zumindest ich nicht.[/color:6011e33c42] [b:6011e33c42] Zwei Minuten lesen genügen dazu schon [/b:6011e33c42] [quote:6011e33c42=´Gast´]Man sollte auch bedenken das mit Power8 durchaus auch Amerikanische Interessen verfolgt werden, indem man einen aufkommenden Wettbewerber (Airbus) durch gezielte Strategische Maßnahmen schwächt. (WTO Streit, Dollarschwäche "vielleicht gewollt von der US-Administration", Unterwanderung) Zur Person Thomas Enders   Man sollte auch aufpassen das Airbus nicht zum Politischen Tauschobjekt wird, manchmal geschehen Dinge..... Die Manager haben Ihren Sack ja voll, was solls.... Und die Arbeiter die Airbus "eigentlich" zu dem gamcht haben was es Heute ist ? Auf der außerordentlichen Hauptversammlung möchte ich genau darauf eine Antwort haben.
Beitrag vom 30.08.2007 - 19:38 Uhr
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Tom Enders wird schon seinen Job machen. Man sollte nicht in jedem Detail eine Verschwörung sehen.. Er ist jetzt (im Gegensatz zu einigen seiner Vorgänger) lange genug bei Airbus, sodass seine Wahl sicher eine gute gewesen ist. Man kann hoffen, dass jetzt ein wenig Kontinuität bei EADS und Airbus eintritt. Hoffen vor allem auch, dass der französische Staat sein Engagement bei EADS nicht ausweitet. Denn die wirklichen Probleme sind ja erst durch diesen Staateneinfluss und dieses Staatendenken zustande gekommen. Anstatt, dass Frankreich EADS endlich als gesamt-europäisches Unternehmen sieht (und ja mittlerweile über Europa hinaus), wollen die Franzosen wieder den größten Stück des Kuchens für sich einnehmen. So werden die Probleme sicher nicht gelöst. Staatseinfluss war noch nie von Vorteil (siehe Italien+Alitalia od. damals Frankreich+AirFrance). Vor allem sollte die zyklische Rotation im Management (alle paar Jahre ein neuer Manager des jeweils anderen Landes zwecks Gleichberechtigung) verworfen werden, denn was bei einer Staatengemeinschaft (EU-Ratspräsidentschaft) vielleicht klappt, wird bei einem Wirtschaftsunternehmen längst nicht so einfach funktionieren. Die Politik sollte sich in solchen Fragen zurückhalten, wenn sie von den Funktionsabläufen in der Wirtschaft keine Ahnung hat. Ich hoffe, dass Thomas Enders in seiner neuen Position eine wirkliche Bereicherung für Airbus ist.
Beitrag vom 30.08.2007 - 23:28 Uhr
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[quote:b8be16658e=´Anonymous´]Ich sehe noch ganz andere Farben in diesem Spiel.[/quote:b8be16658e] [code:1:b8be16658e] -------------------------- /| /| | | ||__|| | Trolle bitte | / O O__ nicht | / füttern! | / | / _ ---------------------- / |____ || / | | | |____/ || / |_|_|/ | __|| / / |____| || / | | /| | --| | | |// |____ --| * _ | |_|_|_| | -/ *-- _-- _ // | / _ _ // | / * / _ /- | - | | * ___ c_c_c_C/ C_c_c_c____________[/code:1:b8be16658e]
Beitrag vom 31.08.2007 - 09:12 Uhr
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Guten Tag [quote:dab8741b54=´Gast8´]Tom Enders wird schon seinen Job machen. [/quote:dab8741b54] Sicher wird Er das, sich 10 000 Mitarbeiter entledigen, die Fertigungstiefe verringern, und noch vieles mehr von dem man jetzt noch nichts weiß. Am Ende wird es Airbus so gehen wie mit vielen anderen Dingen, der Amerikaner wird sich die besten Stücke raus stehlen. Ich möchte das auch wissen wie Herr Enders dazu (PNAC) antwortet, habe das dazu unserem Betriebsrat zugespielt. Ich wusste das auch nicht, und bin schon etwas überrascht. Servus
Beitrag vom 31.08.2007 - 11:02 Uhr
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Die Sache mit den 10.000 MA, die entlassen (bzw. umgelagert) werden sollen, wuchs schon auf den Mist seiner Vorgänger. Enders ist nun der, der Power8 (und dazu gehören nun mal auch Entscheidungen über das Personal) ausführen wird, weil seine Vorgänger nicht mehr da sind. Klar ist, dass Enders sicher auch seinen Teil zu Power8 beigetragen hat. Ihm deshalb vorzuwerfen, er wollte Airbus kleinschrumpfen, damit die Amis wieder die Führung unter den Herstellern haben, find ich aber so nicht richtig. Bei Airbus ist nun mal einiges im Argen (gerade dadurch, dass jeder der beteiligten Staaten eigene Produktionsstandorte haben wollte und man damals mehr auf die Gleichberechtigung zwischen den Staaten schaute und das Konzept nicht betriebswirtschaftlich genug durchdachte), sodass es jetzt an der Zeit ist, wirtschaftlicher zu denken und zu handeln. In anderen Branchen sind solche Neustrukturierungen normal. Dass es hier gerade so viele MA trifft, ist sicher nochmal zu durchdenken (Airbus hat ja nicht gerade leere Auftagsbücher).
Beitrag vom 01.09.2007 - 20:57 Uhr
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Die Mitarbeiter haben vielleicht Ahnung von Flugzeugen, aber überhaupt gar keine von Verhandlungen zur Arbeitsplatz Sicherung, sonst würde es schon mehr Dampf geben, aber nicht mal die IGM macht anstallten hier dem Konzern Druck zu machen. Die Arbeiter müssten das selbst in die Hand nehmen, denn es geht um ihren Arsch, ein wilder Streik wie bei Opel ist ein Anfang, und es muss schnell geschehen sonst ist die Tür zu.   Aber worauf warten die Arbeiter noch, vielleicht bis der Brief kommt. Eine Europaweite Mitarbeiter Abstimmung muss her, ob die Werke verkauft werden sollen oder nicht, und zwar bevor die außerordentliche Hauptversammlung ist, Elektronisch Rückgezählt, so das keine Manipulation möglich ist. Lasst euch nicht bevormunden von den Gewerkschaften, sondern nehmt selber die Verhandlungen in die Hand, lasst euch von den Gewerkschaften dabei unterstützen, Verhandlungen auf Video aufzeichnen und jedem zugänglich machen. Jedes Ergebniss muss mit allen abgestimmt werden.
Beitrag vom 03.09.2007 - 14:33 Uhr
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es schreit keiner, weil alles nur halb so heiss gegessen wird wie es gekocht wird. Dann steht eben auf dem Overall nicht mehr Airbus sondern irgendwas anderes. Fakt ist, die Zulieferteile aus den Werken werden weiterhin (auf Jahre hinaus) gebraucht. Im Gegenteil, eröffnet es den Werken sogar auch Teile für Dritte zu produzieren. Jedenfalls besteht keine Gefahr für die Arbeitsplätze in der Werken die verkauft werden.... Nur die Gewerkschaften schreien rum....
Beitrag vom 03.09.2007 - 16:21 Uhr
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Sicher gibt es Vor- und Nachteile, man muss es aber auch aus der Sicht der Arbeiter sehen, Schiffswerften, BenQ und wie die nicht alle hießen, am Ende waren immer die Arbeiter die gelackmeierten. Wenn man wirklich Wettbewerb wollte dann gäbe es andere Dinge die man ins Gespräch bringen könnte, das tut Airbus aber nicht, weil die genau wissen das man den Preis drücken will, und somit auch den Lohn der Ausgelagerten Arbeiter. Sollen die doch die ganzen überflüssigen Manager nach Russland verlegen dort spielt es keine Rolle ob die Software kompatible zueinander ist, denn es wird meist noch mit Hammer und Feile gearbeitet. :lol:
Beitrag vom 03.09.2007 - 16:51 Uhr
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Für das einzelne Werk (oder den Verbund einiger weniger Werke wie es ja angedacht ist), kann ein solcher Verkauf sogar ein riesen Schritt nach vorne bedeuten. Das hätte nämlich eine erhebliche "entbürokratisierung" zur Folge, da nun Entscheidungen nicht mehr über TLS laufen sondern von einem recht überschaubaren Kreis an Leuten gefällt werden können. Ferner bleibt die Frage, warum es für den Mitarbeiter schlechter werden sollte, wenn die Werke von einem Unternehmen wie z.B. Voith gekauft werden. Voith ist eine AG die sich zu 100% in Familienbesitz befindet. Dies bedeutet, dass dieses Unternehmen weit weniger dem "Shareholder Value" verpflichtet ist, als Airbus selbst. Für den Arbeitnehmer und vor allem auch die langfristige Zukunftssicherung der Werke kann dies ein entscheidender Schritt nach vorne sein. Jeder der etwas Hintergrundwissen hat, weis doch, dass derzeitige Manager von Aktiengesellschaften eher in einem 3-Jahres Rythmus denken als wirklich langfristige strategische Entscheidungen zu treffen... Hier liegt gerade bei der Luftfahrt (wo Programme nun einmal 20-30 Jahre laufen) der entscheidende Knackpunkt. Denn so manch eine Investition rentiert sich erst nach 5-10 Jahren. Sind also im ersten Moment für den Aktionär nicht interessant... Schade, dass all diese Zusammenhänge von den Arbeitnehmervertretern nicht ähnlich differenziert dargestellt werden.
Beitrag vom 03.09.2007 - 17:15 Uhr
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Und wo ist die Auslagerung in die Dollarzone, darum geht es doch ?
Beitrag vom 03.09.2007 - 18:59 Uhr
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Das ist ein Aspekt der Power 8 Pläne. Das geschieht indem man z.B. einige Arbeitspakete Richtung Russland ausgliedert. Dies sind allerdings in erster Linie Indirekte Tätigkeiten welche die von der Auslagerung betroffenen Werke (Laupheim, Varel, Augsburg, Nordenham) nicht betreffen. Ferner wäre ja auch die Dollarpreisbindung eine Möglichkeit. Bedeutet: Airbus Kauf Bauteil X aus dem Werk Varel für einen Geldwert der an den Dollar gekoppelt ist. Dies wiederrum wäre für die Mitarbeiter nicht die beste Alternative. Keine Ahnung ob das bei den Verhandlungen im Gespräch ist. Denke eher nicht. Der wichtigste Aspekt der aus Airbus Sicht für die Auslagerung der Werke spricht ist das Investitionsvolumen für die neue CFK Technologie. Ein Teil von Power 8 ist eben, dass Airbus so wenig Geld wie möglich in die Einführung dieser Technologie investieren will. Also wurde von Anfang an gesagt, dass in die o.g. Werke kein Geld für diese Technik investiert wird. Da können sich Mitarbeiter und Gewerkschaften winden wie sie wollen, es wird kein Geld geben! Unter Berücksichtigung all dieser Aspekte kann die Auslagerung der o.g. Werke durchaus eine große Chance sein. Nicht für Airbus sondern für die Mitarbeiter dieser Standorte. Wie bei allen Dingen im Leben gibt es dafür natürlich keine Garantie. Doch die Chance auf eine positive Zukunft ist sicher mit einem guten Käufer besser als sie es bei dem Verbleib im Airbusverbund wäre.
Beitrag vom 03.09.2007 - 19:59 Uhr
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Danke für die Konstruktive Antwort. [quote:7f6c564774]Ferner wäre ja auch die Dollarpreisbindung eine Möglichkeit. Bedeutet: Airbus Kauf Bauteil X aus dem Werk Varel für einen Geldwert der an den Dollar gekoppelt ist. Dies wiederrum wäre für die Mitarbeiter nicht die beste Alternative. Keine Ahnung ob das bei den Verhandlungen im Gespräch ist. Denke eher nicht. [/quote:7f6c564774] Ein Ansatz, aber ich hätte noch eine andere Idee. Angenommen, Kunde A will 10 Flugzeuge kaufen, kauft Er bei Boing ergibt sich folgende Möglichkeit: Airbus Kauft nun die 10 Flugzeuge für den Kunden bei Boeing, zahlt 10 Millionen ang. und gibt die Flugzeuge an den Kunden weiter. Der Kunde Zahlt den regulären Dollarpreis für das Flugzeug an Airbus, bis jetzt hat noch keiner einen Verlust oder Gewinn. Durch die Kooperation des Kunden mit Airbus kommt jetzt aber dem Kunden ein Bonus zu den Er zu Anteilen nur bezahlen braucht, und Airbus schreibt sich diesen extra Anteilsverkauf als Währungsausgleich gut. So könnte man von dem niedrigen Dollar Profitieren. [quote:7f6c564774]Das ist ein Aspekt der Power 8 Pläne. Das geschieht indem man z.B. einige Arbeitspakete Richtung Russland ausgliedert.[/quote:7f6c564774] Was wird ausgegliedert? Sind es nicht Pakete die zu den Ausgegliederten Werken in Konkurrenz stehen ? Sie selbst sagten, "von Aibus gäbe es kein Geld für die CFK Technologie Entwicklung", die Entwicklung zahlen eh die Studenten und Praktikanten und die Schuhlen, die vom Staat unterstützt werden. Subventionen, Steuerabschreibungen, Forschungsgelder, und Förderung, + Landesdarlehen, der Bundesländer und des Bundes in allen Airbus Standorten. Allein in Hamburg 1 Milliarde Quersubventionierte Steuergelder. [quote:7f6c564774]Unter Berücksichtigung all dieser Aspekte kann die Auslagerung der o.g. Werke durchaus eine große Chance sein. Nicht für Airbus sondern für die Mitarbeiter dieser Standorte. [/quote:7f6c564774] Vielleicht sollte man auch darüber Nachdenken ob man nicht Produktionskapatzitäten ersteigern muss, dann würde sich das vielleicht auszahlen, aber für wenn wenn die Arbeitskräfte in Europa so teuer sind. Man hat gesehen beim Dreamliner wie die Tonnen zusammenpassen, will das Airbus auch ? [quote:7f6c564774]Wie bei allen Dingen im Leben gibt es dafür natürlich keine Garantie. Doch die Chance auf eine positive Zukunft ist sicher mit einem guten Käufer besser als sie es bei dem Verbleib im Airbusverbund wäre.[/quote:7f6c564774] Wenn man nur noch die gefertigten Teile zusammenstecken muss verliert dann Airbus vielleicht seine Gemeinnützigkeitsfähigkeit ? Drohen vielleicht sogar Rechtsverfahren wegen unrechtmäßig erworbenen Steuervergünstigungen in den ausgelagerten Werken ? Sämtliche Rechtsverfahren müssen daraufhin überprüft werden. So weit erst mal.