Community / / Airbus will das Fliegen weiter autom...

Beitrag 1 - 15 von 15
Beitrag vom 25.05.2019 - 16:31 Uhr
Userkallebernd
User (25 Beiträge)
Da bin ich ja mal gespannt, was dabei rauskommt wenn airbus die Anweisungen der chinesischen fluglotsen in unmisserständlichen text übersetzt. "Tekki via arfa, hood sholt of wiggie."
Beitrag vom 25.05.2019 - 18:18 Uhr
Userdlehmann66
User (224 Beiträge)
Ich denke hier ist ein Irrtum, für unsere Ohren hört sich das schlimm und unverständlich an, aber eine KI die mal einen Monat den Funkverkehr mithört, wird dann eine Trefferquote von über 99 % haben. Schon allein deshalb, weil man für die Kommunikation als Fluglotse nur vieleicht 5000 englische Vokabeln nutzt.
Beitrag vom 25.05.2019 - 20:03 Uhr
UserNur_ein_Y_PAX
User (291 Beiträge)
Könnte nicht der Fluglotse durch eine KI ersetzt werden. Eine KI könnte den Ablauf des Luftverkehrs deutlich effizienter koordinieren als ein Heer von Lotsen.

Dieser Beitrag wurde am 25.05.2019 20:03 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 25.05.2019 - 20:16 Uhr
UserA320Fam
User (789 Beiträge)
Gibt nur keine KI ...
Beitrag vom 25.05.2019 - 20:58 Uhr
Userfbwlaie
User (4238 Beiträge)
@Nur_ein_Y_PAX,
daran wird sicherlich gearbeitet. Ein Schritt ist die machinelle Übertragung von Flugplänen. Und ganz ohne DV läuft das Lotsengeschäft auch nicht.
Aber wenn das System mal ausfällt, benötigt man sofort Menschen.

Das Rollen am Boden? Jedes Navi führt den Auofahrer von Haustür zu Haustür. Am Flughafen ist Ähnliches nicht möglich?

Dieser Beitrag wurde am 25.05.2019 21:05 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 25.05.2019 - 22:11 Uhr
UserLuftfahrtfanMH
User (75 Beiträge)
Da bleibt dann ja nur zu hoffen, dass es sich bei dem an Bord verbliebenen Piloten nicht um einen Selbstmörder oder jemanden mit ähnlichen tödlichen Absichten handelt!

Muss wirklich jeder Mensch durch Technik ersetzt werden?
Beitrag vom 25.05.2019 - 22:17 Uhr
UserAILERON
User (1401 Beiträge)
Forschung und Entwicklung ist gut und notwendig. Wenn das Fliegen dabei sicherer wird ist es gut. Aber ein Verkehrsflugzeug so wie wir es heute kennen mit nur einem Menschen im Cockpit sehe ich nicht.

Man sieht ja aktuell wieder welche Auswirkungen es haben kann sich auf eine Automatik verlassen zu wollen. Da reichen am Ende nicht mal mehr 2 Menschen im Cockpit um die Situation wieder in den Griff zu bekommen. Betrifft nicht nur Boeing sondern hat auch schon einen Airbus vom Himmel geholt. Ich erinnere nur an AF447 ...

Ab einem gewissen Punkt ist zu viel Automation keine Unterstützung mehr. Im Gegenteil, es wird zunehmend gefährlicher. Weil der Mensch ein Gewöhnungstier ist und anfängt sich voll darauf zu verlassen. Und das endet in der 3. Dimension immer tödlich.

Mal abgesehen davon bin ich mir ziemlich sicher, das am Ende die Passagiere so ein 1 Piloten Cockpit auch nicht mittragen werden. Da steigt nämlich keiner ein.
Ist schon was anderes als sich in einer Cessna 152 bei bestem Wetter mit nur einem Piloten daneben zu setzen ...

Grundlagenforschung ja, mehr wird daraus aber auch sicher nicht werden.
Beitrag vom 26.05.2019 - 14:44 Uhr
UserEricM
User (1521 Beiträge)
Ab einem gewissen Punkt ist zu viel Automation keine Unterstützung mehr. Im Gegenteil, es wird zunehmend gefährlicher. Weil der Mensch ein Gewöhnungstier ist und anfängt sich voll darauf zu verlassen.

Das ist ein Aspekt.
Der andere ist die mit der steigenden Komplexität der Automatisierung ebenfalls steigende Komplexität der Fehlersituationen und -möglichkeiten.
In modernen Steuerungen führen Fehler nicht mehr nur zum Aufall von Triebwerksleistung oder Unterstützungsfunktionen oder anderen Teilaspekten der Kontrollausübung.
Sie können wie im Fall von MCAS möglicherweise auch zu fehlerhaften Eingriffen in einen ansonsten korrekten Flugzustand und so den Verlust der Kontrolle führen.
Eine Diagnose anhand einfacher Checklisten wird hier der Vielfalt der Fehlersituationen uU nicht gerecht.
Beitrag vom 26.05.2019 - 16:18 Uhr
UserLP
User (163 Beiträge)
Das dürfte noch ein langer Weg sein dahin. Gerade im Falle von evtl. auftretenden mehreren Fehlern oder Problemen denke ich, die Intuition von 2 Personen im Cockpit gepaart mit dem Willen zu überleben, ist durch eine KI noch lange nicht ersetzbar.
Beitrag vom 27.05.2019 - 10:07 Uhr
Useratc
User (407 Beiträge)
Volldigitaler Flugfunk wäre ja schonmal ein schöner Schritt ... eine Übertragung der Höhe und Richtung und Geschwindigkeit als Datensatz, den die Piloten übernehmen, PLUS automatische Ansage der Daten über einen digitlisierten ATC - dann gibt es deutlich weniger Störgeräusche und auch miserabel englisch sprechende Tower sind gut zu verstehen.
Beitrag vom 27.05.2019 - 10:09 Uhr
Useratc
User (407 Beiträge)
Ich verstehe nicht, wieso es sicherer sein soll, nur eine Person im Cockpit zu haben - was die Airbus Frau ja laut Artikel behauptet. Das ist (KI-hin oder her) nicht plausibel.
Beitrag vom 27.05.2019 - 19:27 Uhr
UserEin Leser dieser..
... Seite
User (71 Beiträge)
Grundsätzlich werden in der zivilen Luftfahrt - außer vielleicht bei aktiven AoA-Sensoren im MCAS - alle sicherheitsrelevanten Systeme redundant ausgelegt. Daher sind bisher ja auch zwei Piloten notwendig.
Sollten Verkehrsflugzeuge mit nur einem Piloten zugelassen werden, müsste dieser bei Ausfall ersetzt werden können. Durch vollautonomes Fliegen? Oder durch einen Drohnenpiloten, wobei die Drohne dann mit einigen 100 Passagieren besetzt sein könnte?
Wenn das so kommt, dann ist dieser eine Pilot wahrscheinlich auch nur noch dazu da, um den Passagieren vorzumachen, dass er der Herrscher über diesen Flug währe.
Ich möchte das nicht.
Beitrag vom 27.05.2019 - 22:50 Uhr
Userfbwlaie
User (4238 Beiträge)
Wenn der Kapitän oder der Co sich mal die Beine vertreten, während z. B. nichts anliegt, praktiziert man schon ein Einpersonencockpit. Dann fliegt der Autopilot und der PF passt auf.
Wie hält man einen Piloten eines Einpersonencockpits auf dem Laufenden?
Fehler treten praktisch gar nicht auf. Fliegen muss die Personm auch nie bzw. fast nie?
Beitrag vom 28.05.2019 - 07:27 Uhr
UserVJ 101
User (640 Beiträge)
Militär (Kampf-)Flugzeuge werden üblicherweise auch von einem Piloten geflogen.
Wenn der Pilot im Einpersonencockpits eines Zivilflugzeuges seinen Platz verläßt, etwa um sich die Beine zu vertreten, kann er durch ein kleines, tragbares Informationssystem auf dem Laufenden gehalten werden.

Die Akzeptanz bei den Passagieren, auch bei dem Gedanken an plötzlich auftretende gesundheitliche Probleme bei dem EINEN Piloten, stellt möglicherweise für längere Zeit die größere Hürde dar.
Hier muß das Vertrauen geschaffen werden, dass das Flugzeug auch ohne Zutun des Piloten sicher gelandet werden kann, vergleichbar mit den Zug, der beim Ausfall des Lokomotivführers sicher zum stehen kommt.
Beitrag vom 28.05.2019 - 10:18 Uhr
Userfbwlaie
User (4238 Beiträge)
Die Militärflieger nutzen Windeln bei Langstreckenflügen.

Der Pilot im Einmanncockpit dirigiert nur noch im Notfall das Flugzeug. Zum "Fliegen" würde in D ein AZF genügen. Ein ATPL wird dann nicht benötigt!
Falls man höchstens alle 6 Monate im Sim mal richtig fliegen darf, kann man doch nicht ein Flugzeug wie heute fliegen. Also übt man nur die schnelle Änderung des Flugplanes bzw. die Eingabe ins "Navi" am Boden für das Rollen und natürlich die Kommunikation (Sprache, Daten) mit den Boden-/Luftstationen.