Community / / Austrian Airlines stellt ihre "Zukun...

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Beitrag vom 16.04.2024 - 21:44 Uhr
Userflydc9
User (798 Beiträge)
Die AUA schafft sich ab.....
Beitrag vom 16.04.2024 - 21:51 Uhr
Useralfonsezanardi
User (2 Beiträge)
Diese Gewerkschafter leben aber aucn in einer Phantasie-Welt und spielen Klassenkampf.
Beitrag vom 16.04.2024 - 22:02 Uhr
Usersunwave
User (60 Beiträge)
Bevor hier auf die Gewerkschaft geschimpft wird, schaut euch bitte mal den Kollektivvertrag an. Da wird einem schlecht, wie mies die Kabine/Cockpit bezahlt werden. Kein Vergleich zu anderen Group Airlines. Das wurde jahrelang ausgenutzt und nur deshalb gab es auch in letzter Zeit schwarze Zahlen. Profitabel war OS aber noch nie wirklich. Im vgl. zu LX/LH ist die Flotte zu klein um wirklich als starke Hubairline zu agieren und die Ziele sind ebenfalls keine cash cows.
Seit Jahren (auch vor Coroni) gab es zig Projekte in VIE um die Konkurrenz in Schach zu halten. EW Europe wurde dort wieder entfernt. Es sieht eher danach aus, dass das Management planlos in VIE mit OS ist. Und jetzt ist es leicht zu sagen: Friss oder Stirb. Typisch LH Management. Wird jetzt 1:1 bei CLH gemacht, wo VL dieses AOC ersetzen soll. Was aus dem Kollegium wird, interessiert oben keinen.
Das einzig gute: Der Arbeitnehmermarkt sitzt zur Zeit (noch) am längeren Hebel.

Ich drücke den Beschäftigen der OS fest die Daumen.
Beitrag vom 17.04.2024 - 06:23 Uhr
Usermucin
User (99 Beiträge)
@sunwave

Vielen Dank für diese klaren Worte!
Und allen die hier schon wieder gehen die böse Gewerkschaft und das ach so gierige fliegende Personal wettern:

 https://www.austrianwings.info/2024/04/wieso-das-aua-personal-am-quartalsverlust-nicht-schuld-ist/
Beitrag vom 17.04.2024 - 06:44 Uhr
UserFordsens
User (201 Beiträge)
@sunwave: Das hat am Ende aber auch nicht mit Boshaftigkeit des Managements zu tun. Ein privatwirtschaftliches Unternehmen ist nunmal auf Gewinnerzielung ausgerichtet.

Dann ist es leider so, dass tatsächlich die AUA ihre Existenzberechtigung verloren hat, so sehr ich sie immer mochte. Als Zubringer im Konzern nach MUC, FRA oder ggf. FCO macht dann auch keinen Sinn., dann müsste sie ja noch weiter schrumpfen.

Für das Personal sollte es ja dann andere Optionen geben?! Das hat die Gewerkschaft im Blick?
Beitrag vom 17.04.2024 - 06:58 Uhr
UserKosmopolit
User (216 Beiträge)
Bevor hier auf die Gewerkschaft geschimpft wird, schaut euch bitte mal den Kollektivvertrag an. Da wird einem schlecht, wie mies die Kabine/Cockpit bezahlt werden. Kein Vergleich zu anderen Group Airlines. Das wurde jahrelang ausgenutzt und nur deshalb gab es auch in letzter Zeit schwarze Zahlen. Profitabel war OS aber noch nie wirklich. Im vgl. zu LX/LH ist die Flotte zu klein um wirklich als starke Hubairline zu agieren und die Ziele sind ebenfalls keine cash cows.
Seit Jahren (auch vor Coroni) gab es zig Projekte in VIE um die Konkurrenz in Schach zu halten. EW Europe wurde dort wieder entfernt. Es sieht eher danach aus, dass das Management planlos in VIE mit OS ist. Und jetzt ist es leicht zu sagen: Friss oder Stirb. Typisch LH Management. Wird jetzt 1:1 bei CLH gemacht, wo VL dieses AOC ersetzen soll. Was aus dem Kollegium wird, interessiert oben keinen.
Das einzig gute: Der Arbeitnehmermarkt sitzt zur Zeit (noch) am längeren Hebel.

Ich drücke den Beschäftigen der OS fest die Daumen.

Die logische Schlussfolgerung dann:

Den Laden zusperren, weil er ist ja nicht profitabel.

Ob das im Sinne der beschäftigten ist?

Mit welchem Anspruch fordern Mitarbeiter eines "nie profitablen Unternehmens " (ihre Worte) mehr Gehalt?

Mitarbeiter - das heisst mit arbeiten und das bedeutet in erster Linie das ihr Arbeitgeber durch ihre Arbeitskraft einen Gewinn erwirtschaften muss. Sonst bezahlt er sie für nichts.

Wenn das nicht der Fall ist, dann wird er sie auch nicht lange bezahlen.

Dann muss die AUA eben untergehen. Ist dann halt so.
Die angebotenen 8% halte ich jetzt nicht für so schlecht.
Was ist denn die Forderung?
Beitrag vom 17.04.2024 - 08:08 Uhr
UserFloCo
Vielflieger
User (1692 Beiträge)
@sunwave

Vielen Dank für diese klaren Worte!
Und allen die hier schon wieder gehen die böse Gewerkschaft und das ach so gierige fliegende Personal wettern:

 https://www.austrianwings.info/2024/04/wieso-das-aua-personal-am-quartalsverlust-nicht-schuld-ist/

Der Kommentar ist aber auch ... naja.... da wird erst selbst eine These aufgestellt, dass nämlich die Streiks nicht der Grund für den Verlust sind, dann sogar selbst gesagt, dass das ja auch so noch niemand behauptet hat, um dann aber den Vorwurf zu platzieren, dass das ja durchaus die Meinung von jemanden sein könnte, um danach dann relativ dünn zu argumentieren, warum das alles gar kein Problem ist.

Also erfindet man quasi erst das Problem um danach zu schreiben, dass das ja gar kein Problem ist. Hut ab! Aber man sieht da gleich wieder, dass das natürlich bei den Zielgruppen verfängt. Von daher: Chapeau!
Beitrag vom 17.04.2024 - 08:12 Uhr
Usercontrail55
User (4723 Beiträge)
@sunwave

Vielen Dank für diese klaren Worte!
Und allen die hier schon wieder gehen die böse Gewerkschaft und das ach so gierige fliegende Personal wettern:

 https://www.austrianwings.info/2024/04/wieso-das-aua-personal-am-quartalsverlust-nicht-schuld-ist/
Das ist natürlich ein Argument, nicht so schlimm, war schon schlimmer.
Allerdings werden danach die Zahlen so zusammengestellt, dass das Bild passend zur Überschrift entsteht. Sonst doch die Kernkompetenz des Managements.
Einfach nur Verluste aufzulisten sagt nichts aus. Der höchste Verlust in der Auflistung war während Corona, ist das tauglich als Vergleichswert? Die anderen Zahlen stehen in keinem Bezug, welcher Umsatz steht denen gegenüber, welche Sonderereignisse gab es, usw. Außerdem war das alles früher, entscheidend ist, was ist heute? Heute würden, bei den niedrigen Margen der AUA, 60% der Strecken ins Minus rutschen, wenn der Abschluss in der Höhe der Forderung durchgeht.

@sunwave
Ich drücke den Beschäftigen der OS fest die Daumen.
Wobei?
Beitrag vom 17.04.2024 - 08:19 Uhr
UserFloCo
Vielflieger
User (1692 Beiträge)
Bevor hier auf die Gewerkschaft geschimpft wird, schaut euch bitte mal den Kollektivvertrag an. Da wird einem schlecht, wie mies die Kabine/Cockpit bezahlt werden. Kein Vergleich zu anderen Group Airlines. Das wurde jahrelang ausgenutzt und nur deshalb gab es auch in letzter Zeit schwarze Zahlen. Profitabel war OS aber noch nie wirklich.

Bin da bei @Kosmopolit: Wenn der Laden nach Ihrer Aussage nie profitabel war, warum sollte man dann jetzt solch hohen Gehaltssteigerungen anbieten? Dann ist ja auch kein Geld da, was man anbieten kann.

Im vgl. zu LX/LH ist die Flotte zu klein um wirklich als starke Hubairline zu agieren und die Ziele sind ebenfalls keine cash cows.

Na wenn der Markt keine Cash Cows bietet, was sollte man dann mit dem machen?
Die Flotte von Brussels ist btw noch kleiner und die scheinen sich in die richtige Richtung zu entwickeln. Wieso schaffen die das, AUA aber seit Jahren nicht?

Seit Jahren (auch vor Coroni) gab es zig Projekte in VIE um die Konkurrenz in Schach zu halten. EW Europe wurde dort wieder entfernt. Es sieht eher danach aus, dass das Management planlos in VIE mit OS ist.

Was wäre denn ihr Plan gegen die Konkurrenz?

Und jetzt ist es leicht zu sagen: Friss oder Stirb. Typisch LH Management. Wird jetzt 1:1 bei CLH gemacht, wo VL dieses AOC ersetzen soll. Was aus dem Kollegium wird, interessiert oben keinen.

Sie sagen doch selbst, dass Austrian chronisch defizitär ist; Sie erkennen auch an, dass man sogar zwischendurch durch eine nicht andere Airline versucht hat die Konkurrenz in Schach zu halten.... was ist denn Ihre Alternative? Also außer mehr Geld für das Personal zu fordern?

Das einzig gute: Der Arbeitnehmermarkt sitzt zur Zeit (noch) am längeren Hebel.

Na dann sollten die wohl alle mal schnell gehen, so lange man noch an diesem Hebel sitzt. Komisch, dass dieses Argument hier mal wieder gebracht wird; eigentlich heißt es hier doch immer so oft, dass ja ein Wechsel aus den verschiedensten Gründen gar nicht so einfach ist.
Beitrag vom 17.04.2024 - 08:56 Uhr
UserJordanPensionär
Pensionär
User (2454 Beiträge)
Lautet ein 'Gesetz' der Marktwirtschaft nicht (sinngemäß):

'Nicht profitable Betriebe/Unternehmen müssen/können am Markt nicht bestehen und (logische Konsequenz) sollten daher vom Markt verschwinden (sprich: zugemacht werden)'.

AUA war m.M. noch nie wirklich nachhaltig profitabel. Vieles wurde versucht, das Ergebnis: immer mehr Verluste?

Für Alitalia wurde doch hier auch immer vehement das 'Aus' gefordert, warum also nicht auch für OS - weil Teil der LHG!?

Daher: zumachen, natürlich mit allen Konsequenzen, auch für die AN.

LHG kann sich doch ein (anscheinend) Fass ohne Boden in der derzeitigen Wettbewerbs- und Finanzsituation nicht leisten.

Oder wo ist mein Denkfehler?
Beitrag vom 17.04.2024 - 09:35 Uhr
Usercontrail55
User (4723 Beiträge)
Lautet ein 'Gesetz' der Marktwirtschaft nicht (sinngemäß):

'Nicht profitable Betriebe/Unternehmen müssen/können am Markt nicht bestehen und (logische Konsequenz) sollten daher vom Markt verschwinden (sprich: zugemacht werden)'.

AUA war m.M. noch nie wirklich nachhaltig profitabel. Vieles wurde versucht, das Ergebnis: immer mehr Verluste?

Für Alitalia wurde doch hier auch immer vehement das 'Aus' gefordert, warum also nicht auch für OS - weil Teil der LHG!?

Daher: zumachen, natürlich mit allen Konsequenzen, auch für die AN.

LHG kann sich doch ein (anscheinend) Fass ohne Boden in der derzeitigen Wettbewerbs- und Finanzsituation nicht leisten.

Oder wo ist mein Denkfehler?
Da ist keiner. Ich würde es etwas anders formulieren, aber im Grunde läuft es darauf hinaus.
Nicht profitable Betriebe/Unternehmen können am Markt nicht nachhaltig bestehen und werden daher absehbar vom Markt verschwinden.
Aber vorher kann man ja noch versuchen, das Ganze zu retten. Der Markt wird am Ende über den Versuch richten.
Beitrag vom 17.04.2024 - 10:09 Uhr
UserFloCo
Vielflieger
User (1692 Beiträge)
Wir hatten hier aber auch schon einmal das Thema, warum auch ein nicht profitables Unternehmen einen Sinn in einer Gruppe haben kann. Von daher muss man Austrian nicht automatisch schließen, die Frage wäre nur, sollte man als Profiteur eines solchen Unternehmens die Kosten noch weiter hochtreiben oder nicht? Je höher die Kosten, desto höher muss der Nutzen außerhalb des reinen Gewinns gesehen werden, bevor man dann nicht doch zu dem Schluss kommt, dass man sich von dem Unternehmen trennen muss.
Beitrag vom 17.04.2024 - 11:09 Uhr
UserJordanPensionär
Pensionär
User (2454 Beiträge)
Wir hatten hier aber auch schon einmal das Thema, warum auch ein nicht profitables Unternehmen einen Sinn in einer Gruppe haben kann. Von daher muss man Austrian nicht automatisch schließen, die Frage wäre nur, sollte man als Profiteur eines solchen Unternehmens die Kosten noch weiter hochtreiben oder nicht? Je höher die Kosten, desto höher muss der Nutzen außerhalb des reinen Gewinns gesehen werden, bevor man dann nicht doch zu dem Schluss kommt, dass man sich von dem Unternehmen trennen muss.

Wen genau meinen Sie mit:

"...die Frage wäre nur, sollte man als Profiteur eines solchen Unternehmens die Kosten noch weiter hochtreiben oder nicht?"

"Profiteur"?

Die AN oder die LHG gesamt, siehe:

"...warum auch ein nicht profitables Unternehmen einen Sinn in einer Gruppe haben kann."
Beitrag vom 17.04.2024 - 11:10 Uhr
UserJordanPensionär
Pensionär
User (2454 Beiträge)
Lautet ein 'Gesetz' der Marktwirtschaft nicht (sinngemäß):

'Nicht profitable Betriebe/Unternehmen müssen/können am Markt nicht bestehen und (logische Konsequenz) sollten daher vom Markt verschwinden (sprich: zugemacht werden)'.

AUA war m.M. noch nie wirklich nachhaltig profitabel. Vieles wurde versucht, das Ergebnis: immer mehr Verluste?

Für Alitalia wurde doch hier auch immer vehement das 'Aus' gefordert, warum also nicht auch für OS - weil Teil der LHG!?

Daher: zumachen, natürlich mit allen Konsequenzen, auch für die AN.

LHG kann sich doch ein (anscheinend) Fass ohne Boden in der derzeitigen Wettbewerbs- und Finanzsituation nicht leisten.

Oder wo ist mein Denkfehler?
Da ist keiner. Ich würde es etwas anders formulieren, aber im Grunde läuft es darauf hinaus.
Nicht profitable Betriebe/Unternehmen können am Markt nicht nachhaltig bestehen und werden daher absehbar vom Markt verschwinden.
Aber vorher kann man ja noch versuchen, das Ganze zu retten. Der Markt wird am Ende über den Versuch richten.

Wie oft, wie lange und mit welchem Aufwand?
Beitrag vom 17.04.2024 - 11:24 Uhr
UserFloCo
Vielflieger
User (1692 Beiträge)
Wir hatten hier aber auch schon einmal das Thema, warum auch ein nicht profitables Unternehmen einen Sinn in einer Gruppe haben kann. Von daher muss man Austrian nicht automatisch schließen, die Frage wäre nur, sollte man als Profiteur eines solchen Unternehmens die Kosten noch weiter hochtreiben oder nicht? Je höher die Kosten, desto höher muss der Nutzen außerhalb des reinen Gewinns gesehen werden, bevor man dann nicht doch zu dem Schluss kommt, dass man sich von dem Unternehmen trennen muss.

Wen genau meinen Sie mit:

"...die Frage wäre nur, sollte man als Profiteur eines solchen Unternehmens die Kosten noch weiter hochtreiben oder nicht?"

"Profiteur"?

Die AN oder die LHG gesamt, siehe:

"...warum auch ein nicht profitables Unternehmen einen Sinn in einer Gruppe haben kann."

Alle, die nahezu ausschließlich davon profitieren. Das sind hauptsächlich, denke ich, Mitarbeiter und Lieferanten. Evt. noch die jeweilige Wirtschaftsregion/Politik.

Die LH Group würde ich da nicht sehen, da die nicht nur profitieren. Für die geht es immer um die Abwegung, ob sich der VErlust durch andere Vorteile (Marktanteile, "Blockieren" eines MArktes für die Konkurrenz, etc.) noch aufrechnen lässt oder nicht.

Edit: Auch der Kunde, nur in anderer Richtung: Wie wenig will ich dem Unternehmen noch bezahlen für die angebotenen Leistungen?

Am Ende geht es immer um die Betrachtung der Alternativen:
Lieferant: Wenn ich den Kunden verlieren, was ist dann mein Nachteil? Kann ich die Produkte an wen anderes für zumindets denselben Preis absetzen?
Mitarbeiter: Wenn mein Arbeitgeber insolvent geht/den Betrieb einstellt, finde ich dann einen äquivalente Job?
Kunden: Wenn das Angebot wegfällt, wo bekomme ich dann meine angefragten Leistungen in vergleichbarer Qualität und Menge zum vergleichbaren Preis her?
etc.

Wenn alle obigen das für sich mit einer guten Alternative beantworten können, dann kann man es gerne auf die Spitze trieben und versuchen das Maximum rausholen, wenn nicht, dann sollte man sich überlegen, ob es schlau ist, dass man die Kosten (besonders von einem chronisch defizitären Unternehmen) immer weiter nach oben treiben sollte. Ist aber am Ende jedem selbst überlassen das für sich zu entscheiden.


Dieser Beitrag wurde am 17.04.2024 11:30 Uhr bearbeitet.
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