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Beitrag vom 25.03.2024 - 12:03 Uhr
UserGB
User (434 Beiträge)
Daß auch in südlichen Gefilden sich manche am erwarteten Geldsegen gerne mal zu wenig beteiligt fühlen kann schon mal vorkommen.
Beitrag vom 25.03.2024 - 13:20 Uhr
UserKosmopolit
User (204 Beiträge)
Das ist eigentlich fast komisch, so wie es geschrieben steht.

Natürlich verringert die Übernahmen den Wettbewerb. Darum passiert sie ja.

Dieses Strecken picken ist doch totaler Unsinn, weil aktuell in der EU keiner wirklich nachhaltig Geld verdient, sondern massiv ruinösen Wettbewerb hat.
Deshalb stehen ja die Taps, SASs, ITAs, Air Europas, etc. zum verkauf.

Neben 3 grossen FSC und 3 grossen LCCs ist es halt schwer wenn es noch einen ganzen Haufen weiterer Carrier gibt. Eine Norwegiean, eine Tui, eine Condor, eine Lot, etc. gibt es auch noch.

Und gerade Italien, das muss die EU Kommission doch aus sehen, war ein Friedhof für Airlines. Alitalia ist in mehreren Konstellationen Pleite gegangen.
Im Grunde alle haben gegen Ryanair in Italien massiv Federn gelassen.

Für die LH ist es am Ende vlt. interesannter einfach Tap anzugehen und um ITA soll sich dann AF-KLM kümmern oder IAG.
LIS kann man dann zum SÜdamerika Hub der Group machen, aus Belgien fliegt man nach Afrika, und dann baut man eben AIr Dolomiti aus und startet einen Generalangriff auf eine schwache ITA.

Die Themen die die EU Kommission aufmacht, hat doch Delta im Verbund mit AF-KLM ebenso?

Um es mit dem Worten eines Politikers zu sagen, der eindrucksvoll demonstriert hat das er seinen Worten besser hätte Taten folgen lassen:
Manchmal ist es besser, kein Geschäft zu machen als ein falsches.

Die EU Kommission kann doch so die IAG Übernahme von Air Europa niemals durchgehen lassen, in Madrid ist das ja dann quasi das Ultra Monopol, alleine weil von dort aus nach Amerika ja garkeine sinnvolle Konkurrenz besteht?
Beitrag vom 25.03.2024 - 13:39 Uhr
UserZH Flyers
-
User (413 Beiträge)
Bürger und Firmen müssen gegenüber den EU Bürokraten einfach mal standhaft bleiben und Nein sagen. LH braucht ITA nicht, die sollen aufhören ihre Zeit damit zu verschwenden.

Das LH und ITA im Wettbewerb stehen ist eher Blödsinn. Zwischen D und I gibt es auf gewissen Strecken kaum Wettbewerb. Die meisten Strecken sind Zubringerstrecken. Wer zum Beispiel Rom Frankfurt Hyderabad fliegt, kann garnicht ITA buchen, weil ITA nicht nach Hyderabad fliegt. Er kann auch nicht iTA nach Frankfurt nehmen, da LH den Zubringerflug aus Rom ohnehin fast gratis anbietet.

Diejenigen die direkt Italien Deutschland verreisen können auch den Zug, das Auto oder Alternativen wie easyjet oder Air France über CDG nehmen. Da gibt es dann Wettbewerb, aber nicht LH und ITA untereinander. Wettbewerb kommt durch die LCC oder Bahn.

Einfach mal Nein sagen. Tut nicht weh. Aber die Manager wollen politisch korrekt sein und auch ihr Gesicht nicht verlieren.
Beitrag vom 25.03.2024 - 15:23 Uhr
UserPLANEtruth
FQTV CC-Lover Selbstzahlen
User (702 Beiträge)
... EU-Kommission Hat Bedenken, . . .
das sollten die auch haben und endlich aufwachen!
Wenn ein CEO, oeffentlich das Personal der gleichen "Group" gegeneinander ausspielt und damit die UNNOETIGEN Ausgaben fuer jeden Streiktag selbst in die Hoehe treibt, dann sollte man hier bei einer gewollten Erweiterung dieser Lufthansa-Group GENAU hinschaun!
Mit einem Interview wie diesem, denke ich macht sich ein noch agierender CEO der Lufthansa-Group keine Freunde!
Streiks bei Lufthansa, Cityline, Discover, Austrian und nun wieder Brussels . . . ich denke, das spricht Baende und am Schlimmsten von allem, die eigenen Airlines in Deutschland die nicht nur seit Jahrzehnten den Wettbewerb im Land komplett zu vertreiben sonder nun mit Billigmarken auch noch die loyalen Angestellten gegeneinander auszuspielen und dann aber die Schuld ueber unzufriedene und genervte Fluggaeste wehen Streiks als Buhmann anzuerkennen, dabei waere jede Lohnerhoehung (oder ein Entgegenkommen an die eigenen Angestellten) eine SOFORTIGE Loesung.
Hier ein gerade mal 4 Tage altes Intervies mit LH CEO Spohr (Carsten, denn die LH-Group scheint ja nur so zu wimmeln von dieser Spohr Famile :-o ) bei CNN.
 https://twitter.com/questCNN/status/1770838695647588390
UNGLAUBLICH!
.... Ein Machtspiel, nichts Anderes, da sollte doch endlich mal eine EU aufwachen! Sollte man denken.
Beitrag vom 25.03.2024 - 15:31 Uhr
Usercontrail55
User (4698 Beiträge)
Auch wenn es keiner hören will, es gibt Gesetze denen die Kommission unterliegt. Wenn sie genehmigt, das aus einem Duopol AZ/LH ein Monopol LHG wird, dann wird ihr das um die Ohren fliegen. Was das in der Realität bedeutet, alles selber Tag, FRA LIN 110€ (mehrere Anbieter), FRA VIE 298€ (ein Anbieter)
Darum geht es.
Beitrag vom 25.03.2024 - 18:50 Uhr
UserA320Fam
User (1739 Beiträge)
Auch wenn es keiner hören will, es gibt Gesetze denen die Kommission unterliegt. Wenn sie genehmigt, das aus einem Duopol AZ/LH ein Monopol LHG wird, dann wird ihr das um die Ohren fliegen. Was das in der Realität bedeutet, alles selber Tag, FRA LIN 110€ (mehrere Anbieter), FRA VIE 298€ (ein Anbieter)
Darum geht es.

Das ist schin verstanden. Nur wer kann dann der für ITA dringend benötigte Partner sein? Alleine geht ja nun nicht, wie zur genüge bewiesen.
Beitrag vom 25.03.2024 - 19:02 Uhr
Usercontrail55
User (4698 Beiträge)
Auch wenn es keiner hören will, es gibt Gesetze denen die Kommission unterliegt. Wenn sie genehmigt, das aus einem Duopol AZ/LH ein Monopol LHG wird, dann wird ihr das um die Ohren fliegen. Was das in der Realität bedeutet, alles selber Tag, FRA LIN 110€ (mehrere Anbieter), FRA VIE 298€ (ein Anbieter)
Darum geht es.

Das ist schin verstanden. Nur wer kann dann der für ITA dringend benötigte Partner sein? Alleine geht ja nun nicht, wie zur genüge bewiesen.
Das ist aber nicht der Job der Wettbewerbskommission, Geschäftsdmodelle gangbar zu halten/machen. Sonst ließe sie sich ja regelmäßig erpressen. Da wird MOL schon ein Auge drauf haben, dass da nicht künstlich etwas am Leben gehalten wird, gegen alle Vorschriften und Gesetze.
Beitrag vom 26.03.2024 - 02:39 Uhr
UserKosmopolit
User (204 Beiträge)
Auch wenn es keiner hören will, es gibt Gesetze denen die Kommission unterliegt. Wenn sie genehmigt, das aus einem Duopol AZ/LH ein Monopol LHG wird, dann wird ihr das um die Ohren fliegen. Was das in der Realität bedeutet, alles selber Tag, FRA LIN 110€ (mehrere Anbieter), FRA VIE 298€ (ein Anbieter)
Darum geht es.

Nur macht es jetzt Sinn einzelne Strecken zu betrachten?

Vlt. war viel nachfrage, die kappazität voll etc. - da haben sie einen ganzen haufen faktoren.
Beitrag vom 26.03.2024 - 04:50 Uhr
UserA320Fam
User (1739 Beiträge)
Auch wenn es keiner hören will, es gibt Gesetze denen die Kommission unterliegt. Wenn sie genehmigt, das aus einem Duopol AZ/LH ein Monopol LHG wird, dann wird ihr das um die Ohren fliegen. Was das in der Realität bedeutet, alles selber Tag, FRA LIN 110€ (mehrere Anbieter), FRA VIE 298€ (ein Anbieter)
Darum geht es.

Das ist schin verstanden. Nur wer kann dann der für ITA dringend benötigte Partner sein? Alleine geht ja nun nicht, wie zur genüge bewiesen.
Das ist aber nicht der Job der Wettbewerbskommission, Geschäftsdmodelle gangbar zu halten/machen. Sonst ließe sie sich ja regelmäßig erpressen. Da wird MOL schon ein Auge drauf haben, dass da nicht künstlich etwas am Leben gehalten wird, gegen alle Vorschriften und Gesetze.

Achso, Sie meinen gegebenfalls wird sich nie aufgrund der Wettbewerbssituation ein Partner genehmigen lassen und dann muss ITA allein klarkommen, gegebenfalls aufgrund der allein Nichtlebensfähigkeit zugrunde gehen.
So hab ich das bisher noch nicht betrachtet, kann ich aber nachvollziehen.
Beitrag vom 26.03.2024 - 06:45 Uhr
UserZH Flyers
-
User (413 Beiträge)
Auf welchen Strecken fliegen denn nur LH Group und ITA ohne Konkurrenz? FRA MUC nach Rom und Linate; ZRH Rom. Sonst noch welche?

Wie Rom wird auch durch Ryanair bedient (sogar FCO). Wien Linate gibt es nicht. Hamburg Rom wird durch Eurowings und Wizzair bedient. Berlin Rom durch Easyjet, Wizzair und Ryanair (alle FCO), Berlin Linate durch Easyjet.

Europa wird sicherlich zu Grunde gehen wenn LH und ITA zusammengehen.
Beitrag vom 26.03.2024 - 06:49 Uhr
Usercontrail55
User (4698 Beiträge)
Auch wenn es keiner hören will, es gibt Gesetze denen die Kommission unterliegt. Wenn sie genehmigt, das aus einem Duopol AZ/LH ein Monopol LHG wird, dann wird ihr das um die Ohren fliegen. Was das in der Realität bedeutet, alles selber Tag, FRA LIN 110€ (mehrere Anbieter), FRA VIE 298€ (ein Anbieter)
Darum geht es.

Das ist schin verstanden. Nur wer kann dann der für ITA dringend benötigte Partner sein? Alleine geht ja nun nicht, wie zur genüge bewiesen.
Das ist aber nicht der Job der Wettbewerbskommission, Geschäftsdmodelle gangbar zu halten/machen. Sonst ließe sie sich ja regelmäßig erpressen. Da wird MOL schon ein Auge drauf haben, dass da nicht künstlich etwas am Leben gehalten wird, gegen alle Vorschriften und Gesetze.

Achso, Sie meinen gegebenfalls wird sich nie aufgrund der Wettbewerbssituation ein Partner genehmigen lassen und dann muss ITA allein klarkommen, gegebenfalls aufgrund der allein Nichtlebensfähigkeit zugrunde gehen.
Im Prinzip schon. Das war ja schon von Anfang an absehbar.
Wenn ich kein Business Case habe und das Unternehmen trotzdem starte, weil ich mir die Idee so doll wünsche, dann ist das mein Risiko. Ich kenne ja die Rahmenbedingungen und es gibt ja genug Beispiele, wie genau es die Kommission mit den Regeln mittlerweile nimmt. Da wo sie es nicht so genau genommen hat, wurde die Entscheidungen schon öfters kassiert.
Die Ironie daran ist, wenn es ITA nicht schafft, weil kein Partner einsteigen wollte aufgrund der Auflagen, die den Kunden schützen sollen, entstehen wieder Monopole. Deswegen arbeitet man ja auch zusammen und versucht Lösungen zu finden. Diese müssen aber wasserdicht sein. Es ist niemanden geholfen, wenn das dann wieder vor dem EUGh kassiert wird.
Da nützt auch keine Drohung des Käufers, dann machen wie es eben nicht. Ihr werdet schon sehen was dann passiert und ihr seid schuld. So funktioniert das nicht.
So hab ich das bisher noch nicht betrachtet, kann ich aber nachvollziehen.


Dieser Beitrag wurde am 26.03.2024 06:51 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 26.03.2024 - 07:09 Uhr
UserEricM
User (5560 Beiträge)
Die Ironie daran ist, wenn es ITA nicht schafft, weil kein Partner einsteigen wollte aufgrund der Auflagen, die den Kunden schützen sollen, entstehen wieder Monopole.

OK, das ist ein mögliches Szenario. Genau so möglich ist aber doch, dass mehrere Anbieter die durch ITA frei werdenden Strecken anbieten werden, oder?
Beitrag vom 26.03.2024 - 07:27 Uhr
Usercontrail55
User (4698 Beiträge)
Die Ironie daran ist, wenn es ITA nicht schafft, weil kein Partner einsteigen wollte aufgrund der Auflagen, die den Kunden schützen sollen, entstehen wieder Monopole.

OK, das ist ein mögliches Szenario. Genau so möglich ist aber doch, dass mehrere Anbieter die durch ITA frei werdenden Strecken anbieten werden, oder?
Klar ist das möglich, theoretisch. Aber es muss erst mal ein Anbietr da sein und sich für den anderen Anbieter auch rechnen. Wer soll denn in den Markt HAM-ROM reingenen, außer denen, die jetzt schon da sind?
Wie vehement lukrative Strecken verteidigt wurden hat man ja auch schon gesehen. Das hat eine Weile geklappt mit den kundenfreundlichen Angeboten, dann hat sich der Herausforderer zurückgezogen und das Monopol ist trotzdem da. Nehmen Sie zwischen D und A. Da sind alle anderen raus, auch die LCC spielen keine Rolle mehr.
Daher die Ironie des Ganzen. Man bremst den Markt ein um dann das Ergebnis doch wieder dem Markt zu überlassen.

Dieser Beitrag wurde am 26.03.2024 07:31 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 26.03.2024 - 07:56 Uhr
UserJordanPensionär
Pensionär
User (2447 Beiträge)
Die Ironie daran ist, wenn es ITA nicht schafft, weil kein Partner einsteigen wollte aufgrund der Auflagen, die den Kunden schützen sollen, entstehen wieder Monopole.

OK, das ist ein mögliches Szenario. Genau so möglich ist aber doch, dass mehrere Anbieter die durch ITA frei werdenden Strecken anbieten werden, oder?
Klar ist das möglich, theoretisch. Aber es muss erst mal ein Anbietr da sein und sich für den anderen Anbieter auch rechnen. Wer soll denn in den Markt HAM-ROM reingenen, außer denen, die jetzt schon da sind?

Aber ist es denn nicht der Sinn der Auflagen der EU Wettbewerbsbehörde, dass man dafür Strecken auf- bzw. hergibt (in diesem Fall die LHG mit EW die Strecke Hamburg - Rom). Und das dann eben auch auf anderen Strecken (Kurz,Mittel und Lang), die durch die LHG + ITA (dann noch stärker) dominiert werden?


Wie vehement lukrative Strecken verteidigt wurden hat man ja auch schon gesehen. Das hat eine Weile geklappt mit den kundenfreundlichen Angeboten, dann hat sich der Herausforderer zurückgezogen und das Monopol ist trotzdem da. Nehmen Sie zwischen D und A. Da sind alle anderen raus, auch die LCC spielen keine Rolle mehr.
Daher die Ironie des Ganzen. Man bremst den Markt ein um dann das Ergebnis doch wieder dem Markt zu überlassen.

OT: Ich finde die Diskussion sehr interessant und angenehm im Tonfall.
Beitrag vom 26.03.2024 - 08:14 Uhr
Usercontrail55
User (4698 Beiträge)
Die Ironie daran ist, wenn es ITA nicht schafft, weil kein Partner einsteigen wollte aufgrund der Auflagen, die den Kunden schützen sollen, entstehen wieder Monopole.

OK, das ist ein mögliches Szenario. Genau so möglich ist aber doch, dass mehrere Anbieter die durch ITA frei werdenden Strecken anbieten werden, oder?
Klar ist das möglich, theoretisch. Aber es muss erst mal ein Anbietr da sein und sich für den anderen Anbieter auch rechnen. Wer soll denn in den Markt HAM-ROM reingenen, außer denen, die jetzt schon da sind?

Aber ist es denn nicht der Sinn der Auflagen der EU Wettbewerbsbehörde, dass man dafür Strecken auf- bzw. hergibt (in diesem Fall die LHG mit EW die Strecke Hamburg - Rom). Und das dann eben auch auf anderen Strecken (Kurz,Mittel und Lang), die durch die LHG + ITA (dann noch stärker) dominiert werden?
Der Sinn der Auflagen ist es, kein künstlich erzeugtes (zB. Merger, Kooperationsverträge usw. ) Monopol zuzulassen.
Dafür gibt es eine Reihe von Maßnahmen wie Streckenfreigaben, Slots abgeben, Beförderungsverpflichtungen oder sogar finanzielle Unterstützung durch den Monoplolisten für neue Wettbewerber. Welche Maßnahmen dann zur Anwendung kommen ist abhängig von der individuellen Situation und am Ende Verhandlungssache.
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