Community / / EU mahnt Regierungen zum Abstandhalten

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Beitrag vom 11.05.2020 - 11:14 Uhr
UserAvokus
User (888 Beiträge)
Lasse man doch bitte den Kunden entscheiden, ob er/sie Kurzstrecken lieber mit dem Flugzeug, der Bahn dem Auto oder mit dem Fahrrad bestreitet. Letzteres ist ja heutzutage das bevorzugte Transportmittel der Grünen Fraktion. Ich wäre da durchaus für den Bau eines Fahrradschnellwegs von Stuttgart oder Köln nach Frankfurt. LOL
Beitrag vom 11.05.2020 - 11:21 Uhr
UserAvokus
User (888 Beiträge)
Dieser Artikel macht bezeichnend deutlich wie sehr allgemeine Regeln der EU fehlen. Ich kann MOL in diesem Fall nur beipflichten. Ob und in welcher Höhe Staaten Beihilfen geben muß mit dem gleichen maß erfolgen und muß sich an bestimmten Kennzahlen richten was bei den jetzigen Hilfen überhaupt nicht offensichtlich ist. Jedes Land kocht sein eigenes Süppchen. 3 Milliarden für Alitalia gegenüber 9 Milliarden für LH ist einfach eine Wettbewerbsverzerrung sonders gleichen. Das es auch Bedingungen geben muß ist natürlich richtig, aber auch die müssen in der EU einheitlich sein. Zum jetzigen Zeitpunkt ist jedoch nicht erkennbar, wie man eine Wettbewerbsverzerrung gedenkt auszuschließen.
Beitrag vom 11.05.2020 - 12:38 Uhr
Usersunjet
User (199 Beiträge)
In der SZ stand auch noch folgendes zum
Thema:

" Sollte der Staat an Unternehmen nach sechs Jahren noch immer mit mindestens 15 Prozent beteiligt sein, fordert die EU-Kommission einen Sanierungsplan..."
Beitrag vom 11.05.2020 - 12:45 Uhr
UserEricM
User (5599 Beiträge)
Dieser Artikel macht bezeichnend deutlich wie sehr allgemeine Regeln der EU fehlen.

Da muss ich Ihenen glatt mal recht geben. Aber nicht nur EU weit sondern weltweit fehlen hier Regeln. Nicht mal die WTO ist für Airlines zuständig.

Da kann man mal sehen wie drunter und drüber das geht, wenn nationale Interessen ausschließlich bilateral verhandelt und vereinbart werden.

Allerdings hilft Jammern jetzt auch nicht weiter, denn dass sich die EU Länder gerade jetzt mitten in der Krise einstimmig auf neue Zuständigkeiten für die EU besinnen, das können wir denke ich sicher ausschließen...

Ob und in welcher Höhe Staaten Beihilfen geben muß mit dem gleichen maß erfolgen und muß sich an bestimmten Kennzahlen richten was bei den jetzigen Hilfen überhaupt nicht offensichtlich ist

Mangels internationaler Vereinbarungen zu dem Thema: Nein, muss nicht. Jeder kann machen was er will, und tut das auch.
Sonst wäre zB die Alitalia nur noch in Geschichtsbüchern zu finden.

Zum jetzigen Zeitpunkt ist jedoch nicht erkennbar, wie man eine Wettbewerbsverzerrung gedenkt auszuschließen.

Ich nehme mal an, die schlichte Antwort lautet: "Gar nicht".
Das war aber in der Luftfahrt, wie oben beschrieben, noch noch nie anders.

Dieser Beitrag wurde am 11.05.2020 12:49 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 11.05.2020 - 14:35 Uhr
UserEin_Fliegereiint..
User (800 Beiträge)
Der Quacksalber MOL soll einfach mal seine Klappe halten. Würde sein sch**** Laden seine MA vernünftig behandeln und bezahlen, wie jede normale Airline, wäre er in der selben Notsituation und seine Reserven ebenfalls schnell aufgebraucht.

FR geht es ausschließlich so gut in der Krise, weil er seine Mitarbeiter nicht bezahlt, unter Druck setzt, erpresst, bedroht und entlässt.

Bestes Beispiel ist der derzeitige, in den Nachrichten aktuelle, Umgang mit seiner 100% Tochter Lauda.

Und komm mir bitte keiner mit dem polemischen Totschlag-Argument "wird ja keiner gezwungen dort zu arbeiten".
Beitrag vom 11.05.2020 - 15:20 Uhr
Userairman300
User (19 Beiträge)
Zum Thema Kurzstrecke auf die Bahn verlagern kann man nur sagen: hätte unsere Politik incl der Grünen Partei nicht geschlafen, müssten wir diese Diskussion nicht führen. Von einem Streckennetz a la TGV sind wir ca 30 Jahre entfernt.
Beitrag vom 11.05.2020 - 15:44 Uhr
UserViri
User (1400 Beiträge)
Zum Thema Kurzstrecke auf die Bahn verlagern kann man nur sagen: hätte unsere Politik incl der Grünen Partei nicht geschlafen, müssten wir diese Diskussion nicht führen. Von einem Streckennetz a la TGV sind wir ca 30 Jahre entfernt.

Exakt. Ich würde mal schätzen, dass LH sehr gerne auf Flüge a la NUE-MUC verzichten würde, wenn die Bahn eine gute Alternative wäre. Ist sie aber leider nicht und so muss LH das mit Flügen lösen, wenn sie die Umsteiger nicht verlieren will.
Beitrag vom 11.05.2020 - 16:01 Uhr
Usercontrail55
User (4724 Beiträge)
Der Quacksalber MOL soll einfach mal seine Klappe halten. Würde sein sch**** Laden seine MA vernünftig behandeln und bezahlen, wie jede normale Airline, wäre er in der selben Notsituation und seine Reserven ebenfalls schnell aufgebraucht.

FR geht es ausschließlich so gut in der Krise, weil er seine Mitarbeiter nicht bezahlt, unter Druck setzt, erpresst, bedroht und entlässt.

Bestes Beispiel ist der derzeitige, in den Nachrichten aktuelle, Umgang mit seiner 100% Tochter Lauda.

Und komm mir bitte keiner mit dem polemischen Totschlag-Argument "wird ja keiner gezwungen dort zu arbeiten".
Er ist aber in der selbsen Situation und nur weil es MOL ist ist das ja nicht grundsätzlich falsch. Er geht nur anders damit um. Auch Easy ist in der selben Situation, die sind aber nicht für ihre schlechten Arbeitsbedingungen bekannt.
Flugzeuge und Stellplätze kosten für alle gleich, alle haben Geld durch Hedging verloren, bei der Rückerstattung von Stornos ind auch alle gleich (schlecht) und auch KUG gibt es in den meisten europäischen Ländern. Der einzige Unterschied ist, dass er seine Freistellungen ohne Sozialplan durchführen kann.
Das Beispiel Lauda ist zwar grundsätzlich keine schöne Sache, hat aber mit der aktuelln Lage nichts zu tun. Die sind aktuell in der Kurzarbeit und kosten nichts. Spannend wird das erst für die Zeit danach, aber das wird es beim Rest des Marktes auch.
Beitrag vom 11.05.2020 - 17:01 Uhr
Usergordon
User (3473 Beiträge)
Flugzeuge und Stellplätze kosten für alle gleich, alle haben Geld durch Hedging verloren, bei der Rückerstattung von Stornos ind auch alle gleich (schlecht) und auch KUG gibt es in den meisten europäischen Ländern. Der einzige Unterschied ist, dass er seine Freistellungen ohne Sozialplan durchführen kann.

... und dass er natürlich das KUG nicht mit bis zu 9.000 Euro pro Mitarbeiter aufstockt!
Beitrag vom 11.05.2020 - 17:15 Uhr
UserSaintEx
User (378 Beiträge)
Lasse man doch bitte den Kunden entscheiden, ob er/sie Kurzstrecken lieber mit dem Flugzeug, der Bahn dem Auto oder mit dem Fahrrad bestreitet.

Das wäre sicher wünschenswert, funktioniert aber nicht, solange die unterschiedlichen Verkehrsträger so gravierend unterschiedlich subventioniert werden.
Beitrag vom 11.05.2020 - 17:16 Uhr
Usercontrail55
User (4724 Beiträge)
Flugzeuge und Stellplätze kosten für alle gleich, alle haben Geld durch Hedging verloren, bei der Rückerstattung von Stornos ind auch alle gleich (schlecht) und auch KUG gibt es in den meisten europäischen Ländern. Der einzige Unterschied ist, dass er seine Freistellungen ohne Sozialplan durchführen kann.

... und dass er natürlich das KUG nicht mit bis zu 9.000 Euro pro Mitarbeiter aufstockt!
Kenne ich, der Juckreiz ist nur schwer auszuhalten und ich habe versucht nicht zu kratzen ;-)
Beitrag vom 11.05.2020 - 17:20 Uhr
UserSaintEx
User (378 Beiträge)
Wollen wir mal gemeinsam aufaddieren, wie viele € Mios. MOL in den vergangenen 20 Jahren an offenen und versteckten "Förderungen" einkassiert hat? Dagegen dürfte selbst die Alitalia noch ein Waisenkind sein.
Beitrag vom 11.05.2020 - 17:32 Uhr
Usercontrail55
User (4724 Beiträge)
Wollen wir mal gemeinsam aufaddieren, wie viele € Mios. MOL in den vergangenen 20 Jahren an offenen und versteckten "Förderungen" einkassiert hat? Dagegen dürfte selbst die Alitalia noch ein Waisenkind sein.
Gut, dann fangen Sie doch mal an. Auf die andere Seite des Deckels können Sie parallel die subentionierten Zinsen der Condor, die subventionierten Strecken innerhalb Skandinaviens, die "versteckten" Förderungen der LOT, die subventionierten Förderungen defizitärer Airports die Ryan nicht anfliegt, die Zuschüsse die LH bekommt um bestimmte Airports in USA anzufliegen,... mit auflisten. Wenn Sie die erste Seite voll haben, können Sie sich ja wieder melden.
Das ist doch völlig sinnfrei. Permanent wird mit unterschiedlicher Elle gemessen, je nach Gusto. Ja, Ryan hat Arbeitsbedingungen, die wirklich schlecht sind. Das hat aber doch nichts damit zu tun, dass MOL, wie jeder andere auch, Subventionen mitnimmt wenn sie verfügbar sind.
Auch was gerade bei Lauda passiert können wir gerne mal mit anderen Airlines in Europa vergleichen. Warten wir, sagen wir 4-6 Wochen. Nicht das ich das gutheiße, es wird nur kein Einzelfall beleiben.

Dieser Beitrag wurde am 11.05.2020 18:36 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 11.05.2020 - 19:07 Uhr
UserStockMaster
User (118 Beiträge)
Die Forderung aus der SPD alle Aktivitäten bei der LH in "Steueroasen" zu unterbinden ist auch mal wieder so provinziell und weltfremd wie es nur die liebe Poltik in Deutschland schafft. Deutschland ist nicht der Nabel der Welt. So lange es keine einheitlichen, weltweiten Regeln zu dem Thema gibt, würde die LH einen enormen Nachteil gegenüber der Konkurrenz (und allen möglichen anderen DAX Unternehmen die dort auch ansässig sind) haben.

Also liebe SPD: Da ihr Teil der Regierung seid, arbeitet daran, globale Spielregeln zu erstellen. Wenn es diese gibt und für alle (*lach*) gelten, dann könnt ihr auch die Lufthansa rauspicken und draufrumreiten.

Nur weil es vermeintliche "Steueroasen" sind, ist Steuervermeidung/Tax Avoidance (legal wegen unzähliger regulatorischer "Ausnahmen/Lücken") noch lange nicht illegal wie die Steuerhinterziehung/Tax Evasion!

Dieser Beitrag wurde am 11.05.2020 19:18 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 11.05.2020 - 20:25 Uhr
Usergordon
User (3473 Beiträge)
Die Forderung aus der SPD alle Aktivitäten bei der LH in "Steueroasen" zu unterbinden ist auch mal wieder so provinziell und weltfremd wie es nur die liebe Poltik in Deutschland schafft. Deutschland ist nicht der Nabel der Welt. So lange es keine einheitlichen, weltweiten Regeln zu dem Thema gibt, würde die LH einen enormen Nachteil gegenüber der Konkurrenz (und allen möglichen anderen DAX Unternehmen die dort auch ansässig sind) haben.

Also liebe SPD: Da ihr Teil der Regierung seid, arbeitet daran, globale Spielregeln zu erstellen. Wenn es diese gibt und für alle (*lach*) gelten, dann könnt ihr auch die Lufthansa rauspicken und draufrumreiten.

Nur weil es vermeintliche "Steueroasen" sind, ist Steuervermeidung/Tax Avoidance (legal wegen unzähliger regulatorischer "Ausnahmen/Lücken") noch lange nicht illegal wie die Steuerhinterziehung/Tax Evasion!

Das ist das Schutzschirmverfahren vielleicht doch die bessere Alternative, zumal da die raffgierigen illoyalen Aktionäre da leer ausgehen.
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