Community / / Etihad Airways trennt sich von Piloten

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Beitrag vom 11.01.2019 - 12:29 Uhr
Usercogito.ergo.sum
User (55 Beiträge)
Von Personalfragen hab ich keine Ahnung. Aber 50 von 2000 Piloten bedeutet einen Abbau von 2,5%. Die wäre man im Laufe des Jahres sicher auch durch Fluktuation losgeworden. Das sieht aus meiner Sicht eher danach aus, als wolle man sich die Situation zu Nutze mache, um den ein oder anderen gezielt los zu werden oder auch eine gewisse Drohkulisse für das verbleibende Personal aufzubauen. Da überlegt man sich vielleicht, ob man nicht plötzlich doch mal bereit ist, den ein oder anderen Off Tag herzugeben.
Beitrag vom 11.01.2019 - 13:11 Uhr
Userfbwlaie
User (3957 Beiträge)
Abbau von Personalstellen macht sich immer gut, auch wenn man damit nichts erreicht.
Wie hoch ist denn die aktuelle Fluktuationsrate?
Beitrag vom 11.01.2019 - 14:42 Uhr
UserSperber
User (16 Beiträge)
Das sieht aus meiner Sicht eher danach aus, als wolle man sich die Situation zu Nutze mache, um den ein oder anderen gezielt los zu werden
geht das denn so einfach oder sind dort auch die letzten die ersten?
oder auch eine gewisse Drohkulisse für das verbleibende Personal aufzubauen. Da überlegt man sich vielleicht, ob man nicht plötzlich doch mal bereit ist, den ein oder anderen Off Tag herzugeben.
Auch das Paradies, wie es vor geraumer Zeit von vielen hier beschrieben wurde, kennt wohl Grenzen. Man darf gespannt sein, was aus dem kostenlosen Haus, dem Butler mit Dienstwagen, der von der Firma bezahlten Privatschule für die Kinder usw. übrigbleiben wird.
Die wäre man im Laufe des Jahres sicher auch durch Fluktuation losgeworden.
so lange konnte oder wollte man wohl nicht warten. Vielleicht geht das in den kommenden Monaten noch weiter. Die natürliche Fluktuation gibt es dabei "on Top".
Beitrag vom 11.01.2019 - 16:28 Uhr
Userfliegerschmunz
User (119 Beiträge)
Wie ich schon seit geraumer Zeit kommentiere - die Zeit der ME3 ist vorbei. Dass Kaufleute immer wieder glauben, sie hätten das Rad neu erfunden, und dass ihnen das immerwährende Wachstum gelingen würde. BWLer scheinen eine lernresistente Spezies zu sein. Und wenn demnächst überall wieder etwas mehr Bescheidenheit Einkehr halten wird, dann sind die Zucker-in-den-Hintern-blas-Gimmicks eher eine Last als ein Vorteil.
Beitrag vom 11.01.2019 - 17:41 Uhr
Usercontrail55
User (658 Beiträge)
Das sieht aus meiner Sicht eher danach aus, als wolle man sich die Situation zu Nutze mache, um den ein oder anderen gezielt los zu werden
geht das denn so einfach oder sind dort auch die letzten die ersten?
Ginge, die haben es erfunden.
Aber hier geht es um eine Kapazitätsreduzierung. Man hat dadurch 160 Piloten zu viel. Daher werden 50 on Top über die normale Fluktuation reduziert. Nicht anders herum.

oder auch eine gewisse Drohkulisse für das verbleibende Personal aufzubauen. Da überlegt man sich vielleicht, ob man nicht plötzlich doch mal bereit ist, den ein oder anderen Off Tag herzugeben.
Auch das Paradies, wie es vor geraumer Zeit von vielen hier beschrieben wurde, kennt wohl Grenzen. Man darf gespannt sein, was aus dem kostenlosen Haus, dem Butler mit Dienstwagen, der von der Firma bezahlten Privatschule für die Kinder usw. übrigbleiben wird.
Die wäre man im Laufe des Jahres sicher auch durch Fluktuation losgeworden.
so lange konnte oder wollte man wohl nicht warten. Vielleicht geht das in den kommenden Monaten noch weiter. Die natürliche Fluktuation gibt es dabei "on Top".
Beitrag vom 11.01.2019 - 20:24 Uhr
UserNeilArmstrong
User (214 Beiträge)
Wie ich schon seit geraumer Zeit kommentiere - die Zeit der ME3 ist vorbei. Dass Kaufleute immer wieder glauben, sie hätten das Rad neu erfunden, und dass ihnen das immerwährende Wachstum gelingen würde. BWLer scheinen eine lernresistente Spezies zu sein. Und wenn demnächst überall wieder etwas mehr Bescheidenheit Einkehr halten wird, dann sind die Zucker-in-den-Hintern-blas-Gimmicks eher eine Last als ein Vorteil.


Sorry, aber einen solchen hirnrissigen Kommentar habe ich selten gelesen. Lesen Sie den Artikel, da steht klipp und klar, daß Etihad 3,4 Mrd $ Verlust machte, und zwar wegen seiner Beteiligungen bei Air Berlin und Alitalia. Also infolge unternehmerischer Fehlentscheidungen und nicht weil man das Rad neu erfand.

Vielleicht dämmert jetzt dem einen oder anderem was Air Berlin seit Jahren war: eine Pleitefirma, sonst nichts. Wie man ein solches Unternehmen bis heute so hysterisch hochjubeln kann ist mir nicht verständlich. Hier kommen jetzt nur die wirtschaftlichen Notwendigkeiten hervor, denen Etihad Rechnung tragen muß. Das ist bei jedem Unternehmen so und Teil einer lebendigen und lebenden Marktwirtschaft. Sie können es ja mit der Planwirtschaft versuchen, die hat allerdings in D schon zweimal ihren totalen Bankrott erklärt, während Sie noch den Wohlstand genießen dürfen, den ehemals eine soziale Marktwirtschaft in D schuf.
Beitrag vom 12.01.2019 - 11:33 Uhr
UserRunway
User (2568 Beiträge)
Wie ich schon seit geraumer Zeit kommentiere - die Zeit der ME3 ist vorbei.

Das kann man so pauschal nicht sagen. Der Höhepunkt des Wachstums scheint aber tatsächlich überschritten zu sein.


Dass Kaufleute immer wieder glauben, sie hätten das Rad neu erfunden, und dass ihnen das immerwährende Wachstum gelingen würde. BWLer scheinen eine lernresistente Spezies zu sein.

Das ist eine groSe Fehleinschätzung der Grundsituation. Weder BWLer noch Kaufleute allgemein westlicher Prägung haben da hauptsächlich gehandelt. In dieser Weltecke sind rückständige Gegenden mit Alleinherrschern durch die Ölpreisexplosion in den letzten 20-30 Jahren zu irrsinnig viel Geld gekommen.

Was machen absolutistische Herrscher weltweit und zu allen Zeiten dann gern im allgemeinen? Richtig sie klotzen wie wild mit dem Geld. Meist in Bauten (Moscheen, Flughäfen, Einkaufszentren, Bürotürme usw)aber auch Airlines waren sehr als Aushängeschild beliebt. Dazu kam das das Öl an der Quelle nochmal etwas billiger ist und die Region tatsächlich optimal für den Flugverkehr zwischen den Hauptströmen Europa und Asien liegt. Insofern war das Investment ja nicht verkehrt nur ist man im Rausch mit den Flugzeugorders zumindest zeitlich über das Ziel hinausgeschossen.

Wo im Westen die Aktionäre Rechenschaft bei Verlusten fordern braucht sich ein "Scheich" darüber wenig Sorgen zu machen. Wenn man übers Ziel hinaus geschossen ist muss man jedoch zeitweise gegensteuern und in dieser Phase ist man derzeit. Abschreiben sollte man die ME3 jedoch nicht. Nur haben andere Airlines gelernt besser mit denen umzugehen.

Beitrag vom 12.01.2019 - 12:51 Uhr
Userfbwlaie
User (3957 Beiträge)
@Runway,

die goldenen Zeiten für die Herrscher sind aber auch vorbei! Ohne Gastarbeiter geht dort gar nichts. Ausserdem sind die "hobbies" teuerer geworden und der Anspruch der Einheimischen ist auch gestiegen.
Jeder kann eine Fluggesellschaft besitzen. Das gilt insbesondere für defizitäre Gesellschaften. Mit einer Profitabelen kann man sich aber schmücken! Das hat Hogan wohl übersehen!
Beitrag vom 12.01.2019 - 17:52 Uhr
UserMuck
User (249 Beiträge)
Sorry, aber einen solchen hirnrissigen Kommentar habe ich selten gelesen.

Beleidigen ist einfach, widerlegen aber scheinbar schwer:

Lesen Sie den Artikel, da steht klipp und klar, daß Etihad 3,4 Mrd $ Verlust machte, und zwar wegen seiner Beteiligungen bei Air Berlin und Alitalia.

Das steht dort nicht!
Beitrag vom 12.01.2019 - 18:32 Uhr
UserNeilArmstrong
User (214 Beiträge)
Sorry, aber einen solchen hirnrissigen Kommentar habe ich selten gelesen.

Beleidigen ist einfach, widerlegen aber scheinbar schwer:

Lesen Sie den Artikel, da steht klipp und klar, daß Etihad 3,4 Mrd $ Verlust machte, und zwar wegen seiner Beteiligungen bei Air Berlin und Alitalia.

Das steht dort nicht!


@Muck - hier ein Zitat aus dem Artikel:

"Durch Fehlinvestitionen in Air Berlin und Alitalia sowie eine zu optimistische Expansionsplanung hatte Etihad Airways 2016 und 2017 3,4 Milliarden US-Dollar Verlust erlitten - der langjährige Vorstandschef James Hogan musste seien Schreibtisch 2018 räumen." Zitatende.

Dazu stand in der Presse (ich meine sogar hier bei aero) Etihad ist vom Insolvenzverwalter der Air Berlin auf über eine Milliarde Dollar Schadensersatz verklagt worden. Schon das ist ausreichend mit Rückstellungen für Prozeßrisiken in der Bilanz Vorsorge treffen zu müssen. Solche dürften in diesen 3,4 Mrd.$ wahrscheinlich schon mehr oder weniger enthalten sein. (Wenn ich diese Bilanz zu testieren gehabt hätte, würden diese Ansprüche des Insolvenzverwalters zu 100% darin stehen) Wenn zB ein Pilot (oder grundsätzlich jemand der von Bilanzierung und Unternehmensführung wenig bis keine Ahnung hat) das nicht weiß, mache ich das nicht zum Vorwurf. Erwarte aber auch von solchen Personen entsprechende Zurückhaltung in seinen Kommentaren. "Zucker-in-den-Hintern-blas-Gimmicks" ist dabei nur ein Ausdruck in dem schmalbrüstigen Kommentar, der dem nicht entspricht, Aber offensichtlich entspricht er Ihren Vorstellungen.

Sie sollten lesen und verstehen lernen, ansonsten bleiben Sie ein Riesenmoralapostel der mangelhaften Erkenntnisfähigkeit.
Beitrag vom 12.01.2019 - 18:40 Uhr
Usercontrail55
User (658 Beiträge)
Sorry, aber einen solchen hirnrissigen Kommentar habe ich selten gelesen.

Beleidigen ist einfach, widerlegen aber scheinbar schwer:

Lesen Sie den Artikel, da steht klipp und klar, daß Etihad 3,4 Mrd $ Verlust machte, und zwar wegen seiner Beteiligungen bei Air Berlin und Alitalia.

Das steht dort nicht!

Ich ahne worauf Sie hinaus wollen ;-) aber genau genommen steht es so da. Im Artikel wird keine Aussage gemacht, wie hoch der Anteil der AB und AZ am Verlust ist, aber das macht NeilAmstrong auch nicht. Aber in Summe gehören die Beiden zum Ergebnis und so wurde es formuliert.

Dieser Beitrag wurde am 12.01.2019 18:45 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 12.01.2019 - 18:49 Uhr
UserNeilArmstrong
User (214 Beiträge)
@Runway,

die goldenen Zeiten für die Herrscher sind aber auch vorbei! Ohne Gastarbeiter geht dort gar nichts. Ausserdem sind die "hobbies" teuerer geworden und der Anspruch der Einheimischen ist auch gestiegen.
Jeder kann eine Fluggesellschaft besitzen. Das gilt insbesondere für defizitäre Gesellschaften. Mit einer Profitabelen kann man sich aber schmücken! Das hat Hogan wohl übersehen!

@fbwlaie
Alleine Saudi-Arabien soll eine tägliche Förderung von 10 Mio Barrel Öl haben. Lassen Sie den Barrel 60$ kosten. Ziehen Sie davon 10$ Produktionskosten ab (wenn es in Arabien überhaupt soviel sind) verdienen die Saudis 50$ pro Barrel bei ca. 10 Mio Barrel sind das 500 Mio $ PRO TAG!!! In 365 Tagen sind das 182,5 Mrd $ - steuerfrei :-). Natürlich ist es eine Schätzung die Schwankungen unterliegt.

Hinzu kommt, daß man vor Quatar vor kurzem das weltweit größte Erdgasfeld der Erde entdeckt hat, das noch gar nicht produziert. Dennoch sind für Erdgas heute Reserven nachgewiesen, die nach heutigem Verbrauch ca. 500 Jahre lang reichen. Deswegen wird Ihr Auto bald mit Erdags fahren, aber nicht mit Strom.

Für mich sieht das immer noch sehr goldig aus. Naja und Gastarbeiter gab es am Golf schon immer.

Denn überlegen Sie bitte, die Beduinen waren früher Nomaden und nie Arbeiter. Jetzt, wo sie sich niedergelassen und sehr viel Geld haben, warum sollten sie da plötzlich normale Arbeiten verrichten? Also ich würde mir da auch jede Dienstleistung zukaufen, die ich möchte (selbst wenn man sie nicht bräuchte, aber dem Image dient) und seien es Flugzeuge mit Piloten.
Beitrag vom 12.01.2019 - 18:55 Uhr
UserNeilArmstrong
User (214 Beiträge)
Sorry, aber einen solchen hirnrissigen Kommentar habe ich selten gelesen.

Beleidigen ist einfach, widerlegen aber scheinbar schwer:

Lesen Sie den Artikel, da steht klipp und klar, daß Etihad 3,4 Mrd $ Verlust machte, und zwar wegen seiner Beteiligungen bei Air Berlin und Alitalia.

Das steht dort nicht!

Ich ahne worauf Sie hinaus wollen ;-) aber genau genommen steht es so da. Im Artikel wird keine Aussage gemacht, wie hoch der Anteil der AB und AZ am Verlust ist, aber das macht NeilAmstrong auch nicht. Aber in Summe gehören die Beiden zum Ergebnis und so wurde es formuliert.


Wieso? Stand hier nicht schon letztes Jahr :-) bei aero, daß es Forderungen von Millarden $ sind, die der Insovlenzverwalter einklagt? Dazu die Überschuldung!!! von mehreren Milliarden bei AB infolge der Etihad-Strategie (die stand auch schon hier bei aero) sagen doch alles. Das muß doch nicht immer wiedergekäut werden.
Beitrag vom 12.01.2019 - 19:17 Uhr
Usercontrail55
User (658 Beiträge)
Sorry, aber einen solchen hirnrissigen Kommentar habe ich selten gelesen.

Beleidigen ist einfach, widerlegen aber scheinbar schwer:

Lesen Sie den Artikel, da steht klipp und klar, daß Etihad 3,4 Mrd $ Verlust machte, und zwar wegen seiner Beteiligungen bei Air Berlin und Alitalia.

Das steht dort nicht!

Ich ahne worauf Sie hinaus wollen ;-) aber genau genommen steht es so da. Im Artikel wird keine Aussage gemacht, wie hoch der Anteil der AB und AZ am Verlust ist, aber das macht NeilAmstrong auch nicht. Aber in Summe gehören die Beiden zum Ergebnis und so wurde es formuliert.


Wieso? Stand hier nicht schon letztes Jahr :-) bei aero, daß es Forderungen von Millarden $ sind, die der Insovlenzverwalter einklagt? Dazu die Überschuldung!!! von mehreren Milliarden bei AB infolge der Etihad-Strategie (die stand auch schon hier bei aero) sagen doch alles. Das muß doch nicht immer wiedergekäut werden.

Stimmt ja auch alles :-) Es geht aber nur um das Zitat. Das war korrekt.
Beitrag vom 12.01.2019 - 20:05 Uhr
UserMuck
User (249 Beiträge)
@NeilArmstrong:

Im Artikel steht "... sowie eine zu optimistische Expansionsplanung hatte Etihad Airways 2016 und 2017 3,4 Milliarden US-Dollar Verlust erlitten"

Ich denke, dass mit dem Lesen und Verstehen ist eher Ihr Problem.

Air Berlin und Alitalia machen einen Batzen aus, klar, aber auch die Expansion in einem Markt mit deutlichen Überkapazitäten:
Emirates hat 109 A380 und 152 B777 und
Qatar Airways hat 45 B777, 32 A350 und 10 A380
(+/-, die Quelle ist hier Wikipedia).
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