Community / / Lufthansa fiebert ihren ersten A350 ...

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Beitrag vom 02.09.2016 - 09:12 Uhr
Usergolffox
User (132 Beiträge)
36 Business, 21 Premium Economy und 226 Economy macht bei mir 283 Sitze und nicht 319.
Beitrag vom 02.09.2016 - 09:31 Uhr
UserDennis
Aviation IT & Media GmbH
Administrator
Das war ein klassischer Zahlendreher - 262 Sitze sind richtig
Beitrag vom 02.09.2016 - 11:39 Uhr
Useralmostopaque
User (151 Beiträge)
Seit Jahren liest man bei den Quartals- und Jahresabschlüssen der Lufthansa von Rekorden bei der Passagierbeförderung,aber auch von stetig sinkenden Umsatzmargen und immensen Druck bei Ticketpreisen, aufgrund der ständig ansteigenden Kapazitäten auf dem Weltmarkt.

Wie kann man dem entgegenwirken?

Indem man einen A350 bei der Programmeinführung mit unfassbar vielen Sitzen in der Billigklasse vollstopft?Durch den Wegfall,bzw. Reduzierung der Bestuhlung in allen Klassen hat der kleinere Flieger genauso viel Sitze, wie der fast 10 Meter längere Vorgänger, der A340-600, aber ausschließlich zu Lasten der "Holzklasse. 9 Sitze pro Reihe und eine Breitenreduzierung von 4 Zentimetern pro Sitzgelegenheit, sprechen bei einer ständig korpulenter werdenden Bevölkerung in Europa nicht gerade für eine fortschrittliche Entwicklung beim Reisekomfort.Erheblich dürfte aber die Treibstoffersparnis pro Flug oder Sitz für die Lufthansa sein, den der Gewichtsunterschied zwischen beiden Fliegern ist erheblich, nur davon hat der Economy- Passagier, der die überwältigende Mehrheit aller Flugzeugnutzer darstellt, absolut gar nichts!

Firmen-und Umsatzstrategisch wirft man also noch mehr Kapazitäten auf einen ohne schon gesättigten Markt, anstatt mit innovativen Konzepten die Freude am Fliegen mit der Kranich- Airline auch für den "Normalverbraucher" zu steigern.

Immer mehr Passagiere zu immer weniger Gewinn zu transportieren ist sicherlich über einen gewissen Zeitraum, wie im Augenblick möglich,ist aber eine verdammt anfällige Strategie, die schon bei kleinsten Krisen, wie Vulkanausbrüchen, Zwistigkeiten oder weltumspannende Krankheiten,ihre Limitierungen aufzeigen wird.Die sich stetig ausdehnende Konkurrenz darf man natürlich auch nicht aus dem Auge verlieren.

Mal sehen, wie sich das in den nächsten Jahren entwickelt!
Beitrag vom 02.09.2016 - 11:56 Uhr
UserRobR
User (769 Beiträge)
Seit Jahren liest man bei den Quartals- und Jahresabschlüssen der Lufthansa von Rekorden bei der Passagierbeförderung,aber auch von stetig sinkenden Umsatzmargen und immensen Druck bei Ticketpreisen, aufgrund der ständig ansteigenden Kapazitäten auf dem Weltmarkt.

Wie kann man dem entgegenwirken?

Indem man einen A350 bei der Programmeinführung mit unfassbar vielen Sitzen in der Billigklasse vollstopft?Durch den Wegfall,bzw. Reduzierung der Bestuhlung in allen Klassen hat der kleinere Flieger genauso viel Sitze, wie der fast 10 Meter längere Vorgänger, der A340-600, aber ausschließlich zu Lasten der "Holzklasse.
Holz ist für Flugzeugsitze nicht geeignet, da zu schwer.
9 Sitze pro Reihe und eine Breitenreduzierung von 4 Zentimetern pro Sitzgelegenheit, sprechen bei einer ständig korpulenter werdenden Bevölkerung in Europa nicht gerade für eine fortschrittliche Entwicklung beim Reisekomfort.Erheblich dürfte aber die Treibstoffersparnis pro Flug oder Sitz für die Lufthansa sein, den der Gewichtsunterschied zwischen beiden Fliegern ist erheblich, nur davon hat der Economy- Passagier, der die überwältigende Mehrheit aller Flugzeugnutzer darstellt, absolut gar nichts!
Doch, die Ticketpreise können stabil bleiben. Oder sogar noch sinken.

Firmen-und Umsatzstrategisch wirft man also noch mehr Kapazitäten auf einen ohne schon gesättigten Markt
Lufthansa schrumpft zur Zeit anstatt zu eachsen. Die Kapazitäten in den verschiedenen Klassen entsprechen der Nachfrage.
anstatt mit innovativen Konzepten die Freude am Fliegen mit der Kranich- Airline auch für den "Normalverbraucher" zu steigern.
Wie soll das denn gehen? Der Normalverbraucher schaut auf den Preis. Alles übrige ist offensichtlich völlig zweitrangig.

Immer mehr Passagiere zu immer weniger Gewinn zu transportieren ist sicherlich über einen gewissen Zeitraum, wie im Augenblick möglich,ist aber eine verdammt anfällige Strategie.
Sicher, eine höhere Gewinnmarge wäre wünschenswert.
Beitrag vom 02.09.2016 - 12:02 Uhr
UserRobR
User (769 Beiträge)
Nachtrag: die hier heissgeliebte Sandkasten Airlines fliegen teilweise jetzt schon 10 Sitze pro Reihe, was nur Wenige zu stören scheint...
Beitrag vom 02.09.2016 - 12:49 Uhr
UserBasic T
User (115 Beiträge)
Indem man einen A350 bei der Programmeinführung mit unfassbar vielen Sitzen in der Billigklasse vollstopft?Durch den Wegfall,bzw. Reduzierung der Bestuhlung in allen Klassen hat der kleinere Flieger genauso viel Sitze, wie der fast 10 Meter längere Vorgänger, der A340-600, aber ausschließlich zu Lasten der "Holzklasse. 9 Sitze pro Reihe und eine Breitenreduzierung von 4 Zentimetern pro Sitzgelegenheit, sprechen bei einer ständig korpulenter werdenden Bevölkerung in Europa nicht gerade für eine fortschrittliche Entwicklung beim Reisekomfort.Erheblich dürfte aber die Treibstoffersparnis pro Flug oder Sitz für die Lufthansa sein, den der Gewichtsunterschied zwischen beiden Fliegern ist erheblich, nur davon hat der Economy- Passagier, der die überwältigende Mehrheit aller Flugzeugnutzer darstellt, absolut gar nichts!
Genau so machen es aber alle Airlines. Man trägt den Wünschen der Kundschaft Rechnung. Billig ist wichtiger als komfortabel, beides zusammen gibt es nicht. Die Airlines haben doch unendlich viele Möglichkeiten das Buchungsverhalten ihrer Kunden zu analysieren. Warum glauben immer ein paar hier im Forum es besser zu wissen?
... aber eine verdammt anfällige Strategie, die schon bei kleinsten Krisen, wie Vulkanausbrüchen, Zwistigkeiten oder weltumspannende Krankheiten,ihre Limitierungen aufzeigen wird.
Wie war es denn vor ungefähr knapp 15 Jahren? Man hatte nach einem schweren Unfall alle Concordes aufwändig modifiziert. Als sie wieder flogen, waren sie auf einmal unwirtschaftlich. Sicher hätte es auch nichts gebracht, sie als "Full Economy" fliegen zu lassen, aber wo es keinen Markt gibt, da gibt es keinen. Man muss sich anpassen. Der Anbieter muss sich anpassen, weil der Kunde immer mehrere Möglichkeiten zur Auswahl hat. LH macht das gerade. Keine First Class, weil so gut wie keine Nachfrage. Soweit ich weiß, gab es früher sogar mal innerdeutsch First Stühle in der B737 bei LH.
Mal sehen, wie sich das in den nächsten Jahren entwickelt!
Beitrag vom 02.09.2016 - 13:09 Uhr
UserPille
User (222 Beiträge)
Als sie wieder flogen, waren sie auf einmal unwirtschaftlich.
Das war eigentlich immer so mit der Concorde. Es war eben ein Prestige-Objekt für eine besondere Kundschaft. Nach der Modifikation mit den Tanks waren die Sitze in der Concorde noch schwerer als früher zu verkaufen. Zum einen haben viele wohl das Vertrauen in den betagten Vogel zurückgefahren. Ich habe auch einmal gehört oder gelesen, dass durch nine-eleven ein bedeutsamer Anteil der Stammkundschaft einfach nicht mehr vorhanden war. Ich habe aber keine Ahnung ob das so stimmt.
Beitrag vom 02.09.2016 - 16:06 Uhr
UserFluglaie
User (284 Beiträge)
"Die A350 ist ein Game-Changer".
Wenn ich einen solchen verblödeten Mist lese, wird mir schlecht. Wer so daher quasselt, hat für mich nichts in einer Führungsposition verloren.
Beitrag vom 02.09.2016 - 18:04 Uhr
Usergpower
User (1650 Beiträge)
"Die A350 ist ein Game-Changer".
Wenn ich einen solchen verblödeten Mist lese, wird mir schlecht. Wer so daher quasselt, hat für mich nichts in einer Führungsposition verloren.
Kein Problem wen Sie Recht haben. Aber definieren Sie doch mal "Mist"
Beitrag vom 02.09.2016 - 19:18 Uhr
UserFluglaie
User (284 Beiträge)
Ich denke die meisten haben verstanden was ich meine. Wie soll man diesen geistlosen Sprachmatsch denn "korrekt" bezeichnen? Kein gutes Deutsch, kein gutes Englisch und das alberne "Denglisch" existiert (für mich) nicht.
Also ist der Satz Mist.
Meine Meinung - können Sie teilen oder auch nicht.
Beitrag vom 03.09.2016 - 09:12 Uhr
UserRunway
User (2805 Beiträge)
Ob man den Ausdruck Game-Changer mag oder nicht ist unwichtig. Manager müssen ihr Produkt halt irgendwie loben. Halte es eigentlich mehr in der Sache für unzutreffend. Weder B787 noch A350 noch B777x sind wirkliche Game-Changer.
Sie bieten Kostenvorteile im Betrieb dank neuester Triebwerke, sind leiser, in mancher Hinsicht auch konfortabler und auch der Luftdruck soll angenehmer sein. Dennoch sind es nur techn. Weiterentwicklungen mit hohem Anteil an neuem Werkstoffen. Wären sie eine wirkliche Revolution würden schon seit
Jahren keine A330 oder T7 mehr in Dienst gestellt werden. Sie werden aber sogar noch neu bestellt. Sind halt dank bewährter Aluhülle merklich preiswerter.
Beitrag vom 03.09.2016 - 10:11 Uhr
Usergpower
User (1650 Beiträge)
Ich denke die meisten haben verstanden was ich meine.
Keine Ahnung was die Anderen verstanden haben, ich hab´s nicht verstanden. Daher frage ich.

Wie soll man diesen geistlosen Sprachmatsch denn "korrekt" bezeichnen? Kein gutes Deutsch, kein gutes Englisch und das alberne "Denglisch" existiert (für mich) nicht.
Vielleicht mag der Satz ja so alleine stehend missverständlich sein, aber wahrscheinlich gibt es da einen Zusammenhang mit dem Text ;-) In einem Aviation Forum sich an englischen Begrifflichkeiten aufzuhängen?? Lass ich mal so stehen.

Also ist der Satz Mist.
Das kann man auch anders sehen. Bei LH hat die A350 reduzierte Sitz/Meilen Kosten im Vergleich zur A346 von 20+%. Das ändert einiges. Jetzt kann man wieder in Märkten operieren, die vorher nicht möglich waren. Nicht nur reagieren, sonder auch agieren. Es gibt ein verbessertes M Produkt und eine Bar in der C um den Premiumanspruch zu festigen. Suchen Sie sich was aus, alles im Text. Daher der Begriff Game-Changer.

Meine Meinung - können Sie teilen oder auch nicht.
Teile ich nicht.

Dieser Beitrag wurde am 03.09.2016 10:15 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 03.09.2016 - 12:28 Uhr
UserFluglaie
User (284 Beiträge)
@gpower
Hier liegt zwischen uns wohl ein Missverständnis vor. Mein Beitrag bezog sich nur auf das Sprachkauderwelsch, nicht auf den Inhalt.

Inhaltlich:
ohne Zweifel ist die A350 , wie auch die B787, ein beträchtlicher Entwicklungsschritt im Flugzeugbau. Allerdings bin ich auch eher der Meinung wie @Runway.

Ein Quantensprung, wie seinerzeit Propeller zu Jet, ist es nicht.
Beitrag vom 03.09.2016 - 12:47 Uhr
Usergordon
User (3473 Beiträge)
@gpower
Hier liegt zwischen uns wohl ein Missverständnis vor. Mein Beitrag bezog sich nur auf das Sprachkauderwelsch, nicht auf den Inhalt.

Diesen 'Sprachkauderwelsch' finde ich auch überflüssig, aber deswegen gleich Führungsqualitäten absprechen ist doch leicht überzogen.
Beitrag vom 03.09.2016 - 13:25 Uhr
UserFluglaie
User (284 Beiträge)
@gordon
sicher, das war ein wenig überzogen.
Aber diese Leute haben eine "Vorbildwirkung" und - in der Regel - einen hohen Bildungsgrad, so das solche sprachlichen Fehlgriffe nicht nur unnötig, sondern auch peinlich und lächerlich sind (und ich ärgere mich halt darüber :)).

So aber jetzt wieder zum eigentlichen Thema.
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