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Beitrag 1 - 12 von 12
Beitrag vom 18.03.2024 - 06:50 Uhr
UserDaedalos1504
User (532 Beiträge)
Das ist an Komik nicht zu überbieten.
Da wirbt eine Lufthansa auf ihrer Buchungsseite mit der Golden Gate und wenn der gemeine Deutsche dann aus FRA Lufthansa buchen will bzw. gebucht hat, weil er die englische Menukarte nicht versteht oder lieber deutsch sprechen will, kann er u.a. zwischen Umstieg in Chicago oder London mit Flughafenwechsel wählen und das zu deutlich höheren Preisen als bei der Konkurrenz. :D
Beitrag vom 18.03.2024 - 08:53 Uhr
Usertutnixzursache
User (129 Beiträge)
Dabei hat man doch angeblich so viele 787-Crews tatenlos herumsitzen. Läuft beim Gemischtwarenladen LH. Geht halt nichts über eine vorausschauende Zukunftsplanung. Da macht es auch Sinn, dass man jahrelang keine Piloten ausgebildet hat. Und das Boden- und Bordpersonal immer noch zu Dumpinglöhnen beschäftigen will. Da stehen Bewerber Schlange...

Dieser Beitrag wurde am 18.03.2024 08:53 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 18.03.2024 - 09:21 Uhr
UserHeinzi
User (132 Beiträge)
Das man Crews nicht entsprechend der zur Verfügung stehenden Flugzeugtypen ausgebildet hat mag ja, auf Grund des Lieferdesasters der Hersteller, ein wenig nachvollziehbar sein. Das ausgebildete 787 Piloten rumsitzen auch und die dürfen eben nicht 747. Dass man den Personalmangel nun versucht mit den Streiks dieses Monats und den dadurch entstehenden Flugplanverschiebungen etc. zu rechtfertigen, ist mal wieder der totale Hohn und nichts mehr, als die klassische Zeitungsente. Für solche Aktionen gibt`s Profis in der LH Presseabteilung und die Journallie saugt jede noch so groteske Meldung nicht hinterfragt auf und druckt diese.
Auf der Personalseite ist die Lufthansa im fliegerischen Bereich seit langer Zeit immmer auf Kante genäht gewesen. Bei den Piloten kommen nun die vollkommen sinnfreien Freistellungen aus 2022 hinzu, um die damilige Drohkulisse der Kündigungen von jungen Copiloten aufrecht zu erhalten. Letztlich war sich Carsten Spohr dann nicht zu Schade, seinem Training, dem Chefpiloten, den Gewerkschaften und allen anderen die Schuld dafür in die Schuhe zu schieben, daß er sich überreden ließ, dies doch zu unterschreiben. Gleichzeitig verkauft man seine eigene Ausbildungseinrichtung an die Konkurrenz und Versuch die eigene eingedampfte Schulung irgendwie, nach Möglichkeit vermutlich Gewinn bringend, aufzuziehen. Aber auch da hat das Interesse der Bewerber offensichtlich massiv nachgelassen und im Trainingsbereich wird längst hinter vorgehaltener Hand am späten abend darüber geredet, dass man ohne massive Einstellung von ready entries nicht mehr viel in die Luft bekommen wird. Bedenken muss man nähmlich auch, dass die knapp 400 ausgeschiedenen Piloten des vorletzten Jaahres nur die Spitze des Eisbergs sind. Mindestens ca. 700 weitere Piloten haben das 55 Lebensjahr überschritten und könnten einen Antrag auf den Ruhestand stellen.
Beitrag vom 18.03.2024 - 10:18 Uhr
UserFRAHAM
User (663 Beiträge)
Das ist an Komik nicht zu überbieten.
Da wirbt eine Lufthansa auf ihrer Buchungsseite mit der Golden Gate und wenn der gemeine Deutsche dann aus FRA Lufthansa buchen will bzw. gebucht hat, weil er die englische Menukarte nicht versteht oder lieber deutsch sprechen will, kann er u.a. zwischen Umstieg in Chicago oder London mit Flughafenwechsel wählen und das zu deutlich höheren Preisen als bei der Konkurrenz. :D

Richtig - der Beitrag ist an Komik nicht zu überbieten - wer in ein englisch-sprachiges Land fliegt, muss die deutschsprachige Menükarte im Flug haben. Und davon abgesehen spricht man ja bei Swiss kein Deutsch und hat bei United auf Kooperationsflügen auch keine deutschsprachigen Flugbegleiter an Bord auf den beiden Nonstop-Flügen der United von Frankfurt nach San Fran...

Dabei hat man doch angeblich so viele 787-Crews tatenlos herumsitzen. Läuft beim Gemischtwarenladen LH. Geht halt nichts über eine vorausschauende Zukunftsplanung. Da macht es auch Sinn, dass man jahrelang keine Piloten ausgebildet hat. Und das Boden- und Bordpersonal immer noch zu Dumpinglöhnen beschäftigen will. Da stehen Bewerber Schlange...

Wie schon geschrieben wurde: 787 Piloten != 747 Piloten. Die Rückkehr der "Dichschiffe" 747 und 380 sind noch vor 4 Jahren nicht vorhersehbar gewesen. Wenn Sie das vorhergesehen haben, dann sollten Sie über einen neuen Job im C-Level einer Airline nachdenken. Gibt ja noch viele da draußen, die negative Zahlen schreiben und sicherlich auf solche hochqualifizierten Mitarbeiter warten.
Beitrag vom 18.03.2024 - 10:28 Uhr
UserDaedalos1504
User (532 Beiträge)
Das ist an Komik nicht zu überbieten.
Da wirbt eine Lufthansa auf ihrer Buchungsseite mit der Golden Gate und wenn der gemeine Deutsche dann aus FRA Lufthansa buchen will bzw. gebucht hat, weil er die englische Menukarte nicht versteht oder lieber deutsch sprechen will, kann er u.a. zwischen Umstieg in Chicago oder London mit Flughafenwechsel wählen und das zu deutlich höheren Preisen als bei der Konkurrenz. :D

Richtig - der Beitrag ist an Komik nicht zu überbieten - wer in ein englisch-sprachiges Land fliegt, muss die deutschsprachige Menükarte im Flug haben. Und davon abgesehen spricht man ja bei Swiss kein Deutsch und hat bei United auf Kooperationsflügen auch keine deutschsprachigen Flugbegleiter an Bord auf den beiden Nonstop-Flügen der United von Frankfurt nach San Fran...

Mein Fehler, hatte vergessen, dass mache Ironie nur verstehen, wenn es durch entsprechende Ironie on und Ironie off Sternchen gekennzeichnet ist.
Beitrag vom 18.03.2024 - 14:43 Uhr
Usertutnixzursache
User (129 Beiträge)
Wie schon geschrieben wurde: 787 Piloten != 747 Piloten. Die Rückkehr der "Dichschiffe" 747 und 380 sind noch vor 4 Jahren nicht vorhersehbar gewesen. Wenn Sie das vorhergesehen haben, dann sollten Sie über einen neuen Job im C-Level einer Airline nachdenken.

Es war vorherzusehen, denn jede Pandemie hat ein Ende und alles kehrt zur Normalität zurück. Aber gerade der Deutsche liebt ja seine Schwarzseherei. Wo sind denn die ganzen 747-Piloten der LH abgeblieben? Hat man mit "Weitblick" in den Ruhestand verabschiedet, so wie man mit "Weitblick" die A380 für tot erklärt hat. Und ebenso mit "Weitblick" die Pilotenausbildung eingestellt hat. Und noch weiter blickt man auf die irgend wann mal kommenden 777x. Immerhin tröpfelt ja die eine oder andere 787 von irgend welchen Parkplätzen herein.
Beitrag vom 18.03.2024 - 17:21 Uhr
UserFRAHAM
User (663 Beiträge)
Mein Fehler, hatte vergessen, dass mache Ironie nur verstehen, wenn es durch entsprechende Ironie on und Ironie off Sternchen gekennzeichnet ist.

Habe ich in diesem Fall wirklich nicht herausgelesen...

Hat man mit "Weitblick" in den Ruhestand verabschiedet, so wie man mit "Weitblick" die A380 für tot erklärt hat.

In den vergangenen Jahren hat kein seriöser Airline-Manager (auch CS explizit eingeschlossen) behauptet, man könne Entscheidungen mit Weitblick treffen. Der Luftverkehr im Vergleich zu "vor-Corona" hat sich massiv gewandelt. Wie viel Weitblick da überhaupt möglich gewesen ist, steht auf einem ganz anderen Blatt. Die Zeiten von Vierstrahlern sind offensichtlich vorbei. Es gibt zur Zeit weltweit keine Nachfrage signifikante Nachfrage nach solchen Mustern mehr. Die 321 in ihren Ausführungen mit größeren Reichweiten haben sich auch wieder als Game-Changer in Stellung gebracht. Das pre-Corona Konzept sieht Peripherie-Hub-Hub-Peripherie vor mit guten Auslastungen auf allen Legs. Aktuell ist mit immer wirtschaftlicheren Twin-Jets wenigstens ein Hub austauschbar. Hierdurch wird in der Regel signifikantes Umsteigerpotential kanibalisiert zwischen den Hubs. Davon abgesehen haben sich im Bereich der Privat-Jets neue Modelle etabliert, die dafür sorgen, dass die hochpreisigen Ticket-Käufer auch immer mehr von Linie abrücken (oder auch weniger fliegen, weil auch sie die Annehmlichkeiten eines Home-Office zu schätzen gelernt haben).
Beitrag vom 19.03.2024 - 09:08 Uhr
UserChristian159
User (897 Beiträge)
@Heinzi

Mindestens ca. 700 weitere Piloten haben das 55 Lebensjahr überschritten und könnten einen Antrag auf den Ruhestand stellen.

Wie viele Monate Vorlauf haben denn die Piloten ... von der Antragstellung bis zum Ausscheiden?
Beitrag vom 19.03.2024 - 13:33 Uhr
Userpaulberlin
User (1 Beiträge)
Als von der kurzfristigen Streichung eines Fluges SFO-FRA Betroffener kann ich sagen, dass eine Informationspolitik der LH gegenüber den Kunden hierzu nicht vorhanden war. Umbuchung nur mit Eigeninitiative möglich. Aus Premium Eco nicht Kulanz-Upgrade auf Business, sondern Downgrade auf Eco. Immerhin: der Service bei *-Partner United war besser als bei LH selber.
Kann jemand erklären, warum ausgerechnet eine solche transatlantische Prestigestrecke zwischen zwei Star-Hubs unter allen 748-Routen als erste gestrichen wird? Auslastungsprobleme im Hintergrund?
Beitrag vom 19.03.2024 - 19:09 Uhr
UserFRAHAM
User (663 Beiträge)
Weil es zwei parallele Flüge eines Partners gibt - was nutzt es zudem einen Flug zu streichen, der mit einem anderen Typ bedient wird, wenn 747 Piloten gefehlt hätten. Und so viele Ziele gibt es nicht, bei denen LH (mit 747) und *A Partner parallel fliegen. Man wird sich schon etwas dabei gedacht haben.

Was die Informationspolitik angeht, kann hier vermutlich keiner etwas zu sagen. Ich kenne andere Betroffene, die von einem besseren Erlebnis berichten können. Das Thema Up- vs. Downgrade ist in der Tat nicht gut gelöst.
Beitrag vom 20.03.2024 - 15:53 Uhr
UserHeinzi
User (132 Beiträge)
@Heinzi

Mindestens ca. 700 weitere Piloten haben das 55 Lebensjahr überschritten und könnten einen Antrag auf den Ruhestand stellen.

Wie viele Monate Vorlauf haben denn die Piloten ... von der Antragstellung bis zum Ausscheiden?

Im August eines jeden Jahres muss der Ausscheidewunsch erklärt werden und zu seinem Geburtstag im Folgejahr kann man dann gehen, wenn dem entsprochen wird. Können also vier Monate bis Januar, oder auch 16 bis im nächsten Jahr Dezember sein.
Beitrag vom 20.03.2024 - 15:58 Uhr
UserHeinzi
User (132 Beiträge)
@Heinzi

Mindestens ca. 700 weitere Piloten haben das 55 Lebensjahr überschritten und könnten einen Antrag auf den Ruhestand stellen.

Wie viele Monate Vorlauf haben denn die Piloten ... von der Antragstellung bis zum Ausscheiden?

Vergessen hatte ich, dass LH den Wunsch ablehnen kann, wenn ein vestimmtes Durchschnittsalter der Ausscheider nicht erreicht wird. Dann sind entsprechend bis zu 12 Monate Nacharbeit zulässig. Genau das passiert im Moment bei allen Ausscheidern, bedingt durch die fast 400 Abgänge des Jahres 2022.